Blue Box: Roland SH-2000 Analogsynthesizer

20. Februar 2010

Vintage SH-Sounds mit Vintage-Presets?

Geschichtliche Einordnung Roland SH-2000

Der SH-2000 aus dem jahr 1973, ist der wohl unscheinbarste Spross, der hier bei AMAZONA.de schon zum größten Teil vorgestellten Roland’schen SH-Familie. Und die anderen Familienmitglieder lassen den Kleinen hier doch äußerst blass erscheinen, haben sie doch so viel mehr zu bieten als dieser „Käsekastenaufbau“ mit Notenhalter und Stimmschraube.

Aber solche Süffisanz ist auf den SH2000 bezogen eigentlich überhaupt nicht angebracht. Im Gegenteil: Zum einen kann man hier durchaus von einem Stück Roland Geschichte sprechen, weil er mit zu den am längsten gebauten Roland Produkten gehört. 1973 ist er als einer der ersten japanischen Synthesizer überhaupt auf dem Markt erschienen und bis 1981 gebaut worden. In dieser Zeit wurden lediglich zwei Revisionen vorgenommen, eine davon aufgrund der dem Moog Filter sehr ähnlichen Filterschaltung (bis Seriennummer 578049), was möglicherweise zu einem Rechtsstreit hätte führen können.

Zum anderen gehörte der SH-2000 mit zu den ersten der Vielzahl an monophonen Preset-Synthesizern in den 70ern, die zum großen Teil Derivate des ARP Soloist (1971) und vor allem dessen Nachfolger, dem Pro Soloist (1972) waren. Die gab es für kleine(re)s Geld und in bunter Auswahl: die meisten mit einem, manche auch mit zwei VCOs und von den Dimensionen (klassischerweise als 37-Tastenkeyboard) und der Bedienung (oft auf der Vorderseite unterhalb der Tastatur) her immer als Soloinstrument auf Orgeln konzipiert. Zudem musste man sie nicht hektisch auf der Bühne umpatchen, weil es eben bis zu 30 Presets zu Auswahl gab. Und obwohl man auf die Presets dann meistens nur sehr beschränkten gestalterischen Einfluss hatte, waren es sehr verbreitete Bühneninstrumente, von denen einige noch eine spezielle Besonderheit in Sachen Gestaltungsmöglichkeiten boten: nämlich ein druckempfindliches Keyboard, mit dem man verschiedene Klangeffekte dynamisch spielen konnte!

Ein solches bietet der SH-2000 ebenso, wie auch einen VCO zur Erzeugung verschiedener Kombinationen aus vier Sägezahnwellen und fünf Pulswellen in fünf verschiedenen Fußlagen. Er hat drei LFOs, davon einen mit Delay, eine übersteuerbares fixes Filter, ein VCF, zwei ADSR-Hüllkurven, einen VCA mit AR-Hüllkurve sowie einen Rauschgenerator und einen Chorus. Das lässt sich doch sehen, oder? Allerdings nicht äußerlich, dazu muss man ihm schon unter die Haube schauen.

ungeahnte innere Werte

Und dort verrichtet auch ein Bauteil seine Arbeit, das vor den frühen 70er Jahren hauptsächlich in elektronischen Orgeln beschäftigt war, aber zu dieser Zeit vermehrt in monophonen Synthesizern Verwendung fand: ein IC, das eine Kette mehrerer Frequenzteiler vereint und es ermöglicht, aus der Rechteckwelle des Oszillators Sägezahn- und Rechteckwellen in tieferen Fußlagen zu generieren, um damit quasi-additiv komplexere Klanggemische zu erzeugen. Bei den anderen SH-Modellen ist dies sogar über Schieberegler für die einzelnen Wellenformen zugänglich, beim SH2000 aber leider nicht, denn hier sind die verschiedenen Wellenformenmixturen nicht veränderliche Bestandteile der

Presets des Roland SH-2000

Es gibt 30 sehr verschiedene Presets, die farblich recht übersichtlich und nach Instrumentengruppen sortiert sind: Von links nach rechts sehen Sie die Bläsersektion mit dem „Blech“, witzigerweise inklusive Saxophon, in passendem Gelb und dem „Holz“ in Weiß, daneben sitzen mittig die „Saiteninstrumente“ mit einer ähnlich ausgedachten Farbzuordnung in Grün, Rot und Weiß, gefolgt von roten „Tasten-“ und weißen „Percussioninstrumenten“ und den Spezialsounds zuletzt in allen genannten Farben plus grau. Das hat alles keinen tieferen Sinn, außer dass es groovy aussieht, und da fragt man sich doch fast, gerade weil es acht Jahre lang einheitlich so gebaut wurde, warum man die Farbgebung nicht gleich zufällig gestaltet hat. Und weil die Werbeargumente und Bedienungsanleitungen dieser Zeit ja im Grunde täuschend echte Instrumentenklänge versprachen, die klanglich dann tatsächlich aber genauso wenig Übereinstimmung mit ihren natürlichen Vorbildern hatten wie diese Farbgebung mit einer instrumentenkundlichen Systematik, verhält es sich mit den Sounds eben genauso: Das ist keine Trompete, es klingt ähnlich und anders zugleich, aber vor allem klingt es funky. So ungefähr stelle ich mir zumindest einen Eindruck für interessierte Ohren in 1973 vor.

Presets: Bläsersektion

Ein Preset des SH-2000 beinhaltet zunächst die Ausgangsoktave des Klanges, was natürlich durch den Transpose-Switch variierbar ist, aber beim Wechseln der Presets dann auch mal einen Lagenwechsel von ein bis zwei Oktaven bedeuten kann. Aber insgesamt bewerkstelligt man mit den 30 Kippschaltern über eine Diodenmatrix drastische Veränderungen der internen Schaltungswege und -kombinationen, die das Gemisch mehrerer Wellenformen zu bestimmten Anteilen, die Hüllkurvenverläufe, die LFO-Geschwindigkeit und die Modulationstiefen umfassen. Da kann man vor den Entwicklern eigentlich nur den Hut ziehen, was sie an klanglicher Vielfalt aus den gegebenen Möglichkeiten herausgeholt haben.

Allerdings besteht bei den Preset-Tabs sozusagen „High tab priority“, das heißt, es ist immer dasjenige von allen eingeschalteten Presets aktiv, dessen Tab am weitesten rechts positioniert ist. Das bedeutet, dass man für manche Preset-Wechsel genau planen muss, wann welcher Schalter umgelegt werden muss, damit man es nicht im falschen Moment mit zwei Kippschaltern zu tun hat. Von alleine bzw. durch das Schalten eines anderen Tabs, so wie man es vielleicht von alten Rhythmusmaschinen kennt, kommen diese Kippschalter jedenfalls nicht wieder hoch. Und es entstehen leider auch keine Kombinationen der Sounds bei mehreren ausgewählten Presets. Aber interessanterweise produziert der in den Klangbeispielen zu hörende SH2000 gelegentlich einen ganz schönen Sound ohne dass dabei ein Preset-Tab eingeschaltet ist (bei den Klangbeispielen als „no preset sound zu hören). Dieser entspricht keinem der Presets, ist aber immer derselbe.

Presets: Streicher

Control-Sektion des Roland SH-2000

Das bisschen Kontrolle also, das man zur Umgestaltung der Presets hat, das muss man auch noch extra einschalten: Links neben den Preset-Tabs befinden sich die Control-Kippschalter, die die Modifikation der Presets mit den Schiebereglern auf der Oberseite ermöglichen: Das Filter Manual-Tab schaltet die Schieberegler für die Modulationstiefe und Resonanz frei, die sonst funktionslos blieben. Der Cut-Off-Regler ist zwar auch ohne den Filter Manual-Tab aktiv, aber nur sehr subtil. Ist dieser Tab eingeschaltet, arbeitet der Cut-Off-Regler schon deutlicher, allerdings regelt man hier wohl tatsächlich nur den Envelope-Amount des Filters und nicht direkt die Cut-Off-Frequenz. Immer aktiv ist lediglich der Schieberegler für die Modulationsgeschwindigkeit – wenn das Preset denn eine LFO-Modulation beinhaltet.

Die Control Tabs ermöglichen Presetveränderungen

Mit den nächsten beiden Control-Tabs setzt man die voreingestellten Hüllkurvenverläufe außer Kraft (Hold) bzw. verändert diese (Long Sustain). Aber Letzteres in ganz unterschiedlichen Maßen: Bei sechs Presets hat Long Sustain keinerlei Effekt, bei anderen Presets verlängert es den Abklang auf bis zu zehn Sekunden. Durch den Repeat-Tab kann man schließlich den gewählten Sound bei gehaltener Taste in der mit sehr viel Fingerspitzengefühl eingestellten Modulationsgeschwindigkeit triggern und hat so die Möglichkeit, auf diese Weise Sequenzerartiges zu spielen. Denn das ist sonst gar nicht möglich, da es keinerlei CV- oder Gate-Engänge am SH2000 gibt. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern SH1000 und SH3(a) arbeitet der Oszillator hier auch nicht mit der V/Okt.-Kennlinie. Das wird auch der Grund sein, warum Kenton für den SH2000 nie ein Socket Kit entwickelt hat, wie es sie für die anderen SH-Modelle gibt.

Leider keine CV/Gate Anschlüsse

Zu guter Letzt finden sich auf der Oberseite neben dem Volume-Regler, dem Tuning-Poti und dem Transpose-Schalter dann auch noch ein Portamento-Schieberegler, den man in zwei Geschwindigkeitsbereichen einstellen kann (ON/ SLOW), und ein Kippschalter, der den Random Note Generator aktiviert. Dieser spielt dann in der eingestellten Modulationsgeschwindigkeit entweder dauerhaft (AUTO) oder auf Tastendruck (KEY) aus dem Rauschgenerator gewonnene zufällige, chromatische Tonhöhen. Das ist aber, von der Möglichkeit, eine Filmszene mit einer ominösen Rechenmaschine und einem nach Weltherrschaft strebenden verrückten Professor mit dem entsprechenden Effektsound zu versehen, mal abgesehen, ein eher unbrauchbares Gadget. Da hängt man eher dem Wunschgedanken nach, hätte es doch damals schon eine frühe Form eines Arpeggiators wie in der SH101 gegeben.

Random Note Generator

Aftertouch

Oberhalb der Filter Control- und Portamento-Schieberegler befindet sich die Touch Effect Control, die bis auf „Brilliance“ direkt vom ARP Pro Soloist übernommen wurde: Fünf Kippschalter stellen einen Volume-, Wow-, Growl-, Vibrato- oder Pitch Bend-(After)Touch-Effect zur Auswahl, die man dann über das druckempfindliche Keyboard steuern kann. Aber unter Aftertouch ist hier etwas Anderes zu verstehen, als das, was man von Synthesizern aus der MIDI-Ära kennt, weil man doch recht kräftig auf die Tasten drücken muss. Bei Tastendruck wird der Notentrigger ungefähr auf halbem Weg ausgelöst, und ab da liegt irgendwo der Punkt, ab dem der Touch Effect einsetzt – da hat die Taste dann noch ungefähr 5mm Spiel. Und das macht den Einsatz des Touch Effects zumindest zur Übungssache, weil man diesen eventuell bei einem leicht zu starken Anschlag schon mal aus Versehen mit auslösen kann und man deshalb eigentlich eher sanft spielen muss, um dies zu vermeiden, und dann aber wieder beherzt draufdrücken soll.

sehr überschaubar: das Control Panel

Wenn man beispielsweise einen Pitch Bend auf einer bestimmten Zählzeit nach dem Anschlag der Note als Teil eines Motivs haben will, dann wird’s aus genanntem Grund schwierig, weil man die Taste ab dem Punkt, ab dem die Touch Effekte einen Kontakt erkennen, die Tonhöhe auf jedem Millimeterchen kontinuierlich weiter biegt. Das ist dann ein im wahrsten Sinne des Wortes analoges Spielgefühl, mit Pitchbender ist dagegen wie mit Stützrädern! Einen solchen gibt es hier nämlich auch gar nicht. Der Pitch Bend-Touch Effect funktioniert aber trotzdem in beide Richtungen, weil der entsprechende Kippschalter beide Modulationsrichtungen anbietet. Dabei  bestimmt der Sensitivity-Regler das Intervall, das aber leider nur sehr schmal dimensioniert ist: Aufwärts geht es maximal nur eine große Sekunde (2HT) und abwärts immerhin eine kleine Terz (3HT). Und dazwischen gibt es, wie gesagt, reichlich Mikrotonales.

Aber das Schöne an den Touch Effects ist, dass sie alle miteinander kombinierbar sind, das weniger Schöne dagegen, dass man die Sensitivity-Einstellung dabei nur global für alle regeln kann. Übrigens kann man den Aftertouch auch von jeder anderen Taste des Keyboards steuern, nicht nur von der, die den klingenden Ton hält. Um eine Taste nur zu Steuerungszwecken zu benutzen muss diese aber wegen der High-Note-Priority unterhalb der gedrückten und gehaltenen Taste liegen, um nicht die Tonhöhe zu steuern. So wäre es aber möglich, mit der rechten Hand mit leichtem Anschlag eine Melodie zu spielen um dann mit der linken einen beliebigen Touch Effect mit mehr Kontrolle zu steuern. Bei einigen Presets hat der Wow-Touch Effect übrigens keinen Effekt, bei anderen schalten die Growl- und Vibrato-Touch Effects die intern gepatchte Modulationsverbindung aus, so dass der Effekt ausschließlich von den Tasten gesteuert wird. Darüber gibt eine Tabelle in der Bedienungsanleitung Auskunft. Und darin findet man neben den Touch Effects auch Informationen, bei welchen Presets die nicht veränderbaren internen Effekte Vibrato, Delay Modulation, Fast Growl und Chorus aktiv sind. Letzterer ist aber nicht als toller Roland-Analog-Chorus zu verstehen, sondern als Pulsbreitenmodulation in der 8″-Fusslage.

Performance-Qualitäten durch die (After)Touch Effects

Insgesamt ist diese frühe Form von Aftertouch zwar nicht ganz leicht zu spielen, insbesondere nicht bei den nicht mehr so gut erhaltenen SH2000, aber dennoch ermöglicht es eine sehr dynamische und ausdrucksstarke Spielweise mit dem erstaunlich vielseitigen …

Wie klingt der SH-2000?

Was ein Preset-Synthesizer zu Beginn der Siebziger einfach anbieten musste, waren Emulationen von Orchesterinstrumenten. Das war ganz allgemein der Entwicklungsgeschichte elektronischer Klangerzeuger und auch der musikalischen Praxis mit dem Synthesizer als fortschrittlichem Musikinstrument geschuldet. Allerdings wird niemand ernsthaft diese Klänge anstatt eines echten Instruments eingesetzt haben, weil sie nicht die komplexe Klangstruktur ihrer Vorbilder haben (können) und als solche auch schlicht unbrauchbar sind. Trotzdem sind es musikalisch gut verwendbare Klänge, die der SH2000 hier in einer breiten Palette anbietet. Die klanglichen Qualitäten der Roland SH-Synthesizer finden sich nämlich auch hier wieder: In allen Lagen und besonders im Bassbereich zeichnet sich der Klangcharakter der Wellenformenmixturen durch schöne analoge Sättigungseffekte aus, was wirklich kräftige und durchsetzungsfähige Klänge ermöglicht. Bass-Sounds können satt und rund klingen oder auch ein schönes knorriges Timbre annehmen. Und die Lead-Sounds lassen reichlich Assoziationen zu den frühen Klassikern der Synthesizermusik zu oder wecken sogar Erinnerungen an manches Kinderfernsehprogramm der Siebziger. Und auch im Bereich der Effektklänge neigt man dazu, den SH2000 zu unterschätzen, weil die Touch Effects doch mehr Möglichkeiten eröffnen, als man sich auf den ersten Blick vorstellt. Übrigens, ein Preset an Bord des SH2000 ist ein echter Hit-Sound. Erkennen Sie die Melodie:

  • dip dip dip dip diddip dip
  • dip dip dip dip diddip dip
  • dip dip dip diddip dip diddip diddip dip
  • diddip diddip dip diddip

Rechts gibt es spezielleres Klangmaterial

Ja genau. „Popcorn“ von Hot Butter (1972). Das ist eigentlich auf einem Moog Modular entstanden, aber man konnte diesen Sound trotzdem erfolgreich in diesen kleinen Synthesizer transplantieren. Bei den Klangbeispielen sind auch zwei lustige Preset-Vorschläge aus dem Manual („New exciting sounds“) dabei: „Steam Passenger Launch“ & „350cc Class Motorcycle“!

Der Roland SH-2000 on YouTube

Fazit

Meiner Meinung nach ist der SH-2000 keinesfalls nur etwas für Sammler. Da er für einen Vintage-Synthesizer schon vergleichsweise günstig zu haben ist und das Service Manual viele nützliche Informationen bietet, kann der SH-2000 auch ein potentielles Opfer für Modifikationen oder Circuit Bending sein. Es gibt zwar keinerlei Berichte über einen erfolgreichen Einbau von Steuerspannungseingängen, aber auch die Verbindungen der Preset-Tabs zur Diodenmatrix oder sogar letztere selbst könnten für einen findigen Bastler interessante Möglichkeiten eröffnen.

Für diejenigen, die dieses Instrument spielen wollen, ist es vor allem wichtig, ein gut erhaltenes zu finden. Schließlich gehen manche ja schon stark auf die Vierzig zu. Aber auch ein SH2000, dessen Keyboard nicht mehr ganz sauber triggert, büßt dadurch nicht seinen charakteristischen Charme ein. Er kann nämlich richtig klasse klingen und im richtigen Rahmen als Performance-Instrument regelrecht aufblühen. Wenn man mit den Eigenheiten dieses Instruments, sowohl den eingebauten als auch den im Laufe der Zeit eingefangenen, zurecht kommt, und dann noch die Gebrauchtmarktpreise für zumindest vergleichbare Vintage-Synthesizer anderer Hersteller in Betracht zieht, kann man mit dem SH2000 einen Solosynthesizer für kleines Geld bekommen, der für bestimmte Stile eine bessere Wahl darstellen kann als ein virtuell analoges Substitut. Was er kann liegt in den Händen des Spielers.

Plus

  • analoger Aftertouch
  • Preis
  • Sound

Minus

  • nur sehr beschränkte Veränderung der Presets
  • kein CV/Gate

Preis

  • gebraucht: 100-200 Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Pflosi  

    Freut mich, dass hier mal (ansatzweise) mit dem Gerücht aufgeräumt wird, dass der Rechtsstreit Roland-Moog durch den SH3 ausgelöst wurde und dadurch der SH3a enstand – von den beiden ist es nämlich der letztere, der die Moog-Filterkaskade benutzt. Es ist tatsächlich sehr wahrscheinlich, dass der Rechtsstreit durch den SH2000 ausgelöst wurde… Dieser benutzt nämlich wirklich einen ziemlich exakten Klon des Moog-Filters.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Dies ist mein absoluter Lieblings-Preset-Synthie.
    Ich liebe dieses Gerät wegen der doch eher skurrilen Sounds und der nicht minder skurrilen Eingriffsmöglichkeiten. Auch nach mehr als 40 Jahren immer noch ein toller Performance-Synthesizer.
    Und was die Verarbeitung betrifft, ist er meiner Meinung nach allen Produkten aus den Häusern Arp, Moog und auch Korg meilenweit überlegen.
    Den atomaren Super-GAU überleben Ratten, Kakerlaken und der SH2000.

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