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Klänge im Wald intensiver erleben

Der Wald als Soundparadies

21. November 2022

Seit einigen Jahren gibt es den Trend, Wälder interessanter zu gestalten. Die Rede ist von sogenannten Erlebniswanderwegen, Erlebnispfaden, gerne auch „Wege der Sinne“ genannt. In bestimmten Abschnitten des Waldes finden sich Gerätschaften, welche die Konzentration auf das Erlebnis im Wald richten sollen. Die Objekte haben einen unterhaltenden und pädagogischen Nutzen. Hängebrücken ermöglichen es beispielsweise, durch die Wipfel des Waldes zu wandern, um auf das dortige Leben aufmerksam gemacht zu werden. Doch am interessantesten dürften für die Leser und Leserinnen von AMAZONA.de Objekte sein, die sich mit Klang oder Musik beschäftigen.

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Eine Idee stammt von estländischen Studenten und ist mittlerweile öfters in Europa zu finden. Es handelt sich um begehbare konische Holzkörper, die den Schall der Umgebung verstärken, um die Waldgeräusche intensiver erleben zu können. Ein ähnliches Konzept wird mit Lauschinseln verfolgt. Neben einer Holzpritsche finden sich in Kopfhöhe riesige Megafone aus Holz, welche die Eindrücke des Waldes verstärken sollen.

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Interessant ist auch das „Gravity-Powerd Xylophone“. Im YouTube Video „Physics Playground on CBS’s Innovation Nation“ wird es ab Minute 4:12 vorgeführt. Die Klangstäbe lassen sich andere Positionen bringen, wodurch andere Tonfolgen hörbar werden. Das ganze Video beschäftigt sich damit, Naturwissenschaften den Schülern und Schülerinnen im Wald näher zu bringen. Sehr beeindruckend sind auch die Schwerkraft Xylophone in japanischen Wäldern, die Stücke von Johann Sebastian Bach spielen.

Habt ihr schon einmal Wälder mit Klangspielereien besucht?

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Forum
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      Sven Rosswog RED

      Auf Partys im Wald war ich auch schon. Die hatte ich aber nicht unbedingt im Blick 😁. Auf den Partys geht es ja eher nicht darum, sich auf die Geräusche des Waldes einzulassen, sondern zu sehr lauter Musik zu feiern. Aber ich gebe dir recht: Wenn die Sonne auf und untergeht, ist das beeindruckend.

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        Herr Rakete

        Du hast nur nach Klangspielereien in Wäldern gefragt ;)

        Ist zwar schon eine Weile her, aber wenn ich mich recht erinnere Waren damals auch ne Menge Natur(Wald)Geräusche mit im Spiel. (Natürlich aus der Konserve, Gott bewahre nicht aus einer Vogelkehle)
        Für so etwas gibt es bei Freunden dieser elektronischen Spielart ja immer Verwendung.

        Und wenn dann beim Sonnenaufgang die Platte hakt, man sich seiner Mitmenschen und der abstrusen Situation bewusst wird, dann hat das durchaus schon etwas von einer künstlerischen Klanginstallation :D

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          Sven Rosswog RED

          Unter klangspielerein habe ich eigentlich keine fetten Goa-Bassdrums gemeint:-) Aber Vogelgeräusche aus der Dose hatte ich auch noch nicht. Cool.

          • Profilbild
            Herr Rakete

            Okay.
            Dann hätte ich noch einen „Klangstein“ auf dem Gelände der örtlichen Caritas Wohngruppe im Angebot. Das ist ein ausgehöhlter Stein, in den man seinen Kopf stecken kann. Der soll einem aber nicht die Geräusche des Waldes näher bringen, sondern die des eigenen Körpers.

            Und wir hätten noch einen Spielplatz mit „Telefontrichtern“.
            Die sind zwar eigentlich als Kinderspielzeug gedacht, aber wenn man an einem windigen Herbsttag dort spazieren geht, erzeugen die wunderbar schaurige Heulklänge.

              • Profilbild
                Herr Rakete

                Ich habe es tatsächlich mal versucht, aber hatte heftige Windgeräusche auf der Aufnähme. Von dem heulen war nicht viel zu hören.
                War allerdings auch kein hochwertiger Recorder sondern nur ein Handy+Billo Mikrofon.

  1. Profilbild
    D-Joe

    Bei uns am See gibts so etwas in einem ausgehölten Stein mit Niro- Rohren und 2 Hörtrichtern.
    Nebenbei ist ein kleiner Bach und man hört den Bach plätschern, wenn man sich in den ausgehölten Stein legt. Ist sehr entspannend.
    Es geht eine Rohrleitung vom Liegestein zum Bach und dort ist ein dritter großer Trichter zum Schall- Einfangen

      • Profilbild
        D-Joe

        Diesen Aufbau nicht, weil mich das nicht so überzeugt hat.
        Irgendwie kommt mir vor, stören die Rohrleitungen und die Trichter den Klang.
        Ich höre da, wie auch bei den obigen Beispielen immer den „Schalleinfänger“ mit.
        Das ist nicht wie in Echt, kommt mir vor.
        Wasserrauschen und Plätschern hab ich schon aufgenommen, aber eben nicht mit diesen Trichtern.

  2. Profilbild
    mdesign AHU

    ‚wälder interessanter machen.‘ schon traurig, dass natur so langweilig ist. und das, obwohl inzwischen überall mountainbiker mit elektrounterstützung und kopfhörer durch den tann fahren. wir brauchen im wald dringend noch mehr event, da muss der mensch eingreifen!

    • Profilbild
      Sven Rosswog RED

      Ja, die Frage wird am Ende auch im Video aus dem Wald in Litauen gestellt. Muss ein Wald zum Freizeitpark werden? Natürlich ist es aber auch so, dass der Wald schon immer vom Mensch genutzt wurde. Die Frage ist, wie das passieren sollte. Jedenfalls denke ich ist es besser den Wald mit den beschriebenen Elementen näherzubringen, als auf schnell wachsenden Fichten und Motorsägen zu setzten.

    • Profilbild
      Herr Rakete

      Berechtigte Frage ist sicherlich auch, ob es „den“ Wald überhaupt gibt.
      Der Wald am Stadtrand hat wenig mit der Fichten-Monokultur einer Forstwirtschaft gemein.
      Und die wiederum nichts mit einem natürlich gewachsenem Mischwald.

      Ich finde solche Installation in stadtnahen Erholungswäldern absolut toll.
      So kannst du als Elternteil deinen Kurzen die Natur und die Physik näher bringen.
      Und solche Installationen steigern das Interesse der Kleinen an den o. g. Themengebieten schon gewaltig.

      Mitten in einem unberührtem Mischwald hat sowas aber nix verloren, da würde man bestimmt mehr kaputt machen als nutzen stiften.

        • Profilbild
          Herr Rakete

          Hmmm…
          Wenn überhaupt, dann wohl im östlichen Europa oder im hohen Norden.
          Der vielbeschriene heimische Buchenwald (ihr wisst schon. Den, den wir nicht abholzen können, weil wir ihn für den Umweltschutz brauchen. Aber Raubbau im Ausland ist okay….) ist es sicherlich nicht.

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