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ja, ohne die FB-kleinanzeigen wäre das regelmäßige umbauen der keyboardburg bei mir kaum möglich gewesen. ein bisschen geduld war dazu allerdings manchmal nötig, wenn man den redaktionsschluss verpasst hatte und dann vier wochen auf den nächsten warten musste...
...auch die software des EIII wurde nie richtig fertig. der sequencer konnte zB nie MIDI sysex, obwohl das angekündigt war. und dass man die 8 MB RAM auf bis zu 11 floppies backuppen musste, hat den workflow nicht wirklich beschleunigt. einzelkomponenten: der fairlight auf dem bild im bericht besteht aus keyboard, tastatur, monitor und zwei rack-elementen. beim synclavier war das, zumindest bei den frühen exemplaren, ähnlich. daher für mich: produktionssystem ja, echte workstation nein. auch wenn solche systeme natürlich die ahnen sind und daher ganz zurecht im artikel stehen. wir haben damals noch mit dem PPG-system gearbeitet: wave 2.2 als keyboard und waveterm im rack. auch keine wirkliche workstation.
stimmt. habe mich da nicht ganz genau ausgedrückt, sorry. der emulator III war für mich die erste echte workstation mit SMPTE, mit der man wirklich filme vertonen konnte. fairlight und synclavier würde ich nicht zu den workstations zählen, da sie aus mehreren einzelkomponenten bestehen, eine workstation ist mE eine 'band in a box'. der emulator II hatte schlicht nicht die speicherkapazität, um ganze szenen oder einen kompletten werbespot nicht nur mit musik, sondern auch geräuschen und dialog zu vertonen.
die workstation meiner wahl war 1988 der emulator 3 - die erste mit eingebautem SMPTE-timecode-interface. damit konnte endlich synchron zum video komponiert und vertont werden. nicht grade die günstigste lösung. aber - trotz winzigem display - überzeugend.
ja, der polysix war halt der erste bezahlbare - wenn auch immer noch teure - polyphone. ich hab ihn 1982 direkt bei einführung auf der musikmesse in frankfurt bei meinem ebenfalls anwesenden musikhändler bestellt. er nahm dafür eine korg CX3 und - tatsächlich! - einen minimoog in zahlung. letzterer entpuppte sich für ihn als ziemlicher ladenhüter, fast unverkäuflich. mein fender rhodes piano wurde etwas später gegen einen poly 61 getauscht, weil der endlich zwei oszis hatte. nun hatte ich nur noch synths, keine anderen keyboards mehr. aber die beiden korgs mussten am ende doch einem oberheim OBXa weichen. so war das damals, ständig gab es etwas neues, besseres. ich war mit dem sound des polysix nie hundertprozentig zufrieden, synths aus dem radio klangen einfach besser, fetter, auch transparenter. trotzdem wird mir beim erinnern warm ums herz - der polysix war für mich halt der anfang von allem: vorher war piano, orgel, monosynth, dann war endlich synthesizer pur. ich glaube, das ging vielen damals so.
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