Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

25. März 2020

Poor man's Minimoog?

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Der Behringer Poly-D ist eine Weiterentwicklung des Behringer Model-D und damit ein weiterer Moog Minimoog Klon. Der Poly D ist quasi der große Bruder des Behringer Model-D. Der Poly-D verfügt gegenüber dem Behringer Model-D zusätzlich über einen 4. Oszillator, Chorus, Distortion, eine 3-Oktaven Tastatur und lässt sich in 3 Modes spielen: klassisch monophon, „unison“ und vierstimmig „polyphon“.

Entgegen der sonstigen Behringer Marketing-Strategie gab es kein monatelanges anteasern und der Synthesizer war nach der Ankündigung zeitnah verfügbar.

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Auch das Testgerät war zumindest zeitweilig verfügbar – und zwar für meine nähere Umgebung, weil  Paketboten in Zeiten des Coronavirus offensichtlich nicht mehr anläuten, sondern das Paket nur kommentarlos abstellen (wobei ich dafür in Anbetracht der Situation vollstes Verständnis habe, um das gleich klarzustellen). Der Poly-D stand also so einige Zeit verwaist vor der Haustür. Da trifft es sich gut, dass in Österreich mittlerweile Ausgangssperre herrscht. Gut, beim Tragen des Pakets in den Keller (Tonstudios sind doch immer im Keller …) stellte sich die Erkenntnis ein, dass man das Paket wohl doch nicht mal eben so bei Gelegenheit mitgehen lassen kann.

Der Poly-D ist ganz schön schwer für die Größe.

Die Anschlussmöglichkeiten des Behringer Poly-D

IN/OUTS von links nach rechts: Power-In mit Zugentlastung, MIDI-USB, MIDI-Trio, Controller-Out (Aftertouch, Pitch, V-Trig, Velocity). ext. In, Sync In/Oot, Main Out L/R, Ext. V-Trig In, Ext. Control In (Loudness, Filter, Oscillator, Mod. Sync)

Im Paket: Ein externes Netzteil und … schon wieder einmal KEIN gedrucktes Benutzerhandbuch … (online gibt’s auch nur ein Quick-Start-PDF). Abgesehen davon ist es aber ausgesprochen erfreulich, was man da aus der Verpackung schält, zum Vorschein kommt ein:

Behringer Poly-D Synthesizer – ein Minimoog-Klon

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Alle Regler sitzen angenehm weit von einanderentfernt, sind griffig und bieten einen angenehmen Drehwiderstand

Der Poly-D ist ein Musikinstrument, das die Bezeichnung haptisch verdient. Ein wertiges Metall-/ Holzgehäuse, die Regler entsprechen in Größe und Form denen des originalen Minimoog. Da wackelt und klappert nichts, auch die Wippschalter kommen sehr nahe an das Original heran, sie sind minimal kleiner, lassen sich aber sauber schalten. Das Model D Logo ist in Form eines bedruckten Metallplättchens sauber eingefräst. Die Tastatur (37 Tasten, semi-weighted, full size) ist leichtgängiger als die des originalen Model-D, sogar ein wenig leichtgängiger als die des Deepmind 12. Hier fühlt und greift sich alles sehr gut an. Insgesamt von Seiten der Hardware überzeugend, was Behringer da auf den Tisch stellt. Von der Erscheinung her muss sich der Poly-D vor dem Original in keiner Weise verstecken, vor allem wenn man den aufgerufenen Preis des Poly-D im Hinterkopf behält. Der Behringer Model-D wirkt dagegen von der Erscheinung und Haptik eher wie ein Spielzeug.

Also schnell das Netzteil aus der Verpackung genommen, den richtigen Länderadapter reingeklickt, Audio und (class compliant – danke!) USB verkabelt und los geht es endlich.

Aufbau und Architektur des Behringer Poly-D

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Bedienpanel links: Main Tune, die Mode-Wahlschalter, daneben die Oszillator- und Mixersektion

Der Poly-D ist ein klassischer subtraktiver Synthesizer mit 4 identischen analogen Oszillatoren. Jeder verfügt über einen Rasterschalter für die Lage (Low bis 2′) und für die Schwingungsformen. Bei Oszillator 4 gibt es abweichend zu den 3 anderen Oszillatoren keine Dreieck-Sägezahn-Kombination, sondern stattdessen einen „reverse“ Sägezahn. VCO 4 kann wie VCO 3 beim Moog/Model-D auch als Modulationsquelle dienen. Unmittelbar neben den Lagenwahlschaltern befindet sich LEDs, die die Ansteuerung des jeweiligen VCOs signalisiert. Das ist, wie man es gewohnt ist, hilfreich um zu überprüfen, ob der Synthesizer extern über MIDI wie gewünscht angesteuert wird, es ist aber auch eine Orientierung, um zu verstehen, wie die einzelnen Oszillatoren im UNI- und POLY-Modus angesteuert werden.

Die Grundstimmung wird über den Master-Tune-Regler eingestellt, die Oszillatoren 2-4 lassen sich über jeweils eigene Regler feintunen und das im wahrsten Sinn des Wortes, das geht wirklich sehr fein, ein dickes Plus gegenüber dem Model-D, der ja über wesentlich kleinere Potikappen und somit über einen wesentlich kleineren Reglerweg verfügt. Und da folgt dann postwendend gleich ein dickes Minus – den zuschaltbaren A-440-Hz Stimmton, der sich sowohl beim originalen Minimoog als auch beim Model-D von Behringer unter dem Main-Volume-Regler befindet, sucht man beim Poly-D vergeblich.

Das Signal wandert dann ganz klassisch in den Mixer, wo Lautstärken angepasst werden und die Oszillatoren zu- und ausgeschaltet werden können. Weiterhin lässt sich weißes oder rosa Rauschen zuschalten und ein externes Signal zumischen. Somit ist auch der klassische Headphone-Out -> external Input In Trick möglich. Übrigens sind alle Control In/Outs als 6,3 mm Klinkenbuchsen ausgeführt. Für das Einbinden in ein Modularsystem braucht es da Adapter.

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Bedienpanel rechts des Poly-D

Bedienpanel rechts: Filter, Filterhüllkurve, Lautstärkehüllkurve, daneben Distortion und der Chorus, darunter der Sequencer und ARP, ganz rechts Main-Volume und Headphone Out. Der A-440 Testton fehlt leider.

Weiter bearbeitet wird das Signal durch das Filter und kann am Schluss noch mit einem analogen Chorus (3-Stufen wie beim TC-electronic JUNE 60 Chorus aus dem gleichen „Haus“ – Music Tribe) und Distortion bearbeitet werden.

Die Hüllkurven für Filter und „Loudness“ entsprechen dem originalen Minimoog und dem Model-D.

Der LFO entspricht ebenfalls dem Original und Behringer Clone – Dreieck, Rechteck, Speed, fertig.

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

LFO-Sektion und Mod-Wheels

Was den Poly-D wie bereits der Namensgebung zu entnehmen ist und vom Original und Model-D Clone unterscheidet, sind die 2 zusätzlichen Modes, die mehrstimmiges Spielen der Oszillatoren über getrenntes Ansteuern der einzelnen Oszillatoren ermöglichen. Weiterhin hat Behringer noch Effekte und einen Sequencer/Arpeggiator hinzugefügt.

Die 3 Modes des Poly-D

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Mono

4 Oszillatoren pro Stimme monophon , also einer mehr als bei Model-D und Minimoog

Uni

Prinzipiell 2 Oszillatoren pro Stimme, wenn man nur eine Taste spielt, dann verhält sich der Synth wie im Mono-Mode, werden 2 Tasten gedrückt, werden ab da jeder Taste 2 Oszillatoren zugeordnet. Das Ganze ist wie auch beim Poly-Mode sehr zeitkritisch, was die Reihenfolge der gedrückten Tasten betrifft.

Poly

1 Oszillator pro Stimme, 4-stimmig. Das Verhalten unterscheidet sich dabei wesentlich von einem polyphonen Synthesizer mit dedizierten Hüllkurven und Filtern PRO Stimme und ist auch abhängig von den Einstellungen der Hüllkurven, je extremer die Einstellungen, desto mehr fällt auf, dass die Hüllkurven nicht bei jedem Tastendruck neu gestartet werden, wenn noch eine Taste gehalten wird. Da kann die Auto-Damp-Funktion Abhilfe schaffen, da sie jeder gedrückten Taste unabhängig von den Hüllkurveneinstellungen ein kurzes Attack und Decay zuweist.

Test: Behringer Poly-D Synthesizer, ein Minimoog-Klon

Die Effekte des Behringer Synthesizers

Der Chorus entspricht dem TC-electronic JUNE 60 sowohl im Funktionsumfang (3 Stufen) als auch im Design (die gelben Taster). Mir persönlich war der Effekt bereits ab Stufe 2 zu üppig und hat den Klang zu stark verwaschen. Außerdem ist beim Umschalten der Stufen immer ein deutlich wahrnehmbares Störgeräusch vorhanden. Generell ist der Einbau eines Chorus konzeptionell natürlich sinnvoll, da er den Klang im Poly-Modus deutlich andickt und Schwebungen erzeugt, die bei einem Oszillator pro Stimme im Poly-Modus konzeptionell nicht möglich sind. Böse ausgelegt könnte man auch sagen, er kaschiert die Schwächen der Paraphonie.

Die Distortion hat dezent verwendet durchaus ihren Charme, ist aber in der Bedienung etwas eigenartig, weil der Level-Regler den gesamten Level des Klanges inkl. Effekt regelt und nicht nur den Level der Verzerrung. Berücksichtigt man das nicht, können beim Ein- und Ausschalten Pegelsprünge auftreten.

Generell ist es ein Manko, dass die FX nur on/off geschaltet werden können und es keine Möglichkeit gibt, diese prozentuell dem Original zuzumischen. Dry/Wet Regler? Leider Fehlanzeige.

Das ist schade, weil klanglich sind die Effekte durchaus in Ordnung, für live allemal tauglich.

Der Sequencer

Der Sequencer verfügt über 32 Steps (4 Pages zu 8 Steps) mit Accents, Pausen, Ratchet und kann über das Keyboard live transponiert werden. Ein cooles Feature ist, dass im Polymode die einzelnen Oszillatoren nacheinander getriggert werden können, was bei unterschiedlichen Lagen und Schwingungsformen interessante Ergebnisse liefert. Leider kann man den Oszillator 4, wenn man ihn zu Modulationszwecken heranzieht, nicht aus dieser Triggerkette herausnehmen.

Einen Arpeggiator gibt es übrigens auch, er hat eine Hold-Funktion, 8 Muster und ist aber im Gegensatz zum Sequencer sehr simpel gehalten.

IN/OUTS von links nach rechts: Power In mit Zugentlastung, MIDI-USB, MIDI-Trio, Controller Out (Aftertouch, Pich, V-Trig, Velocity). ext. In, Sync IN/OUT, Main Out L/R, Ext. V-Trig In, Ext. Control In (Loudness, Filter, Oscillator, Mod. Sync)

Aftertouch und Anschlagsdynamik der Tastatur sind übrigens nicht intern „Hard gepatcht“. Will man diese nutzen, muss man die entsprechenden Controller Ins und Outs auf der Rückseite verbinden. Die Outs von Aftertouch und Anschlagsdynamik sind dabei über Trimmpotentiometer in der Intensität regelbar.

Für weitere Einstellungen von Systemparametern, die auf dem Bedienpanel nicht möglich sind, stellt Behringer auf der Homepage ein Tool zur Verfügung, mit dem via MIDI-USB-Verbindung Parameter via SYS-EX komfortabel  eingestellt werden können. Bei grundlegenden Parametern wie MIDI-Channel oder Pitchbend-Range würde man sich aber doch wünschen, nicht immer zum Computer greifen zu müssen.

Der Poly-D in der Praxis

Klanglich ist der Poly-D identisch mit dem Behringer Model-D. Man mag es zwar (optisch) nicht glauben, wenn man die beiden nebeneinander stehen hat, aber es ist so. Die Schwebungen der Oszillatoren untereinander ab Oktavlage 8`und das damit verbundene Gänsehautgefühl des klassischen „cremigen“ Minimoog Solo-Sounds wollten sich für MICH bei BEIDEN Behringers  nicht einstellen, aber darüber gibt es ohnedies endlose Debatten und Vergleiche im Netz. Bässe und Sequenzen kommen überzeugend, wobei sich beim  „kleinen“ Model-D trotz des deutlich kürzeren Regelweges aufgrund der kleineren Potis der Attack der Hüllkurven im Bereich von 0-10 ms besser einstellen ließ.

Der 4. Oszillator des Poly-D ist im monophonen Modus mit Bedacht einzusetzen. Klar klingt das zunächst alles einmal geil, aber 4 Oszillatoren wollen in der Mischung einmal untergebracht werden. Schaltet man den Chorus auch noch dazu, kann schnell alles zugematscht werden. Dezent im berühmten Feinbereich eingesetzt, ist der 4. Oszillator aber ein Gewinn.

Im „UNI“- und „POLY“-Modus schaut die Sache dann echt anders aus, da lassen sich Sounds und Tunes realisieren, die kein Minimoog und kein Behringer Model-D so hinbekommen. Beim Live-Spielen und Schrauben und Umschalten zwischen den Modes passieren musikalisch spannende Dinge, aber auch schräge Unfälle. Millisekunden zwischen den Tastenanschlägen ändern die musikalischen Ergebnisse drastisch.

Was sind Alternativen zum Poly-D?

Preislich nach unten natürlich der Model-D von Behringer selbst: 1 Oszillator weniger, keine Tastatur, keine FX, keine UNI- und Poly-Modes, dafür sogar eine bessere Anbindung an Modularsysteme, identischer Grundsound, halber Preis.

Dann wäre auch noch der  Roland/Studio Electronics SE-02 zu erwähnen, der im Gegensatz zu den Behringers Presets speichern kann und Studio Electronics haben lange vor Behringer Minimoogs nachgebaut und entsprechende Erfahrung.

Nach oben hin zum Preis von in etwa 2 Poly-D wäre noch der Arturia Matrixbrute erwähnenswert, bei dem man durchaus diskutieren kann, ob er nicht trotz des doppelten Preises Preis- Leistungs-mäßig besser als der Poly-D abschneidet.

High-End dann zuletzt natürlich noch das Vintage-Original bzw. der neu aufgelegte Moog Reissue.

Ob es angesichts des aufgerufenen Preises von Behringer sinnvoll ist, das 4- bis 5-Fache für einen originalen Moog Reissue oder für ein gut erhaltenes Original mit all den Risiken des Gebrauchtankaufs auszugeben, kann ohnedies nur jeder für sich selbst beantworten. Ich werde jetzt auch keine Copyright und Moral- und schon gar keine Globalisierungsdebatte beginnen. Das Produkt von Behringer ist jetzt auf dem Markt und es ist eine Ansage. Ich persönlich bin in der Luxussituation, hier einen originalen Minimoog Model D stehen zu haben – mit all seinen technischen altersbedingten Problemen. Auch deswegen käme ich sicher nicht auf die Idee, diesen einmal schnell zur Session mitzunehmen. Der ist und bleibt ein reines Studiogerät.

Wenn man sich einem Minimoog bzw. den klassischen  Moog-Sound in das Studio oder in den Proberaum holen möchte, kann man den Behringer Poly-D definitiv in die engere Wahl ziehen. Den paraphonen Modus würde ich dabei als Goodie betrachten, ein Ersatz für einen 4-stimmigen Polysynth ist das nicht.

Meine Klangbeispiele zum Behringer Poly-D

Zu den Soundbeispielen: (siehe Player unten)

Das Bassthema wurde in Cubase eingespielt und per MIDI an den Poly-D, den Model-D und den Minimoog geschickt. Der Poly-D wurde trocken, mit Distortion, den 3 Chorusvarianten aufgenommen, der Model-D und der Minimoog je 1x trocken und 1x mit einem Send-Anteil eines Boss-CE-1 Chorus, um den Chorus beim Poly-D beurteilen zu können. Nachbearbeitet wurde nichts, es sind keine EQs oder Dynamikprozessoren im Spiel.

Die Sequenz habe ich aus einem Pioneer Toriad Squid Sequencer an die drei Synths geschickt, da am Poly-D der Chorus in Stufe 1 aktiviert war, habe ich dem Minimoog und dem Model-D etwas CE-1 gegönnt.

Die restlichen Poly-D Beispiele sind live gespielt und direkt in Cubase aufgenommen worden. Gewandelt wurde über einen Apogee Rosetta 200 bei 48 kHz.

Der Behringer Poly-D on YouTube

Fazit

Der Poly-D ist ein Instrument, das live gespielt seine Stärken ausspielt. Der kompakte Formfaktor, das noch transportable Gewicht und die hochwertigen Bauweise, die flüssig spielbare Tastatur und die klassische Bedienoberfläche laden ein, ihn zu jeder Session mitzunehmen, zu schrauben und Ideen auszuarbeiten, ein Minimoog-to-go-mit nur geringen Abstrichen im Sound gegenüber dem Original und zusätzlichen Onboard-FX, um den Sound weiter zu „pimpen“. Spielfreude ist dabei garantiert. Ein paar Mankos gab aber trotzdem: Da wären: FX ohne Dry/Wet, OSC4 Trigger nicht wegfilterbar/abschaltbar, wenn man ihn als Modulationsquelle  nutzt etc. und Keyboard Aftertouch und Anschlagsdynamik muss man erst patchen …

Plus

  • Hardware, Verarbeitung
  • Grundsound nahe am Vorbild
  • 4. Oszillator
  • Spielfreude

Minus

  • kein Dry/Wet für Effekte, speziell für den Chorus
  • Level der Distortion regelt auch den Masterlevel
  • Störgeräusch bei On/OFF-Schaltung des Chorus
  • kein 440 Hz Testton
  • Dokumentation unvollständig

Preis

  • 749,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Danke für den Test

    Oo das TC June 60 als Chorus. Das hatte ja beim Test nicht wirklich überzeugt.

    Der Sequenzer ist n Schönes Addon. Die Audiodemos finde ich gut.

    • Profilbild
      toneup  RED

      Ob es tatsächlich der TC June 60 ist, ist spekulativ. Der Chorus des Poly-D hat aber genau so drei Stufen und sie selben Taster in der selben Farbe. Auch der Sequenzer hat auffallende Ähnlichkeit mit dem des Odyssey und Crave.

    • Profilbild
      costello  RED

      Ich habe das Gefühl, dass der TC June 60 für den Einsatz im Poly D eigens optimiert und angepasst wurde. Bei den Test-Beispielen von toneup klingt der Chorus jedenfalls sehr ordentlich.

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        calvato  

        ja, sehe ich so wie costello. der tc klingt wirklich net so dolle, der chorus des poly D klingt in den demos sehr viel besser!

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        toneup  RED

        Das finde ich auch. Habe ja extra als Vergleich den Boss CE-1 genommen. Da fällt der Chorus des Behringer nicht so ab. Doppelt schade das es keinen dry-wet Regler gibt. Ein

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        citric acid  RED

        ich sehe das genau so. der chorus im poly ist etwas anders. kann es ja mal beide vergleichen. de chorus im poly passt jedenfalls zum poly. auch die mitten klingen da ganz ordentlich, was beim pedal nicht war.

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    justme  

    Danke für den Test. In Summe irgendwie ernüchternd, hatte ich aber auch so erwartet.
    Es klingt irgendwie immer, als wenn es Minimoog sein soll. Ob das nun Einbildung ist oder nicht,
    für mich fehlt etwas im Klang.
    Auf der anderen Seite in jedem Fall viel Gebotenes in Anbetracht des Preises !
    Wenn man als Alternative einen soundmäßig wohl eher Moog-fremden Matrixbrute nennt, bin ich ein wenig verwundert. Der Moog Matriarch, als betont Paraphoner und auch/vor allem der neue Pro 3 könnten/sollten da Erwähnung finden.

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      zeitlos  

      Mein Poly D steht seit 2 Wochen in meinem Musizierzimmer, und meine Eindrücke stimmen im großen und ganzen mit diesem Test überein. Besonders gut gefällt mir im Arpeggiatormodus das einzelne Antriggern der Stimmen und die rhythmischen Variationen durch Ausschalten einzelner Stimmen.
      Auch wenn ich den Poly D wegen der fehlenden Speicherplätze wohl nicht auf die Bühne mitnehmen werde, bleibt er in meinem Musikzimmer ( Studio möchte ich den Raum nicht nennen, da ich damit professionelle Dämmung verbinde, die dieser Raum nicht hat)
      Der Poly D ist für den Preis ein No-Brainer ! Und müsste, wieder bezogen auf den Preis, eine best-buy-Bewertung bekommen !

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      falconi  RED

      Matrixbrute (bekanntermaßen entworfen von der design box) und Poly-D scheinen einige Gestaltungsdetails, Kleinteile und Materialitäten gemein zu haben, die vermuten lassen, dass beide schlicht der gleichen Fabrik eurotec.com.cn entstammen.

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    Henrik Fisch  

    Ich frage mich die ganze Zeit, wie Behringer das eigentlich macht. Wie schafft die Firma es, diese Masse an Synthesizern zu entwickeln und zu produzieren und das auch noch in so kurzer Zeit?

    Ich habe ein wenig den Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt. Schon für ein einziges Gerät ist der produktionstechnische Aufwand enorm: Platinen designen, Bestückung derselben, überhaupt die ganzen elektronischen Bauelemente für die Fertigung vorrätig haben, prüfen auf Fehler, Gehäuse entwickeln und fertigen, das Ganze zusammen schrauben, Verpackungen für alles Designen und herstellen und das Ganze verpacken und an Händler liefern … und das nicht für ein Gerät sondern … für wie viele? Zwanzig? Dreißig? Oder noch mehr? Das ist doch irre.

    Firmen wie Arturia, Waldorf Music und Sequential entwickeln gefühlt einen Synthesizer alle zwei Jahre. Und das auch sehr mit Bedacht (was man an der Qualität der Geräte dann auch merkt). Aber Behringer haut ein Gerät nach dem anderen heraus, als gäbe es kein Morgen und keine Betriebswirtschaft. Da passt doch irgend etwas nicht.

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      penishead  AHU

      Die Antwort ist Manpower! Und vergess nicht, das in China Profis im lösen von elektronischen Problemstellungen sitzen. Die sind Nummer 1 auf der Welt. Das liegt an der Ausbildung. Und wenn Du die ganzen Apparate einmal im Haus hast und das läuft, dann kannst Du ganz ganz schnell Platinen und alles mögliche entwickeln und bauen, ganz ohne Zulieferer. Und wenn du in die Verschwörungsecke willst, dann könnte man mutmaßen, das die Chinesische Regierung eng mit Uli Zusammenarbeitet, denn nach wie vor ist es nicht erlaubt als Ausländer ein Unternehmen dieser größenordnung in China zu betreiben ohne den Staat mit im Boot zu haben. Ich mutmaße weiter, das hier Gelder in massen fließen um einen Marktführer in China sitzen zu haben.

      • Profilbild
        Henrik Fisch  

        Danke für die Antwort.

        In die Verschwörungsecke will ich genau gerade nicht, sondern eher in die betriebswirtschaftliche. Das ist, was mich verwundert. Kann so eine Firma das finanziell alles noch wuppen? Was passiert, wenn mal ein Projekt fehl schlägt? Oder ein Gerät verkauft wird, welches erhebliche produktionstechnische Mängel besitzt und deswegen stark nachgebessert oder evtl. sogar zurück gezogen werden muss? Da laufen ja betriebswirtschaftlich zig Fäden zusammen und das auch noch multipliziert mit der Anzahl der Synthesizer-Modelle.

        Na, warten wir mal ab.

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          KrauTronicA  

          Ich nehme bewußt eine möglichst sachliche Position ein und greife folgendes Satzfragment von Penishead auf „(…) ein Unternehmen dieser Größenordnung in China zu betreiben (…)“; Fokus auf „Größenordnung“.

          Warum? Dazu ein paar Zahlen:
          Einwohnerzahl China: 1.4Mrd (und Indien 1.3Mrd)
          Mittelschicht (!!!) in China: 300Mio (Quelle: Doku „Chinas Wanderarbeiter“)
          Einwohnerzahl USA: 330Mio
          Einwohnerzahl Europa: 400 – 500Mio (es zählt nur die Größenordnung)

          Wir sehen seit Januar täglich die Bilder aus China. Sieht das in den dort gezeigten Großstädten und Wohnungen noch nach Schwellenland aus?

          China und Asien sind mittlerweile mindestens genauso riesige Absatzmärkte wie Europa und USA, die Unterhaltungsbranche in vergleichbarer Größenordnung.
          Wer in China verkaufen will, muß dort produzieren – das gilt für alle ausländischen Unternehmen.
          Ist es der einheimischen Bevölkerung zu verübeln, daß sie „Made in China“ kauft?
          Es schadet dort übrigens auch nicht, den Web-Auftritt in Chinesisch zu gestalten. Zum Vergleich bitte einfach mal die websites der anderen üblichen „Verdächtigen“ für Synthesizer (oder Mischpulte) daraufhin überprüfen.

          Weiter mit Teil 2 „Geschäfts-Strategie“ (wg. Beschränkung der Kommentarfunktion)

          • Profilbild
            Henrik Fisch  

            Um Deine These auf den Punkt zu bringen:

            Du meinst dass Behringer nicht »nur« für die westlichen Länder produziert, sondern dass die Synthesizer auch direkt und in erheblichem Maße in China verkauft werden? Daran hätte ich ehrlich zugegeben noch gar nicht gedacht. Die Frage ist, ob das tatsächlich der Fall ist.

            Und siehe da: Die Website von Behringer bietet tatsächlich eine chinesische Sprachversion an (bin da ewig nicht mehr gewesen). Die allerdings »Powered by Google Translate«. Und das kann schon mal nach hinten losgehen.

            • Profilbild
              KrauTronicA  

              Hallo Henrik, hab‘ bewußt allgemeiner gestartet um mal den Blickwinkel zu verändern. Also China nicht nur als „die welt-weite Werkbank“, sondern eben auch riesiger Markt.

              Ohne hier Werbung zu machen, mit der aktuellen und letzten Generation von Digitalmixern hat „B“ den Kommentaren nach wohl weltweit seinen Ruf verbessert. Kann mir vorstellen, daß das auch in China der Türöffner war.
              Jetzt folgen Synthesizer.

              Viele Grüße, KrauTronicA

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              HX  

              Nur weil da viele Leute wohnen die auch Geld haben heißt das ja noch lange nicht das die sich für sowas interessieren, und gerade bei China wo soll es denn herkommen?
              Ich hab da selber paar Jahre gelebt und aus meiner persönlichen Erfahrung gibt es so gut wie keinen Chinesen der ein Hobby in unserem Sinne hat, egal ob Musik oder was anderes.
              Seine Mischpulte wird Behringer da schon gut verkaufen an Bars, Modenschauen usw., aber Synthesizer?

              Die Chinesen kennen Clayderman aber nicht Jarre obwohl beide da schon sehr früh aufgetreten sind.

        • Profilbild
          KrauTronicA  

          Teil 2: „Geschäfts-Strategie“
          Hier gibt’s das Interview von Tyrell mit Uli Behringer im Sommer 2019 ( https://www.amazona.de/interview-reisereport-uli-behringer-2019-in-china/ ) zu seiner Motivation.

          Wenn ein Unternehmer von vornherein an einen Absatzmarkt in dieser Größenordnung denkt und entsprechend plant, ergeben sich bei der Beschaffung große Skaleneffekte (auch z.B. bei den ICs – viele davon sind vermutlich in den meisten Klones enthalten). Die Fertigungskapazitäten von „Behringer City“ sind den Bildern nach zu urteilen gigantisch. Da geht’s betriebswirtschaftlich vielmehr darum, diese möglichst auszulasten. Produktionserfahrung haben sie sicher genug.

          Technisch ist das Risiko sehr gering, denn all die Schaltungen sind ja bereits erfolgreich erprobt; und bitte auf keinen Fall das Know-How der Fachleute dort unterschätzen.
          Kommerzieller Blickwinkel: Die allermeisten in Kunden in China haben die Originale nie besessen [und wer von uns? ;-)] und sehr wahrscheinlich auch nicht gekannt. Ist bei unserer jungen Generation nicht anders.
          Somit gibt es da keinerlei „Vorbelastung“ und Vorurteile. Für all diese Käufer sind das somit günstige Musikinstrumente, die sie sich auch leisten können. Interesse, Geld und Neugier sind vorhanden.

          Aus dieser Sicht ist das geschäftliche Risiko vergleichbar zu Konsumartikeln der Unterhaltungselektronik.

    • Profilbild
      mfk  

      Die Eigenleistung von Behringer hält sich in Grenzen.
      Bei der Klangerzeugung ist kaum was Neues dabei. Das sind altbewährte Schaltungen und Verschaltungen.
      Den Sequenzer mussten sie ein mal entwickeln und nun steckt er überall drin.
      Da hat Korg mit den Volcas trotz der Überschneidungen von Keys, Bass und Nubass erheblich mehr geleistet.

    • Profilbild
      filterfunk  

      Aber das ist doch schon längst Realität.
      Wir im Westen gestalten gemäß immer schärferen moralischen, ökologischen und sozialen Grundsätzen.
      Ob dies immer so gerechtfertigt ist möchte ich nun nicht kommentieren.
      Im Reich der Mitte ist dies jedenfalls nicht in dem Maße ausschlaggebend.
      Hinzu kommt eine unglaubliche Manpower, die wir so nicht kennen.
      Es scheint uns im Westen aber immer noch nicht so bewusst, dass wir im Grunde schon längst abgehängt wurden.

      • Profilbild
        Henrik Fisch  

        > Hinzu kommt eine unglaubliche Manpower, die wir so nicht kennen.
        > Es scheint uns im Westen aber immer noch nicht so bewusst, dass wir im Grunde schon längst abgehängt wurden.

        Ja, vielleicht ist das tatsächlich so.

        • Profilbild
          penishead  AHU

          Ja, das ist tatsächlich so, man kann es nur in Fachmagazinen lesen. Allein unser Schulsystem steckt in den 60igern fest und ist nur wischiwaschi im Umgang mit den Kindern. In China gibt es Disziplin und dort bekommt der Nachwuchs seit über 20 Jahren alle neuen Dinge zu lernen und zu forschen. z.B. lösen die Programmierer dort Dinge an denen andere Nationen kläglich versagen. Wer das nachlesen will einfach mal im Netz nach wer hat die besten Programmierer suchen.

          • Profilbild
            tomk  AHU

            @penishead
            Ja absolut! Wo der große Anteil meiner Verwandschaft lebt da werden neben Disziplin und Anstand, auch noch Respekt vor dem Alter in der Schule gelehrt. Die Gesellschaft wird homogen gehalten, die Familie ist alles, das Wirtschaftswachstum beträgt 2019 6,5% und nicht wie hier 0,6%.
            Im Umkehrschluss fehlen Sozialsysteme, Schulen sind kostenpflichtig, kann beim 2ten oder 3ten Kind zu teuer werden. Immobilienpreise sind horrend, Mieten für einzelne unbezahlbar, Löhne sehr gering, die Schere zwischen Arm und Reich riesig! Lohnsklaverei immens … Stichwort: Zulieferer & Globalisierung.
            Ich hatte mal ein sehr interessantes Gespräch mit einem politisch höher Gestellten, der meinte grad in Bezug auf Sozialsysteme: Du kannst hier alles werden, aber wenn du faul bist, dann bist und hast du nichts!
            Systemverwöhnte FFF-Kids die Freitags schwänzen mim Handy in der Tasche – undenkbar!

            • Profilbild
              Henrik Fisch  

              > Systemverwöhnte FFF-Kids die Freitags schwänzen mim Handy in der Tasche – undenkbar!

              Hahahaha! 😂😂😂

              Ich weiß gar nicht, wie ich das schreiben soll … aber … ja, volle Zustimmung.

              • Profilbild
                Hectorpascal  AHU

                Ich hoffe es hat lebenslangen Fleiß und Schweiß gekostet diesen Elfenbeinturm zu bauen. Immerhin hat D die meisten Intensivbetten im gesamteuropäischen Vergleich. Das ist momentan wichtiger als unpassende China vs. FFF-Vergleiche. Ich würde auch nicht jeder Propaganda glauben, in der China zum Vorbild für alle Nationen aufsteigt. Der Arm von Xi und seinen korrupten Genossen in weiten teilen Asiens und Russland ist groß, verfängt anscheinend aber ganz gut. Im Internet ist doch alles zu lesen! Das nenne ich Medienkompetenz im Behringer-Thread.

                • Profilbild
                  HX  

                  Ich hab da 4 Jahre gelebt, heute fahre ich freiwillig nicht mehr hin.

                  Als ich das letzte Mal zu einem Training da war saßen wir abends beim Essen und nach paar Minuten Höflichkeitsfloskeln haben außer mir alle nur noch schweigend auf ihr Handy geglotzt, so viel zum Thema Respekt und Anstand. Vermutlich bin ich wohl noch zu jung….

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      justme  

      # Henrik Fisch Ganz einfach : Man konzentriert sich einfach nur auf´s Kopieren, und darin sind die Chinesen ja wahrlich Weltmeister.
      Innovationen überlässt man Anderen und kopiert sie einfach später, wenn mit entsprechend geringem und rechenbarem Aufwand möglich.
      Ob das nun soweit geht, daß man sogar durch gezieltes kalkulatorisches Minus versucht, Konkurrenten über die Zeit zu vernichten soll jeder für sich selbst einschätzen, so wie jeder seine eigen Einstellung zu solchen Firmenphilosophien haben darf !
      Aber das ist und bleibt ein schwieriges Thema…

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        ynwa  

        Gähn, leg mal eine andere Platte, zudem hast Du keine Ahnung von Produktionswirtschaft, jedes Produkt selbst Kopien müssen kalkuliert und Produktionsprozesse modeliert werden, ERP etc.

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      lectrolurch  

      Uli scheind doch ein Synthnerd zu sein, der die finanziellen Möglichkeiten hat.
      vielleicht ist im wichtiger die Projekte und Träume zu realisieren als Gewinn damit zu generieren.
      Das heiß ja nicht das er keinen Gewinn damit macht, aber es st nicht zwingend notwendig.

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    Onkel_Opt

    Danke für den Test! Optisch finde ich den Poly D sehr gelungen, vor allem das klassische Design mit Klapp-Panel ist schon schick. Aber technisch gesehen holt mich da nichts ab. Gerade der Poly-Mode ist meines Achtens unschön gelöst. Da gibt es andere Geräte, die weit mehr Funktionsumfang bieten und das mehrstimmige Spielen voll unterstützen.

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    filterfunk  

    Besten Dank für den aussagekräftigen Test!
    Ich finde, der Poly D schlägt sich wirklich sehr ordentlich.
    Schon alleine sein Erscheinungsbild läd dazu ein, auf dem Ding herumzuspielen und zu drehen – so sollte das sein.
    Optisch und haptisch missfallen mir nur die Modwheels, die wirken reichlich billig.
    Das Ganze wäre für mich eine Überlegung wert, doch die fehlende Speicherbarkeit ist definitiv ein Ausschlusskriterium.

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      toneup  RED

      Hallo, das Plastik der Wheels ist tatsächlich nicht berauschend, fällt noch mehr auf, wenn die leds es hinterleuchten, da wirken die Dinger im Gegensatz zu den restlichen Bedienelementen fragil. Die vom Deep mind 12 find ich da besser. Aber auch deutlich teurere Synths haben bescheidene Wheels – die vom Roland JD-XA z.B. fühlen sich auch billig an. Gut gefallen mir z.B. die Aluminium Wheels vom Arturia Matrixbrute. Dafür gibt’s dort halt keine Hinterleuchtung.

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        filterfunk  

        Da gibt es tatsächlich große Unterschiede!
        In meinem Gerätepark ist es momentan der Korg Prologue, der in dieser Sache mit unterirdischer Qualität „heraussticht“.
        McDonalds Wegwerf Spielzeuge sind qualitätsmäßig absolut auf Augehöhe.

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      toneup  RED

      Ja, Korrekt, man soll halt nur zum Sport und zum Einkaufen raus, direkte soziale Kontake ausserhalb des Haushaltes bis auf weiteres untersagt. Wenn möglich Homework. Bei uns (Speckgürtel um Wien) ist tatsächlich sehr wenig los und die Leute halten sich daran. Liegt aber auch an den Temperaturen. Vor ein paar Tagen als es 18 Grad hatte waren tatsächlich viele daußen Sonne tanken, sogar die schlimmsten Studiogrottenolme. Die Polizei löst bei uns tatsächlich Menschengruppen auf und hält die Leute an Abstand zu halten. Wie ist das bei Euch in Deutschland. Darf man da noch Freunde einzeln oder in Gruppen Treffen?

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        penishead  AHU

        Nein, Treffen ausserhalb der Familie sind nicht erlaubt. Keine Gruppen, keine Freunde. Sonst wäre das ganze ja sinnlos.

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    TobyB  RED

    Sehr gut getestet. Deckt sich mit dem was ich gehört und angespielt habe.

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    JohnDrum  

    Ich habe das Teil neulich angetestet. Mir ist aufgefallen, dass die Regler sehr, sehr leicht gehen! Berührt man sie nur minimal, verstellen sie sich schon stark. Etwas mehr Dämpfung wäre hier wünschenswert!

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      toneup  RED

      Also das kann ich definitiv nicht bestätigen. Der Model d hat einen deutlichen Wiederstand der Vergleichbar ist mit dem des originalen Minimoog, im Gegenteil, bei meinem betagten Original rutschen die Kappen manchmal.

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        JohnDrum  

        Ich hatte das Modell beim Thomann getestet. Wenn ich nur mit der Fingerkuppe draufkam, ging der Regler hin und her. Der Sequential Pro 3 war das Gegenteil: Sehr hoher Drehwiderstand. Soll aber anscheinend mit der Zeit abnehmen!

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    THEXCEE   1

    ich habe meinen poly D seit ein paar Tagen und bin begeistert.
    Ein Indiz das der Synth zündet ist das lange Spielen an ihm.

    Auch von mir ein Daumen hoch für Design Haptik und Klang.

    Ich finde es ist ein wirklich schöner Synthesizer mit Bezug auf das Wesentliche.
    Sein Klangbild wächst mit der Zeit. Oft sind es Nuancen für den sound am sweet spot.

    MONOPOLY user, wie zB ich, sind das paraphonische Spielen bereits gewöhnt.
    Das autodamp funktioniert.

    Mir macht der Poly D Spass.

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    MHSMike  AHU

    Knapp zwei Wochen ist es her als das gute Teil bei mir endlich eingetroffen ist. Seit dem spiele ich mit wachsender Begeisterung und das obwohl ich daneben immer noch das Model D von B habe.
    Vor Urzeiten hatte ich auch ein Original Model D von Moog und in meinen (vielleicht schon etwas dürftigen) Erinnerungen hat es damals nicht besser geklungen. Vielleicht hat es sich damals noch leichter verstimmt ? Egal, was zählt ist der haptische Umgang damit – und der ist eindeutig so wie damals. Es macht einfach Spass zu spielen, auch wenn einige Super Experten gewisse Klangunterschiede bemängeln, die ich aber nicht so störend empfinde.

    Die Neuerungen sind alle interessant, man muss sie ja nicht unbedingt nutzen. Ich merke, dass ich oftmals einfach im Mono Modus spiele und mich freue über das zurückgekehrte „Moog“ Gefühl. Das hängt eben nicht nur vom Klang ab.

    Frage an die Elektronik Experten: Könnte man nicht einen Dry/Wet Regler nachträglich einbauen?

    Ansonsten kann ich nur alles bestätigen, was im Test steht.

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    Dave the Butcher  AHU

    Hi, wie ist das mir dem saftig angefahren en Mixer / Filter, kommen die in die Sättigung / Overdrive oder ist der Headroom wegen der Paraphonie zu groß gewählt, wie ich gehört habe?

  11. Profilbild
    defrigge  

    Der Headroom ist wegen der Paraphonie definitiv zu groß für monophone Sounds gewählt, und durch das vorsichtige Gain-Staging fehlt dem Poly D m. E. erheblich was vom Punch des Originals – und sogar im Vergleich zum Behringer Model D, das ich aus diesem Grund klanglich klar bevorzuge. Der Poly D hört sich für meine Ohren nett, aber immer etwas zu zahm an.

  12. Profilbild
    Yooman

    Ich habe meinen Poly D wieder zurückgeschickt. Äußerlich toll verarbeitet, sehr wertig. Tastatur könnte besser sein, ist aber ok. Der Sound ist gut, mir fehlt aber auch etwas, gerade wenn ich schöne Leadsounds erstellen will. Meiner hatte leider einige technische „Probleme“ (?) die mir den Spaß dann letztendlich verdorben haben. Master-Tuning war daneben und lässt sich zurzeit nicht ändern, die Oszillatoren blenden deutlich ein, auch wenn ausgeschaltet und ein klingender Oszillator wird von den ausgeschalteten moduliert, wenn diese in eine tieferen geschaltet sind; es werden also nicht mehr die „reinen“ Schwingungsformen erzeugt, sondern verzerrt. Den Rest hat mir gegeben, dass sich das gute Teil total verrückt verhalten hat, wenn ich die Patchoptionen auf der Rückseite genutzt habe. Da driftete das Tuning sofort total ab, bei Berührung des Kabels gings dann in die andere Richtung…
    Naja, hoffentlich war das nur ein „Montagsgerät“…
    An dieser Stelle auch mal Danke an Amazona für all die tollen Infos!

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    heimannrudolf  

    Hier tauchte in den Kommentaren wieder der Begriff „fehlende Speicherplätze“ auf. Aber diese haben sowohl der Original Moog, Model D als auch Poly D ! Denken wir jetzt mal nicht an profane digitale Speicherplätze, sondern eher etwas kreativ und retro…

    Dank der einzeln schaltbaren Oszillatoren haben alle zumindest drei „schaltbare“ und frei einstellbare Presets, der Poly D sogar vier. Dann kommen noch die vier „Combis“ hinzu: OSC 1+2, OSC 1+3, OSC 2+3, OSC 1+2+3.

    Meines Wissens haben die Live-Keyboarder in den 70er Jahren tatsächlich so gearbeitet, zumindest mit den verschiedenen Oszillatorkombinationen. Durch eine geschickte Oktavlagenwahl der drei OSCs sind mit dieser Methode garantiert ein fetter Bass- & ein guter Leadsound problemlos „abrufbar“.

    Dank des integrierten Chorus des Poly D dürfte nun sogar ein Einzel-Oszillator-Sound recht wohlklingend sein. Das geht beim Behringer Crave mit selbigem VCO-Chip ja hörbar auch – sogar ohne Chorus.

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      Green Dino  AHU

      „Dank des integrierten Chorus des Poly D dürfte nun sogar ein Einzel-Oszillator-Sound recht wohlklingend sein. Das geht beim Behringer Crave mit selbigem VCO-Chip ja hörbar auch – sogar ohne Chorus.“

      Der Crave hat einen 3340 VCO!?
      Beim D ist die Klangerzeugung bis zum Ausgang ohne ICs…

      Btw..Hatten einige Keyboarder nicht verschiedenfarbige Klebestreifen um Patches zu kennzeichnen?
      Also wenn ich alles auf blau stelle hab ich quasi den blauen Sound, oder so halt den gelben Sound…
      Weiss nicht mehr wo ich das gelesen hatte…

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      zeitlos  

      @heimannrudolf :
      Meinen Einstieg als Live-Keyboarder habe ich mit dem Jp-8000 gemacht ( ein geiler Synth, leider etwas schwach auf der Brust [vom Druck her] ) Und war seitdem nur mit Synths unterwegs, die Speicherplätze besitzen. Auf einer Tour durfte ich mal mit einem Synthesizer-Spieler der alten Schule zusammen arbeiten. Es war erstaunlich, wie blitzschnell er auf seinem Synth (ohne Speicherplätze) die Sounds ändern konnte. Innerhalb von wenigen Sekunden fünf sechs Knöpfe gedreht, und der neue Sound stand. Und die Sounds waren in meinen Ohren immer genau so wie an den Vorabenden. Faszinierend! Dieser Mann hat sich halt lange in den frühen 70igern mit dem Synth beschäftigt, beschäftigen müssen, weil es – für ihn – damals keine speicherbaren Synths gab. Für mich, und ich glaube auch für viele andere, ist z.B. der Poly D ein Synth unter mehreren. Das bedeutet, die Auseinandersetzung mit dem Teil wird nicht so intensiv sein, wie in Zeiten, wo man nur einen Synth hatte und es keine (Speicher-)Alternativen gab. Da geht man ( in diesem Falle ich) live auf Nummer sicher, zumal das Publikum zu 99% den Klangunterschied nicht hört. Und zuhause wird dann in aller Ruhe am Poly D geschraubt . . .

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        Son of MooG  AHU

        Mein Juno-6 (und MS-10) hatte ja nicht besonders viele Parameter; da war ein Sound schnell umgestellt. Manchmal reichte es, nur die Fußlage bzw. Oktavlage und das Sustain zu verändern, um von einem Bass- zu einem Lead-Sound zu kommen…

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    Dave the Butcher  AHU

    Das Gewicht wundert mich auch nicht; Buche ist eine der schwersten Holzarten. Nicht umsonst verwendet Moog Esche: extrem zäh bei relativer Leichtigkeit.

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    Florian Anwander  RED 1

    Erst mal: schöner prägnanter Test. Danke dafür!

    Wie sieht es denn mit der Übersteuerung des Filters durch das Signal aus dem Mischer aus – für mich ein essentielles Merkmal des Minimoogs. Ist das auch beim Poly D so?

    Gruß
    Florian

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        Florian Anwander  RED 1

        Ah, Danke. Die Antwort ist also „Nein“! Das ist super schade. Ich hat mir erhofft, dass der Poly D für Sounds a la Phatty bei Bodzin geeignet wäre.

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          ..für mich ist die Antwort nicht unbedingt nein, man muss halt den Phones Ausgang auf den Input patchen….das erklärt Soniclab im Video…dann gibts Drive..ich denke Behringer war vorsichtiger mit dem Drive, wegen der vier Stimmen

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            Florian Anwander  RED 1

            Das ist leider nicht wirklich so. Ausgang auf Eingang umleiten ist eine invertierendes Feedback, während Resonance nicht-invertierendes Feedback ist. Wenn man also die Resonance aufgedreht hat, und dann die Headphone-Rückkoppelung aufdreht, dann verschwindet die Resonanz (das ist auch beim originalen Minimoog so). Es zerrt dann zwar auch irgendwann, aber eben langweilig. Das kann man im SonicLab Video auch gut beobachten bei 5:56 hat er den Sound mit Resonanz und dann dreht er die Rückkoppelung auf, und bei 6:08 ist die Resonanz defacto verschwunden.
            Die Verzerrung des Filters durch den Mixeroutput ist was anderes. Da zerrt das Filter und mit Resonanz und Filterenvelopemodulation bekommt man dann Hardsync-artige Sounds. Ähnlich (aber nicht genauso) wie bei einer verzerrten 303.

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              ….vielen Dank für die ausführliche Erklärung, ich habezwar keinen Minimoog, aber einen Behringer Model D, ich werde das da mal nachstellen…
              Es ist bei allem natürlich zu differenzieren, daß der Poly D ja eigentlich kein Minimoog Clone ist….eher ein Minimoog-Clone-Para-Mutant…dem kann man das mit der fehlenden Übersteuerung dann auch eher nachsehen…. :)

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                Florian Anwander  RED 1

                Richtig. Er ist ein Fortentwicklung (und offengestanden ist er – was die Paraphonie angeht – eine Fortentwicklung, die ich mir eigentlich beim ReIssue auch schon in dreistimmig gewünscht hätte).
                Wenn es gut läuft, dann könnte der Sachverhalt vielleicht durch eine einfach Modifikation zu beheben sein (da muss nur ein Widerstand im Mischer getauscht werden)

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      toneup  RED

      Hallo, Headphone-Out – External in zumischen im Mixer funktioniert für diesen Zweck. Der Minimoog ist da m.M. nach aber überlegen.

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        Florian Anwander  RED 1

        Nee, Headphone out -> External macht was anderes. Das ist kein Filter overdrive, Weil man ja die Resonanz durch diese Verbindung wieder rausnimmt (wegen der Phasenumkehr).

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          toneup  RED

          Mir ist vom Verständnis her nicht klar, warum es bei Headphone out –> Ext. In da Auslöschungen gibt, wäre aber sehr interessiert, warum das technisch so ist bzw. wo da die Phasenumkehr stattfindet. Ich habe bei den Soundbeispielen übrigens kein externes Signal zugemischt. Was mir aber eben aufgefallen ist im direkten Vergleich meines Minimoog mit dem Behringer , und das habe ich im Test erwähnt weil es mir wichtig war : gerade beim Versuch klassische Minimoog Solosounds nachzubauen, war das Verhalten des Behringer für meinen persönlichen Geschmack etwas zu starr, zu clean, nicht satt genug. Da ist die Sonne eben für mich nicht ganz aufgegangen. Wenn User Dave the Butcher erwähnt daß das Signal des Poly -D technisch mit weniger Pegel im Filter ankommt damit das im Paraphonen Modus klanglich auch funktioniert, wäre das eine Erklärung. Interessant wäre in dem Zusammenhang auch, ob das im Behringer ev. kalibrierbar ist. Bei alledem sollte man berücksichtigen das wir gerade über das Verhalten im Feinbereich eines Gerätes um 800 Euro vs. ein Gerät um 3500 Euro philosophieren.

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            Florian Anwander  RED 1

            > wäre aber sehr interessiert, warum das technisch so ist bzw.
            > wo da die Phasenumkehr stattfindet.
            Naja, Phasenumkehr findet in den meisten Signalwegen ständig statt, weil für Buffer-Stufen meistens invertierende OpAmp-Schaltungen verwendet werden (in nicht invertierenden Buffern kann man das Signal nicht direkt absenken; da müsste ein zusätzlicher Spannungsteiler davor. S. a. http://www.....00_diy.htm -> Basic Circuits). Da Signalwege meist unidirektional ohne solche Schleifen sind, fällt das halt nicht auf. Erst wenn man ein Signal von vor der Stufe mit dem Signal hinter der Stufe mischt, dann fällt die Invertierung auf.

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            defrigge  

            Aus meiner Sicht hat dieser Behringer Synth insgesamt ein verfehltes Konzept. Auch der günstige Preis kann das für mich nicht gut machen:
            – der Name „Poly D“ weckt völlig falsche Hoffnungen auf Polyphonie. Die tatsächliche Paraphonie ist aber alltagsuntauglich für polyphonen Einsatz
            – für diesen letztendlich nicht vorhandenen Nutzen wurde der Signalweg kastriert und es mangelt dem Sound deutlich an Mono-Moog typischem Punch
            – der vierte Oszillator macht monophone Sounds nicht mehr besser, sondern eher breeiger: zwei bis drei Oszillatoren klingen in der Regel dafür besser

            Ein aus meiner Sicht besseres Konzept hätte entweder den Behringer Model D
            – mit einer Tasttatur und einem guten Delay ausgestattet (Chorus ist nicht so wichtig für monophone Sounds)
            – hätte dafür gesorgt, dass der Synth umfassender per Midi steuerbar und als externes Plugin nutzbar ist, im Idealfall sogar ein Preset Model D gebaut: das wär mal ne nennenswerte Innovation. Bisher ist es noch niemand gelungen, ein Preset-Gerät mit einem (fast) völlständig authentischen Model-D Sound zu bauen.

            Die andere reizvolle Alternative wäre ein polyphoner Memorymoog-Clon mit Preset Speicher. Der könnte viel besser (für meinen Geschmack) klingen als der Moog One, selbst wenn er eine weniger umfangreiche Mod-Matrix und insgesamt weniger Ausstattung hätte. Er wäre natürlich deutlich teurer, aber vielleicht jeden Cent wert.

            Der Poly-D ist für mich, so wie er ist, „weder Fleisch noch Fisch“ und für nichts brauchbar, was mich interessiert.

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              Florian Anwander  RED 1

              > Die tatsächliche Paraphonie ist aber
              > alltagsuntauglich für polyphonen Einsatz
              Das siehst Du so. Quasi meine gesamte Musik aus den letzten drei Jahren wird nur mit paraphonen Konzepten gemacht. Für Musikstile aus dem Electronica / House / Techno Bereich erlaubt paraphone viel prägnantere Sounds als „echte“ technische Polyphonie.

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                defrigge  

                Ja, diese Anwendungsmöglichkeit verstehe ich. Das entspricht aber eher einem modularen Konzept und hat mit klassischen monophonen und polyphonen Einsatzgebieten nicht viel zu tun. Und für diese beiden Anwendungen ist der Poly D für meinen Geschmack weder klanglich als Model D überzeugend, noch funktional sinnvoll einsetzbar.

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              ich finde die Paraphonie auch eigentlich ganz reizvoll, und genau dafür ist auch der Chorus nicht schlecht….
              Ich habe den TC June60 Chorus, der eiert meiner Meinung nach mehr, als das was ich in den Youtube Videos beim Poly D gehört habe, da gefällt mir der Sound ganz gut. Da hat Behringer wohl dran geschraubt. Den TC Chorus würde ich mir allerdings nicht an den Synth hängen, ich habe ihn für die Gitarre behalten

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                Gratuliere: Matriarch:ca. 2200€…dafür kauft man einen Novation Summit und hat was anständiges….und16 stimmig Polyphon Duotimbral

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                    …..hey…manchmal braucht man was unanständiges….man kann es immer drehen wie man will…man muss für sich ganz persönlich rausfinden was man weswegen braucht, oder haben will…deswegen kann es natürlich sein, daß von deinem Standpunkt aus der Matriarch ja perfekt für dich ist.

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              KrauTronicA  

              RE: „– der Name „Poly D“ weckt völlig falsche Hoffnungen auf Polyphonie“

              Dem kann ich hier nur voll und ganz zustimmen. Der Name ist irreführend; ich finde ihn hier grenzwertig.

              Auf der Behringer Homepage wird der Begriff „paraphonic“ nur ein einziges Mal und ohne weitere Erklärung erwähnt.
              Auffällig dagegen, daß zwei uns allen bekannte Großhändler bei ihrer Produktbeschreibung dagegen – wohl nicht ganz zufällig – recht deutlich den Begriff paraphon erwähnen (teilweise sogar erklären) und stattdessen „poly“ schreiben.

              Das ist völlig unabhängig ob evtl. schon vom Preis erkennbar ist, daß der Synth eher nicht polyphon sein dürfte.

              „4 D“ hätte z.B. genauso gut gepaßt.
              (Indirekter) Hinweis auf den neuen 4 .ten VCO und die Dimensionen „Zeit und Raum“ (einigermaßen passend zum Chorus besser wäre wohl; „kann hier einer bitte a bisserl Hall draufgeben?“) wenn denn schon richtig dick aufgetragen werden soll / muß ;-).

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                KrauTronicA  

                „Selbstkritischer“ Nachtrag bzgl. „4 D“

                Der Name könnte in der westlichen Gedanken-Welt funktionieren.

                Nachdem ich in einem post hier weiter oben aber selber China und Asien als (mögliche) Absatzmärkte angesprochen habe:
                Soweit ich weiß, ist die „4“ in der asiatischen Gedanken-Welt eine „Unglückszahl“ oder wird zumindest vermieden.
                Es ist ja sicher kein Zufall, daß Roland bei der Nummerierung seiner Geräte von der „303“ gleich auf „505“ und höher gesprungen ist.

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    Son of MooG  AHU

    Über die Qualitäten des Poly D konnte ich mich schon über diverse YT-Videos informieren; wobei mich der eingebaute Chorus angenehm überraschte. Weil so etwas beim MonoPoly gefehlt hat, habe ich ihn kaum paraphon gespielt. Nichtsdestotrotz war der Artikel recht aufschlussreich, z.B. zur Haptik und Qualität der Tastatur. Mit Sub37, Mother-32 und Model D bin ich jedoch schon Moog-mäßig gut versorgt…

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