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filterfunk

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Mitglied seit: 21.09.2009

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Ich Bin Keyboarder
Musikrichtungen Jazzfunksouldance / Worship
Musikalischer Status Hobby

Meine neusten Kommentare

Nun gut, ich hatte weniger vor, das unselige, aber damals sehr beliebte Thema "Und wie klingt das Klavier" neu zu beleben. Mir geht es - bei allem Respekt vor dem Autor, und seinem Werk - eher darum, zu differenzieren. Weiteres Beispiel: "Der D-50 verband somit das Beste aus beiden Welten" (Digital & Analog). Das erinnert mich doch sehr an die Werbetexte der damaligen Zeit, die einem genau das gerne glaubhaft machen wollten. Fakt ist: So toll & fett wie die Kiste auch ist, er ist mit Sicherheit weder mit einem Analogen Synth vergleichbar, noch mit einem DX7. Ganz was anderes! Und das ist auch gut so...
Der D50 ist zu Recht ein absoluter Klassiker. Ich fand den sehr transparenten, und dennoch "crispen" Sound fantastisch. Dennoch hatte ich mir stattdessen den M1 zugelegt, der hatte insgesamt wesentlich bessere Samples und Multimode. Nur war der D50 ein ausgewachsener Synth, der M1 nicht wirklich. Was solls, bei Jörg, meinem Kumpel mit dem D50, habe ich mir dann immer die D50-Dröhnung geholt. Er hat immer Ehrführchtig auf meinen M1, wegen dem tollen Klavier und Effekten, geschielt. Und die waren im D50 tatsächlich grottenschlecht (Klavier), bis "na ja" (Effekte). Und an dieser Ecke kann ich auch nicht in den Lobgesang meiner Vorredner, bzw. des Autors mit einstimmen. Der D50 ist m.E. weder übermäßig universell, noch von der Klangpalette her konstant brilliant. E-Piano, Bässe & Effekt-Einheit sind eher die Schattenseiten des Gerätes. Dennoch: Ein ganz fantastischer Flächenleger, was die Demos auch beweisen. Auch wenn ich die - zweifelsohne hervorragenden, und legendären - Werkssound einfach über habe......
Vielen Dank für den Test! Schön, dass Yamaha wieder einen FM-Synth baut.... das war es dann aber auch. Einen Mehrwert zum Kronos kann ich nicht wirklich erkennen, von daher bleibt das Setting bei mir so wie es ist. Der Kronos wird bei mir erst dann ersetzt werden, wenn es ein vergleichbares Gerät mit livetauglichen Sequenzer gibt, incl. Anbindung an Live. Insofern ist das beim Montage konsequent gelöst: Besser gar keinen Sequencer, als so eine unflexible, der Workstation Ideologie geopferte Krücke wie im Kronos....
Absolute Zustimmung! Gelobt ist alles mit maximalen Sex-Appeal und möglichst konträrem Inhalt zum Restbestand des christlichen oder bürgerlichen Wertesystems. So ganz unsympatisch finde ich den (vermeintlichen) Affront gegen die Rockmusik übrigens gar nicht - ich bin schon seit jeher dafür, dass mehr EDM und JazzFunkSoul in der Kirche gespielt wird. Da ja bekanntlich fast jeder Christ ein Gitarrist ist, bin ich in der Freikirche aber in der Minderheit gegen die Übermacht der Rocker ... :-)
Ich wüsste nicht, welchen Computer ich mit meinem Kronos separat mitschleppen müsste... Die von Dir initiierte Idee mit dem Vergleich Software versus Analog (" um die Vintage Lobyisten zu entlarven") würde nur mit einem hochwertigen plugin auf Standard OS (Win, Mac OS, etc.) Sinn machen. Nur ist das halt kein Instrument, sondern Computer, Software + Peripherie, die man auf Synthese gepimpt hat. Synthesizer mit CPU's und proprietären OS, wie der Kronos, oder VA's mit DSP's können m. E. einen Vintage Synth nicht überzeugend emulieren.

Aktion