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Sven Väth neues Album Catharsis ist drausen!

Nach über 20 Jahre veröffentlicht Sven Väth ein neues Album

25. Februar 2022

Über 20 Jahre war Technolegende Sven Väth nicht mehr im Studio. Am 25.02.2022 ist sein neues  Album „Catharsis“ erschienen.

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Ein Vorgeschmack auf das neue Album lieferten die Vorabveröffentlichungen „Feiern“ und „Mystic Voices / Butoh“ die Lust auf mehr machten.

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Partner im Studio war diesmal Gregor Tresher, der sich seit 2004 mit unzähligen Veröffentlichungen in der elektronischen Musikszene einen Namen gemacht hat und u.a. mit Remixe für Depeche Mode, Moby und Laurent Garnier punkten konnte.

Natürlich war es in den 20 Jahren nie still um Sven Väth. In erster Linie ist er ein DJ und als solcher reist er bis heute unermüdlich um die Welt, um mit seinem Sound die Menschen zum Tanzen zu bringen. Diese Dauertournee wurde seit dem Jahr 2000 mit der jährlich erscheinenden Mix-Serie „The Sound of the Season“ gefeiert und dokumentiert. Zwischendurch erschienen in unregelmäßigen Abständen einzelne Tracks mit wechselnden Partnern.

Partyveranstaltungen, DJ Booking und Label wird von seiner Firma Cocoon zusammengehalten und organisiert.

Sven Väth setzt beim Auflegen bis heute auf Vinyl und verzichtet auf Serato DJ, Native Instruments Traktor und andere Möglichkeiten, die das moderne DJing bieten.

Sven Väths Karriere kurz zusammengefasst

Sven Väth wurde Mitte der 1980er-Jahre ein Popstar, als er mit dem Projekt OFF und dem Hit „Electrica Salsa“ die Charts dieser Welt eroberte. Keine anderen als Michael Münzing und Luca Anzilotti waren für die Produktion verantwortlich, welche ein paar Jahre später mit SNAP! Erfolge feiern konnten. Sven Väth war Besitzer des legendären Omen Club in Frankfurt, gründete die Kult-Labels EYE Q, Harthouse und Recycle or Die, mit denen elektronische Musikstile verschiedenster Genres maßgeblich geprägt wurden. Ende der 1990er endete dieses Kapitel und Sven Väth machte unter anderen Vorzeichen mit Cocoon weiter.

Sven Väth ist eine Legende und Superstar-DJ und bekommt daher sehr viel Aufmerksamkeit, die sich nicht immer positiv zeigt. Die Schadenfreude blieb nicht aus, als sein innovativer Cocoon-Club in Frankfurt nach wenigen Jahren wieder schließen musste. Zuletzt zog er Kritik auf sich, als er auf dem Soundstorm Festival in Saudi-Arabien auflegte. Ein Land, in dem regelmäßig Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Während der Pandemie hat er in Ländern gespielt, in denen die Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 locker gehandhabt wurden. Diese Events bekamen den Schimpfnamen „Plague Raves“ verliehen.

Sven Väth prägt bis heute das Bild der elektronischen Musikszene mit seiner konstanten und konsequenten Arbeit als DJ und Labelbetreiber und ist dadurch immer am Puls der Zeit der elektronischen Musik. Er schafft es, den Underground mit einem Jet-Set Technopublikum zu versöhnen und verweigert sich bis heute dem Mainstream-Technosound.

Die Sven Väth Alben

Hier die Alben, welche unter dem Namen Sven Väth erschienen. Die 12“ und Alben unter Pseudonymen wurden nicht aufgeführt. Den unwissenden Hörer und Hörerinnen möchte ich das 1993 erschiene Konzeptalbum The Harlequin – The Robot And The Ballet-Dancer empfehlen. Dieses wurde von Ralf Hildenbeutel produziert und vereint feinste elektronische Musik zwischen Ambient, Weltmusik, Techno und Trance in sich.

Accident In Paradise (1992)
The Harlequin – The Robot And The Ballet-Dancer (1994)
Fusion (1998)
Contact (2000)
Fire (2002)

Sven Väth Alben

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Forum
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      Filterpad AHU

      Ich hätte den gerne mal Live gesehen und hatte auch schon fast die Chance dazu. Aber wir waren dann bei einem anderen DJ. Einer der wenigen, der immer noch mit Vinylplatte um Vinylplatte jede einzelne auflegt. Zumindest ist das mein letzter Wissensstand. Interessant, dass das letzte Album 20 Jahre her ist. Zugegeben ist es nach ansehen des Videos nicht ganz meine Art von Musik, trotz verdientem Legendenstatus im Techno. Ähnelt sound,- und auch arrangementtechnisch meiner Ansicht nach an die neueren Clips von DJ Hell. Sie werden doch nicht dieselben Producer haben!

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        Larifari AHU

        DJ Hell macht sein Zeug selbst.
        Sven Väth hatte schon immer gute Produzenten – Ralf hildenbeutel, Roman Flügel, Anthony Rother, und heute eben Gregor Tresher.
        Tresher produziert gefühlt die Hälfte der Technoacts…Martin Buttrich die andere Hälfte.

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          aktivomat

          Oh ja… die hatte er. Gerade Ralf Hildenbeutel war für mich schon immer einer der Bemerkenswertesten von damals (wobei er ja jetzt gerade erst wieder mal was für Chris Liebing produziert hat). Auch das Projekt „Cygnus X“… einfach nur unglaublich. Und auf besagtem Album „The Harlequin…“ ist die Handschrift unverkennbar. Wie viel der gute Sven dabei „mitproduziert“ hat kann man sich schon ungefähr ausmalen, wenn man dieses Video anguckt :-) (Link führt gleich zur „interessanten“ Stelle) https://youtu.be/4c2349mPoX4?t=246

          Nichts desto trotz ist er eine Legende mit einem exquisiten Händchen für gute Musik (zumindest in diesem Genre) und unglaublichen Entertainerqualitäten :-)

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          Sven Rosswog RED

          DJ Hell holt sich auch Produzenten ins Boot. Anthony Rother, Tobi Neumann, Abe Duque, Peter Kruder, Dj Naughty, Christian Pommer, Patrick Pulsinger und viele andere haben für Hell produziert.

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            aktivomat

            Wohl wahr! Habe die grandiose Doku über Christian Bruhn gesehen, wo er einen Gastauftritt hatte und auch neben dem „echten“ Produzenten saß und so „vorgesungen“ hat wie er es sich vorstellt. Fast schon komisch :-) Schon lustig mit diesen ganzen „Produzenten“.

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              Anthony Rother AHU

              DJ Hell und Sven Väth können alleine keine Musik produzieren.
              DJ Hell verschleiert gerne wer die Musik produziert hat.
              Bei Dir hat seine Verschleierungstaktik auch funktioniert.

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                Webgespenst

                Gut dass mal aus sicherer Quelle zu erfahren. Leider gibt es im Web ja zu viele Leute die glauben dass sie über solche Dinge bescheid wissen – und zu wenige die es wirklich tun. Mich würde ja echt mal interessieren, wie so etwas dann eigentlich abläuft und wie viel Input dann wirklich von denen rein kommt. Werden da basslines vorgesummt und beats per mouthpercussion vorgegeben? Oder wie läuft das dann? Wäre interessant das mal zu erfahren, auch wenn du sicherlich dabei keine Namen nennen darfst…

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                  Anthony Rother AHU

                  Die Kommentarspalte ist nicht der richtige Ort für einen Inside-Bericht über die Produktion mit DJs.

                  Ich denke das je nach Produzent der Ablauf individuell anders sein wird.

                  Was im Grunde gleich ist ist dass die DJs keine Studiotechnik bedienen können und neben dran sitzen und/oder meistens gar nicht die volle Produktionszeit im Studio dabei sind.

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                    artskuz

                    Eine einzige Platte* habe ich vom Väth in meiner Sammlung! Mit seinen Produktionen konnte ich nie viel anfangen. Diese Picturedisc* jedoch sah nicht nur cool aus, sondern konnte mich damals auch überzeugen. Und ist sogar sehr Wertstabil gealtert. Was seinen Produktionen vielleicht fehlt macht er locker bei seinen Sets wieder wet! Hallen zum beben bringen beherrscht er.

                    *Springlove vom Mai 2006 😀!

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                      Sven Rosswog RED

                      Mooooooment, das ist bitteschön immer noch Väth /Rother :-)

              • Profilbild
                Larifari AHU

                Sorry Anthony, den Ball geb ich dir zurück. Vielleicht hast du es auch einfach nicht geschafft über den Frankfurter Tellerrand zu schauen.

                Und jetzt mal wieder zum Sachlichen – Gerade die ersten Disko B Sachen die aus Hell erst Hell gemacht haben sind Eigenproduktionen.

  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Na, wenigstens kein „Alterswerk“ mit philharmonischem Orchester, hatte wegen des griechischen Wortes Catharsis und seiner Bedeutungsebenen schon so meine Bedenken. Den Gedanken dahinter finde ich gut, die musikalische Umsetzung in den hier verlinkten Stücken ist nicht mein Ding.

  2. Profilbild
    dilux AHU

    ach ja, der svenner, wie wir ihn früher in berlin gerne genannt haben…legendär war der in der szene vor allem, weil er seinen eigenen chemiker hatte, der für ihn laborreines mdma herstellte….einer der hauptkonkurrenten vom sven war in den 90ern ja der max (westbam) und soweit ich mich erinnere, hatten die beiden auch ein gesundes rivalitätsempfinden gegeneinander. charttechnisch hatte westbam allerdings deutlich die nase vorn; er war in den 90ern dutzendfach in den top 100 und mehrfach in den top 20 vertreten, wobei mir die mehrzahl der produktionen musikalisch auch nichts gab. die wirklich guten tracks von ihm sind eher unbekannt. dj-technisch liegen fast schon welten zwischen beiden: während väth eher ein besserer plattenaufleger ist, beherrscht der max sein handwerk inklusive ellbogen-scratchin‘ und spin-cutoffs.

    das cover find ich schon gewagt… ;)

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      Larifari AHU

      On point

      Die Cover waren schon immer „anders“.
      Aber ich finds okay, wenns einer tragen kann, dann er ;)

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      AMAZONA Archiv

      Ich hab Max besser verstanden als Sven, auch wenn er das Popding zu arg strapazierte. Sven war mir spätestens in der Cocoon-Zeit zu verkopft.

      Die Ära der Typen mit Ghostmuckern, schaurig-schön, schaurig-peinlich.

      • Profilbild
        lunatic AHU

        Sauber lightman, verkopft trifft den Nagel auf den Kopf. Setlist und das Drumherum viel zu humorlos. Da gehen die Sympathiepunkte auf jedenfall nach Berlin.

        (Obwohl Väth schon recht locker geworden ist. Liegt wohl am Alter)

  3. Profilbild
    Flowwater AHU

    Ich find’s nicht schlecht (»Feiern«).

    Und das schreibt jemand, der mit DanceFloor und Tecno und EDM und so weiter und so fort oder was auch immer wenig anfangen kann; es sei denn, er steht selber schwitzend im Lichtgewitter in einer schwitzenden Menge und danced im Puls des Basses vor sich hin. Mich persönlich nervt das uninspirierte Gelaber … weil’s mega-uninspiriert ist … und weil mich so etwas immer nervt. Aber die Musik an sich finde ich ziemlich gut.

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      2010 hatte es sich in Duisburg ausgefeiert. Dort wurde ziemlich viel kaputt gemacht. Dieses Ibiza, „ich hau in einer Woche 10000€ auf den Kopf“, fand ich ebenfalls schon immer abartig. Techno und alles was dazu gehört, spielt sich für mich in kleinen Clubs ab, wo ein Querschnitt der Gesellschaft sich trifft und für eine Nacht abtaucht. Sven Väth lebt anscheinend gut von seinem Ruf als „Guru“ und die letzten Interviews von ihm, mit Sohn, scheinen etwas reifer. Dennoch, zu viel Geschmäckle für mich. Die Mucke finde ich übrigens echt schlecht. Ich wünsche Sven dennoch viel Glück, wir sind immerhin eine Generation.

  4. Profilbild
    Holk

    Als alter MTV Fan frage ich mich wer das Musikvideo zur gleichnamigen Single-Auskopplung von „Accident In Paradise“ produziert hat.

  5. Profilbild
    mmiimmimiiimmmiimmi

    Heieiei, der Track und das dazugehörige Video sind so hart auf kommerziellen Erfolg programmiert, dass es schon weh tut. Das Thema „wer hat das eigentlich produziert“ finde ich bei Väth noch in Ordnung, immerhin stehen die Produzenten auf der Platte drauf und er macht kein Geheimnis darum. Bei vielen Techno Stars fällt es schon sehr auf, dass sie ein Jahr non stop auf Tour sind, kein einziges Foto aus Studio etc. posten (aber Strand geht immer!) und dann fällt plötzlich das Album mit den Techno Bangern hinten raus.

  6. Profilbild
    lunatic AHU

    Die Kataloge von Eye-Q und Harthouse waren ,für mein Empfinden, einzigartig. Eine andere Liga als Low Spirit.;)

    Ich habe mir das Video zu “Feiern“ nach dem Lesen der Kommentare angeschaut. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt.

    • Profilbild
      mmiimmimiiimmmiimmi

      Na komm, Klaus Jankuhn hat schon ein paar Knaller raus gehauen. Aber die Qualität war bei Eye-Q und Harthouse definitiv weiter gestreut.

  7. Profilbild
    Webgespenst

    Auch wenn hier nur die Alben gelistet werden die er als Sven Väth veröffentlicht hat, hätte man meiner Meinung nach das Barbarella Album zumindest mal erwähnen können. War es doch genau wie das OFF Release ein wichtiger Schritt und der eigentliche Startschuss für das Label und alle darauf folgenden Sven Väth Veröffentlichungen.

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