Vergleichstest: MonoPoly Behringer vs. Korg, Synthesizer

19. Januar 2021

Der klangliche Vergleich der MonoPolys

Vergleichstest: MonoPoly Behringer vs. Korg

Nachdem mein Kollege Martin Andersson vor Kurzem dem Behringer Monopoly getestet hat – und zwar losgelöst davon, dass es sich um einen Klon des Korg MonoPoly handelt, fällt nun mir die Aufgabe zu, den Klon mit dem Original von 1982 zu vergleichen.

Die meisten Minuspunkte von meinem Vorredner darf ich in so einem Vergleich schon mal getrost unter den Tisch fallen lassen, denn was Martin dem Behringer MonoPoly angekreidet hat, trifft auch auf den Korg MonoPoly zu.

  • LFOs nicht synchronisierbar
  • Anschlagdynamik kann intern nicht genutzt werden
  • eingeschränkter Umfang der Tune-Potis (plus/minus ein Halbton)

Mit dem Unterschied, dass die Tastatur des Korg MonoPoly gar keine Anschlagdynamik besitzt. Auf der Korg Website befindet sich aber ein PDF eines alten Scans einer Korg MonoPoly Bedienungsanweisung. Tatsächlich hilft einem diese Anleitung zum Großteil auch bei der Bedienung des Behringer Ablegers. Wer allerdings kein absoluter Neuling ist, wird auch ohne Bedienungsanleitung mit beiden Synthesizern schnell zurechtkommen, da sich vieles durch Trial & Error ergründen lässt. Für Einsteiger bleibt aber zu hoffen, dass Behringer hier noch nachlegt.

Da ich ein alter Sack bin und ich nicht von jedem neuen Synthesizer erwarte, dass er 1000 Presets enthält und bunte Bilder auf Touch-Screens präsentiert, stören mich die genannten Einschränkungen überhaupt nicht. Auf was es mir einzig und alleine ankommt, sind Bedienung und Sound.

Vergleichstest: MonoPoly Behringer vs. Korg

Der Behringer MonoPoly in meinem „Keller-Studio“ (war früher mal eine Speisekammer)

Der MonoPoly Synthesizer

Bedienung und Haptik von Behringer und Korg

Der MonoPoly – und zwar beide – ist ein enorm vielseitiger und leicht zu durchschauender Studiogenosse. Da versteckt sich nichts und mit ein wenig Sachverstand hat man in Minutenschnelle den gewünschten Klang registriert und stolpert auf den Weg dahin auch noch über Dutzende Zufallskreationen.

Beide sind rein äußerlich wertig verarbeitet. Die Potis bei meinem Korg Exemplar gehen sogar deutlich leichtgängiger als die Regler am Behringer MonoPoly. Die Schalter am Behringer MonoPoly sind hingegen leichtgängiger als beim Original, die Tipptaster von beiden besitzen dafür einen wunderbaren Druckpunkt. Ein Nachteil meines Korg MonoPoly: Der Volume-Regler erzeugt ein leichtes Kratzen im Audioausgang, ansonsten ist er in tadellosem Zustand. Mal sehen, ob das der Behringer MonoPoly in knapp 40 Jahren auch noch von sich sagen kann.

Ein klarer Pluspunkt ist tatsächlich das klappbare Panel des Behringer MonoPoly.

Vergleichstest: MonoPoly Behringer vs. Korg

Beweisführung: Korg und Behringer MonoPoly live vor Ort

Anschlüsse im Vergleich

Die Behringer Ingenieure haben ihre Hausaufgaben gemacht und all die schönen analogen Ein- und Ausgänge auch in klein integriert (siehe Foto). Somit ließe könnte der neue MonoPoly den alten MonoPoly in einem bestehenden Analog-Setup jederzeit ersetzen.

Darüber hinaus besitzt er MIDI und USB. Vor allem MIDI ist eine sinnvolle Ergänzung, die auch gerne an meinem Original hätte.

Preisvergleich und Verfügbarkeit

Das Original kostet von Privat ca. 2.000,- Euro (wer nicht zu Sofortkauf-Angeboten greift). Der Preis gewarteter Exemplare von Vintage-Händlern liegt langsam bei 2.600,- Euro (und manchmal sogar höher). Der Behringer kostet hingegen gerade mal knapp 700,- Euro. Also ein Drittel des Vintage-Originals.

Ein echter MonoPoly ist auf freier Wildbahn (also private Versteigerungen auf eBay) kaum mehr zu bekommen. Nur überteuerte Exemplare zum Sofortkauf oder von Händlern kann man jederzeit zu deftigen Preisen im Online-Ausland erwerben. Je nach Ursprungsland kommen dann noch Versandkosten und Zollkosten zum oben genannten Preis hinzu.

Der Behringer MonoPoly war bereits kurze Zeit lieferbar, ist derweilen aber ausverkauft. Nun soll die nächste Charge aus China erst im März wieder in Deutschland eintreffen.

Ein gut klingender Ersatz zum Original ergibt also absolut Sinn, vor allem, da es zum Behringer MonoPoly nun mal am ganzen Markt keine Alternative gibt. Hier tun sich Minimoog Freunde dann doch deutlich leichter. Mal sehen, wie sich der Behringer MonoPoly in dieser Kategorie schlägt.

Behringer MonoPoly vs Korg MonoPoly

Das Original in bester Gesellschaft

Erster Eindruck beider Synthesizer

Es ist immer wieder ein tolles Gefühl, einen echten Analogsynthesizer anzuwerfen und zu spielen. Vielleicht spielt da auch immer ein wenig die Angst mit, ob noch alles einwandfrei funktioniert. Mein Korg MonoPoly ist sicherlich ein paar Jahre nicht mehr gespielt worden – aber er verrichtete sofort klaglos seine Aufgaben und klang einfach nur fantastisch. Obwohl der Korg Polysix aus derselben Ära wegen seiner sechsfachen Polyphonie und dem günstigen Preis seinerzeit viel erfolgreicher war, würde ich den paraphonen MonoPoly deutlich höher bewerten.

Ein absolut faszinierendes Gerät. Vor allem die Möglichkeit, den Arpeggiator so zu setzen, dass nacheinander alle vier (unterschiedlich registrierten) Oszillatoren gespielt werden, war bereits damals eine Innovation, der auch Moog nichts entgegenzusetzen hatte.

Und wir nehmen die Spannung vorweg, der Spaß und Klangfaktor ist beim Behringer MonoPoly in gleichem Maße gegeben.

Selbst wenn beide Instrumente nebeneinander im Studio stehen (wie gerade in meinem Fall), wird man beim reinen Experimentieren von Klängen keinen Unterschied hören. Diese werden erst auffällig, wenn man beide Synthesizer einem aufwendigen A/B-Vergleich unterzieht, der nun folgt:

Behringer MonoPoly vs Korg MonoPoly

Der Klassiker Korg MonoPoly von 1982

Soundvergleich MonoPoly Korg vs. Behringer

Sowohl Korg MonoPoly als auch Behringer MonoPoly wurden über denselben Signalpfad trocken aufgenommen und danach nur (ohne Kompressor) im Pegel normalisiert. Da die Klänge soweit möglich an beiden Kontrahenten (nach Gehör und nicht nach Reglerstellung) so gut wie möglich gleich klingen, erschien mir die Normalisierung am sinnvollsten.

Zu hören sind in jedem Klangbeispiel immer beide Synthesizer, zunächst das Original von Korg, danach der Klon von Behringer. Als Trigger wurde immer der interne Arpeggiator mit einer einfachen Oktavabfolge der Note D verwendet.

Klangbeispiel 1:

Ein Oszillator, Attack-Zeit beider Hüllkurven auf 0. Kurzes Sustain und kurzes Ausklingen. Keine Modulation im Einsatz. Cutoff komplett geschlossen. Keyboardtracking auf 12 Uhr. Intensität der VCF-Hüllkurve auf +5 (volle Intensität).

Die Klänge ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Lediglich die VCA-Attack-Zeit des Behringer erscheint mir einen Tick schneller.

Klangbeispiel 2:

Basis wie zuvor, doch diesmal öffne ich Cutoff bis zum Anschlag und schließe es wieder, danach derselbe Vorgang mit der Resonanz bei geschlossenem Cutoff. Die Gesamtlautstärke musste vor der Aufnahme reduziert werden, um keine Übersteuerung bei voller Resonanz zu erzeugen, deshalb ist die Basissequenz in der Aufnahme nun leiser.

Der Korg zeigt hier, dass er bei geöffnetem Cutoff deutlich mehr „knarzt“ (was ich persönlich sehr mag). Bei voller Resonanz knackt der Korg etwas stärker als der Behringer Proband. Ich vermute, die Filterhüllkurven packen hier stärker zu.

Klangbeispiel 3:

Die einfache Sequenz startet nun mit zwei Oszillatoren. Beide sind identisch eingestellt. Nach wenigen Sekunden schalte ich als Effekt SYNC hinzu und drehe die Free-Modulation langsam auf 3 Uhr. Das Modulationsziel steht dabei auf MG-1 der die Modulation in einer Dreieckschwingung ausgibt. Die Frequenz von MG-1 ist auf 0 gestellt, bewegt sich aber trotz allem sehr langsam, was diesen wunderbar an- und absteigenden Sync-Sound ergibt.

Zwischendurch schalte ich das Ziel auf die Filterhüllkurve um und erreiche dadurch das „Zwitschern“ (Resonanz ist dabei aber keine im Spiel).

Der Korg MonoPoly und der Behringer Monopoly klingen hier erneut sehr ähnlich, auch wenn mir der Sync-Sound des Korg MonoPoly etwas mehr zusagt. Merkwürdig ist aber, dass der Behringer MonoPoly einige tieffrequente Artefakte erzeugt, sobald die Frequenzmodulation im Spiel ist. Ich habe mit Argusaugen und -Ohren versucht, den Fehler zu finden, doch zum einen waren wirklich alle Einstellungen identisch und sonst keine Modulationsquellen im Spiel, zum anderen gelang es mir aber auch nicht, durch Feinjustierung das Artefakt zu beseitigen. Musikalisch betrachtet finde ich es eigentlich interessant, mir ist dessen Ursprung einfach nur schleierhaft.

Klangliches Fazit

Beim Sezieren der Klänge (und es waren weitaus mehr als ich letztendlich aufgezeichnet habe) sind mir immer kleine Unterschiede aufgefallen, denen ich aber keine große Bedeutung beimessen würde, besäße ich nicht schon das Original. Der Behringer MonoPoly ist ein würdiger Nachfolger des Originals. Man darf bei all diesen Vintage-A/B-Vergleichen auch nie vergessen, dass die Bauteile der Originale schon 40 Jahre auf dem Buckel haben und höchstwahrscheinlich untereinander klangliche Unterschiede aufweisen.

Fazit

Der Behringer MonoPoly ist ein würdiger Nachfolger des Korg MonoPoly und kann ihn auch klanglich jederzeit ersetzen. Ich ziehe wirklich meinen Hut vor den Ingenieuren bei Behringer, die hier mit viel Herzblut einen überzeugenden Vintage-Klon abgeliefert haben.

Tatsächlich klingt der Neue in Nuancen anders als der alte Haudegen, das ist aber nur im direkten A/B-Vergleich zu hören. Trotzdem bleibt unterm Strich der Behringer MonoPoly ein überzeugender MonoPoly Nachbau, der nicht nur so aussieht wie sein Vorgänger, sondern auch so klingt.

Angesicht des Preises muss man dem Behringer MonoPoly daher ein ganz klare Kaufempfehlung aussprechen.

Plus

  • identische Bedienung zum Original
  • nahezu derselbe Klang, bis auf wenige Nuancen
  • wertige Verarbeitung
  • sinnvolle Ergänzungen
  • günstiger Preis

Minus

  • für mich keine

Preis

  • 698,- Euro
Forum
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    gaffer  AHU

    Dann wäre aber auch der Vergleich zur iOS und der Desktop PlugIns/Apps interessant. Ich bin mit denen sehr happy.

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      Maxi  

      Genau. Dieser Vergleich, möglichst Blindtest, hätte mich auch interessiert. Bin im Übrigen gespannt, ob der Markt für die „neuen alten Kisten“ so aufnahmefähig bleibt. Glaube, da ist inzwischen etwas Sättigung eigetreten. Am Anfang macht es vielleicht noch Spaß, aber wie viele dieser Geräte will man sich daheim aufstellen?

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      TobyB  RED

      Da sollte man dann aber Polyphonie, (dynamische) Effekte, Aftertouch und Virtual Patches Aussen vorlassen oder als Extras anführen. Wäre sonst ein wenig „unfair“.

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      Tyrell  RED 11

      Hier ging es mit ausschließlich um Interessenten von Hardware-Synths. Einen VST-Vergleich mit dem Original, könnte zu einem spätere Zeitpunkt stattfinden. Mach ich aber gerne, bin selbst gespannt auf das Ergebnis.

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        TobyB  RED

        Gerne als Blind Studie mit Placebos und verschiedenen Wirkstoffmischungen ;-)

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    Round Robin  

    Schöne Gegenüberstellung. Klanglich sagt mir das Original jedoch mehr zu, da dieser deutlich brillanter und präziser klingt. Jedoch hätten Klangbeispiele wie Lead-, Bass-, Pad- und kaputte Modulationssounds mehr offenlegen können. Am besten gefällt mir jedoch das Bild von Boris Blank.

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      Tyrell  RED 11

      Mehr geht immer, aber der Aufwand der exakten Angleichung ist immens.
      Apropos Boris, dabei handelt es sich um eine limitierte LP-Collection die mir Boris bei meinem Interview geschenkt hat – ich war so perplex, dass ich sie mir damals nicht signieren hab lassen. :(

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    Florian Anwander  RED

    Hallo Peter,

    schön die beiden im Vergleich zu hören. Danke!

    Beim ersten Beispiel macht die Hüllkurve beim Behringer eindeutig nicht so weit auf, wie beim Korg. Ich nehme an, das ist den Unterschieden bei der manuellen Einstellung geschuldet.

    Beim zweiten Beispiel meine ich zu erkennen, dass die Hüllkurven des Behringer digital generiert sind. Bei hoher Resonanz gleitet der „Pfeifton“ beim Korg ganz gleichmäßig runter, während ich beim Behringer einen leichten „zipper noise“ höre (was ich übrigens sehr mag!). Wie geht es da den anderen Lesern?
    Es wäre interesserant den gleichen Sound mit etwas langsameren Hüllkurvenverläufen zu hören.

    Was die Hardsync angeht war damit zu rechnen, dass die beim Behringer anders klingt. Der Korg verwendet SSM-ICs, die einen Sägezahn Core haben. Dort setzt der Sync-Impuls den Anstieg des Sägezahns zurück. Beim Behringer werden sicher die Coolaudio-ICs V3340 eingesetzt, die ein Dreieck als Core-Wellenform haben. Für den Sync gibt es beim 3340 zwei Methoden der Beschaltung, wovon eine die Laufrichtung der Dreieckswellenform umschaltet (und dabei zwischen aufsteigender und fallender Flanke unterscheiden kann), die andere einfach immer das Dreieck zurücksetzt (und nicht die Laufrichtung umschaltet!). Bei beiden Varianten ist das klangliche Ergebnis etwas anders als bei einem Saw-Core Oszillator.

    Florian

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      swissdoc  RED

      Beim 3. Beispiel geht der Behringer in eine Suboktave bei 0:57 und 0:59, es hört sich ein wenig wie Ratcheting an. Im 2. Beispiel ist in der Tat der Slide nach unten etwas aufgeraut, was von einer zu niedrigen Abtastrate einer digitalen Hüllkurve kommen könnte. Zumindest bei Andromeda A7 ist genau das der Fall.
       
      Lustig noch, beim Original war mir vor etlichen Jahren der damalige Gebrauchtpreis von EUR 450-500 zu hoch, nun habe ich bei EUR 700 schon fast das Scheckbuch gezückt.
       
      Bekommt man den Behringer auch etwas brillianter? Ist es nur die Einstellung oder öffnet das Filter in der Tat nicht so weit?

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        Tyrell  RED 11

        Kann ich nachvollziehen, ging mir bei anderen Klassikern ebenso. Wobei mir der Test gerade wieder gezeigt hat, wie vielseitig und toll der Monopoly ist. Der bleibt.

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      Tyrell  RED 11

      Das erklärt vieles. Ich dachte nämlich schon, ich hätte irgendetwas übersehen. Danke Florian.

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    Henrik Fisch  AHU

    Vielen lieben Dank für den Vergleich.

    Wer meine Kommentare kennt, weiß, dass ich nun kein Fan von Behringer bin. Ich sehe aber auch das Argument, dass Behringer eben alte Synthesizer zu äußerst bezahlbaren Preisen wieder auflegt. Wenn die Original-Hersteller zu träge sind oder keine Lust haben … ja, dann halt Pech gehabt. Bleibt also noch die Soundqualität. Und ich schrieb die letzten paar Sätze nur, damit das nun Folgende besser eingeordnet werden kann.

    Äh, ich sage mal so: Nach diesen Klangbeispielen würde ich die Praxisunterschiede (wichtig!) im Esoterischen verorten. Im ersten Beispiel konnte ich beim besten Willen selbst feine Unterschiede nur bei mehrfachem Hören ausmachen. Beim zweiten haben mir bei der aufgerissenen Resonanz in beiden Fällen die Trommelfelle weh getan. Und im dritten … ja, da höre ich zwar noch dezent größere Unterschiede heraus. Aber, echt jetzt? Das soll den Kohl fett machen?

    Für mich hat Behringer hier eine eins zu eins Kopie eines Klassikers hingelegt. Und das schreibt ein Behringer-Nicht-Möger. Und, ja, es tut schon echt ein wenig weh, dass ich das zugeben muss. 😉

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    Marco Korda  AHU

    Moin Moin. Lieber Peter, toller Vergleich. Fand ich sehr schön, auch wenn jetzt nur ein Teilbereich verglichen wurde, ist die Ähnlichkeit sehr gut zu erkennen. Ich meine allerdings so wie meine Vorredner ebenfalls Unterschiede wahrzunehmen – und das ist jetzt nicht mehr im esoterischen Bereich, sondern durchaus deutlich. Das schmälert in keiner Weise die gebotene Qualität des Monopoly von B.

    Was die Fehler in den tiefen Frequenzen angeht: wäre es möglich, dass die durch eine unsaubere Sequenzierung stattfindet? Klingt fast so, als ob da etwas „durchkommt“, was eigentlich gegated hätte werden müssen. (für meine frühen Ohren…)

    Super Vergleich, DANKE!

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      Tyrell  RED 11

      Hi Marco, Florian Anwander hat in einem Kommentar weiter oben gut beschrieben, woher der klangliche Unterschied rührt. Sehr interessant.

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    vssmnn  AHU

    Toller Soundvergleich.
    Ich meine, die mini-mini-minimalsten Unterschiede, die da jetzt für die, die was finden wollen, noch hörbar oder „sich einbildbar“ sind, würden auch innerhalb der Serienstreuung beim Original nicht anders sein.
    Behringer hat hier 101% geliefert.

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    Cavestudioschweiz  

    Toller Vergleich, vielen Dank! Ich finde, Behringer hat hier einen guten Job gemacht, auch in meinen Ohren nur minimalste Unterschiede. Da ich selber das (midifizierte) Original habe, bleibe ich aber bei diesem.
    Bin mal gespannt, ob sich der Behringer auch so lange hält wie der Alte… Auf jeden Fall lässt er sich sicherlich nicht so einfach reparieren oder modifizieren wie der originale Korg.

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      Tyrell  RED 11

      Ich denke, dass die Entwickler-Teams bei B wirklich mit Leidenschaft ihren Job machen. Anders ist es nicht zu erklären, dass man innerhalb so kurzer Zeit zu so überzeugenden Ergebnissen kommt.

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    SynergyMan  

    Vielen Dank Peter für den sehr guten Vergleich der beiden Geräte ! Das hebt sich wohltuend von einem PRO Vergleich in der Vergangenheit ab. Das die Hüllkurven bei Behringer digital kontrolliert funktionieren, halte ich für bemerkenswert. Weniger vom Aspekt des Ergebnisses, die drei Vergleiche sprechen da eine klare Sprache, als vom Aspekt der Haltbarkeit. Analoge Schaltungen kann der Amateur reparieren (Fehlersuche viel einfacher), bei digital wird das schon spannender. Und egal welche Version würde mich interessieren, warum dieses interessante Instrument bei vielen immer wieder im Reserveregal landet, statt gespielt zu werden. Auch Peter musste sein Original aus dem Lager holen ;)

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    Filterpad  AHU

    Ähnlicher als ich zunächst gedacht habe – Gute Arbeit! Persönlich hofft man nicht auf eine geplante Obsoleszenz deren Produkte, denn auch bei mir steht ein neuerer Behringer und man vermutet, es wird nicht der letzte sein! GASomanie lässt Grüßen.

  10. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Dieser Test zeigt eindeutig, dass beim MonoPoly nicht einfach ein Poly-D mit anderem Design drinsteckt. Ich finde die Klangtreue (fidelity) ähnlich bemerkenswert wie schon beim Model D. Hätte ich nicht schon meinen geliebten Sub37, wäre der MonoPoly an seiner Stelle…

  11. Profilbild
    Dirk Siegmund  

    Obwohl ich schon einen Poly-D habe, konnte ich letzte Woche bei Thomann einen Versandrückläufer MonoPoly ergattern und war zuerst skeptisch, dass er zu sehr austauschbar mit dem PolyD ist… aber weit gefehlt.
    Ich hatte vor ca. 25 Jahren einen originalen MonoPoly und hatte zu der Zeit auch mehrere davon für Bekannte mit MIDI ausgestattet. Leider zu einer Zeit, da man diese noch für ein paar hunder D-Mark hin und her verkauft hat.
    Aber das „original Feeling“ von damals ist wieder da.
    Schade nur, dass man hier nicht auch Aftertouch als Mod-Quelle hat…

    Danke für den Vergleichsbericht !

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