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DietmarB

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MIDI Patchbays sind immer standalone, alles Anderes sind Interfaces, auch die MIOs von iConnectivity. Diese haben aber leider nur einen Speicher, also kein Ersatz für eine gebrauchte MIDITemp, die damals sehr teuer waren, heute aber günstig zu haben sind, allerdings muß man die erstmal aufarbeiten (was ich öfter mache), dann laufen die auch wieder 20 Jahre. Aktuelle Modelle gibt es keine. Wurden alle eingestellt, als alles auf Software umstieg, und nicht mehr neu aufgelegt, leider. Ich werde diese MIDITemps noch ausführlich vorstellen, vielleicht sogar hier, wenn ich denn Peter mal zu fassen bekomme :) Das mit dem nicht funktionieren bei Power über MIDI ist bei neueren Geräten die Regel und ab davon nicht zulässig. Der Ausgang eines MIDI Gerätes ist dafür vorgesehen, nur die LED im Optokoppler am Eingang des verbundenen Gerätes zu treiben, alles Andere ist Glückssache. Inzwischen gibts sogar so Dinger wie diese runde Thrubox, Hersteller vergessen, die den Optokoppler im Eingang weglassen, sowas würde ich ja nichtmal geschenkt haben wollen, siehe Nebengeräuschproblematik bei USB.
Bevor Du Dir da graue Haare wachsen läßt sollten wir uns da mal zusammensetzen, denn was MIDI Patchbays angeht, habe ich da einen ganz guten Überblick und selbst schon einen entsprechenden Artikel auf sequencer.de geschrieben, dem Weitere folgen sollen, evtl. auch hier, das wäre aber noch zu klären. Kann man sich ja aufteilen :)
Noch eine Ergänzung: Wäre es nach Dave Smith gegangen, hätte MIDI heute weder den Optokoppler zur galvanischen Trennung noch Velocity. Auf den Optokoppler bestand damals Paul deRocco von Arp (Chroma und Polaris Entwickler), Velocity hat Philipp Dodds (ebenfalls Arp, leider verstorben), gegen Dave Smith durchgesetzt, der ihn vorwarf, er wolle nur den Chroma promoten, der damals schon Velocity konnte.
Falls Du da Hilfe brauchst, kann ich Dir gerne unter die Arme greifen, hab etliches für Sounddiver gemacht und daher reichlich Erfahrung mit MIDI Sysex. Wollte darüber auch schonmal was schreiben, da sollte man sich vielleicht zusammentun.
MIDI Sysex ist ein Kapitel für sich, und wenn man sich damit beschäftigen will, sollte man vor Hex- und Binärzahlen keine Angst haben. Hinzu kommt, daß man da den Herstellern ZU freie Hand gelassen hat, was zu einer Vielzahl an Übertragungsformaten fürhrte, um zB 8 Speicherbits in 7 Sendebits zu überführen. Als 16Bit Prozessoren in die Instrumente einzogen, kamen noch die Nibble-Formate hinzu, je nachdem ob da ein Intel oder Motorola-Prozessor drinsaß auch mit unterschiedlicher Reihenfolge. Wer sich das im Detail anschauen will, dem sei als Lektüre das Sounddiver Programming Manual empfohlen, welches man auf deepsonic.ch runterladen kann.

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Test: MFB 522 Drum-Module, Eurorack Module

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Edgar Möller RED
am 22.05.2017 22:50 Uhr
Ich habe auch den Dual LFO von MFB hier, und rein gefühlsmäßig würde ich sagen, dass die hier getesteten Module etwas robuster wirkten. Die Knöpfe sind zwar nicht mit der Frontplatte verschraubt, aber weniger wackelig.
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