Test: Behringer MonoPoly, paraphoner Synthesizer

6. Januar 2021

Der ultimative, paraphone Synthesizer?

Die Ankündigung des Behringer MonoPoly im Mai 2020 erregte einiges an Aufsehen, handelt es sich doch dabei um einen weiteren Synthesizer mit Legendenstatus, der von den akribischen Ingenieuren der MusicGroup nachgebaut wurde. Oder anders gesagt, dem Klon des Vintage-Klassikers Korg Mono/Poly.

Einen zweiten Testbericht mit einem ausführlichen Vergleich zum Original, FINDET IHR HIER.

Die Auslieferung ließ noch einige Zeit auf sich warten, doch nun ist der neue Spross endlich erhältlich und steht zum Antesten in meinem kleinen Studio bereit. Ich muss vorausschicken, dass ich den originalen Mono/Poly von Korg nicht besitze, einen Audio-Vergleichstest zum Original hat aber unser Chefredakteur durchgeführt. HIER KLICKEN

Ich versuche, mich dem neuen MonoPoly so unbefangen wie möglich zu nähern. Für mich geht es in erster Linie um den musikalischen Wert des Instrumentes aus heutiger Sicht. Historische Vergleiche und etwaige Unterschiede zum Original stehen für mich nicht im Vordergrund, viel eher die Klangqualität, das Bedienkonzept sowie die Frage, für wen dies das passende Instrument sein könnte.

Äußerlichkeiten des MonoPoly Synthesizers

Vom Design her orientiert sich der Behringer MonoPoly ganz klar an seinem Vorbild: Poti-Layout, Beschriftungen und auch das Farbkonzept wurden übernommen oder besser gesagt kopiert, während die Tastatur mit einem Umfang von drei Oktaven eine halbe Oktave kürzer ausgefallen ist. Die Vermutung liegt nahe, dass man für den neuen MonoPoly auf das Gehäuse des Behringer Poly D zurückgriff, von dem er übrigens auch das verstellbare Bedienfeld geerbt hat. Mit 10 kg bringt der MonoPoly ein stattliches Gewicht auf die Waage. Insgesamt macht er einen sehr wertigen Eindruck, das Bedienpanel ist aus Aluminium gefertigt, die Seitenteile aus massivem Holz.
Die Potis lassen sich butterweich drehen, während die Drehschalter für meinen Geschmack etwas zu viel Widerstand bieten.

Linkes Anschlussfeld des Behringer MonoPoly

Sie wirken ein bisschen billig, auch wenn es mir schwerfällt, dieses Gefühl sachlich zu begründen. Auch die Tastatur bekommt von mir nicht die Höchstnote, da der Druckpunkt etwas unklar wirkt. Die Fatar Tastatur meines Moog Grandmother ist um einiges griffiger und lässt sich präziser spielen. Die Unterschiede sind nicht gravierend und fallen nicht weiter ins Gewicht.
Die Anschlüsse des MonoPoly liegen alle auf der Rückseite, beziehungsweise auf der Oberseite, wenn das Bedienfeld hochgeklappt ist. Nebst Audio- und Kopfhörerausgang finden sich CV- und Trigger Ein- und Ausgänge, letztere sogar mit umschaltbarer Polarität; ferner zwei Eingänge für eine externe Modulation der Oszillator- und Filterfrequenz; eine externe Steuerung des Portamentos und eine Synchronisationsbuchse für den Arpeggiator. Außerdem ein vollständiges MIDI-Trio, eine USB-Buchse sowie ein Gleichstrom-Eingang für das externe 12 Volt Netzteil.

Rechtes Anschlussfeld des Behringer MonoPoly

Oszillatoren: Vier gewinnt

Der MonoPoly verfügt über vier VCOs mit vierstufigen Fußlagenschaltern und den Schwingungsformen Dreieck, Sägezahn sowie Puls mit manueller und modulierter Pulsbreite. Jeder Oszillator lässt sich in der Lautstärke regulieren; praktische On/Off-Schalter, wie man sie vom Minimoog her kennt, bietet der MonoPoly hingegen nicht.
Ungewohnt sind die Tune-Potis mit einem Regelbereich von gerade mal einem Halbton in beide Richtungen. Einerseits kann man damit sehr feinfühlige Verstimmungen erzeugen, doch sind Quinten- und Quarten-Stacks erstmal nicht auf die gewohnte Art möglich. Ein Workaround ist die Chord-Memory Funktion, dazu später mehr. Zudem findet sich ein allgemeiner Detune-Regler, der alle Oszillatoren gleichzeitig verstimmt.
Die VCOs können crossmoduliert, frequenzmoduliert und synchronisiert werden, entweder alle zu VCO 1 oder paarweise. Und dies auch alles gleichzeitig und nach Wunsch durch die Filterhüllkurve oder einen LFO gesteuert. Da parallel die Pulsbreite unabhängig moduliert werden kann, wird einem langsam klar, dass der MonoPoly nicht ohne Grund als kleines Modulationsmonster gilt.

Die Filter des Behringer MonoPoly

Das MonoPoly Filter ist ein vierpoliges Tiefpassfilter mit Resonanz bis zur Eigenschwingung. Die Hüllkurve kann invertiert werden, das Keyboardtracking reicht bis 150 %, was für sich genommen eine Seltenheit darstellt. In der Praxis ist es aber auch etwas mühsamer, ein oktavreines Tracking einzustellen. Klanglich haben wir es mit einem eher aggressiven Filter zu tun, das auch bei höheren Resonanzwerten in den tiefen Frequenzen kaum ausdünnt.

Modulationen und Arpeggiator

Mit zwei vollständigen analogen ADSR-Hüllkurven rückt der MonoPoly den Klängen zeitlich zu Leibe. Sie sind ausreichend schnell, wenn auch nicht ganz so knackig wie bei einigen anderen Synthesizern. Die beiden LFOs – in typischer KORG Manier als Modulation Generator bezeichnet – decken einen Frequenzbereich von 0,1 bis 20 respektive 0,1 bis 30 Hz ab, was aus heutiger Sicht vielleicht nicht mehr als der Weisheit letzter Schluss gilt. Für Modulationen im Audiobereich ist man auf die bereits erwähnte Crossmodulation angewiesen.
Der Arpeggiator ist eher simpel, aber effizient. Der Umfang lässt sich zwischen einer, zwei und allen drei Oktaven umschalten, ferner gibt es die drei üblichen Betriebsarten Up, Down und Up/Down. Eine Latch-Funktion ist auch vorhanden. Im Tempo folgt er dem zweiten LFO oder einer externen Clock.

Monophon, Paraphon und Chord Memory

Der MonoPoly verfügt über drei Arten der Stimmenzuweisung oder wie dies damals von den Korg Entwicklern genannt wurde. Im Unisono-Modus erklingen alle vier Oszillatoren stets zusammen für einen sehr mächtigen monophonen Sound, wobei sie natürlich über die eigenen Volumen-Potis auch ausgeblendet werden können.
Der Zusatz Poly im Namen rührt daher, dass der MonoPoly auch vierfach paraphon gespielt werden kann, mit vier unabhängigen VCOs, die anschließend durch das Filter und die Hüllkurven bearbeitet werden. Dies ist zwar kein valabler Ersatz für einen echten polyphonen Synthesizer, klanglich ist es aber nicht minder interessant, da die VCOs unterschiedlich klingen und gestimmt werden können.
Der dritte Modus Unison/Share ist eine Kombination aus Monophonie und Paraphonie und weist die Stimmen dynamisch zu, je nachdem, wie viele Tasten gleichzeitig gespielt werden.
Dann gibt es noch die Chord-Memory-Funktion, über die beliebige Tastenkombinationen gespeichert und abgerufen werden können, wodurch auch Quinten-Leadsounds möglich sind.

Software

Synthribe nennt sich die allgemeine Steuerungssoftware für alle Behringer Analog-Synthis und wird kostenlos für Mac und PC angeboten. Sie ist übersichtlich aufgebaut und bietet nebst Firmware-Updates Zugang zu globalen Parametern wie Note-Priority, MIDI-Settings, Transpositionen, Anschlagdynamik und verschiedenen Synchronisationsmodi zu internen oder externen Quellen. Etwas irritierend ist, dass das Programmfenster starr und nicht in der Größe veränderbar ist. Somit ist es nicht möglich, alle Parameter ohne Scrollen zu überblicken. Verbuchen wir dies unter „Kinderkrankheiten“ und hoffen auf ein Update.

Konzeptuelle Eigenheiten

Die Entwickler von Behringer hielten sich streng an die knapp vierzigjährige Vorgabe des MonoPoly. Der neue ist eine ziemlich genaue Kopie des alten, sowohl optisch wie konzeptuell. Dies wird viele Enthusiasten erfreuen, aber als eher pragmatisch denkender Musiker, werde ich nicht zu 100 % glücklich. Ich hätte wirklich nichts dagegen einzuwenden, wenn der MonoPoly über einige der heute selbstverständlichen Features anderer Analog-Synthis verfügen würde. Wie zum Beispiel Anschlagdynamik, Aftertouch oder synchronisierbare LFOs. Anfang der 80er war dies nicht Standard, technisch zwar umsetzbar, aber teuer und eher luxuriös. Man darf nicht vergessen, dass der Korg Mono/Poly kostengünstig konzipiert wurde. Er war die Antithese zu den damals erhältlichen Luxus-Synthis der amerikanischen Hersteller. Der Mono/Poly sollte ein Massenprodukt werden, ein löbliches Konzept, das vielen Musikern den Einstieg in die elektronische Musik ermöglichte. Er war nicht unbedingt besser als ein ARP, Oberheim oder Moog, sondern in erster Linie günstiger.

Ich persönlich hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn der Behringer MonoPoly Velocity-Daten intern umsetzen könnte und die LFOs zum Arpeggiator synchronisierbar wären. Dies würde natürlich voraussetzen, dass man sich vom ursprünglichen Konzept loslösen müsste, was man bei Behringer offensichtlich nicht im Sinn hatte. Ich denke aber nicht, dass eine behutsame Anpassung des Konzeptes an die heutige Zeit die Leute vom Kauf abhalten würde. Die wahren Puristen werden sich ohnehin am Behringer Logo stören und schon deshalb das Original vorziehen. Alle anderen, zu denen ich auch mich selbst zähle, sehen in erster Linie das Instrument, mit seinen Stärken und (vermeidbaren) Schwächen. Dabei hätte es ja genügt, den MonoPoly mit Eurorack-tauglichen Patch-Buchsen zu versehen, wie dies Behringer bei anderen Klonen schon erfolgreich praktizierte. Übrigens ist es am MonoPoly nicht möglich, externes Audiomaterial einzuspeisen. Auch dies wäre mit wenig Aufwand umsetzbar gewesen.

Der Sound des Behringer MonoPoly Synthesizers

Der Behringer MonoPoly hat einen ganz eigenen Sound: durchsetzungsstark, charakteristisch, von sanft bis aggressiv und durch und durch analog. Am meisten erstaunte mich, dass der MonoPoly auch ohne externe Effekte zu überzeugen vermag. Die mit Effects betitelte Frequenz- und Crossmodulation bringt ordentlich Dreck und Kraft in die Sounds, dabei erweist sich der dazugehörige Schalter als sehr praxis- und livetauglich und mildert etwas den Umstand der fehlenden Programmspeicher, da so immer zwei verschiedene Sounds auf Knopfdruck zur Verfügung stehen. Ähnlich einem Gitarristen, der für ein Solo den Verzerrer einschaltet. Gleiches gilt übrigens für die Chord-Memory-Funktion, die auf Knopfdruck die gespeicherten Intervalle abruft.

Die Paraphonie hat ihren eigenen Reiz. Gerade in Kombination mit der Crossmodulation und dem polyphonen Portamento findet man sehr eigenwillige Klänge, die auf herkömmlichen polyphonen Synthesizern nicht möglich wären.

Alle Klangbeispiele erfolgten ohne externe Effekte. Als Interface diente ein Mackie Onyx 820i, aufgenommen wurde mit Logic X.

Über Behringer

Der MonoPoly ist der erste Behringer Synthesizer, den ich für längere Zeit unter den Fingern hatte. Klang und Verarbeitung sind allen Unkenrufen zum Trotz sehr professionell. Etwas anders sieht es bei den immateriellen Dingen im Zusammenhang mit dem MonoPoly aus. Angefangen bei der Bedienungsanleitung, die in Form eines Quickstarts wirklich nur das Allernötigste aufzählt. Besondere Tricks und Hintergrundwissen sucht man vergeblich. Kein Vergleich zu den Anleitungen, die beispielsweise von Moog mitgeliefert werden. Aber wir wollen ja nicht nörglerisch sein, gedruckte Anleitungen sind nicht unbedingt notwendig. Bloß schade, dass man auch im Netz keine weiteren Informationen findet, auch keine Klangbeispiele mit dazugehörigen Patch-Sheets. Es gibt lediglich einen Default-Patch in der gedruckten Anleitung.

Alternativen

Vierfach paraphone Synthesizer sind nicht gerade häufig. Die einzige direkte Konkurrenz mit vergleichbarem Konzept sind der Moog Matriarch und der Arturia Matrixbrute, die notabene mehr als das Doppelte kosten, sowie der Poly D von Behringer selbst, der auch als Mischung zwischen Minimoog und MonoPoly betrachtet werden kann. Zu nennen wäre auch der Pro 3 von Sequential, der zwar nur drei Oszillatoren bietet (und somit dreifach paraphon ist), aber ansonsten sehr umfangreich ausgestattet ist.

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Fazit

Je nach Perspektive ist der MonoPoly ein einfacher paraphoner Synthesizer. Oder ein sehr üppig ausgestatteter monophoner. Basierend auf der klassischen Minimoog Struktur gelang damals den Korg Ingenieuren ein kleiner Geniestreich. Man kann sich förmlich vorstellen, wie man sich Anfang der 80er-Jahre fragte: „Wie können wir das Minimoog Konzept erweitern und die Kosten trotzdem gering halten?“ Das Resultat ist ein eigenständiges Konzept mit überzeugendem Sound.
Der Behringer MonoPoly übernimmt das ursprüngliche Konzept eins-zu-eins und kombiniert es mit einer praktischen, höhenverstellbaren Bedieneinheit. Die Verarbeitung lässt dank Metallpanel und Holzseitenteilen nichts zu wünschen übrig.

Rundum glücklich werde ich aber trotzdem nicht und das hängt mit einigen konzeptuellen Einschränkungen und Defiziten zusammen, die in den 80ern kaum jemanden gestört haben werden, aber heute zum Standard gehören. Aus Musikersicht ist es zumindest diskutabel, bei einem Synthi, der für Techno geradezu prädestiniert ist, auf synchronisierbare LFOs zu verzichten. Außerdem ist die Dokumentation eher dürftig und beschränkt sich auf das absolute Minimum.

Aber mal davon abgesehen: Der Behringer MonoPoly ist ein gut klingender und flexibler Synthesizer zu einem attraktiven Preis. Ob er genau wie das Original klingt, kann ich nicht beurteilen und steht für mich auch nicht im Zentrum. Das einzige, was mich wirklich interessiert, ist der musikalische Wert im Vergleich zu anderen aktuellen Synthesizern. Der MonoPoly ist kein monophoner/paraphoner Allround-Synthesizer, dazu fehlt ihm beispielsweise ein Sequencer. Wer etwas in der Art sucht, sollte sich eher den Pro 3 oder MatrixBrute anschauen. Dennoch gehe ich davon aus, dass dem MonoPoly ein großer Erfolg beschieden sein wird, nicht zuletzt, weil er an den Legendenstatus der 80er-Jahre anknüpft.

Plus

  • Sound
  • Verarbeitung
  • verstellbare Bedieneinheit

Minus

  • mangelhafte Bedienungsanleitung und Dokumentation im Netz
  • LFOs nicht synchronisierbar
  • Anschlagdynamik kann intern nicht genutzt werden
  • eingeschränkter Umfang der Tune-Potis (plus / minus ein Halbton)

Preis

  • 718,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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    SynthNerd  AHU

    Sehr guter Test, der die Stärken des Gerätes aufzeigt und die Schwächen nicht verschweigt. Danke dafür. Mein Interesse ist geweckt. Den werd ich mir auf jeden Fall mal anhören.

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    costello  RED

    Klasse Testbericht! Ich fände es auch besser, wenn die Klone mehr oder weniger behutsam den Bedingungen der Neuzeit angepasst würden – ruhig auch inklusive von Speicherplätzen. Das würde vielleicht kompensieren, dass sie an Sound und Haptik ihrer großen Vorbilder meist nicht heranreichen.

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        Roland v0ll  

        Speicherplätze klingt nach wenig, bedingt aber in den meisten Fällen einen drastischen Einschnitt in das originale Design, zumal dafür eine digitale Speicherung der Daten nötig ist. Das kann ein Design schon stark beeinflussen und ist nicht zuletzt auch in der Direktheit des Gerätes spürbar. Kurzum: „Einfach gleich, aber…“ ist meistens viel aufwändiger als vorerst gedacht.

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          analogrieche  

          Es ist ja nicht etwa so, dass das Thema diverse Hersteller seit Ende der 70er beherrschen – inkl. Behringer. Klar muss das Ganze technisch anders konzipiert werden und hätte andere Aufwände zur Folge (und wäre teurer).

          Ist mir aber wurscht. Ohne Speicherplätze sind diese ganzen B-Klone für mich persönlich total uninteressant, da ich damit (auch) Musik machen will – und nicht nur Regler schrauben. Habe stattdessen z.B. eine BassStation II etc. – oder sieh Dir die Moog-Phattys an etc. pp. (die auch bezahlbar sind).

          Bin da voll beim Autor: Nett, die Klone zu haben – aber in 2021 bitte vollständig auf der technischen Höhe der Zeit, was Komfortfunktionen betrifft … und natürlich Basics wie Anschlagdynamik und Aftertouch etc.

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            c.hatvani  AHU

            Was manche Leute einfach nicht vestehen: der MonoPoly ist ein Vintage-Synthesizer, der von Behringer neu hergestellt wird und mit MIDI ergänzt wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Er hält sich nah am Original, und das ist gut so, sonst wäre es kein MonoPoly mehr. Dies ist kein Nachteil. Will man Speicherplätze, Anschlagsdynamik, Display, usw. dann ist es der falsche Synthesizer. Will man zeitgemäße Features wie Servolenkung, Bordcomputer, Funkschlüssel, dann ist man beim VW Golf 1 auch an der falschen Adresse. Es gehört zur Philosophie von solchen Synths, daß man sich mehr auf das Wesentliche – nämlich den Sound konzentriert anstatt Presets durchzuzappen. Anschlagsdynamik ist eigentlich nicht so wichtig bei Analogsynthies, wenn man nicht gerade einen pianistischen Ansatz verfolgt.

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              analogrieche  

              Doch, ich verstehe das Konzept total mit den 1:1-Vintage-Clonen.

              Ich sage nur: Ich hätte gerne diesen Sound aber ohne zeitgemässe Features ist das für mich einfach kein Kauf – viel zu anstrengend.

              Presets »zappt« man auch nicht despektierlich durch :-) Damit arbeitet man und speichert seine Zeit ab, die man mit dem Gerät verbracht hat. Aber das ist ja ein alter Hut.

              Wenn ein anderer Anbieter die Clones mit Presets & Co anbieten würde: Würde einige davon sofort kaufen. Besonders beim Poly D finde ich es sehr schade.

              Könnte wetten, dass Behringer manche Clones mit Presets neu auflegt…

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    justme  

    Eine sinnvolle Anpassung, ohne sich vom Original zu sehr zu entfernen, wäre gewesen, die einzelnen VCO´s in größerem Bereich, somit auch zu Intervallen detunen zu können…

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      horacewimp

      hierfür hätten nur ein paar Widerstandswerte geändert werden müssen, stimmt. Exaktes Feintuning würde dadurch ein wenig schwieriger – aber ich hätte es auch begrüsst. Es ist jedenfalls eine einfache Mod (sobald die Garantie abgelaufen ist).
      Solange gibt es dafür Chord Memory – sobald der damit verbundene nervige Bug behoben ist.

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    julian

    Danke für den interessanten Artikel! Nachdem mein Behringer Model-D nach einem Jahr so verstimmt war, dass ich Ihn hätte aufschrauben müssen um an der Platine aufwendig zu stimmen, ist das Thema Behringer für mich abgehakt. Habe mir dann einen gebrauchten Moog Voyager gekauft der nach vielen Jahren phne „Service“ am Fine-Tune Poti stimmbar ist. Viele Grüße

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      Dirk Matten  RED

      Auf der Rückseite des Minimoog D befanden sich kleine Löcher mit Zugang zu Trimmpotis, um das Instrument kalibrieren zu können. Hat Behringer das nicht übernommen?

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          mdesign  

          bei einer durch aufschrauben korrigierbaren verstimmung von obsoleszenz zu sprechen, ist doch etwas weit hergeholt. mein OB-Xa in den 80ern war die meiste zeit offen – pan einstellen (wurde erst beim OB-8 nach außen verlegt), filter und oszis nachjustieren … das ist halt analog.

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        julian

        Ne die hat er nicht diese kleinen Löcher :| Ist auch machbar mit dem Aufschrauben aber mich nervts. Nach Jahren oder Jahrzehnten ist das verständnis da aber nicht nach 11-13 Monaten.

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          GiorgioMaserati  

          Wow! Den Behringer Model D (der 2018 erschienen ist) ein ganzes Jahr gehabt, dann einen Voyager geholt, der nun schon „viele Jahre“ keinen Service mehr nötig hatte! Wahnsinn! In welchem Jahr lebst du denn? 2035?

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        komabot  

        Beim Behringer MonoPoly lässt sich alles auf der Rückseite trimmen.
        Sieht man auch auf der homepage.

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            amyristom  AHU

            Der Model D hat keine von außen zugänglichen Trimpotis. Ihn muss man hierzu aus seinem mitgelieferten Eurorack-Case herausschrauben und hat dann erst Zugang zu den rückseitigen Trimpotis auf der Platine (und man sollte ebenfalls ein Voltmeter besitzen).

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              Dirk Matten  RED

              Ich habe in meiner Zeit als Inhaber vom Synthesizerstudio Bonn einige hundert Minimoogs vor der Auslieferung gestimmt – und das ohne Voltmeter, jedoch mit einem Korg Stimmgerät. Und wenn man weiß, wie man das macht, geht das in etwa 5 Minuten. Beim Model-5 hat Behringer offensichtlich nicht die historische Kenntnis, das führt dann wie im oben geschilderten Beispiel zur Rückgabe.

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    bluebell  AHU

    Und wieder eine plattformabhängige Fummelsoftware, die es nur für Windows und Mac gibt und zusätzliche Unwägbarkeiten bringt (künftige inkompatible Änderungen an den Betriebssystemen). Es kostet heute keine großen Beträge, eine Ethernetbuchse und einen Webserver einzubauen, dann hat man schon mal die Hälfte des Aufwands (Windows oder Mac) gespart und später das Hinterherhecheln hinter inkompatiblen MacOS- und Windows-Updates. Einige wollen es einfach nicht lernen.

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      TobyB  RED

      Ein Web oder FTP, Telnet, SSH Server im Synthesizer? Den lasse ich über eine Firewall mit einem Update Service kommunizieren? Wirklich? ;-) Findest das nicht ein wenig Unsinnig? Webkit MIDI Anbindung via Browser muss es nun auch nicht sein, was möglich wäre. Aber Server im Synthie… Behringer hat beim Synth Tool schon ordentliche Arbeit gemacht und stellt für Einsteiger ein niederschwelliges Angebot dar. Was okay und gut ist. Aber ein Server im Synthie, viel Spass beim Penetrationstest.

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        bluebell  AHU

        Der per Browser steuerbare interne Mixer meines MOTU UltraLite AVB (ja, da ist ein Webserver drin) ist eine prima Lösung und wäre auch für einen Synth die Lösung der Wahl.

        Niemand zwingt dich dazu, solch ein Netz von außen erreichbar zu gestalten oder dem Gerät zu gestatten, nach Hause zu telefonieren. Man kann auch ganz darauf verzichten, das Kabel einzustecken, wenn man das Gerät nur direkt am Gerät oder per MIDI bedient.

        Vergiss nicht, dass Du mit der Installation fremder Closed Source Software auf Deinem Rechner deutlich höhere Risiken eingehst.

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          TobyB  RED

          Fit for Purpose ist das Stichwort. AVB und Motu Webmixer haben im Motu Verbund ihren Sinn. Du kannst ja mehrere Geräte zu einem Cluster zusammenfassen und mit einem Web Frontend bedienen. Hier haben wir aber einen Synth ohne jegliche Intelligenz. Zum Zwecke des Updates und der Remote Fernbedienung gibts MIDI und USB. Wenn einem Closed Source zu unsicher ist, bleibt einem noch der MIDI Dump. Ich sehe keinen Purpose Gewinn durch Ethernetbuchse, Firmware mit TCP/IP Stack und einem Webserver, bei einem Gerät dessen Regler und Funktionen direkt steuerbar sind.

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            bluebell  AHU

            Wenn alles am Gerät bedienbar ist, braucht man natürlich nicht zwingend eine Fernbedienung. Es ist sogar sehr lobenswert, wenn alle Funktionen direkt am Gerät verfügbar sind. Genauso lobenswert ist es, wenn alles per MIDI steuerbar und dokumentiert ist.

            Aber WENN man eine Fernbedienung vorsieht, dann bitte nicht mit einer Software, die irgendwo installiert werden muss und garantiert Ärger macht – spätestens wenn sie auf dem aktualisierten Betriebssystem oder dem neuen Endgerät nicht mehr läuft und der Hersteller keine Lust mehr hat, sie weiterzuentwickeln, weil er Dein Geld ja schon hat.

            Der per Ethernet/Browser zugreifbare Mixer des MOTU UltraLite AVB war für mich als Linuxer kaufentscheidend neben dem „treiberlosen“ Betrieb (Class Compliance). Ich werde ihn immer bedienen können, selbst wenn verstrahlte Pseudo-Security-Bübchen aus allen gängigen Web-Browsern das unverschlüsselte HTTP rausreißen, dann eben über stunnel.

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              TobyB  RED

              Du musst unterscheiden zwischen deiner persönlichen Movitation und deinen Fähigkeiten und denen von anderen Anwendern. Für die ist es eben keine Alternative sich damit zu befassen. Für die Experten, besteht immer noch die Möglichkeit das Gerät via MIDI auszulesen und sich eine eigene Controller UI zu bauen. Dazu gibt es Tools und Entwicklungsumgebungen. Und darüber hinaus, Behringer zwingt niemanden mit den Synthtools zu arbeiten. Ich sehe hier exakt Null Bedarf für eine Full Stack TCP/IP Implementierung. An sowas haben sich andere Firmen schon verhoben und backen nun kleine Brötchen. Siehe Modal. Wenn man sowas macht, dann richtig. Also Audio, MIDI über Ethernet. Nur dann geht wieder das Zetern los, weil unter W10 nichts implementiert ist und dann wird wieder auf dem teuren MacOS rumgehauen, weils da einfach funktioniert. Und der Linux Kollege legt dann selber Hand an. Nicht falsch verstehen, ich arbeite oft gerne und viel mit AVB. Ich hab allerdings das Glück, das immer von zwei Seiten betrachten zu müssen. Insofern sehe ich das hier differenzierter. :)

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        bluebell  AHU

        Mit Sysex schiebt man Daten hin und her, dabei muss man sie nicht mal verstehen. Hab ich mal für DX7-Soundbänke und S10-Samples gemacht. In Z80 Assembler. Für einen Sinclair Spectrum 48K mit Jellinghaus MIDI-Interface, um sie auf Cassette zu sichern.

        Editieren kann man da erst mal nix. Dazu muss man Software schreiben, die die Daten versteht. Und zwar für jedes Betriebssystem neu. Wenn man Pech hat, für jedes Update der Betriebssysteme auch noch.

        Da ist ein Web-Interface eine weit elegantere Lösung. Einige Firmen haben es verstanden. Viele noch nicht.

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          komabot  

          Man kann alle Einstellungen per sysex ändern.
          Man muss also die Synthtribe software nicht benutzen.
          Ich mache das aber trotzdem mit der software. Macht man ja auch meist nur 1-2 mal und dann ist alles nach eigenem gusto eingestellt.
          Es macht wenig Sinn sich über die Software auszulassen. Ist halt nur eine weitere Möglichkeit. Kann man nutzen oder halt nicht.

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      Gul Dukat   1

      Ich glaube, weil nur 2 abgestimmt haben :-D. Gib mal auch Deine Stimme ab, dann bewegt sich der Pfeil schnell nach oben :-)

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        horacewimp

        wie sind denn die Regeln für die Bewertung ? Wie Schulnoten (1 = sehr gut, 5 = schlecht) oder ist eine höhere Punktzahl die bessere ?
        2 scheint ja „gut“ zu entsprechen, aber bei der Abstimmung wirkt es andersrum.
        Muss ich 1 oder 5 Sternchen vergeben, wenn ich etwas gut finde? weiss das jemand?

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          Everpure  AHU

          Das hätte man auch schnell selbst herausfinden können, indem man sich zwei-drei Testberichte ansieht, kurz auf die Bestenlisten klickt (die ja auch alle naselang querverlinkt werden, so dass man eigentlich immer drüber stolpert) und dann im Handumdrehen feststellt, wie die Sterne funktionieren. Nurmasagn.

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      8-VOICE  AHU

      @Numitron: Wegen des Behringer Swing (Kopie Arturia) haben viele ihre Meinung zu Behringer geändert, ich auch! Normal hätte ich max. Sterne vergeben, nun bei jedem Behringer Produkt ein „Finger weg“, auch für Youtube Videos! Das hat mich wirklich schwer entäuscht, dazu stehe ich.

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        gs06  

        Hhmm, aber so erhalten Leser von Amazona weniger Information darüber, wie das konkrete Gerät von anderen Lesern bewertet wird…

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        Everpure  AHU

        Das ist nachvollziehbar, aber auch nicht zielfördernd. Die Sterne-Wertung hier ist ja für das spezifische Gerät/Instrument gemeint – und nicht für unsere persönlichen Meinungen über die Hersteller.

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        muramses

        Aber Arturia kopiert doch auch Synthesizer …
        Die ganze V-Collection besteht aus digitalen Klonen!

        ;)

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    AMAZONA Archiv

    Der MonoPoly scheint auch nicht schlechter zu sein, als andere analoge Monosynths. Allerdings brauche ich nicht 10 Veschiedene.
    Ein bißchen mehr Modernität hätte dem Teil hier nicht geschadet, aber damit lässt sich leben.

    Die paar Kisten vom B, die ich habe, verrichten absolut zuverlässig ihren Dienst, darunter auch ein über 2 Jahre alter Model D.
    Trotzdem ist irgendwann mal Schuss mit der Kauferei, denn eigentlich geht es ja um das Musikmachen und Platz hat man auch nicht ewig :)

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      Martin Andersson  RED

      Nein, schlechter ist er sicher nicht als manche anderen Klone. Aber sagen wir’s mal so: er hätte mit wenig Aufwand und Anpassungen an die aktuelle Zeit viel besser sein können.

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        ARIMUSIK  

        Das Argument mit „wenig Aufwand“ würde ich gern von einem der Entwickler und Ingenieure bestätigt bekommen. Diesen Satz höre ich sehr oft von Usern. ;)

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          Martin Andersson  RED

          Das ist natürlich Ansichtssache. Da ich selbst kein Synthesizer-Entwickler bin, fehlt mir das Insiderwissen. Aber man kann den MonoPoly mit anderen, ähnlich teuren Synthesizern vergleichen: interne Anschlagdynamik gibt es z.B. bei den Minibrutes und der Grandmother, und Patchbuchsen hat Behringer selbst beim sehr günstigen Model D verbaut.

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    MatthiasH  

    Beim Original hat der LFO-Wellenformknopf eine „inoffizielle“ Zwischenstellung, die irre hohe Frequenzen bis in den Audiobereich hinein erzeugt. Funktioniert das hier auch?

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      Cavestudioschweiz  

      Funktioniert bei meinem Original mit der Stellung des LFO Wellenformregler zwischen steigender und fallender Ramp (ein wenig rumfummeln am Regler ist da schon nötig), MG1 auf Pitch (Intensity Regler auf 10) via Modulationsrad und dann wird’s cool. Eine ganze Reihe weitere FM-artige Sounds.

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    swift  

    Schön ist er ja, aber den Köpfhörerausgang auf der Rückseite links halte ich eher für unpraktisch.

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      horacewimp

      da das Panel klappbar ist, finde ich das hier nicht so schlimm (dadurch ist der Anschluss mehr oben als hinten) – aber der fehlende Aftertouch ärgert mich schon ein wenig. Ansonsten ein cooles Teil.

  9. Profilbild
    Cavestudioschweiz  

    Danke für den Test. Speicherbarkeit wäre sicher toll gewesen – hätte aber den Preis nach oben gedrückt. Ich behalte aber sowieso lieber mein Original mit Tubbutec ModyPoly – bietet damit mehr und lässt sich wahrscheinlich einfacher reparieren als der Behringer – oder modifizieren (danke an Florian Anwander für seine Modifikations-Ideen auf seiner Webpage, von welchen ich einige umgesetzt habe).

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    iggy_pop  AHU

    Hier von „Polyphonie“ zu sprechen und das als die beste Erfindung seit geschnitten Brot anzupreisen, ist ein wenig albern (und das war es auch schon beim Erscheinen des Originals Anfang der 1980er):

    Wer hat ernsthaft jemals den MonoPoly als polyphonen Synthesiser eingesetzt und nicht ausschließlich als recht flexiblen monophonen Solo-Synthesiser?

    Ihr immer mit euren Speicherplätzen — bei einer überschaubaren Anzahl an Parametern werdet Ihr euch das doch wohl hoffentlich noch merken können. Ging 1982 auch.

    Wer seine kognitiven Fähigkeiten mittlerweile zum großen Teil lahmgelegt hat: Es gibt Schmartfohns, die nicht nur das Denken für einen übernommen haben, sondern mit denen man auch die Position der Knöpfchen dokumentieren kann.

    Das nur zur Info.

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        iggy_pop  AHU

        Genau, aber genügend andere, die irgendwie glauben, man müsse heute monophone Synthesiser mit Speichern bauen, weil sie zu bequem sind, das Instrument zu erlernen, oder schon vergessen haben, wie man sich etwas merkt.

        Unterstelle ich mal.

        Und wenn es sonst nichts zu meckern gibt…

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          ARIMUSIK  

          Nunja Zeiten ändern sich aber nun mal auch. Ich habe z.B. ehrlicherweise seit Smartphonezeiten keine Telefonnummern mehr im Kopf. Ich weiß noch im letzten Jahrtausend kannte ich so etliche Zahlen total auswendig. Davon ist einfach nichts mehr übrig. Kann auch am Alter liegen. :) Ich meine nur, Zeiten ändern sich. Und das ist erst einmal nichts Schlimmes.

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      justme  

      Merke : Bei Synthesizern werden zum Dokumentieren der Position der Knöpfe Schmartfohns verwendet !
      Oh Mist, meine kognitiven Fähigkeiten hauen gerade wieder ab…

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      zeitlos  

      tja, wenn man nur in seinem Kämmerlein musiziert, mag das angehen. Live sieht das anders aus. Da muss es schnell gehen. Ich war mal auf Tour mit nem Keyboarder alter Schule. Der konnte tatsächlich in 10 bis 15 Sekunden seinen alten Analogsynth umprogrammieren ( also nicht nur Filter u.ä. !), und der Sound war jeden Abend immer gleich. Respekt! Aber er hatte es schon in Frühzeiten gelernt bzw. lernen müssen, weil es keine anderen Möglichkeiten gab. Und er hatte live nur diesen Synth zu spielen. Selbst solche Urgesteine wie Rick Wakeman spielten wegen der erforderlichen schnellen Soundwechsel nicht nur einen Moog auf der Bühne.
      Speicher machen live einfach Sinn.

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        iggy_pop  AHU

        Das nennt man Handwerk. Das erlernt man, und zwar nicht von Heute auf Morgen.

        Und daß es immer etwas anders klingt und nie zu hundert Prozent reproduzierbar ist, macht m. E. den Reiz eines analogen Synthesisers aus, egal, ob live oder im Studio. Da würde ich mir eher um die Größe der Bedienelemente, die Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche oder die Qualität des Grundklanges Gedanken machen.

        Rick Wakeman war, ist, und wird nie ein Maßstab sein für den Durchschnittsdudler — weder, was die spielerischen Fähigkeiten angeht, noch das Budget, das zum Erwerb von Geräten zur Verfügung steht. Da können die meisten, die hier lesen, sicherlich nur von träumen (und wozu üben?).

        Ist einfach eine ganz andere Liga, und die adressiert Behringer garantiert nicht mit seinen Produkten.

        Ist aber nur meine Meinung, was weiß ich also schon (außer, daß ich einen Mini Moog mit verbundenen Augen bedienen kann)?

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          ISE500  AHU

          Das ist glaube ich bis jetzt der dämlichste Post des Jahres :) Speichern konnte doch schon der Prophet 5? Bitte immer daran denken, daß es auch noch andere Musik als Progrock gibt, die mit Synthesizern gemacht wird.
          Wird aber fast noch getoppt von der Bemerkung, daß Behringer seine Produkte nicht an „Könner“ adressiert, was ein Unsinn. Schaut man mal abseits vom Progrock, findet man ziemlich viele begnadete, betagtere Musiker, die schon einen DM12 oder eine TD3 einsetzen.

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            iggy_pop  AHU

            Der Prophet 5 ist kein monophoner Synthesiser.

            Glückwunsch – den Pokal für den blödesten Post des Jahres kannst Du Dir gerne bei mir abholen.

            Ich trete ihn gerne an Dich ab und wünsche Dir viel Spaß damit.

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        Archivicious  

        Har, har, an Rick W. musste ich dabei auch gerade denken.
        Der hat in seinem Rig übrigens nicht nur zwei Minimoogs sondern auch zwei Kronosse (dazu noch einen Montage, einen Fantom, einen V-Synth GT, eine Hammond SK, ein Memotron und noch einen Synth, den ich im Yes feat. ARW Live at the Apollo-Video nicht erkennen konnte). Der Mann hat nicht für jeden Song ein Preset…. sondern für jeden Song einen eigenen Synthesizer ;-)

        ….

        Ach ja: hatte im RW-Rig natürlich noch die Roland-AX-Keytar vergessen, mit er er bei Owner of a lonely heart durchs Publikum schlurft…

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      Johnny4

      Lieber Iggy das sehe ich seid ich den Pro 2 kenne aber ganz anders. Lange nachschwingende Hüllkurven sind nicht immer geil und machen nur MUDD. Ich liebe den Paraphon Modus und hätte es sogar gerne wenn ich Polyphone Synths Paraphon spielen könnte. Wie bei der Gitarre werden die zuvor gespielten Töne abgetrennt- Ist Charaktersache aber für gaaaanz viele Sounds vor allem im BandKontext sinnvoll. Die verschiedenen Wellenformen per „Voice“ oscillator sind auch ein nett. Ein Delay gehört natürlich dazu.

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      xaez  

      Da fällt mir mein damals erstelltes
      patch-Buch (Sound-Memo) ein,
      welches angelegt wurde
      u.a. für Yamaha CS-30, CASIO CZ-101…

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    lightman  AHU

    Man wird sehen, wie gut sich der neue Klon verkaufen wird. Derzeit kriegt Behringer aus meiner Sicht Gegenwind, im letzten Jahr sind deart viele gute Mono- und vor allem Polysynths rausgekommen, daß ein Para wie der MonoPoly dagegen ein bißchen abstinkt, man denke nur an Hydrasynth, Wavestate, OPsix, Cobalt, Argon 8, Super 6, usw.

    Ich fand den MonoPoly immer gut und vielseitig einsetzbar, aber hätte ich derzeit Bedarf für einen Para oder Poly, wäre der B-Klon nicht in der engeren Wahl dabei, weil die oben genannten Teile auch super klingen, aber eben zeitgemäßer ausgestattet sind.

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      HOLODECK Sven  

      schliesse mich mit jeder Aussage 1:1 an.

      Preise gehen bei B anscheinend auch nach oben, für mich können sie gern 20% darüber liegen, wenn Behringer die Speicherbarkeit realisiert. So sind das alles nur nostalgische Möbel.

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        lightman  AHU

        Ich habe außerdem das Gefühl, daß momentan ein Umdenken im Gange ist, was die alte analog/digital-Diskussion betrifft. Die neuen 2019er/2020er Digitalen und Hybriden (nicht nur von Mainstream-Firmen) haben gezeigt, daß man mit dem heutigen Stand der Technik digitale Synths bauen kann, die sich in puncto klangliche Qualität und Lebendigkeit nicht hinter den Analogen verstecken müssen.

        Dadurch hat auch die Attraktivität bestimmter Klassiker und folgerichtig deren Klone vielleicht etwas nachgelassen. Vor ein paar Jahren noch waren Nachbauten von Synth wie MS-20, Minimoog oder Odyssey ein Riesending, die Ankündigung eines MonoPoly-Nachbaus zu dieser Zeit hätte hysterische Begeisterungsstürme augelöst. Vergleicht man damit die Kommentare hier, hat sich die Euphorie doch etwas gelegt.

        Für mich ist das positiv, weil diese Gedankenlinie letztendlich zur Erkenntnis führt, daß der Musiker die Musik macht, nicht das Instrument.

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        gs06  

        Die Bezeichnung „Nostalgische Möbel“ bringt es meiner Meinung nach völlig auf den Punkt. Ich empfinde den Deepmind bisher als den spannendsten der Behringer Synthesizer (habe auch die Modulversion davon gekauft). Für die verklärten Momente, in denen man den Geräten der guten alten Zeiten (als man selbst noch besser hören konnte und überhaupt mehr Rock’n’Roll war) Tribut zollen möchte, reichen auch Plugins. Und dass die Musiker und Tontechniker damals mit diesen Geräten viel besser klingende Musik gemacht haben, als wir es heute tun, lag vermutlich im wesentlichen an ihnen und nicht am Equipment. All dieses Streben nach dem ultimativen originalen Über-Instrumentarium dient doch vermutlich hauptsächlich dem Zweck, dass man sich selber damit davor bewahren kann einzusehen, dass es an einem selber liegt, wenn es irgendwie noch nicht so klingt wie man sich das in seinen Träumen ausmalt… :-)

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          lightman  AHU

          Auf der anderen Seite ist es doch interessant, zu sehen, was junge Leute und Nachwuchsmusiker mit den alten Teilen so alles anstellen. Die haben meist nicht den mentalen Ballast wie unsereins, die mit bestimmten Synths aufgewachsen sind, sondern gehen da recht wertfrei ran. Durch die günstigen Klons ist das auch mit einem weniger dicken Geldbeutel möglich.

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            gs06  

            Auf jeden Fall ist das interessant – ich wollte damit auch nicht ausdrücken, dass mich die vielen neuen oder „alten“ Geräte zu günstigen Preisen stören… :-) Im Moment finde ich vor allem den Opsix interessant, wenn es mit ihm tatsächlich möglich sein sollte, auf zugänglichere Weise als bisher FM-Sounds zu gestalten. Das finde ich gerade an Korg und Roland zur Zeit gut: sie versuchen weiterhin Innovationen zu verwirklichen auf der Grundlage ihres bisherigen Wissens ohne nur Vergangenes zu wiederholen.

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    TobyB  RED

    Klasse Test! Der Sequential Pro-3 ist dann aber noch mal eine ganz andere Herausforderung. Allein der konkurriende Aro/Sequenzer Modus ist abendfüllend. Andererseits, wenn man das Prinzip des Behringer Mono/Poly verstanden hat, wird man mit dem Pro-3 klarkommen und dann Aftertouch und diverse andere Sachen lieben lernen.

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    mdesign  

    also ganz ehrlich: an einem vintage-klon die fehlende modernisierung zu monieren ist mE nicht ganz passend. die idee eines klons ist doch, so nahe am original zu sein wie möglich. dass die zeit und die möglichkeiten weitergegangen sind, sieht man an diversen neuinterpretationen von vintage-geräten (zB aus dem hause sequential). aber das sind keine klone. wer einen klon bestellt, soll auch einen kriegen.

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      Martin Andersson  RED

      Das kann ich verstehen, ich spreche ja auch von einigen behutsamen Anpassungen an die aktuelle Zeit, ohne dass der originale Signalfluss arg verändert werden müsste. Programmierbarkeit zähle ich ganz klar nicht dazu, der Aufwand wäre zu groß. Aber die LFOs durch digitale zu ersetzen (oder als salomonische Lösung, je einen analogen und einen digitalen anzubieten) halte ich für vertretbar.
      Und das Tuning der Oszillatoren auf eine Quinte auszuweiten und über ein paar zusätzliche Ein- und Ausgänge nachzudenken, wäre auch kein Bruch mit der Tradition.

      Mir ist schon klar, dass man es niemals allen Recht machen kann. Mein Standpunkt ist derjenige eines Musikers, der seine Synthesizer auch live auf der Bühne spielt. Da spielen historische Vergleiche eine untergeordnete Rolle. Was mich interessiert, sind Klang, Bedienbarkeit und ein allgemeines Gefühl, das mir sagt: „Ich bin ein Instrument, und kein Gerät!“

      Der MonoPoly kommt diesem Ideal schon ziemlich nahe, aber Luft nach oben ist definitiv vorhanden. Ein paar Patchbuchsen hätten ja schon genügt, dann könnte man sich mit externen LFOs behelfen.

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    network-909  

    Die Kritik and den LFOs ist verständlich. Allerdings bestehen diese wie in vielen anderen analogen Synths aus dieser Zeit aus einem einfachen Dreiecksoszillator aus Schmitt-Trigger und Integrator. Das jetzt zu Midi synchronisierbar zu machen bedeutet einen nicht unerheblichen Aufwand. Am Ende kommt man zum Schluss, dass man den analogen LFO gleich weglassen und durch ein von der CPU generiertes Signal ersetzen kann. Und am Ende des Tages bemängeln wieder andere Leute, dass es sich dabei um keinen puristischen Clone handelt.

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      nativeVS  AHU

      Wieso nicht beides; nur wenn man sync aktiviert wird der digitale benutzt, ansonsten werden die puritanischen analogfetischisten mit der hochqualitativen originalschaltung versoehnt. Aber mal ehrlich, ich glaube nicht das soviele potentielle kaeufer daran interessiert sind ob LFOs analog oder digital sind (siehe z.B. DSI).

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        network-909  

        Interessanter Aspekt. Ich hätte bei Sequential eher doch drauf getippt, dass es die Leute interessiert, ob die LFOs oder ADSRs analog sind. So nach dem Motto: „Also wenn ich jetzt schon 3.5k für einen Prophet 5 Rev.4 ausgebe, dann will ich aber auch das volle Programm und nicht digitale Hüllkurven.“
        Beim 333€ Mopho war es mir auch ziemlich egal und ich müsste jetzt noch mal explizit nachschauen, ob die Hüllkurven digital sind. Wahrscheinlich ja…

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      Martin Andersson  RED

      Dieser Problematik bin ich mir sehr wohl bewusst. Deshalb schrieb ich auch, dass es aus Musikersicht „diskutabel“ sei. Sammler und Puristen sehen das wahrscheinlich anders.

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        Everpure  AHU

        Aber würden „Sammler und Puristen“ nicht sowieso das Original kaufen? Ich finde es absolut legitim, genau aus diesem Grund bei „Kopien“, „Klonen“ oder wie auch immer man solche „Nachbauten“ nennen will, die entsprechenden Modernisierungen mitzunehmen. Es kann mir niemand erzählen, dass man sich so einen Behringer kauft, weil man den echten, wahren, original Korg Mono/Poly Vibe haben möchte. Nein. Dann spart man etwas länger und kauft bei Analogia oder Turnlab ein professionell hergerichtetes Original. Wer Behringer kauft, will ungefähr den Sound – aber zu einem Bruchteil des Preises. Beides ist völlig okay. Aber so ehrlich kann man dann schon in dieser ganzen Diskussion sein. Du bekommst niemals mit einer Nachbildung das gleiche „Feeling“. Auch nicht mit zum Beispiel den sehr guten digitalen Creamware Nachbildungen von vor zehn Jahren. Oder den Roland Boutiquen. Es ist einfach weder das gleiche noch dasselbe.

  15. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ich gehöre eher zu denen, die Behringer gut finden. Mir ist die Genauigkeit der Kopie des Originals auch unwichtig, aber bei diesem Modell wäre ich nicht dabei. Die Kiste braucht ja auch Platz, einen Teil davon durch die Tastatur, die hier keinerlei Mehrwert bringt. Speicher muss nicht sein, ist im Gegensatz zu Velocity und Aftertouch deutlich aufwendiger zu integrieren. Ich habe den Synth als iOS Version, dort ist sie prima, für 5% des Preises. Für diesen Preis käme eher so was blaues aus GB in Frage.

    Klar, man muss nicht meiner Meinung sein, aber die Frage muss ich schon aufwerfen: was macht einen Klon schlechter, wenn er Funktionen wie Velo und AT hat? Ich bin auch manchmal Freund der Beschränkung, aber wenn eine Tastatur dran ist, keine so platte Version wie die hier.

  16. Profilbild
    horacewimp

    ein guter Testbericht.
    Die lauten Rufe in den Kommentaren nach Speicherbarkeit verkennen die Tatsache, das dies ein komplettes Neudesign der Schaltung des gesamten Synthesizers bedeutet hätte und den Entwicklungsaufwand deutlich vergrössert hätte. Nebenbei gesagt gibt es bereits eine gut klingende App von Korg (für iOS und als Plugin), die dieses und mehr ermöglicht.
    Hier geht es für mich tatsächlich eher um eine möglichst nah am Original orientierte, erschwingliche Hardware-Kopie eines legendären Synthesizers, mit allen haptischen Echtzeit-Zugriffsmöglichkeiten sowie authentischem Klang.
    Und das ist (bis auf ein paar Kleinigkeiten, die ggf. per Software gefixt werden können) gelungen.
    Schade finde ich nur, dass man im Unterschied zum Poly-D auf eine Aftertouch-fähige Tastatur verzichtet hat.

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    franzzbohr

    Ich finde den MonoPoly gut und hätte mir den auch bestellt, aber ich hab die Nase voll von nicht speicherbaren Synths. Ich bin Musiker und will nicht jedesmal von Null anfangen und Sounds basteln wenn ich ein Song schreibe. Mannomann, wir haben 2021!

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      iggy_pop  AHU

      Dann hast Du Sinn und Zweck dieser Instrumentengattung nicht verstanden und solltest vielleicht lieber über ein VST-Plag-Ihn nachdenken.

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      Eddy

      Also dieses Gejammer von wegen „uuuuh keine Speicherplätze, no go, its ‚current_year‘! kommt so oft & ständig. Kauft Euch doch einfach einen neudesignten Digital- oder Hybrid-Synthi, oder nehmt eben Plugins. (Die sind btw auch eine seeehr gute Geldanlage, zwecks Wiederverkauf… /s)
      Ihr bewegt Euch nicht innerhalb der Zielgruppe!

      Ich vermute keiner der die Nicht-Speicherbarkeit mokiert, ist sich bewusst welche Eingriffe in das (gerade audiopfad-bezogene) Verhalten eben dieses Feature erfordert. Und wie schon geschrieben bei einem überschaubaren Monosynth ohne Modmatrix – lächerlich.

      Ich möchte die Neuauflagen möglichst nah dran, so nah wie’s geht. Und ja, ein erweiterter Osc-Tuningbereich hätte dem hier wohlgetan.

      Was ich genau an HW liebe: Hands on. Rumdrehen, keine extra Controller kaufen falls die Mausbedienung scheiße ist, kein Wertverlust zumindest mittelfristig, analoge Verbindungen „tun“ einfach immer, selbst in 40J, DEDIZIERTE „RECHENZEIT“ ohne Aussetzer, kein Vorhalten der jew. OS-Version, der Treiber, etc. z.B. als Container/Image, kein „der Rechner tut nicht“, und vor allem kein Apple-Shit.

      So groß & breit wie jetzt war der Markt noch nie, ich kenne noch die Preise der 1990er.

      Und der Zucker auf der Crème brûlée sind dann so Kommentare wie:
      – „Normal hätte ich max. Sterne vergeben, nun bei jedem Behringer Produkt ein „Finger weg“, auch für Youtube Videos! Das hat mich wirklich schwer entäuscht, dazu stehe ich.“. Gehts noch? Was hat der Vendor mit dem Produkteigenschaften zu tun? Geh doch eine Petition bei change.org auftun!
      – „Fummelsoftware“ Ähm, Linuxer? Wie schon korrekt bemerkt ist das Synthtribe-Tool nur eine Hilfe, was auch nur mittels SysEx die Kommandos übermittelt. Feel free to roll your own…
      – Der Nutzer TobyB der anscheinend bei JEDEM Synth-Beitrag hier was anzumerken hat (‚ich weiß was! Aufmerksamkeit, bitte!‘), auch wenns noch so unpassend ist (Webserver, Penetrationstest, OS-Einstellungen, Firewall, Cloud etc. ohje) Erinnert mich an einen Ex-Vorgesetzen. Der hatte sich dann auch nicht lange gehalten…

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        AMAZONA Archiv

        Hi Eddy! Warum schreibst Du diese sehr persönliche und unsachliche Nachricht nicht Toby direkt?

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          Eddy

          Könnte ich, ja. Und? Dann?

          Bzgl. unsachlich: Wenn man so will, ist das meiste ‚da draussen‘ immer ‚unsachlich‘ (übrigens was für ein scheiss PC-Terminus!) und niemand packt es einem in ein nettes Geburtstagspaket. Kein Grund ein Fass aufzumachen, es sei denn man ist somewhat snowflakey. Wenn einer der Meinung ist ich rede Mist, sagt er/sie/es mir. Direkt. Alles okay. Done deal. Entweder ich denke nach paar Rückmeldungen / Jahren darüber nach, oder nicht. Hier scheinen mir so einige Grosskopferte unterwegs zu sein.

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            m-ex  

            Wir sind hier aber nicht „da draussen“ sondern in einem Forum. Hier trifft man sich, um sich über seine Begeisterung, Erfahrung, sein Fachwissen und was weiss ich über Musik auszutauschen (gerne auch mal unsachliches).
            Für die Teilnahme an diesem Forum entscheidet sich jeder ganz bewusst (oder lässt es eben bleiben).
            Und nein, hier erwartet wirklich niemand ein nettes Geburtstagspaket, aber ein bisschen – ich sag mal altmodisch- höflicher Umgang sollte doch drin sein.

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        bluebell  AHU

        Ich bezeichne Software als Fummelsoftware, wenn elementare Fehler begangen werden, die zwar schon alle begangen wurden, nur noch nicht von jedem. Plattformabhängiges Programmieren mit all seinen Nachteilen für Ersteller und Nutzer ist eine schlechte Lösung, wenn man es plattformunabhängig erledigen kann, z.B. mit einer webbasierten Software.

        Daran ändert sich nichts, wenn diese Software nicht unbedingt notwendig ist.

        Das hat auch nichts mit „Linuxer“ zu tun, denn zu Windows, MacOS auch noch Linux mit einer speziellen Version zu versorgen würde heißen, dass man das Problem nicht verstanden hat.

        • Profilbild
          Eddy

          Okay, ja ich gebe zu: ich verstehe _Dein(e)_ Problem(e) nicht wirklich. Allerdings gebe _ich_ auch (wiederwillig!) $400 fuer MidiQuest aus…

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        8-VOICE  AHU

        Schmeisst den Troll (Eddy) einfach raus! Lass uns unsere Meinungsfreiheit und greife nicht jeden persönlich an welcher eine andere Meinung hat!
        Du bist neu hier und feindest dich gleich mit mehreren AHU’s an welche hier seit Jahren friedlich miteinander diskutieren mit deiner „charmanten“ Art…

  18. Profilbild
    Viertelnote  AHU

    warum läuft alles immer in so einem ruppigen Ton über?
    Muss doch nicht sein und nimmt den Spaß am Lesen.

    Zum Behringer-Klon:
    Ich habe den originalen Mono/Poly nie gehört und kann deshalb zum direkten
    Vergleich nix sagen.
    Vom Höreindruck ist es ein Synth der erlebt sein will.
    Muss es immer der Synth mit dem Sweetspot sein? Ich denke auch, der Synth entpuppt sich
    als Spezialist. Klar wäre es schon, wenn sich alles speichern liesse.
    Der Preis ist heiss, aber jetzt auch nicht dumpingverdächtig.

    beste Grüße

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      iggy_pop  AHU

      Für’s Protokoll möchte ich darauf hinweisen, daß nicht ich es war, der diesen ruppigen Ton angeschlagen hat.

      Ich dachte, ich erwähne es mal, so ganz nebenbei.

  19. Profilbild
    muramses

    Also ich finde ihn toll. Also den Synth.
    Sieht gut aus und tut was es soll. Gut klingen tut der auch noch. Ich stelle ihn mir einfach nur wegen der Optik bin. Tun wir das nicht alle ein wenig? ;)

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