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26. April 2022

Aus der Isolation in die Welt

‚Hands‘ von stokpic

VSL (Vienna Symphonic Library) hat eine wichtige Umstellung angekündigt und auch vorgenommen. Seit ca. Mitte April sind die Produkte der österreichischen Firma durch iLok (-Cloud) zu aktivieren. Diese Umstellung vereinfacht die Anschaffung und Nutzung der digitalen Sounds für die jeweils eigene DAW. Eine Registrierung des Anwenders bei iLok ist freilich eine Voraussetzung.

Zuvor wurde ein separates Sicherheitssystem verwendet, dass einen USB-Dongle vorsah, per iLok lässt sich das jeweilige Produkt auch in einer Cloud absichern. Nach meinen eigenen Erfahrungen funktioniert dies reibungslos. Während eines Aktionszeitraums kaufte ich mir die VSL-Konzertgitarre separat, die ich bereits als 16-Bit-Version auf meinem alten EMU-EIV nutzte, desweiteren zwei Flöten, die in der Sammlung von Chris Hein nicht enhalten waren, eine historische Traversflöte (Holz) und eine Bassflöte.

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Gesonderte Player für digitale Instrumente auszuliefern, ist inzwischen durchaus normal. In diesem Fall gab es für die Flöte den ‚Synchron Player‘, für die Konzertgitarre (und auch Bassflöte) den Player ‚Instrument Pro‘. Das Besondere: der ‚Synchron Player‘ simuliert einen Veranstaltungsraum, den ich für meine Zwecke nicht brauche. Um die historische Traversflöte dennoch nutzen zu können, ist von mir der Reverb im Player abgeschaltet worden, zudem beschränkte ich mich auf Artikulationen, die als ‚near‘ausgewiesen waren. Dass die Flöte im Test nicht ohne Reverb zu hören ist, liegt an meinem Mastering-Chain zu dem u.a. ein digitales Lexicon 960L gehört.

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Nun waren aber die Konzertgitarre (VSL) und ein mit Nylonsaiten bespannter Bass (Chis Hein) noch anzupassen. Dazu musste ich jeweils einen Instrumenten-Reverb mit massivem Pre-Delay hinzuziehen. Anbei ist das Test-Resultat zu hören. In allen Fällen kam als Reverb ein ‚Acoustic Fill‘ zum Einsatz, dass allerdings bei den Instrumenten auf die Länge des Pre-Delays beschnitten wurde.

Die Artikulationsvielfalt ist bei VSL sehr hoch, aber in einigen Fällen zu traditionalistisch gehalten. Dies trifft besonders auf Streicher und Solo-Voices zu. Die Konzertgitarre beansprucht hingegen über 10 GB Platz auf der Festplatte und enthält auch die Artikulation ‚Bartók‘ sowie zahlreiche ebenfalls rhythmisch nuztbare FX. Aber ich will nicht alle Artikulationen aufzählen, lediglich hervorheben, dass der Umfang beträchtlich ist. Eine Irritation entstand mir aber: die Spur des Instruments im ‚Synchron Player‘ (Traversflöte) war enorm zu verstärken, um ein Zusamenspiel zu ermöglichen: auf Vol. +16.

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Fazit
Die Umstellung auf iLok funktioniert reibungslos. Der Instrument-Player macht ebenfalls keine Probleme. Irritiert hat mich hingegen der Synchron-Player; gemeinsam einsetzbar mit anderen Produkten ist er aber dennoch.
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