Lieferengpässe durch fehlende Mikrochips?

27. März 2021

Lieferengpässe bei Synthesizern und digitalem Equipment?

Sie sind aus der Produktion jedweder Art von Technik nicht mehr wegzudenken: die Mikrochips. Schon zu Beginn der Corona-Pandemie wurde deutlich, dass die Versorgung aufgrund massiver Lieferengpässe bei Mikrochips weltweit einzubrechen drohte. Grund dafür waren weltweite Lockdowns und der erhöhte Bedarf an Computern durch das sich immer mehr durchsetzende Home-Office. Glaubt man den Experten, die sich mit der Globalisierung und globalen Lieferketten befassen, wird die Unterversorgung an Mikrochips noch weit ins nächste Jahr hineinreichen. Wie der Guardian berichtet, sind bereits die Platzhirsche der Elektronikbranche wie Apple, Samsung, Sony und Microsoft massiv betroffen.

Lieferengpässe bei Mikrochips

Auch Synthesizer und Audio-Equipment betroffen

Schon in den 90er Jahren waren Mikrochips nicht mehr aus der Produktion von Musikinstrumenten  und Peripherie-Geräten wegzudenken. Der Kollege Prof. Toni Hinterholzinger hat hier mal ein altes Schätzchen für euch aufgeschraubt.

Lieferengpässe bei Mikrochips

Schon in den 90er ging nichts mehr ohne Mikrochips. Das Roland RSP-550 Multieffektgerät in der Zeitreise vom Kollegen Prof. Toni Hinterholzinger

Was Apple, Samsung und Co bereits dazu veranlasst hat, Veröffentlichungstermine zu verschieben oder Liefertermine nicht einhalten zu können, dürfte auch die Musikbranche hart treffen. Kaum ein Gerät kommt ohne Mikro- und Speicherchips aus. Noch dramatischer dürfte die Situation durch die aktuell andauernde Blockade des Suezkanals durch das havarierte Containerschiff „Ever Given“ werden, da hunderte Schiffe im roten Meer festsitzen und auf die Passage durch den Kanal warten. An Bord der Schiffe, neben sinnlosem Plastikspielzeug für Überraschungseier, natürlich auch Nachschub für die sowieso schon gebeutelten Elektronikhersteller diesseits des Kanals. Also nicht nur fertige Produkte dürften bereits kurzfristig aus den Regalen verschwinden, sondern auch in Deutschland produzierende Hersteller bekommen massive Schwierigkeiten, ihre Produkte fertigzustellen. Zuerst denkt man da natürlich an die Autobauer, aber auch kleinere Hersteller von Audio-Equipment, die auf Halbleiter, Speicherchips und AD-Wandler angewiesen sind, werden die Lieferschwierigkeiten deutlich zu spüren bekommen.

Ob sich die Lieferengpässe bei Mikrochips auch auf die Preise auswirken, ist jetzt noch nicht absehbar. Aber anhand der teilweise irrwitzigen Lieferzeiten einiger beliebter Produkte, ist der Mangel an Nachschub jetzt schon deutlich spürbar. Ich selbst habe vor 3 Monaten ein paar EMG-Pickups geordert, das voraussichtliche Lieferdatum wird ständig nach hinten korrigiert und liegt jetzt bei Ende April.

Können wir ohne Mikrochips überhaupt noch leben?

Sind Mikrochips entbehrlich? Ganz einfach: Nein. Nicht mehr. „Man muss sich vorstellen, dass ein Auto heute mehr Softwarecode hat als ein Flugzeug“, so der Autoanalyst Arndt Ellinghorst von Bernstein Research in London gegenüber dem Deutschlandfunk. Michael Töpper vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Berlin ergänzt: „Ein schönes Beispiel sind eigentlich diese Fahrerassistenzsysteme. Ihr Auto parkt automatisch ein. Ihr Tempomat, der steuert auch die Entfernung. Das heißt, Sie haben immer irgendwo eine Umfelderkennung: Irgendein Sensor detektiert was – und dann brauchen Sie aber eine Datenverarbeitung, einen Controller.“

Schlechte Aussichten für uns Musiker: Die Hersteller von Audio-Equipment, Synthesizern, digitalen Verstärkern und viele mehr dürften in der Nahrungskette der Mikrochiphungrigen Konzerne ganz unten stehen. Gibt es unter unseren Lesern auch Betroffene, die direkt oder indirekt durch die Lieferengpässe bei Mikrochips betroffen sind?

Forum
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    TimeActor  AHU 5

    Ja definitiv. Als Händler für Produkte am anderen Ende der Nutzung (bin Hifi Fachhändler für Musikfans mit gehobenen Ansprüchen). Wochenlanges Warten auf Geräte, Lautsprecher etc. für Kunden. Nicht schön zumal man Pandemiebedingt dringend Umsätze braucht um die Fixkosten bestreiten zu können. Meine Kunden das darf ich aber sagen sind sehr verständnisvoll und geduldig! Vielen Dank an dieser Stelle dafür.

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    DSL-man  RED

    Ein wichtiger Teil des Problems ist die Globalisierung und die Just-in-Time Produktion, dessen dezentrale Logistik ist schon seit Jahren nicht mehr synchron.
    (Siehe Volkswagen AG Produktion)
    Die generelle Elektronik-Bauteileversorgung für Europa und Nordamerika war schon vor Corona Zeiten sehr unsicher aufgebaut, kaum gab es ein Unwetter merkte man es weltweit. Die Kosten für Cargotransporte sind seit Monaten durch die Decke gegangen, in den USA bekommen sie viele Häfen nicht mehr leer/kommen nicht mit dem entladen hinterher und somit auch nicht mit dem Zoll. Da hilft es auch nicht wenn DHL statt Luftfracht seit letzten Sommer primär auf dem Seeweg nach den USA verschickt, was oft zu 3 Monaten Lieferzeit führt.
    Ansonsten ist es einfach nur traurig wenn man teilweise nicht mal mehr an alle Standardbauteile wie Kondensatoren kommt ohne wieder direkt bei Digikey oder Mouser (USA) bestellen zu müssen, welches zum Glück per Luftfracht binnen weniger Tage beim Kunden ist. Bis auf die Tatsache das Mouser auch seit dem letzten Schneefall dort immer noch nicht auf ihr same day handling getaktet ist.
    Insgesamt beunruhigt mich das ganze Thema, da eine mittelfristige Normalität genauso aussichtslos ist wie unsere Gesamtsituation bzgl. Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung, Musik/Kunst.

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      TobyB  RED

      Primär ist das was wir grade haben eine Nachfrage und Angebot Thematik. Der Artikel auf den Jan sich bezieht ist schlecht recherchiert und liefert nicht alle Informationen. Zum einen das US Embargo und der Handelskrieg gegen China. Zum anderen, ist TSMC u.a. schon zu Beginn der Covid Situation zu 120 Prozent ausgelastet gestartet. Wie es bei NXP, Intel und Infineon aussieht, kann man nachlesen. Und man stampft nicht mal eben eine Fab für Wafer aus dem Boden. Zumal die Fertigungskette für Wafer auch ein globales Geschäft ist, bis der Chip in Deutschland verbaut wird, ist der fünfmal um die Erde geflogen. Hinzu kam das Bestellverhalten der Einkäufer. Und nun kommt der Markt, während der Covid Krise boomte Heimelektronik, PC und Komponenten. Dieses ist ungebrochen. Ich warte selber schon 4 Monate auf 4 Stück CO2 Sensoren für ein IoT Projekt.

      Nun mal zur Logistik. DHL musste teilweise auf Seefracht umstellen, weil viele Flugverbindungen weggebrochen sind. Es wird nicht alles über das DHL eigene Netz verflogen, Belly(im Bauch) Pax(Passagierflieger), also Charter war teilweise für bestimmte Destinationen günstiger. Das brach dann weg. Bzw. die Kapazitäten werden derzeit anders priorisiert.

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        TobyB  RED

        Mir tuts natürlich um die Leute am Band leid aber mein Mitleid mit den Entscheidern und Einkäufern hält sich in Grenzen. Spätestens als absehbar war, das ein Embargo und Strafzölle kommen, hätte man regieren können. Die Firmen die reagiert haben, kommen natürlich jetzt gut klar.

        Die Komplexität von Lieferketten wird im Allgemeinen unterschätzt. Und das ist hier passiert. Das passiert nicht nur in der Automobilbranche. Mir wollte neulich auch jemand erklären das man mit einem 3.5t Sprinter von FFM aus jede Kreisstadt in Hessen in 2 Stunden erreichen kann ;-) , es war im übrigen ein Beamter aus einer Staatskanzlei. Man muss ihm anrechnen, er wohnt in Rheinland Pfalz.

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          KrauTronicA  RED

          Danke für die sachliche Nennung der ganzen Teilaspekte (Politik, Pandemie, Bestellverhalten), die in Summe zur aktuell angespannten Situation führen und entsprechend berücksichtigt werden müssen. Dieser Artikel im Guardian ist zu oberflächlich (bin überrascht, hatte das Blatt eher sachlich eingeschätzt).

          Kann das so nur bestätigen; genauso wie“… die Komplexität von Lieferketten wird im Allgemeinen unterschätzt.“

          Wir sollten aber auch unser eigenes (Konsum-)Verhalten hinterfragen.
          Provokante Thesen:
          Viele sind durch Amazon & Co mittlerweile extrem verwöhnt. Das führt zu einer Erwartungshaltung, daß heutzutage am besten alles vorhanden und auf Fingertipp am Smartphone bestellbar sein muß. Vor allem aber sehr oft gleich schon am nächsten Tag von den Kurierdiensten geliefert wird.

          Das all die schönen Güter so nebenbei aber produziert werden müssen (und wie) interessiert – wenn überhaupt – nur am Rande. „Fabrikarbeit“ ist in der Wahrnehmung wohl offensichtlich bäääh und paßt nicht ins eigene schöne, saubere Life-Style Bild. Übrigens würden sich viele die Augen reiben, wie viele „Fabriken“ heute eher riesige High-Tech Labore sind.

          Klare Kritik weiter an die Medienverantwortlichen, die vieles was in diese Richtung geht, aus ihren Programmen in Spartenkanäle verbannen [gleich gar nicht zeigen wegen möglicher Sch…-Quote].

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            TobyB  RED

            Ich hab da ein „bisschen“ Einblick. Und das Interview in dem Dr. Reinhard Ploss, CEO Infineon, der Automobilbranche die Ansage mancht kann man sich „ergooglen“. Gibts auch in Englisch ;-) Und es ist halt nun mal so das man eine Fab nicht aus dem Boden stampft. Und das da auf Grund des Handelsembargos der USA ein Flaschenhals entsteht war und ist bekannt. Und ich habe den Eindruck, dass die dt. Automobil Branche einfach Angst vor Tesla hat und Panik schiebt. Was der Guardian mit dem Artikel bezwecken möchte ist mir nicht so ganz klar. Kann sein, das man Infineon übel nimmt, die Fab in Newport Wales verkauft zu haben. Was das Problem ist, kann man sich hier auf dieser Liste ansehen, https://bit.ly/3tWt6Tg , Treiber ist hier die Wafergrösse und die Kapazität.

            Das private Shoppingverhalten und Nachhaltigkeit werden momentan getestet. Ich bin mal gespannt wie lange der Lerneffekt anhält.

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    komabot  

    Nicht nur Elektronik ist betroffen. Auch in anderen Bereichen gibt es Mangel.
    Profane Pressspanplatten als Beispiel…
    Was ist der Grund? System am Limit, Corona, beides oder was ganz anderes?

    …und dann stellt sich noch n Frachter im Suezkanal quer…mit meinem LIVEN 8bit warps an Bord ;)

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    grisi  

    Lieferengpässe kommen derzeit durch die gestörte weltweite Logistik zustande, nicht durch fehlende Microchips.

    Es stimmt zwar dass Höchstleistungschips für KI (Fahrassistenz), Serverprozessoren und Grafikbeschleuniger aufgrund von enormer weltweiter Nachfrage (neueste Spielkonsolen XBOX/PS5, Kryptomining, Echtzeit-KI, Internet-und Homeoffice Boom) knapp und teuer sind.
    Jedoch sind Synthesizer und Audioperipherie nicht mit Höchstleistungschips bestückt, denn diese wären für die Musiker/Endkunden viel zu teuer.

    Ein Insider hat mir einmal vorgerechnet wie sich ein Bauteil in einer japanische Fabrik, sagen wir mal, Roland, über Montage, Erstellung der vielsprachigen Bedienungsanleitung, Verpackung, Marge des Herstellers, Schiffstransport (Container) um den halben Globus, Import/Zoll, Währungskurs, Inlandslogistik, Marge des Grosshändlers/Importeurs,Marge des Einzelhändlers und -Achtung großer Brocken: Mehrwertsteuer- rund verzehnfacht. Ja, ver-10-facht.

    Also, ein 50 Dollar Teil in der reinen Stückkostenrechnung der Herstellung wird zum 499,- Dollar Teil im Musikgeschäft. Höchstleistungschips sind bei solchen Preisen nicht zu bekommen, derzeit schon gar nicht. Yamaha & Co lassen ihre Customchips in älteren, billigen Technologien fertigen, denn man benötigt teure Spitzentechnologien für Mikrochips für unsere geliebten Synthesizer gar nicht.
    Zum Glück …

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    Henrik Fisch  AHU

    Ich weiß nicht so genau, ob es hier hinein passt. Mir fällt auf, dass Thomann den »Waldorf Iridium« nicht lieferbar hat, und den Liefertermin – jetzt wird’s spannend – sogar auf »unbekannt« gesetzt hat. In anderen Online-Musikalien-Shops ist er laut Online-System lieferbar (z.B. Session, Musikhaus Korn).

    Jetzt stellt sich die Frage, ob die anderen das einfach nur nicht in ihr Shop-System eingetragen haben, oder (wovon ich nicht ausgehe) sogar bösartig bewusst täuschen und der »Iridium« auch von einem Lieferangpass betroffen ist. Oder ob der Synthesizer tatsächlich nur bei Thomann nicht lieferbar ist (warum auch immer).

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    Filterpad  AHU 1

    Mein Synth war jetzt 4 Monate in der Werkstatt des Musikfachladens. Grund: Lieferengpässe bei Ersatzteile(n). Also das Geschäft kann nichts dafür und die eigentliche Reparatur dauerte übliche 1-2 Stunden. Vermisst habe ich ihn trotzdem. ;)

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    ErrJott

    Da haben wohl nur die Technologie-Junkies in ihrer selbst eingebrockten Blase ein Problem. Corona als Brennglas für unsere weltweit krankhaft degenerierten Prozesse könnte langfristig ein Geschenk sein.

    Wer auf Elektronik beim Musik machen setzt und nur dann (vermeintlich) kreativ sein kann wenn Strom fließt – bedauernswert.

    Hab da nach Jahrzehnten konsequent wieder auf Akustik (Piano & Drums) umgesattelt. Und nein, ich mach auch keine Aufnahmen mehr. Es reicht jetzt. Hatte die Schnauze einfach voll von der elektronischen Diktatur… und mache wieder Musik. Im Gegensatz zu den Sequencer / Arpeggiator / Drumbox / Tracker oder mit-was-auch-immer-Dressierten kann ich das noch…

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      Holden  

      Der Spaß an der Sache und das emotionale Feedback sollte ausschlaggebend sein. Ich persönlich bevorzuge Maultrommel und Holzblock, dazu ein paar stoßartige Urschreie, um die Kommentare hier zu verarbeiten. In Härtefällen kommt noch ein Schamane dazu.

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    liquid orange  AHU

    Den ersten Abschnitt kann ich unterschreiben.
    Den Rest gar nicht, denn Musik ist nicht das wie es „gemacht“, sondern wie es „empfunden“ wird. Mit der Technik hat das erst mal gar nichts zu tun. Kreativität hat auch nichts mit oder ohne Strom zu tun, sondern was man aus dem macht, was zur Verfügung steht. Dein Piano und Deine Drums könnte man auch als unnötige Ressourcen-Verschwendung bezeichnen, denn Du hast eine Stimme und kannst mit der Hand auf Deine Schenkel klopfen. Wenn Du – gemäss Deiner Aussage – wirklich kreativ bist, dann muss das ja reichen.

    Jetzt noch etwas Zynismus: Hast Du Leinen schon angepflanzt und überlegt wie Du daraus Kleidern herstellst? Und wie geht es Deinem Selbstversorger-Gemüsegarten? Ach ja, kannst Du ja nicht beantworten, denn der Computer auf dem Du schreiben müsstest wird ja…

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      ErrJott

      Sowohl mein Piano wie auch mein Schlagzeug stammen aus meiner Jugend und sind rund 55 Jahre alt und sehr gut gepflegt. Die Kommentare auf meinen Kommentar sind bezeichnend für die jahrelange Dressur in der Szene. Wer hier was unterschreiben kann ist mir eigentlich ziemlich schnuppe. Schlaft weiter…

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        JCEFNY  

        „Corona als Brennglas für unsere weltweit krankhaft degenerierten Prozesse “
        Der Satz macht keinen Sinn. Am besten umformulieren.

        „Die Kommentare auf meinen Kommentar sind bezeichnend für die jahrelange Dressur in der Szene.“
        Der Einäugige unter Blinden? So siehst Du Dich also? Hätte die Szene doch nur einen Funken von Deiner Weitsicht, wäre die Welt besser dran, richtig?

        Mir sind allerdings die Propheten von Sequential lieber, als frustrierte alte Männer.

  9. Profilbild
    Jan Steiger  RED

    Ich will mal mit Igor Strawinsky schlichten:
    „Das Problem ist, dass den Leuten bei gebracht wird, zu viel Respekt vor der Musik zu haben. Man müsste ihn aber beibringen, sie zu lieben“

    Oder mit anderen Worten: ob Maultrommel oder Synthesizer, Hauptsache Fußball!

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