ANZEIGE
ANZEIGE

Tonträger-Revolution: Ionic Original bietet Spitzenklang im Vinyl Format

20. Mai 2022

Analog und angeblich besser als Schallplatte!

Es mutet geradezu archaisch an, dass T Bone Burnett mit einem neuen Tonträger die Musikwelt revolutionieren möchte. Smart-Speaker beherrschen die Szenerie, die dank Streamingdiensten mit einem endlosen Fluss von Musik geflutet werden. Im Wohnzimmer befinden sich an den Wänden riesige Bildschirme, die ebenfalls Zugriff auf jeden erdenklichen Streaming-Dienst ermöglichen, um das Wohnzimmer mit Bildern und Tönen zu füllen.

ANZEIGE

Das neue Format nennt sich „Ionic Original“. Mit diesem neuen Medium wurde ein Durchbruch in der Klangwiedergabe erzielt, der höchsten Hörgenuss verspricht und digitale Klangwiedergabe klanglich weit hinter sich lassen soll.

Ionic Original Scheibe

Laut Burnett ist der neue Tonträger „Ionic Original“ notwendig, weil digitale Musik ungenügend klingt. Musik klingt auf diesen neuen Tonträger besser, weil es sich um ein analoges Medium handelt. Es handelt sich bei Ionic Original um den Höhepunkt der analogen Tonträgerentwicklung.

T Bone Burnett in eigenen Worten:

“Analog sound has more depth, more harmonic complexity, more resonance, better imaging. Analog has more feel, more character, more touch. Digital sound is frozen. Analog sound is alive.”

Das neue Medium Ionic Original erinnert an eine Schallplatte. Sie besteht aus Aluminium, auf der eine Lackschicht aufgebracht wurde, in der die Musik eingraviert wird. Das erinnert mich an Dubplates, die aus einer Aluminiumscheibe mit einer Acetat-Schicht bestehen.

Laut Burnett ist das neue Medium robust, zukunftssicher und verfügt über einen absoluten analogen Spitzenklang. Burnett ist ein großer Fan der analogen Klangwiedergabe, aber das neue Format scheint um Welten besser zu sein und spricht High Fidelity Freunde und Freundinnen des analogen Klangs an. Ein Medium, das viel besser als die CD, Vinyl und Streaming sein soll.

Die Werke von Bob Dylan werden zuerst auf dem Tonträger Ionic Original erscheinen.

ANZEIGE

Die alte Frage: Was klingt besser? CD oder Vinyl? Analog oder digital?

Mehr ist zum derzeitigen Zeitpunkt leider nicht bekannt und daher klingt alles noch sehr nebulös. Zum jetzigen Zeitpunkt wird wieder einmal der alte Konflikt zwischen der digitalen und der analogen Klangwiedergabe befeuert.

Neue Tonträger verlangen höchstwahrscheinlich ein neues Abspielmedium. Kann diese Scheibe auf einem herkömmlichen Plattenspieler abgespielt werden? Was glaubt ihr, liebe Leser und Leserinnen?

Empfindet ihr die Klangqualität von Streaming-Diensten und CDs auch unerträglich? Bevorzugt ihr Vinyl wegen seines besseren Klanges?

Wisst ihr mehr über die neue Klangsensation Ionic Original? Ist dieses neue Medium notwendig, um unseren Musikgenuss zu steigern?

Wer ist T Bone Burnett?

T Bone Burnett ist ein amerikanischer Musiker und Produzent, der mit seiner Arbeit u. a. für Tony Bennett, Emmylou Harris, Kris Kristofferson, Roy Orbison, Robert Plant und Elton John bekannt ist. Er ist verantwortlicher Produzent für die Soundtracks der Johnny Cash Verfilmung Walk the Line und O Brother, Where Art Thou?

Es ist nicht das erste Mal, dass Burnett versuchte, den Tonträgermarkt aufzumischen. 2008 veröffentlichte er das Format ΧΟΔΕ, das über 24 Bit/96 kHz verfügte und in herkömmlichen DVD-Playern abgespielt werden konnte.

ANZEIGE
Forum
  1. Profilbild
    janschneider

    Jaja, analog ist warm und digital ist kalt….schnarch. Aber vielleicht kann man ja den Leuten wieder mal das Geld aus der Tasche ziehen, indem man denselben ollen Kram zum x-ten Mal in einem neuen Format anbietet.

    “ The difference in emotional effect between a track recorded digitally or analogue, on an SSL or a Neve, or with this or that mic is nil.”
    Mitchell Froom.

  2. Profilbild
    Henrik Fisch AHU

    Ich finde es erst einmal spannend. Dass da tatsächlich Entwickler viel Zeit, damit auch viel Geld und Herzblut in ein – Trommelwirbel! – ANALOGES Trägermedium stecken, ist für mich äußerst bemerkenswert. Das macht mich neugierig.

    Auch, weil ich zu den wenigen Musik-Genießern (wichtig!) gehören, die immer noch physische Medien kaufen, so sie denn verfügbar sind. Für mich ist Musik nicht irgendwie ein beruhigendes Geräusch, dass mich ablenkt. Nein, Musik wird von mir gehört, erforscht und ich investiere Zeit (deswegen höre ich auch nicht den Müll im Radio). Streaming-Dienste mag ich nicht, finde sie aber durchaus praktisch, um mal in ein Werk hinein zu hören. So es dieses denn per Streaming gibt. Nicht wenige der (Elektronik-)Musiker, die ich mag, veröffentlichen gar nicht auf Streaming-Plattformen.

    Wie auch immer: Jetzt also »Ionic Original«, eine Art Aluminium-Klon einer DubPlate. Da muss etwas dran sein, wenn man gegen die Übermacht der etablierten Tonträger-Formate ankämpfen möchte. Ja, ich bin neugierig.

  3. Profilbild
    Stratosphere

    Wo gibt es denn noch Aufnahmen, bei denen auf dem Weg zur Platte (Vinyl oder Ionic) keine AD/DA Wandlung enthalten ist ? Und schon ist die gefühlte Magie weg !

    Ich selbst lege gerne eine Platte auf und genieße die geringe Dynamik, das statistisch verteilte Knistern und den individuellen tonalen Charakter des Tonabnehmers.
    Von daher hat Alles seine Berechtigung.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Absolut richtig, solange die gesamte Kette nicht Analog bleibt, ist es auch kein Analog mehr!
      Ich mag den Sound von Vinyl, viele meiner Lieblingsplatten wurde aber vorher auf Mitsubishi‘s oder Sony DASH aufgenommen, …Öhhhh!

  4. Profilbild
    network southwest

    Könnte man fast für einen Aprilscherz halten, aber wir haben ja schon Mitte Mai…

    Gibt es denn irgendwelche Infos zum Abspielgerät und zum Abtastverfahren? Ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen wird, siehe Neil Young‘s Pono. Trotzdem interessant, auf was die Leute so kommen.

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich möchte keine Tonträger mehr haben ehrlich gesagt und bin froh alles auf der Festplatte und in meiner Cloud zu haben. Ich bin dankbar für den Platz den ich spare und zusätzliches Material muss für meine paar FLACs und MP3s auch nicht verbraucht werden.
    Ich habe leider auch keinen anderen Bezug zu der Musik wenn ich extra aufstehen muss und mir das Cover auf Papier anschauen kann. Am Ende zählt für mich das was bei mir ankommt, egal ob ich nun Play im VLC-Payer drücke oder auf einem extra Gerät, was nur gebaut wurde um mit einem einzelnen Medium klar zu kommen.
    Ob Digital oder Analog ist mir erst recht egal.

  6. Profilbild
    .MOX

    Nun ja, wird sicherlich seine Fans finden. Es gibt immerhin Leute, die sich kleine Edelholzklötzchen unter die Lautsprecherkabel legen damit der Klang nicht beeinträchtigt wird… Aus Marketingsicht auch interessant, da es eine (kleine) Zielgruppe anspricht, die viel Geld für Equipment und Tonträger ausgibt.
    Klanglich mag die Scheibe ja auch ganz nett sein, aber für die Generation „Smartphonegangsterrapkonsument“ vollkommen uninteressant.

  7. Profilbild
    Atarkid AHU

    Wenn ich mir vorstelle was ich investieren müsste um einem hochwertigen, analogen Audiomedium gerecht zu werden… Der Wert des Outboard- und Recording-Equipments würde den Wert meiner Instrumente um ein Vielfaches überschreiten. Und am Ende noch das Mastering auf Magnetbändern? Nope, die Zeiten sind vorbei, Gott sei Dank!

    • Profilbild
      lunatic AHU

      Ich weiß nicht recht…. Wenn jemand dir ein Mastering über Studer A820 oder Telefunken M5 für lau anbietet sagst du doch hoffentlich nicht nein!
      Es ist immer so einfach zu sagen: “…den neuen Oberheim brauch ich nicht, mein xxx reicht mir….“
      “…..nee, bloss keinen echten Emulator 2, ich sample in der DAW…“ lass mal stecken den Minimoog, der von Arturia reicht mir…….“
      Aber ist das, wenn man die Wahl hätte, tatsächlich auch noch so?
      Das Überspielen auf Band ist nachwievor äußerst beliebt, trotz der heftigen Kosten.
      “Gott sei Dank“ kann jeder heute mastern wie er will. Ob das dem Klang immer zuträglich ist…. ich weiß nicht recht

      • Profilbild
        Atarkid AHU

        Ich hatte ein recht gut ausgestattetes Studio mit Fostex Bandmaschinen (und ich meine nicht die kleinen 8 Spur ^^), ich weiß wovon ich rede. Hab keine Lust mehr auf diesen Kram. Bänder lagern, Maschinen einmessen, entmagnetisieren, warten. Das Theater mit dem Synchronizer und und und…Mach dir keine Sorgen… Mein Minimoog vermisst die ollen Fostex auch nicht…

        • Profilbild
          lunatic AHU

          Nee Atarkid, das ganze Drumherum fällt weg. Du bekommst das Bandflair deluxe und musst nix dafür tun. Kein Einmessen und Co. Wird dir alles abgenommen. Sagst du dann immernoch nein? Auch ok. Völlig in Ordnung. Rein hypothetisch das Ganze.
          Und Sorgen mache ich mir sowieso nie. Habe nichtmal nen Fahrradhelm

    • Profilbild
      Hallger@

      Servusla Atarikid. Ich glaub wir kennen uns :-)

      DocMartens Lagerfeuer Akai S6000 …

      klingelts ?

    • Profilbild
      Hallger@

      Servus Peter, das waren noch Zeiten früher, alles analog zusammen gemischt auf dem Tascam Mischpult. Ich bin auch der Meinung, dass Digital im studio ein Segen ist. Ab und zu ne Platte auflegen und in alten Zeiten schwelgen ist ja echt super, aber im Studio…

  8. Profilbild
    e-online

    …über Sinn und Unsinn eines neuen analogen Formates mag ich gar nicht streiten.

    Es gibt aber auch heute noch Alben, die komplett in AAA entstehen, bei denen also vom analogen Mischen mit entsprechend vielen outboard Effekten, die direkte Aufnahme auf ein 2-Spur Band, dem Mastern bis hin zum Schneiden des Vinyl-Masters der komplette Weg analog ist. Kein AD\DA in der ganzen Kette. Der Aufwand für AAA ist sehr hoch, wie man sich vorstellen kann.
    Es gibt aber immer noch Experten (wie eben Master-Engineers) die den analogen Prozess beherrschen. Auch Bänder etc. gibt es in sehr guter Qualität. Das Ergebnis ist fernab von Esoterik etwas besonderes, wenn man dann das Weißmuster des Albums in Händen hält und den Klang genießt.

  9. Profilbild
    manomym

    weil die Welt ja noch mehr Produkte aus Aluminium braucht :)

    Eine weitere T Bone Burnett Produktion möchte ich hier aber nicht unerwähnt lassen: „Another Day, Another Time – Celebrating the music of Inside Llewyn Davis“

    • Profilbild
      lunatic AHU

      » weil die Welt ja noch mehr Produkte aus Aluminium braucht :)«
      Es werden in Zukunft wieder wahnsinnig viele Panzer&Co. gebaut. Da ist das bißchen mehr an Aluminium für nerdige Senioren wirklich albern.

  10. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Dass Vinyl besser klingt als eine ordentliche digital Aufnahme bezweifle ich sehr.
    Beim Vinyl muss das Master oft in Stereo, Bass, Höhen, Dynamik und Lautstärke begrenzt werden.
    Manches davon klingt vielleicht angenehmer aber nicht besser als das digitale Original.
    Außer das Original klang schon zu digital !?
    Ich mag Vinyl aber klanglich bevorzuge ich das digitale Original. :-)

    • Profilbild
      Henrik Fisch AHU

      Danke, dass das mal jemand schreibt. Ich traue mich das nicht, weil ich hier vermutlich sonst fertig gemacht würde.

      Ich halte es ähnlich und übernehme für mich eine Aussage, die ich vom HiEnd-HiFi-YouTuber »Darko Audio« aufgeschnappt habe (der mir nicht nur deswegen sehr sympathisch ist, weil er keine Berührungsängste mit elektronischer Musik hat):

      »Ich mag alles an Vinyl .. außer dem Sound.«

    • Profilbild
      lunatic AHU

      Das sind natürlich Grenzen die das Medium physikalisch setzt, damit die Nadel nicht aus der Rille springt, zum Glück kann man am Mischer Bass & Co. korrigieren;)
      Über Klang diskutieren finde ich sehr schwierig. Digital bietet höhere Auflösung und Tape oder Vinyl verrunden klanglich Signale, was ich sehr schätze. Jeder wie er mag.
      Wenn ich die Wahl habe zwischen ”besser” und ”angenehmer“ nehme ich auf jedenfall das Zweite.

      • Profilbild
        Anthony Rother AHU

        Du sagst es, die Grenzen des Mediums muss man verstehen :-)
        Was nicht heißt dass ich ein Experte für Vinyl bin.

        Meine Aussage „Angenehmer“ ist ein Versuch etwas zu Beschreiben was für Vinyl typisch ist und sich aus der Beschränkung ergibt.
        Man kann auch bei einem Digitalmaster diese „Angenehme Einschränkung“ vornehmen.

        • Profilbild
          lunatic AHU

          Dieses subjektive ”Angenehmer“ stelle ich verdammt oft im direkten Vergleich zwischen Vinyl und CD fest. Ist letztlich aber auch ne Frage der Soundästhetik. Wenn es in Richtung Electro geht, wie Herr Rother ihn zelebriert, finde ich einen analytischen, unverrundeten und klaren Sound durchaus geil.
          Electric cafe finde ich auf CD übrigens auch passender als auf Vinyl;)

          • Profilbild
            Anthony Rother AHU

            Tatsächlich ist so dass ich seit 2018 bei meinem eigenem Mastering die Vinyl Einschränkung anwende.

            Darauf bin ich gekommen weil das Schnittstudio mir damals bei meinem ersten Mastering was ich zum Vinylschnitt gegeben habe mitteilte dass meine Höhen zu scharf sind und man alles über einem bestimmten Frequenzbereich sowie beim Vinylschnitt mit einem Lowpass wegfiltert.

            • Profilbild
              lunatic AHU

              Interessant Anthony, und irgendwie auch ein Top-Fazit, sich die Schwächen des Einen zum Stärken des Anderen zunutze machen.

              Ob Analog oder Digital – jeder trifft hier seine Wahl – Grenzen müssen nicht immer schlecht sein – zum Reimen muss man kein Bert Brecht sein…… oh man

            • Profilbild
              Digitalia

              Viel was als „Wärme“ wahrgenommen wird, ist einfach nur begrenzter Frequenzgang / gefilterte Höhen. 😉
              20 kHz müssen einem ja auch nicht entgegen kotzen nur weil man es technisch kann … muss dass nicht gut klingen.

              • Profilbild
                Digitalia

                Der ganze analog Kram hat früher nach und nach die Höhen geschluckt, auf tape aufnehmen dann auf vinyl hören blah

                Muss man halt ein bissl mitdenken wenn man das „in the Box“ regelt. Analog war da „sanfter“ und nicht so grell, als Folge von technischen Mangel ;)

    • Profilbild
      Sven Rosswog RED

      Kann ich auch nur zustimmen. Am Anfang von MP3 gab es schon eine Zeit, wo deutliche Artefakte im Vergleich zu einer CD zu hören war, und vielleicht war es auch so mit dem digitalen Audio-Equipment der ersten Generationen. Aber Donald Fagens The Nightfly wurde auf digitalen Equipment aufgenommen, 3M Digital 32-Track und wenn die Platte nicht geil klingt, weiss ich auch nicht. Ich habe Massive Attack vs. Mad Professor No Protection und die CD klingt eindeutig besser wie das Vinyl.
      Anfangs klang MP3 schlecht, aber irgendwann nahmen die Unterschiede deutlich ab. Ich habe in einem Blindtest vor 10 bis 15 Jahren gänzlich versagt. Es gibt einen Wohlklang, ja. Es ist auch sinnvoll, gute Boxen und gute Wandler zu haben: Ja. Aber irgendwann wird es esoterisch und dann landet man in High Fidelity Berreich, die Grass wachsen hören und glauben, das menschliche Ohr könnte mit ihrem Equipment Hunde oder Fledermaussohren verleihen.

      • Profilbild
        lunatic AHU

        Moin Sven, meine liebste Anekdote zu dem Thema;
        Beim Verlassen eines Dj-Gigs klopfte mir jemand auf die Schulter und sagte: “cool das du Platten gespielt hast und kein mp3 Scheiss! Das habe ich sofort gehört!!“……..
        Der Haken, es wurde rein digital aufgelegt an diesem Abend…

        Hi hi…. immer wieder ein kleiner Augenöffner-reminder für mich

  11. Profilbild
    Equilibrium

    Also früher entwickelte der Herr selbst ein digitales Format, jetzt ist digital auf einmal Mist und only analog is the real deal…
    Afaik waren ΧΟΔΕ Discs aber DVDs und konnten nicht über reine CD Player abgespielt werden.

  12. Profilbild
    TomH

    Oh, noch mehr HiFi – Voodoo 🤦‍♂️
    Neues Format, neue Geräte. Hier glitzert schon das Medium.
    Wie werden die Geräte dann aussehen? Chrom, Glas, Hochglanz poliert. Und vor allem überteuert.
    Und erst die Kabel, denn nur damit hören die Gold Ohren richtig.

    Poser Szene pur. Nur IMO wird das die HiFi Firmen und Szene nicht retten.

    Das dumme ist, digital ist total sozialistisch (es macht gleich) und ist günstig und gut.
    Da fällt das posen schwer, denn gute Chips (Wandler) sind unauffällig. Die sonstigen Bauteile geben auch wenig her.

    Kabel mit Voodoo sind nur mit äußerster Phantasie zu vermarkten.
    (Wer glaubt den Blödsinn das CAT 7 oder 8 spezifizierte Kabel die im RZ 40GB oder mehr schaffen, für die digitale Musikübertragung durch spezielle gestreichelte Kabel für mehrere hundert Euro ersetzt werden müssen damit man besser hört 🤪)

    Tut mir leid, auf so was habe ich wirklich nicht gewartet.
    Mir geht dieses HiFi Voodoo so was von auf den Keks.
    Leute investiert in ordentliche Wandler am Anfang (Mikrofone) und am Ende (Lautsprecher). Dazwischen ist digital eine wirklich gute Idee.
    Und das was man an analogen Kram in der Mitte spart sollte man dann in diese Komponenten stecken.

    P.S.
    Life sucks without Stax
    Live feeling @ Home = Avantgarde Acoustic Duo

  13. Profilbild
    Örli

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das als Massenmedium oder auch nur als Spezialistenmedium durchsetzt… Die analogen Medien sind von der Klangästhetik und der Haptik auch in der Zukunft nicht wegzudenken. Das nächste Cassetten Revival müsste auch bald wieder anstehen… :D Allerdings sehe ich echt keine Notwendigkeit für ein neues analoges Medium.

  14. Profilbild
    Jan Steiger RED

    Im täglichen Gebrauch, und das dürfte jetzt die Vinyl-Fans auf die Barrikaden bringen, hört wirklich niemand den Unterschied zwischen Digital und Analog. Ich möchte behaupten, dass 99% etwaiger Testhörer eine digitale Wiedergabe als „besser“ betrachten, wenn man etwas Knacksen mit einmischt :D
    Wer trotzdem auf analogen Sound schwört, darf gerne seine Vinylplatten weiter abspielen, gibt’s ja mittlerweile wieder zu jedem wichtigen, neuen Release zusätzlich. Die Haptik einer Schallplatte hat’s mir auch angetan, da kommt natürlich ein Streamingdienst nicht mit. Aber das ist Peripherie. Ein Ohrensessel, ein guter Plattenspieler, ein guter Whisky. Da kann sogar die größte Scheisse gut klingen.

    • Profilbild
      Atarkid AHU

      Was ich wirklich vermisse an der guten, alten Schallplatte, sind die Cover. Am besten noch so ein fettes Klappcover. Musik hören und das (mehr oder weniger gute) Artwork erkunden. Das fehlt mir wirklich…

  15. Profilbild
    Phoenix

    90% eines guten Klanges machen letztlich die Lautsprecher. Hast du da nur ein paar Regalhupen rumstehen ist das alles für die Katz!
    Wenn ich aber zwichen den Zeilen lese, gehe ich davon aus, dass man für dieses neue System ne ordentliche Stange Geld abdrücken muss. Sprich: Es richtet sich wohl an die High-End Gemeinde – und die ist nicht sonderlich groß und hat sowieso Boxen jenseits der 5000€ Marke im Wohnzimmer stehen. Die glauben dann auch jeden musikalischen esotherik Mist – haupsache teuer!
    Wagyu-Fleisch von japanischen Rindern, die ihre tägliche Mozart-Musik vorgespielt bekommen, schneckt ja auch bekanntlich viel besser…

    Mir hat damals (vor 30 Jahren) ein Verkäufer eines Hifi-Fachgeschäftes gesagt: „zähle den Preis deiner gesamten Komponenten zusammen und kaufe für denselben Wert Boxen, dann hast du eine ordentliche Anlage.“ Und ich denke diese Kalkulation ist richtig! Wenn du nur billig-Komponenten hast, brauchst du keine High-End Boxen. Hast du Luxus-Teile, müssen die Boxen dem entsprechen.

    ich glaube, ich bin zu weit vom Thema abgekommen… :)

    • Profilbild
      network southwest

      Ganz und gar nicht. Ich finde, Du hast das Thema gut auf den Punkt gebracht. Mit ordentlichen Lautsprechern klappt es dann auch mit der CD ;-)

      Ich hatte in jüngeren Jahren auch mal so eine „audiophile“ Phase (die ich allerdings mangels des nötigen finanziellen Hintergrunds nicht ausleben konnte), aber was man sich damals – Anfang der Achtziger – alleine an Musik reingedrückt hat, weil in den einschlägigen Magazinen stand, dass das audiophile Produktionen seien, war schon bunt. Kann ich heute nicht mehr durchhören.

      Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie angetan wir damals von der CD waren, obwohl in jener Zeit sicherlich vieles nicht sonderlich doll produziert war, da das Medium und die ganze Digitaltechnik ja auch für die Produzentenseite noch neu war, aber wir haben das damals nicht als kalt und steril, sondern als klar und ohne Nebengeräusche empfunden und auch gefeiert.

      Ich habe mich bloß in all den Jahren nie an die kleinen Cover gewöhnt, da ist die Schallplatte doch klar im Vorteil, und ich schätze auch nach wie vor Haptik und Klang der Schallplatte, die halt anders, aber nicht besser klingt für meine Ohren, ein einigermaßen brauchbares Laufwerk, ein gutes System und einen guten Phono-Vorverstärker vorausgesetzt.

  16. Profilbild
    bluebell AHU

    Bei der Schallplatte nehme ich den objektiv schlechteren Klang in Kauf, weil ich mit angenehmem Material, angenehmen Verzerrungen, Haptik und einem großen Cover belohnt werde.

    Aber will ich mit Aluminiumscheiben hantieren? Die haben so gar nichts Warmes und Schmeichelndes an sich.

  17. Profilbild
    Digitalia

    “Laut Burnett ist der neue Tonträger „Ionic Original“ notwendig, weil digitale Musik ungenügend klingt.”

    Opa versteht nicht wie er seinen Computer zum klingen bringt. 😂
    Ein Armutszeugnis🙈🙉

  18. Profilbild
    komabot

    Warum nicht einfach „Timecode“-Vinyls mit dem digitalen Archiv koppeln…best of both worlds.
    (Ich stehe sogar auf und drehe die Platte um) 😉

  19. Profilbild
    Hallger@

    Servusla Atarikid. Ich glaub wir kennen uns :-)

    DocMartens Lagerfeuer Akai S6000 …

    klingelts ?

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE