Test: Presonus AIR10 und AIR15S, Aktivsystem

22. September 2017

Frische Luft bei Presonus!

Der Name Presonus dürfte den meisten unserer Leser geläufig sein. Die Amerikaner sind bisher durch verschiedenste Studiotechnik, Computer-Interfaces, Mischpulte und Ähnlichem populär geworden. Mit der AIR-Serie bietet Presonus den Einstieg in die Welt der Live-Beschallung beziehungsweise Festinstallation an. Die neue Serie umfasst drei Fullrange-Systeme sowie zwei dazu passende Subwoofer. Alle Fullrange-Systeme sind zweiwegaktiv aufgebaut, wobei die beiden Bässe dann das Low-End bereichern dürfen. Das Presonus AIR Universum umfasst die Größen 10″, 12″ und 15″ bei den Tops sowie 15″ und 18″ bei den Subs. Bei unserem Testsystem hat uns der freundliche Vertrieb die Presonus AIR10 als Top sowie die Presonus AIR15S als Bass zur Verfügung gestellt. Diese Variante gilt als besonders transportfreundlich und rückenschonend.

Presonus AIR10 Hardfacts

  • Frequenzbereich (-3 dB): 66 Hz to 20 kHz
  • Frequenzbereich (-10 dB): 55 Hz to 20 kHz
  • Trennfrequenz: 2,2 kHz
  • Maximum Output: 121 dB SPL
  • Abstrahlwinkel (HxV): 90˚x 60˚
  • LF Driver: 10” (2” Spule)
  • HF Driver: 1” Kompressionstreiber
  • Verstärker Typ: Class D (LF), Class AB (HF)
  • LF Leistung: 900 W (Peak)
  • HF Leistung: 300 W (Peak)
  • Gewicht: 13 kg
  • Maße: 370 mm x 360 mm x 600 mm

 

— Presonus AIR10 —

Erwähnenswert ist hierbei die Endstufentopologie, die sich in Class-D (Tieftöner) und Class-AB (Hochtöner) unterscheidet. Class-AB findetman aktuell nicht mehr allzu häufig in diesem Marktsegment an. Presonus bewirbt diese Schaltungsvariante jedoch bewusst mit einer natürlichen, luftigen Wiedergabe im Hochtonbereich. Die meisten aktiven Boxen arbeiten dennoch nach dem Class-D-Prinzip. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, wie so häufig in der Technik. Letztendlich sollte aber in jedem Falle das Ohr entscheiden. Wer über Endstufentopologie mehr erfahren will, der möge bitte das Netz bemühen.

Randnotizen bei der Presonus AIR10 sind neben dem angenehmen Gewicht die Gummipuffer zur Stabilisierung der Monitorschräge sowie der sich angenehm anfühlende, oben angebrachte Griff. Das Gehäuse aus Polypropylen macht außerdem einen sehr soliden Eindruck. Das frontseitige Stahlgitter ist resonanzfrei verbunden. Die Presonus AIR10 bietet oben und unten jeweils zwei sowie hinten einen Aufnahmepunkt für M10 Gewinde, zwecks Installation ohne Hochständer. Der Hochständerflansch bietet darüber hinaus zwei Neigungswinkel mit 0° beziehungsweise 7,5° nach unten geneigt. Für mich ein sehr gern gesehenes und praxistaugliches Feature.

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