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Test: Korg Drumlogue, Hybrid Drummachine

Korgs Hybrid Drum Machine

15. September 2022
korg drumlogue drummachine test

Korg Drumlogue, Hybrid Drummachine

Vor eineinhalb Jahren hat Korg auf der NAMM 2021 den Korg Drumlogue, eine hybride Drum Machine, vorgestellt. Danach ist es still um den Drumlogue geworden. Korg hat nicht wie andere Mitbewerber mit Leaks aus der Entwicklung stetig Erwartungen geschürt, sondern das Gerät einfach fertig entwickelt, was ich schon einmal sehr sympathisch finde. So steht nun eines der ersten Seriengeräte vor mir im Studio. Verpackt ist der Drumlogue in der Korg-typischen silbernen Kartonschachtel, darin findet man neben dem Drumlogue und dem Netzteil auch ein großes Faltblatt mit einer Quickstart-Anleitung. Freundlicherweise hat mir der deutsche Korg Vertrieb auch einen Vorabzug der Bedienungsanleitung als pdf zukommen lassen, denn – soviel sei vorab schon gesagt – im Drumlogue stecken neben den unmittelbar zugänglichen und offensichtlichen Funktionen auch in der Tiefe eine Menge an Möglichkeiten, um moderne, frische und abwechslungsreiche Beats zu produzieren.

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test korg drumlogue drummachine

Korg Drumlogue – der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist solide. Der Drumlogue ist mit 1,4 kg leicht, aber nicht fragil, und etwas kleiner als ein DIN-A4-Blatt. Äußerlich hat sich der Drumlogue gegenüber den ersten Produktfotos bzw. Renderings von 2021 nicht verändert, er folgt der Designlinie der Logue – Reihe. Das beginnt bei der ergonomisch sinnvollen Neigung des gebürsteten Aluminiumgehäuses, die Seitenteile aus dunkel lackiertem Holz sind elegant und ein Vintage-Zitat. Auch das OLED-Display und die dunklen, streng zylindrischen Potentiometerkappen sind von den anderen Logues übernommen.

Die Bedienoberfläche des Drumlogue

Die Bedienoberfläche ist übersichtlich strukturiert. Über 11 kleine Drehregler kann die Lautstärke der insgesamt 11 Klangerzeuger jederzeit kontrolliert werden. Die Potis sind etwas kleiner als z. B. die Regler einer TR-808, aber dennoch gut bedienbar. Darunter in Normalgröße für Bass Drum, Snare Drum, Toms, Hi-Hats und die Samples,  je drei Potis für die wesentlichsten Parameter. Daneben das OLED-Display mit 4 darunter befindlichen Potis zur Parametereingabe. Unterhalb und neben dem Display befinden sich die Transporttasten, Programm- und Kit Wahltaster, Mode- und Pattern Edit Taster.

test korg drumlogue drummachine

Am unteren Ende des Gehäuses findet man schließlich 16 beleuchtete Taster mit je einer LED darüber. Über diese werden die 11 Klangerzeuger getriggert und Steps im Pattern-Sequencer gesetzt.

Die LEDs stellen die Position im Grid dar – also eine klassische Lauflichtanzeige –  die Taster leuchten auf, wenn der entsprechende Part getriggert wird.

Übersichtlich und gut strukturiert – die Bedienoberfläche des Korg Drumlogue

Die Drumlogue Klangerzeugung in der Übersicht

Die Beschriftung über den Step Tastern verrät es bereits, der Korg Drumlogue besitzt wie seine Vorgänger der Logue-Serie eine hybride Klangerzeugung aus analogen und digitalen Oszillatoren.

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Junichi Ikeuchi, der schon für das Schaltungsdesign des ARP 2600M, MS20 Mini und ARP Odyssey verantwortlich war, hat für den Drumlogue 4 analoge Schaltungen für Bassdrum, Snare, Low- und High Tom entwickelt.

korg drumlogue test

Korgs drumlogue in meinem Studio

Zu der Analog Sektion gesellen sich 6 sample-basierte Parts und ein Part mit der sogenannten Multi Engine, die entweder einen Rauschgenerator, variable Phasenmodulation oder einen Synth des Logue-SDK zur Verfügung stellt. Zum Start ist bereits der virtuell analoge Synthesizer „nano“ von Sinevibes im Gerät abrufbar.

Doch bevor wir tiefer in die Klangerzeugung einsteigen, noch ein kurzer Blick auf die Rückseite des drumlogue:

Verbindungen zur Außenwelt, die Anschlüsse des Drumlogue

Neben der Buchse für das 9V Netzteil und dem Einschalter befinden sich zwei USB-Buchsen „to device“ und „to host“ zur Verbindung mit dem Computer und zum Anschließen von anschlagsdynamischen Pads und anderen MIDI-Controllern, um Live-Pattern in den Sequencer einspielen zu können. Die 16 Taster am Drumlogue selbst sind nur zur Partwahl und Step-Programmierung gedacht, live zu spielen ist mit ihnen eher freudlos. Weiter geht es mit einem MIDI-Duo mit DIN-Buchsen, Sync In und Out und Audio In in Form einer 3,5 mm Stereoklinkenbuchse. Neben einem Kopfhörer Out sind noch einen Stereo Master Out und 4 Einzelausgänge vorhanden – hier hat Korg seine Hausaufgaben gemacht.

Die Rückseite des Korg Drumlogue – 2 USB Ports, Midi in DIN Vollgröße, Einzelausgänge – ein erfreulicher Anblick

Die Korg Drumlogue Klangerzeugung im Detail

Für die analoge Bassdrum können Decay, Tune und Drive direkt geregelt werden. Um Zugriff auf die weiteren Parameter zu bekommen, muss die Bassdrum über den Part Taster gewählt und aktiviert sein, dann kann man über das Display mit den zugeordneten 4 Drehreglern die tiefergehenden Parameter editieren. Bei der Bassdrum besonders spannend ist der Transient Parameter. Mit diesem wird eines von 16 PCM-Samples gewählt, das zur analogen Bassdrum gemischt wird. So kann man den Klangcharakter des Attacks der Bassdrum ziemlich drastisch ändern, zusätzlich kann die Bassdrum durch ein Tiefpass- oder Hochpassfilter geschickt werden. Finalisiert wird der Klang im Mixer mit Pan, Delay- und Reverb Send, Master FX On oder Bypass und Sidechain Send – zu den Effekten später mehr.

test korg drumlogue drummachine

Diese Systematik wird auch bei den weiteren drei analogen Klangerzeugern weitergeführt. Die drei Hauptparameter sind über die Drehregler abrufbar, tiefergehend wird wieder über das Display und Menüpages editiert. Über Snappy Type sind für die Snare 9 Attacks wählbar, der Filter und das FX Routing sind identisch zur Bassdrum, genau so wie für die beiden anlogen Tom Sounds, hier wird der Parameter Layer genannt, mit dem PCM-Samples zu der analogen Klangerzeugung gelayert werden können.

Die 15 Drehregler in 5 Gruppen zu drei Reihen sind fixen Parametern zugewiesen.

Hi Hat Closed und Open, Rim Shot, Clap und Sample 1 und 2 und somit die Klangquellen 5 bis 10 basieren auf digitalen Oszillatoren.

128 Samples sind ab Werk abrufbar, bis zu 128 User-Samples können im internen Speicher abgelegt werden. Das Ganze wird in Bänken organisiert, wobei es Bänke für CH, OH, RS, CP, MISC, USER und EXP gibt.  Die Werkssamples sind wie folgt aufgeteilt, es gibt je 16 OH, CH, RS und CP Sounds sowie 64 MISC-Samples.

Neben Attack und Decay kann bei den PCM- und User Samples auch der Start- und Endpunkt des Samples eingestellt werden, neben dem Filter ist auch Bitratenreduktion an Bord.

Die letzte und elfte Klangquelle ist der Multi-Oszillator. Hier können entweder VPM, Noise oder ein User Oszillator ausgewählt werden. Die variable Phasenmodulation ist eine sehr spannende Klangerzeugung, deren tiefergehende Betrachtung den Rahmen dieses Test sprengen würde. Nur soviel, die Umsetzung im Sinne der vorhandenen Parameter und die daraus resultierenden Sounds sind für einen Drumcomputer bzw. für eine Groovebox sehr gelungen.

Die tiefergehende Bedienung erfolgt über die Taster rechts des Displays und über die vier Potis unter dem Display

Noise – also ein Rauschgenerator als Signalquelle – ist für ein Hybrid Drum Machine natürlich ein muss, und beim Drumlogue sehr umfangreich umgesetzt. Das Rauschen lässt sich im Farbcharakter stufenlos regeln und es gibt 7 Algorithmen für die Filterung mit jeweils 2- und 4pol  lowpass, highpass und bandpass.

Der User Oszillator setzt dem ganzen die Krone auf. Wie bei den Prologue und Minilogue Synthesizern kann auch im Drumlogue ein User Oszillator geladen werden. Im Drumlogue ist zum Start der polyphone virtuell analoge Synthesizer „nano“ von Sinevibes bereits an Bord.

Die Effekte der Drummachine

Die Pegel der 11 Klangerzeuger können ja dank der 11 kleinen Potis schnörkellos direkt geregelt werden. Mastereffekt, Sidechain und die Effektsends für Delay und Reverb sind über die Page Taster und somit über das Display erreichbar. Delays gibt es in der Geschmacksrichtung Stereo, Mono, Tape, Stereo- und Mono BPM und Tape BPM. Die Hallabteilung wird mit Room, Hall, Space, Riser und Submarine abgedeckt. Sowohl Delay wie Reverb klingen wie erwartet sehr gut und die Programme sind für die Aufgabenstellung Drum Machine gut gewählt.

Als Mastereffekt sind vom Start weg Kompressor, Filter Boost und EQ an Bord, sowohl für die Send-Effekte wie für die Master Effekte können mit dem logue-SDK entwickelte Algorithmen in den drumlogue geladen werden.

Der Signalverlauf der Effekte im Korg drumlogue

Korg Drumlogue – der Sequencer

Pattern können bis zu 64 Steps lang sein. In den Pattern können pro Step Notenwert, Accent und Motion programmiert werden. Mittels Groove Type können statische Steps zum Leben erweckt werden. Neben Swing und Offset wird auch instrumententypisches Verhalten für Congas, Cabasas, Claves, Cowbells, Tambourines angeboten, aber auch spezielles Timing wie Dub, Punktierte Noten, Synkopen, elliptische Grooves und Crescendos sind möglich.

Das betrifft aber nur das übergeordnete Groove-Verhalten; pro Step kann zusätzlich die Wahrscheinlichkeit des Triggerns und alternatives Triggerverhalten pro Durchlauf gesetzt werden. Accent setzt die Dynamik pro Step, als Special gibt es zusätzlich Ratchet pro Step, mit Motion kann man für jeden Step jeden Parameter aufzeichnen und automatisieren.

Beim Sequencer rückt das Display in den Mittelpunkt, so ist der Grid stets sichtbar, Parameter können pro Step editiert werden, Klangparameter werden in der Motion Lane automatisiert

Korg Drumlogue – die Modes

Der drumlogue hat drei Spielmodes, Live, Chain und Loop.

Live Mode ist der Standard Mode, das gewählte Programm, also die Sounds und das zugehörig programmierte Pattern werden im Loop entsprechend der Patternlänge abgespielt.

Im Chain Mode können bis zu 16 Programmme – also Sounds plus Patterns – verkettet werden, das ersetzt aber keinen Song Modus. Ein Pattern kann pro Platz derzeit nur 1x abgespielt werden.

Im Loop Mode können die Pro Sound progammierten Pattern mit Tastendruck abgefeuert werden, dabei kann der Loop ganz oder ab definiertem Step gestartet werden. Die Abspielrichtung, die Geschwindigkeit, der Zufall und die Synchronisierung sind ebenfalls Parameter des Geschehens. Hier geht kreativ definitiv die Post ab.

Klang- und Effekteinstellungen können als „Drumkit“ abgespeichert werden, 128 Kits können insgesamt abgelegt werden, 64 Speicherplätze sind ab Werk belegt.  Die oberste Ebene bilden die „Programme“, die Klang- und Effekteinstellungen inklusive zugehörigem Pattern zusammenfassen. Auch hier gibt es 128 Speicherplätze, auch hier sind 64 ab Werk belegt.

Klang und Fazit

Auf alle Details des Drumlogue in diesem Rahmen einzugehen, ist nicht möglich. Je länger ich mich mit dem Gerät in zunehmender Tiefe auseinandergesetzt habe, umso klarer ist mir dieser Umstand bewusst geworden. In diesem so angenehm dezent designten Gerät ist massives Know-How komprimiert. Bereits nach kurzer Einarbeitung lassen sich mit dem Drumlogue Beats ganz nach dem eigenen Kopfkino bauen. Mit gezieltem Einsatz von Wahrscheinlichkeiten, Ratcheting und Parameterautomation pro Step lassen sich wunderbar lebendige Beats programmieren. Das Ganze ist dabei nicht ganz so verkopft wie bei den Kollegen aus Schweden, sondern direkter.

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Der Klang des Drumlogue ist sehr vielseitig. Analoge Wärme und Schub von unten mit Attack Samples für die viel zitierten Transienten machen Laune. Das Filter klingt ordentlich und kann auch zupacken, die Effekte sind für einen Drumcomputer sehr gut, im Studio und live kann man ja noch nachpolieren, die Einzelausgänge sind da sehr willkommen. Generell habe ich den Sound nie als harsch empfunden und manchmal sogar am Pult die Höhen ganz dezent nachgeregelt, das möchte ich aber als Kompliment verstanden wissen. Der Drumlogue klingt immer angenehm rund. Etwas schade ist, das Cutoff und Resonanz des Filters erst über tiefergehende Editierebenen erreichbar sind.

Die unvermeidbare Frage – kann der Drumlogue 808 und 909? Ja, kann er, ist aber nicht das Thema. Er hat seinen eigenen Charakter und das ist meiner Meinung nach ein dicker Pluspunkt, keiner braucht den X-ten exakten Clone dieses Sounds. Der Drumlogue ist sein eigener Held und macht ganz viel Spass. Kompliment an Korg.

test korg drumlogue drummachine

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Fazit

Der Korg Drumlogue baut auf der Plattform von Prologue und Minilogue auf und hat somit eine sehr solide Hardware-Basis. Die Entwickler haben auf diesem Fundament einen  sehr gut klingenden Drumcomputer mit einem Sequencer auf Höhe der Zeit realisiert. Beats bauen mit dem Drumlogue macht einfach Spaß und ist wunderbar unkompliziert. Ein weiterer Pluspunkt ist die Kompatibilität zum Software Development Kit der Logue-Serie. Man kann Klangerzeuger und Effekte dieser Plattform in den Drumlogue laden und diesen samt den User Samples an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Der drumlogue ist ein Gerät, mit dem man auch auf lange Sicht seine Freude haben wird

Plus

  • klingt gut
  • eigene Samples ladbar
  • Klangerzeuger und Effekte auf Basis des Korg SDK installierbar
  • unkomplizierter aber umfangreicher Sequencer
  • Einzelausgänge, MIDI im DIN-Vollformat

Minus

  • keine anschlagsdynamischen Drumpads am Gerät selbst
  • Keine Regler auf oberster Editierebene für Filterfrequenz und Cutoff

Preis

  • 629,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    dflt

    das sieht doch gut aus. und klingt vor allem auch so. danke für die test! spannend ist ja nun nur noch, was das ganze kostet…

  2. Profilbild
    toneup RED

    Nachdem mir der Preis zum Zeitpunkt des Schreibens noch nicht bekannt war, möchte ich meine Einschätzung hier ergänzen: – das ist doch fast ein Drittel billiger als der Elektron Syntakt, den ich da als Vergleich heranziehen möchte. Aus meiner Sicht ist der Preis sehr in Ordnung, der Strassenpreis wird ja ohnedies darunter liegen.

    • Profilbild
      moinho AHU

      Je nach dem was man damit machen möchte hat der Korg den Vorteil (für dens keinen geeigneten Workaround außerhalb von Computer+Overbridge gibt) der Einzelausgänge.

      • Profilbild
        MPC-User

        Da stimme ich Dir zu.
        Dieses Gerät hier kann aber Samples lesen🙂
        Und so wie ich Elektron einschätze wird der Syntakt das leider nie können

  3. Profilbild
    Emmbot AHU

    Uiuiui da bekomme ich GAS. Als Alternative sehe ich den Tanzbär 2.

    Die Kleinen Levelpotis finde ich super. Schade das KORG die bei den Electriebes noch nicht hatte 🙁. Die hätte ich mir gewünscht. Interessant wäre wieviel Samplespeicher die Kiste hat ggf. in Sekunden (Mono/Stereo). Hier war Korg immer etwas der Zeit hinterher. Es soll ja nicht gleich ein Sampler werden aber interessant wäre es schon.

    Die Möglichkeiten das Gerät über das Korg SDK zu erweitern ist natürlich super. Da kann man auch zukünftig noch neue Sounds entdecken.

    Tolle Kiste, danke Korg💪.

        • Profilbild
          Django07

          Stereo 24Bit/48K ca. 14,5 s
          Mono 24Bit/48K ca. 29 s
          Stereo 16Bit/44,1K ca. 25 s
          Mono 16 Bit/44,1K ca 51 s

          Ein bisschen gerundet … :-)

      • Profilbild
        mofateam

        Das klingt wie ein schlechter Witz.
        „128 Samples sind ab Werk abrufbar, bis zu 128 User-Samples können im internen Speicher abgelegt werden.“

        • Profilbild
          Braincorporation

          Finde 128 User-samples auch arg.

          Vielleicht verwendet Korg seit neuestem eine 1.44mb floppy-disc 🙄 als main-memory in ihren Geräten ???

          1024 user-samples, das wär cool.

  4. Profilbild
    freidimensional

    klingt ja ganz gut. Was ich noch nicht verstanden habe – wenn man z.b. polyphone Osc’s laden kann, wie stellt sich das im Sequencer dar? zeichnet der diese dann auch Polyphon über Midi auf und lassen die sich editieren?

    • Profilbild
      toneup RED

      Das mit dem Editieren von sequenzen des „nano“schaue ich mir gerne noch an, habe das Testgerät noch da

  5. Profilbild
    mfk AHU

    Endlich!
    Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet.
    Schönes Teil!
    Offensichtlich hat sich Korg mal Gedanken gemacht und aus dem E2-Debakel gelernt.
    Das ist nun eine ganz andere Liga.
    Der Preis ist (im Vergleich zu Elektron u.a.) auch super.
    Midi-thru fehlt. Verschmerzbar. Dafür immerhin große Buchsen. Und USB für einen Controller.
    Was die Holzteile an den Seiten sollen, erschließt sich mir nicht.😁

    Wem die Level-Potis zu klein sind:
    Da lassen sich andere Kappen drauf stecken.

    • Profilbild
      Ral9005

      Also ich wüsste nicht, was an einem Instrument schön sein sollte, wenn es so schlecht klingt… Die Analogsektion ist mit dass schlechteste, was ich neben dem neuen Erica-Teil seit langem gehört habe. Echt enttäuschend…

      • Profilbild
        mofateam

        Wenn du Perkons meinst: da sind nur die Filter analog…und das Gerät klingt m.E. richtig gut.

        Das, was ich vom Drumlogue gehört habe, fand ich auch echt schwach.

  6. Profilbild
    mdesign AHU

    mit zwei monos, einem XD und einem XD module kann ich mein faible für die logue-familie kaum verbergen. der drum-nachwuchs macht lust und klingt spannend. danke für den schön geschriebenen und aufschlussreichen bericht samt beispielen.

    • Profilbild
      SynthNerd AHU

      Ja, der monologue ist m.E. der meist unterschätzte synth am markt, klingt besser, als manches Teil für den 2…3fachen Preis und hat Speicher und Sequencer – ein echter no-brainer.

  7. Profilbild
    Alex

    bei musicstore schon mal 30 € günstiger..Wartezeit allerdings über 2 Monate… ;)

  8. Profilbild
    Lumm

    Sorry, etwas Off-Topic aber ich finde es ziemlich beeindruckend wie Hersteller es schaffen, alle namhaften Plattformen und Youtuber zur exakt gleichen Zeit ihr Review zu einem neuen Produkt veröffentlichen zu lassen. Früher trudelten die Test so nach und nach innerhalb von Wochen/Monaten ein. Heute: Zack, gefühlt 100 neue Review-Videos Kog Drumlogue zur gleichen Zeit veröffentlicht. Irgendwie auch gruselig… 🙂

    • Profilbild
      NO_MELANIN

      es werden teilweise wochen/monate vor release test-unit’s an tester:innen verschickt. es wird vertraglich vereinbart, dass reviews ect erst zu einem festgelegten tag öffentlich gestellt werden dürfen.
      im falle des drumlogue’s ist das offensichtlich der 15.09.2022 – daher auch heute die zahlreichen uploads von test’s und reviews.
      die youtuber:innen versuchen natürlich auch möglichst viele klicks zu generieren (€€€), daher versucht auch jede/r als erstes content zu liefern :)

    • Profilbild
      mfk AHU

      Und ein bisschen nervig, weil man so kaum eine Chance hat mit seinem Content irgendwie durchzudringen. …wenn man das Produkt dann endlich mal hat.
      Aber auch gut für die Kaufentscheidung, gleich zum Start so viele Beispiele hören und sehen zu können.

      Was mir noch einfällt:
      Meiner Erfahrung nach schiebt Korg maximal 2-4 Updates nach.

      Das war es dann (siehe volcas, kp3, electribe).

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      Jepp. Von immer den gleichen YouTubern. Zwei von denen haben mein Vertrauen … der eine fängt mit »l« an und hört mit »oopop« auf. Einfach weil er sich auf äußerst tiefgreifende und unaufgeregte Tests spezialisiert hat. Der andere macht eigentlich House-Musik – was nun nicht mein Genre ist – aber er kauft (!) sich die Geräte selber und die kommen dann auch öfters mal zum Einsatz (und außerdem finde ich den einfach sehr sympathisch). Die Rede ist von »Ricky Tinez«.

      Die anderen sehe ich mir nicht mehr an. Denn bei denen – oder sagen wir mal bei vielen von denen – habe ich das Gefühl, dass jetzt wieder das nächste supercoole Gerät auf den Markt gekommen ist, ohne das man nicht leben kann und das man sofort kaufen muss, weil man sonst kein cooler Musiker ist. Und es ist einfach so cool und, Himmel hilf, ist das cool. Weil es einfach cool ist. Es ist so megacool, dass es kaum noch zum Aushalten ist. … Und in einer Woche ist der Drumlogue vergessen, wie all die anderen coolen Geräte zuvor. Das ist für mich nicht Vertrauen erweckend.

      Ich habe eben mal nachgezählt: Ich habe noch weitere ungefähr 10 Musik-YouTuber abonniert, die aber allesamt Musik mit ihren Geräten machen. Und gerne auch mal ein und das selbe Gerät in 10 Videos einsetzen. Oder sich auf andere Themengebiete als Tests von Equipment konzentrieren. Da bringt’s dann Spaß zuzusehen.

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        Sven Blau

        Du hast Nick Batt vergessen – Sonicstate
        Leider macht er nur noch wenig Tests. Woran das liegt – keine Ahnung.

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          plicktzah

          Sonicstate ist – wie alle anderen auch – von Angeboten der Hersteller/Distributoren abhängig. Wenn z.B. Korg kein Gerät zum Review schickt, gibt es i.d.R. kein Sonic Lab-Review dazu. In einem der letzten Sonic Talks hatte Nick auch durchblicken lassen, dass sein Ansprechpartner bei Yamaha UK (wenn ich mich recht erinnere) die Firma verlassen hat und seitdem eher wenig von denen zum Testen rein kommt.

          Wenn dann noch ne allgemeine Flaute bei der Vorstellung neuer Instrumente hinzu kommt (wie so oft in den Sommermonaten), bleibt wahrscheinlich nicht so viel zu tun … und Eurorack- und Boutique-Geräte werden ja eh traditionell eher von Leuten wie Gaz und midierror getestet.

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            Sven Blau

            Das Prozedere ist mir klar. Mir scheint aber irgendwie, dass der „Stern“ von Nick etwas gesunken ist (z.B. im Vergleich zu Loopop, dessen Stern im gleichen Zeitraum ja enorm gestiegen ist), was ich irgendwie schade finde. Ich find ihn sehr sympathisch.

            • Profilbild
              plicktzah

              Wollte dir da keine Unwissenheit unterstellen (:

              Nick gehört halt zur alten Schule. Er ist kein Influencer. Die Marketing-Abteilungen der meisten größeren Hersteller fokussieren sich aber auf genau die – vor allem auf jene, die immer alles gut finden (ähem, BoBeats), oder eben – wie loopop, OscillatorSink und andere – sehr ausführliche Review-Tutorials machen. Gibt auch Fälle wie Behringer, die aus Prinzip nichts mehr an Sonicstate zu schicken scheinen, nachdem bei Sonic Talk mal Kritik an deren Geschäftspraktiken geäußert wurde.

            • Profilbild
              toneup RED

              Ich sehe mir die Sonicstate Sachen sehr gerne an, Nick Batts hat definitiv mehr Charme. Loopop geht technisch immer sehr in die Tiefe, da ist m.M.n. sein Alleinstellungsmerkmal. Beim seinem Test des drumlogue war er für seine Verhältnisse ziemlich kritisch eingestellt. Generell ist er mir zu emotionslos, Musik lebt aber von Emotion.

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          Holla, stimmt: Ich habe »sonicstate« zwar nicht abonniert (weil ich die anderen habe, irgendwann ist einfach mal gut) … aber wenn mir YouTube ein Video von denen vorschlägt, dann sehe ich das immer SEHR gerne.

      • Profilbild
        Lumm

        Klar, Viele Musiker und Youtuber sind bestimmt von einem neuen Gerät mit neuen Features genauso begeistert wie man selbst es wäre. Und wenn ein Gerät gut ist, bzw. besser als ähnliche Geräte anderer Hersteller, ist das nun mal Fakt. Wichtig ist, dass Musiker wie z.B. BoBeats und Loopop die Sache von verschiedenen Perspektiven betrachten, die Zielgruppe eingrenzen und auch die Contras und Alternativen benennen.

      • Profilbild
        smoo

        Für mich hast Du noch Benn Jordan vergessen. Musikalisch, aber anders musikalisch als Ricky Tinez und extrem glaubwürdig (wenn man den akustische Gitarre spielen gehört hat versteht was ich meine). Hat kürzlich die MPC Keys total verrissen (und es dann aber teilweise wieder zurückgenommen).

        Zur Drumlogue: Die Bassdrum gefällt mir nicht, die Preset-loops zeigen aber, dass es extrem gut grooven kann. Und dass die Presetprogrammierer was vom Handwerk verstehen. Für mich kommts nicht in Frage, bin mit Polyend Play und S2400 versorgt, die analogen Drummaschinen daneben benutze ich seither nicht mehr. Uiiiii, kein einziges Mal.

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          Jein, ja … hm … im Prinzip auf jeden Fall. Ich finde Benn auch großartig, allerdings merke ich doch, dass ich mir viele Videos von ihm nicht mehr ansehe. Das hat nichts mit Benn zu tun sondern mit mir. Ich fand zum Beispiel sein Meckervideo über die »AKAI MPC Key« sehr gut; da bemerkt doch mal jemand einigermaßen gewichtige Probleme mit dem Gerät. Aber so insgesamt lenkt mich das zu sehr von dem ab, was ich selber machen will. Ich finde »Ricky Tinez« und auch »loopop« deutlich inspirierender. Und natürlich die anderen, die ich so ansehe: »Dub Monitor«, »Martin Stürtzer« (natürlich!), »Martin Goldmann« (ein ehemaliger äußerst geschätzter Arbeitskollege von mir), »Reaper Mania« (wegen Reaper), »Polarity Musik« (wegen Bitwig), »Christian Henson«, »Estuera«, viel von »Produce Like a Pro«, seit kurzem »mredrollo« für die psychische Musikergesundheit, usw., usf. 🙂

          Wie gesagt: Das bin wirklich nur subjektiv ich … und deswegen habe ich ihn nicht erwähnt, weil ich Benn nicht mehr so auf dem Schirm habe.

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          … und außerdem »Dr. Mix« … aber den erwähne ich nicht, weil ich immer von euch Ärger bekomme, wenn ich ihn erwähne. Aber wenn ich schlechte Laune habe: Ein Video von Dr. Mix … und mit geht’s besser. 😀

  9. Profilbild
    Steko

    Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Sehr sympathisch damit einfach an den Start zu kommen.

  10. Profilbild
    NO_MELANIN

    OFF-TOPIC

    @toneup bist du zufrieden mit deinem crumar seven? seit wann besitzt du das gute stück? und gibt es eigentlich eine möglichkeit die encoder beleuchtung (intensität der helligkeit/led’s) einzustellen oder gar zu deaktivieren? konnte dazu im manual nichts finden.

    danke dir :)

  11. Profilbild
    toneup RED

    OFF – TOPIC ANTWORT

    Ich bin eigentlich sehr zufrieden. An der Tastatur scheiden sich ja die Geister, ich komme sehr gut damit zurecht, Die Physikal Modelling Sounds von Rhodes, Wurlitzer und Clavinet sind erstklassig. Das ursprüngliche Piano war eher mau, es gibt jetzt aber sehr gute Pianos die ins Seven geladen werden können. Die Effekte klingen gut und man kann den Sound dank der direkten Bedienung schnell anpassen. Wer tiefer gehen will kann dank integriertem WIFI Router mit jedem Smartphone oder Tablet weiter editieren. Das Case mit den Alu-Füßen und der ganze Look sind nett, aber das Case ist nicht Flugtauglich. für die Fahrt im Privat – PKW reicht es allemal. So, das war jetzt fast schon ein kurztest ,-), und zeletzt, ich wüsste nicht, wie man die Leds dimmen kann.

  12. Profilbild
    meilstone

    Auf den ersten Blick bzw. „Hör“ erinnert mich das Grundgerüst stark an meine gute, alte mfb Tanzmaus, aber benutzerfreundlicher und soundtechnisch weit voraus.

  13. Profilbild
    SynthNerd AHU

    „Keine Regler auf oberster Editierebene für Filterfrequenz und Cutoff“

    sollte doch sicher heißen:

    „Keine Regler auf oberster Editierebene für Cutofffrequenz und Resonanz“

    oder?

    Aber unabhängig davon ein informativer Artikel zu einem interessanten Gerät. Danke dafür.

    • Profilbild
      toneup RED

      Richtig – Filter Cutoffrequenz und Resonanz muss es natürlich heißen – und die sind über die Potis unter dem Display regelbar. Die Passende Menü Page muss dafür aber gewählt sein. Das geht über Drücken von Part und dem jeweiligen Sound Taster. Mit den Page Tastern wählt man die Parameter aus. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, die zwei tune Regler für Bassdrum und Snare auszulassen und diese Parameter im Untermenü einzustellen, und diese Regler für diesen Zweck zu verwenden. Freie Parameterzuordnung an die Potis wäre ein Wunschfeature für das nächste Softwareupdate.

  14. Profilbild
    sire67

    Klingt ja sehr interessant.Habe zum Glück schon die TR8S mit neuem Update,könnte sonst schwach werden!

  15. Profilbild
    Django07

    Das ist ein richtig gutes Design! Ja, steht hinter dem Klang an – aber: sieht gut aus!

    Was ich überhaupt nicht verstehe: Wieso kein Song Mode?????????????

    So braucht man einen Alesis SR-16 oder eine Akai MPC, wenn man einen Song mit Drum Playback spielen will. Was aus meiner Sicht nun kein völlig überraschende Verwendung eines Drum Computers ist. Egal, wahrscheinlich bin ich zu alt…

    (Wer andere Drum Computer mit Song Mode kennt: ich BITTE drum, mich zu (be-)lehren🙂)

    • Profilbild
      mfk AHU

      Songmode ist so ein Reizthema in Foren…
      Bei Elektron haben es der A4, AR und OT.
      Die neueren Geräte nicht.
      Bei Korg (bisher?) weder Drumlogue noch E2(S).
      Deluge (Synthstrom) hat es nicht.
      Roland mit dem ganzen Plastik-Kram m.W. auch nicht.
      Akai hat sowas, ist aber eher eine DAW
      Arturia DrumBrute hat sowas laut Handbuch, ist aber auch nur eine Verkettung von Pattern.

      Und das können die oben genannten eingentlich alle.
      Damit kann man sich auch (u.U. mit Hilfe von Copy&Paste) Songs basteln.
      …Die leider oft nicht speicherbar sind…
      Macht dann die Live-Performance oft mehr „Live“ als nötig.

      Der andere Workaround ist der Umweg über einen weiteren Sequencer zum automatischen Wechsel der Pattern. Oder eben oldschool per Hand.

      Da der Songmode Hersteller-übergreifend keine große Rolle zu spielen scheint, muss man sich wohl damit abfinden.

      • Profilbild
        freeldr77

        Selbstverständlich hat die Synthstrom Deluge einen Songmodus. Wurde schon vor geraumer Zeit (vor ca. 2 Jahren) per Update nachgeliefert und nennt sich „Arranger Mode“.
        Model Cycle und Model Samples von Elektron haben auch eine Art Songmode, man kann die Patterns miteinander verknüpfen, das wird nur leider nicht gespeichert und ist daher nur eine Behelfslösung.

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      monoman

      Song Mode gibt es bei der Elektron Machinedrum oder beim Analog Rytm. Ich finde aber Pattern Chaining viel wichtiger!

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          monoman

          Nee, nicht ganz. Beim Pattern Chaining kannst du beliebige patterns on the fly (Echtzeit) mit einander verknüpfen. Der Song Mode spielt eine vorher programmierte/arrangierte Sequenz Folge von Pattern ab. Meistens kann der Song Mode nicht während der Sequenzer läuft programmiert werden.

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    reuterkiez

    so wie ich die sache verstehe, werden die analog instrumente erstmal gewandelt und durch die digital engine geleitet, filter klingt digital. sind die individual outs nun direkt analog oder auch schon gewandelt also ohne filter?

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    Flowwater AHU

    Preislich scheint mir der neue Korg-Klopfer in der Nähe von Rolands »TR-8S« zu liegen. Der hat gerade mit dem Update auf Version 2.5 noch einmal erheblich an Klangfülle gewonnen. Von daher glaube ich, dass Korg sich durchaus noch ein wenig wird anstrengen müssen.

    Aus dem Bauch heraus finde ich es außerdem erst einmal sehr schade, dass »nur« ein einziger »User«-Oszillator vorhanden ist. Bei einem monotimbralen Synthesizer wie dem »Minilogue XD« ist das wunderbar. Aber bei einem Drumcomputer hätte ich mir mehr gleichzeitig nutzbare Slots erhofft. Und der User-Oszillator schaltet dann auch noch die spannende VPM- und die (etwas weniger spannenden) Noise-Klangerzeugung weg. Sehr sehr schade.

    Aber, gut, klar: Mit Blick auf den Preis ist das sicherlich nicht anders machbar. Und NATÜRLICH freue ich mich, dass der User-Oszillator auch Einzug beim »Drumlogue« gehalten hat.

  18. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Danke für den ausführlichen Artikel :-)
    Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Drumcomputer mit einem Snare Modul mit hartem Punch in Richtung TR-808 und dazu guten editier Möglichkeiten.
    Werde mir den Korg mal genauer anschauen.

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      Anjin Sun

      Geht mir ählich, und gerade die SD finde ich jetzt in den gesichteten Videos nicht so berauschend. Die ARythm bleibt weiterhin ungeschlagen (= doppeln), dann Sherman FB hinter die Snare und Punch vorwärts..

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    xmario

    Der nächste Fail von Korg…

    Was das neuerdings für eine Unart Display und bestimmte Tasten die bei sämtl. Herstellern aus gutem Grund rechts zu finden sind nach links zu verlegen.

    Totaler Fail.

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      mfk AHU

      Weil du nur deine rechte Hand benutzten möchtest?

      Bei der Gerätegröße ist es egal, wo das Display sitzt.

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        xmario

        nein weil ich eben keinen bock auf neuex extra finger verrenkungen oder sonstigen schwachsinn habe.

        tja mir ist es eben nicht egal, wo das display sitzt und gelesen wird von links nach rechts darum sind displays auch eigentlich immer links oder maximal in der mitte.

        und zum thema gerätegröße. intressant, dann erklär mal im detail warum die kleinen volcas alle ihr display links haben wenns doch laut dir sowieso egal ist..

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          mfk AHU

          Ich kann deinen Ärger verstehen, geht mir auch oft so.
          Ich trinke dann einen Kaffee und mache eine Pause. Dann geht es. Manchmal. Nicht immer.

          Deine Argumente sind irgendwie schräg; aber egal.
          Jeder hat andere Kritikpunkte.
          Mich nerven z.b. die Holzseitenteile sehr.

          Lass das Gerät einfach beim Händler.
          Es gibt doch gute Alternativen, die weniger stressig für Dich sein könnten.
          Und wenn es unbedingt der Drumbrute sein soll:
          Stell dir einen Faderfox rechts daneben.
          Das macht sowieso Sinn.

            • Profilbild
              mfk AHU

              Sorry, hatte nicht gecheckt, dass du dich in (fast) allen Kommentaren so aufregst.

              Außer es gibt was zu zu gewinnen.

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                xmario

                Alter mich intressiert dein Müll denn du von dir gibst und dein gestalke nicht!

                Trink nen Kaffee und nerv doch wen anderen mit deinen „wundervollen“ Ratschlägen.

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          toneup RED

          Ich fand die Lage des Displays nicht unergonomisch. Wenn man mit dem links nach rechts Argument kommt – Zuerst formt man den Klang unmittelbar mit den Reglern links des Displays, in die Tiefe geht man rechts daneben mit den Reglern unter dem Display. Elektron hat das Display Links neben den 8 Potis, wie von dir offensichtlich bevorzugt. Ich bin mit beiden Layouts gut klargekommen. Sind eben unterschiedliche Ansätze, jeder hat die freie Wahl

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              Viertelnote AHU

              Du, ich bin Linkshänder, drehe aber mit rechts:-)
              Ich weiß aber was du meinst.
              Wenn ich mit links in Richtung Display greife, dann wird
              die linke Regler- bzw Buttonsektion verdeckt. (Kann man aber auch auf Rechthänder übertragen, wenn das Display links wäre)

              Klar, ist etwas ungewohnt aber ich denke man kann klarkommen
              damit. Wichtig ist ja der Sound vorrangig und da muss ich sagen,
              daß ich den Klang gar nicht als vintage empfinde, sondern
              eher modern spritzig. Passt gut zum Monolog der ebenfalls
              modern klingt.

              Peace und netter Gruß.😉

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      Flowwater AHU

      Stört mich selber nicht die Bohne. Dann drücke ich eben mit rechts die Taste und schraube dabei mit links. Mache ich am Synthesizer genau so ja auch. Oder umgekehrt, wenn’s passt. 😮

      Ich selber bin zwar ein wenig enttäuscht, mit Blick auf den Preis dann aber doch wieder nicht … und ich kann mir durchaus vorstellen, mir das Gerät zu kaufen. Wobei ich mit DrumSynths echt schon gut eingedeckt bin: auf der VST-Seite »DrumComputer« von SugarBytes und »Sitala« (den ich genau wegen seiner Einfachheit sehr mag) und wenn es Hardware sein soll der »DSI Tempest«. Deswegen muss es im Moment nicht NOCH ein DrumComputer sein. Ansonsten finde ich das Ding toll.

  20. Profilbild
    Basicnoise AHU

    Jetzt haben wieder alle möglichen „Influencer“ das Ding bekommen und man selbst muss ewig warten, um es überhaupt mal testen zu können. Finde ich eine seltsame Marketingstrategie. Bis dahin ist der Hype in mir sicher verflogen oder zumindest abgedämpft. Bin aber eh etwas enttäuscht von den ersten Videos. Hätte mir viel mehr Synthesemöglichkeiten gewünscht. Formfaktor ist aber super. Mal sehen…

  21. Profilbild
    Killnoizer

    Das automatische Abspielen einer songähnlichen Struktur gehört bei mir eindeutig zu den ersten Pflichten einer drummachine . Und sowas kann die kleine hübsche Kiste nicht einfach ? Das ist absurd. Einzelausgänge sind aber super.

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      monoman

      Der Drumlogue hat einen Button „Chain“. Damit kann man bestimmt verschiedene Patterns verketten. Ist halt nicht speicherbar, eher was für den Live Gebrauch.

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    TMOFD2009

    Haut mich persönlich nicht vom Hocker. Hatte mir was besseres von Korg vorgestellt, als es Verkündet wurde. Hätte es besser gefunden sie hätten noch zwei, drei Voices vom Volca Drum mit reingenommen. Das wäre was feines gewesen. Da ist ja nicht viel mit der Logue Philosophie. Nur eine USER Voice und man muss sich noch zwischen VPM, Noise oder USER entscheiden. Evtl. kommt da noch eine XD Version.

  23. Profilbild
    monoman

    Ein Konkurrent zum Drumlogue ist der LXR-02 von Erica Synth, zwar rein digital aber im gleichen Preissegment. Ich hatte ihn und bin mit ihm nicht warm geworden. Der Drumlogue macht einen besseren Eindruck, zumindest erstmal auf dem Papier.

  24. Profilbild
    Xevantris

    Ui ein spannendes Instrument. Für den Preis auch echt eine Überlegung wert. Mal schauen, ob ich mir das Teil einfach mal gönne. 😅

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    Pauerteam

    Der Preis klingt echt interessant, auch die Größe passt für mich (so viel Platz ist im Home Studio nicht mehr ;o)

  26. Profilbild
    Klangkollektor

    Am Ende muss man sich eigentlich eh immer entscheiden, passt einem die grundsätzliche Klangcharakteristik, mag man das Bedienkonzept, passt es in mein Setup.
    Ich hatte zB lange Zeit einen MfB 522 im Setup, jetzt kommt ein Vermona DRM1IV.

  27. Profilbild
    Anjin Sun

    Habe jetzt einige Videos angesehen. Schönes Gerät, aber ich werde weder mit der BD noch mit der SD warm. Zu wenig Syntheseparameter, da finde ich eine LXR 02 interessanter.

  28. Profilbild
    Gerd Lange

    Das was ich bislang über den Korg drumlogue weiß, beurteile ich das Instrument als ein gutes Instrument. Der Preis, mit dem Betrachten auf die Leistung, ist ebenfalls in Ordnung. Gut finde ich, dass man den analogen Sounds noch PCM-Samples hinzufügen kann. Ein eventueller Kauf ist durchaus im Bereich des Möglichen.

  29. Profilbild
    ollo

    32mb Speicher für eigene Samples ist halt ein Witz, quasi ein KO Kriterium. Unfassbar, wie man sowas machen kann.

    Denn ansonsten ist das Teil wirklich richtig interessant, aber wenn ich mir Gedanken machen muss, wie viele Samples ich nutzen kann, geht das gar nicht.

    Ob die ersten Instrumente jetzt unbedingt analog sein müssen, sei auch dahin gestellt, digital würde da auch nicht anders klingen und wäre vielleicht dann sogar noch günstiger umsetzbar. Noch interessanter wäre es, wenn jede Stimme aus einem User-Teil bestehen würde. Damit hat Korg ein Alleinstellungsmerkmal, was bisher kaum genutzt wird.

    • Profilbild
      monoman

      Also ich finde das eigentlich gut, die Mischung aus analog und digital. Immerhin hat man 6 reine digitale Kanäle/Instrumente zur Verfügung. Andere Drummachines haben insgesamt nur 6 Kanäle/Instrumente.

  30. Profilbild
    karbunkeljoe

    Komisch. Als die MFB 522 und Tanzbär rauskamen, waren analoge Drums noch mega interessant für mich. Jetzt bin ich wohl durch mit dem Thema, jedenfalls klingt der analoge Teil der Maschine für mich schlicht langweilig.

    Viel spannender wäre m.E., wenn jemand sich an einem Nachfolger zur Elektron Machinedrum versuchen würde (am besten nicht Elektron selbst…) und verschiedene Arten digitaler Drumsynthese in einer Kiste anbieten würde.

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