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Workshop: Korg Volca Beats und Tricks, Rhythm Machine


Beats & Tricks für happy Drummer

Nachdem Korg mit dem Volca Kick nachgelegt hat, der Jim die Volca Beats für sehr gut befunden hat und diese auch bei unserem Vergleichstest der Einsteiger Drum-Maschines von Kollege Jonas Bonk als Sieger hervorging, wird es Zeit mal zu nachzuhaken, wie weit man mit der Beats alleine wirklich kommt.

Auf die tonale Lage der einzelnen Instrumente der Volca Beats und deren spektrale Eigenschaften wurde ja schon in Teil 1 dieses Workshops eingegangen, sodass wir uns hier auf die Anwendung konzentrieren können. Willkommen zu Beats & Tricks mit der Korg Volca Beats.

Überblick

Korg Volca Beats

Korg Volca Beats

Die Korg Volca Beats besteht aus einem Schrittsequencer mit 6 analogen und 4 Sample-basierten Instrumenten. Bass-Drum, Snare, Low-Tom, Hi-Tom sowie offene und geschlossene Hi-Hats sind analog. Claps, Claves, Agogo und Crash sind Samples.

Während die analogen Instrumente jeweils eigene Regler haben, gibt es für die Samples nur einen PCM-Speed-Regler, der die Abspielgeschwindigkeit der Samples regelt. Die berührungssensorische Tastatur des Schrittsequencers dient mehreren Zwecken. Einmal dient sie zur Positionsanzeige, welcher der 16 Schritte gerade gespielt wird. Des Weiteren werden die Instrumente darüber ausgewählt und zuletzt werden bei gleichzeitigem Halten der FUNC(-tions)-Taste diverse Optionen aktiviert. Die einzelnen Optionen werden hier im Kontext beschrieben, sofern sie benötigt werden. Bei Angaben wie FUNC+Zahl bezieht sich die Zahl immer auf die Tasten des Schrittsequencers.

Hands on the Beats
Um mit der Korg Volca Beats Rhythmen zu erzeugen gibt es drei Möglichkeiten.

1. Live Recording
Dazu muss einfach der REC-Taster betätigt werden. Nun können über die Sequencertasten 1 – 10 die einzelnen Instrumente direkt eingespielt werden. Nebenbei hat das sogenannte Finger-Drumming sogar eine eigene Musikgeschichte, die natürlich mit dem Aufkommen von Drum-Maschinen eng verbunden ist, aber eine eigene Skill-Kategorie geworden ist. Manch einer mag vielleicht Meister des Finger-Drumming sein. Jene, die es nicht sind, brauchen eventuell mehrere Anläufe beim direkten Einspielen. Doch auch für diese Menschen gibt es Hoffnung. Nämlich mit …

2. Step Recording
Der Modus wird über FUNC+REC aktiviert (beide Tasten blinken). Der Witz dieses Modus ist die gleichzeitige Eingabe mehrerer Instrumente pro Schritt. Der Schrittsequencer rückt dann bei jeder Eingabe einen Sequenzschritt weiter und wartet auf die nächste Eingabe.

Es können mehrere Instrumententasten gleichzeitig gedrückt werden, man muss halt nur schaffen, sie alle gleichzeitig zu drücken. Die Eingaben werden auf die Schritte quantisiert. Der Vorteil dieses Modus ist es, in einem Durchgang einen kompletten Beat arrangieren zu können. Ein Plan, wie der Beat am Ende aussehen soll, hilft hier natürlich ungemein. Für alle anderen, die sogar jenseits dieser Hoffnung leben (müssen), gibt es den Step-Modus.

3. Step Mode
Mit diesem Modus kann wirklich jeder einen Beat programmieren. Einfach den Step-Mode-Taster aktivieren und auf REC drücken. Nun kann jedes Instrument über seine eigene 16-Step-Sequenz programmiert werden. Zwischen den Instrumentenspuren wird entweder mit den Part-Tastern < und > umgeschaltet oder per FUNC + 1 bis 10. So kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes „Schritt für Schritt an seinen Beat heran-Tasten‟.

Was mich bei der Korg Volca Beats immer nervt ist: Wenn ich ein ganzes Pattern mit FUNC+16 (Clear All) lösche, schaltet sich die „Global Stutter‟-Option immer automatisch wieder ein und muss mit FUNC+13 (Global Stutter) extra ausgeschaltet werden. Also habe ich mir die „Zwei-Schritt-Leerung‟ angewöhnt (FUNC+16+13). Soll nur die aktuell ausgewählte Instrumentenspur gelöscht werden, lässt sich das über FUNC+15 (Clear Part) bewerkstelligen.

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  1. Profilbild
    Einfach Lucas

    Zwar benutze ich die Volca Beats und Bass schon ca. zwei Jahre sehr intensiv und teilweise intuitiv, doch habe ich hier tatsächlich noch was dazu gelernt. Bezüglich des Snare-Mod bin ich nicht wirklich überzeugt. Natürlich ist der Werksound recht eigen, doch meines Erachtens keineswegs schlecht.

  2. Profilbild
    BJack

    Danke für den sehr ausführlichen Beitrag, ich konnte noch ein paar Tricks lernen.
    Bitte mehr Volca!

    Ach ja: Heißt es eigentlich ‚die‘ oder ‚der‘ Volca? Im Bericht ist es ja ein Mädchen.
    Ich sag ‚der‘ ( von der Drumcomputer, Synthesizer, Sampler …), kann natürlich auch von ‚die‘ Groovebox kommen ;)

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