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DietmarB ••

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Ich wüßte nicht, warum man diese Opamps austauschen sollte, handelt es sich dabei um selektierte Bauteile, kann man an den Farbcodes erkennen. Der MonoPoly verwendete Oszis von SSM, und zwar die mit Heizung, und den mußte man vorglühen wie einen alten Diesel. Die SSM Filter und Hüllkurven im Polysix sind 2044 und 2056, Nachfolger der im Prophet eingesetzten Chips, und im Gegensatz zu diesen wesentlich zuverlässiger. Wenn ich einen defekten Polysix in die Finger bekam, dann hatte er einen ausgelaufenen Varta-Akku mit Folgeschäden.
Ich muß da mal was korrigierend anmerken: Die im Polysix verwendeten SSM-Chips (2055) sind die verbesserten Nachfolger derer, die im ersten Prophet-5 Einsatz fanden (2050, Hüllkurvengenerator) und gerne ausfielen. Weiteres: Die damals noch verwendeten Speicherakkus laufen gerne aus und zerstören meist das komplette CPU-Board. Wer das Ding sowieso MIDIfizieren will kann die Restschaltung nachbauen, denn im Polysix kommen 2 maksenprogrammierte 8048-MCUs zum Einsatz, eine für Tastatur und Arpeggio, die andere für Bedienfeld und Klangerzeugung. Diese werden beim MIDI-Kit von Andreas Hausensteiner, der eine Platinenversion des DIY-Interfaces eines Schweden genmacht hat, komplett durch eine Z80-CPU ersetzt. Der Speicherchip im Polysix ist ein 2114, also ein 1kx4bit, der im Nibble-Mode bestückt wurde - alles aus Spargründen. Hier hatte ich mir damals ein 8Bit SRAM eingebaut und somit doppelte Kapazität, allerdings nur halb genutzt, mit einem umschaltbaren Datenbustreiber hätte man auch die Kapazität vervierfachen können, indem man die brachlienden 4 Bit per Umschaltung nutzt. Wer einen Polysix mit spinnenden LEDs auf dem Bedienfeld angeboten bekommt, der nimmer tönt: Klassisches Symptom des Akkusäureschadens und kommt einem Totalschaden gleich. Gruß, Dietmar
Der Kiwi war damals die OEM-Version des Händlers Jellinghaus (JMS). SIEL machte seinerzeit auch gerne Werbung mit Maffay-Keyboarder Jean-Jacques Kravetz, und angeblich ist der Opera 6 auch am Anfang von "Sonne in der Nacht" zu hören (zusammen mit einem DX7). Wahrscheinlich wurde da mit dem Opera Expander gedoppelt, so fett wie das klingt:)
Danke für den schönen Bericht. Das Ding hatte ich damals leider nie in den Fingern, aber himmel - der klingt ja selbst im mp3 schon herrlich brachial!
Hier muß ich korrigieren: Das 828ES hat, wie alle 828 vorher auch, einen Main Out als XLR, der standardmäßig als Monitor A/B geschaltet werden kann. Will man einen Zweiten haben, kann man den beliebig auswählen, zB auch die digitalen Ausgänge nehmen. Wenn Du viele analoge Ausgänge brauchst, würde ich das 828x entweder mit ADAT erweitern oder gegen ein 8A/624 in Kombi mit einem 24Ao oder 8M einsetzen, da hast Du dann alle Welten beieinander.
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