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Test: Moog Minimoog Reissue Model D, Synthesizer


Klingen, schwingen, modulieren - der Praxistest

minimoog_total_frontal

Vorwort der Redaktion

Wenn nichts weniger als der Synthesizer aller Synthesizer eine Wiedergeburt erlebt, stand für uns in der Redaktion auch sofort fest, diesen Klassiker aus zwei verschiedenen Blickwinkeln beleuchten zu lassen. Während Bernd Pfeffer vor Kurzem den Moog Minimoog Reissue vor allem klanglich verglichen hat mit seinen Ahnen Moog Minimoog und Moog Minimoog Voyager, widmet sich nun Florian Anwander dem Youngster von seiner rein musikalischen Seite. Losgelöst von allen Vergleichen wagt sich Florian an eine Bewertung aus heutiger Sicht. Ein spannendes Experiment, wie wir finden und eine perfekte Ergänzung zu Bernd Pfeffers Report, der HIER verlinkt ist.

Viel Spaß bei dem folgenden Test
wünscht Ihnen Ihre AMAZONA.de-Redaktion

 

Klingen, schwingen, modulieren – der Minimoog Praxistest
von Florian Anwander

Als Peter Grandl die Rundmail schrieb, wer von uns Autoren den neuen alten Moog Minimoog testen wolle, meldete ich mich sofort, denn … ich hatte mir mein „Model D“ schon im Sommer beim Musikgeschäft meines Vertrauens reservieren lassen, und ich würde ihn just zwei Tage nach Peters E-Mail bekommen. Es sollten dann noch drei Tage mehr werden (schlicht, weil ich nicht dazu kam, das gute Stück abzuholen), und in diesen Tagen stiegen langsam aber sicher Zweifel in mir hoch:
Wie schreibt man einen Test über den Minimoog? Geht das überhaupt? Kann man ein Instrument bewerten, das als Messlatte für alle anderen Synthesizer dient. Man fragt sich ja auch nicht, ob der Ur-Meter in Paris zu kurz oder zu lang ist. Er ist einfach das Maß, an dem sich alle anderen zu messen haben. Doch mit dem Vergöttern von Instrumenten habe ich es nicht so. Deswegen werde ich diesen Test so schreiben, als ob dieser Synthesizer soeben völlig neu auf den Markt gekommen wäre und ich noch nie was von ihm gehört und gesehen hätte.  Dabei kommt mir zugute, dass ich tatsächlich noch nie einen Minimoog besessen habe oder auch nur mehr als ein paar Minuten gespielt hätte. Für mich ist er wirklich geradezu unbekannt – und das ist vielleicht nicht die schlechteste Ausgangsposition für einen Test. Los geht’s!

Minimoog - Originalkarton

Der Originalkarton – hübsch bedruckt

Krafttraining

Vor das Vergnügen ist dem Menschen der Schweiß gesetzt. Das gilt auch für den Moog Minimoog. Im Laden wartete nicht nur ein riesiges Paket, es wartete ein sauschweres, riesiges Paket auf mich. Im Jahr 2016 ist man es nicht mehr gewohnt, dass ein Monosynth gut 15 Kilogramm wiegt. Nur mein Wurlitzer-Piano ist schwerer. Mit Hilfe freundlicher helfender Hände und eines alte Volvo gelangte der Karton zu mir und dort wurde dann entpackt: Im neutralen Versandkarton befindet sich der Karton der eigentlichen Geräteverpackung. Alles Recyclingpappe, ökologisch einwandfrei einfarbig bedruckt mit einer sehr hübschen Grafik des Minimoogs.

Minimoog - keep the packing material

Die Verpackung sollte man aufheben – so sperrig sie sein mag

Auf dem inneren Karton findet sich ein Zettel, in dem der Deutschlandvertrieb eindringlich dazu auffordert, die Verpackung nicht wegzuwerfen. Nur in exakt dieser Verpackung sei ein unbeschadeter Versand im Falle einer Reparatur möglich. Als ich dann den Mini aus dem Karton und aus seinen Haltebacken aus Kunststoffschaum ziehe, wird mir auch klar, dass das berechtigt ist. Das gute Stück würde mit seiner schwenkbaren Klangerzeugungseinheit beim Versand solche Kräfte entwickeln, dass ein normaler Karton sicher schnell nachgeben würde.

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Klangbeispiele

Leser-Stories zu diesem Produkt

  1. Profilbild
    pmm AHU

    Hervorragendes Instrument und der entsprechende Testbericht, mit aussagekräftigen (modernen!) Klangbeispielen. Ich hoffe, dass Florian in Zukunft öfters Testberichte schreiben wird. Für mich in jeder Hinsicht die Höchstnote.

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    Mick •••

    Ich könnte jetzt viel schreiben, aber ich belasse es bei einem Satz. „In Zukunft sollte ein Gremium über die Bewertung beraten, denn diese nur durch eine einzelne Person, auf dieser hoch frequentierten Seite, durchführen zu lassen, halte ich für fahrlässig!“

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      Tyrell RED

      Bewertungen bis zu DREI Sternen vergibt der Autor. BEST BUY hingegen ist IMMER die Entscheidung der Redaktion. In jeder Chart-Kategorie findet man daher auch nur EIN goldenes Bewertungslogo. Dieses ist sogar losgelöst vom Test. Es kann z.B. sein, dass innerhalb des Tests ein Produkt drei Sterne, in der Chart aber 4 Sterne hat. Das passiert dann, wenn sich z.B. Redaktion und Autor nicht einig sind.

  3. Profilbild
    Mick •••

    Da ich jetzt erst die Audiobeispiele gehört habe….Wann ist denn die FX-Section in den Minimoog implementiert worden, klingt hervorragend! Und das 808 Drummodul ist separat, oder wird über einen Schalter am Minimoog aktiviert? Lieber Florian, so sehr ich Dich und deine Fachkenntnisse auch schätze, hier hast Du versucht etwas ins bessere Licht zu rücken….sorry!
    Unter dem Gesichtspunkt das der Minimoog zur Relation mit der heutigen Zeit, quasi Nichts kann, und sehr teuer ist, hätte das Fazit nur lauten können: „eher was für Nostalgiker oder Sammler mit Anwalts-Budget“, aber niemals ein Best Buy!

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      pmm AHU

      Ich respektiere Deine Meinung, dass Dir der Minimoog für das Geld zu wenig bietet. Der Preis ist in Zeiten wie diesen in der Tat s e h r weit oben angesiedelt (Arturias MatrixBrute sei hier als ein Beispiel genannt, das sich preislich ganz anders ausrichtet). Dass Moog sich den Namen bezahlen lässt steht dabei für mich ausser Frage. Was ich aber sehr wohl in den Beispielen heraushöre ist ein wunderschöner Klang, egal was Florian gemacht hat. Selbst ein Oszillator klingt für mich lebendig und einfach schön. Dass der Mini nicht der flexibelste Synthesizer ist, ist uns allen klar. Für das gleiche Geld bekommt man Modular fürs Eurorack schon einiges geboten, oder z.B. von COTK das M15. Gerade letzteres zeigt aber auch, dass ein bestimmter Herstellungsprozess bezahlt werden will. Marge ist heute zu etwas geworden, das stets einen unangenehmen Beigeschmack hat. Mal zurecht mal nicht (meine Meinung). Allerdings, und das wirst Du vermutlich abtun… ich weiss, was ein Minimoog damals gekostet hat und wie hoch ein durchschnittliches Gehalt zu dieser Zeit war. Ok, früher war früher, heute ist heute. Am Ende sind wir aber alle in der glücklichen Lage zu sagen „interessiert mich nicht“ oder „interessiert mich“, mit den daraus resultierenden Konsequenzen hinsichtlich einer möglichen Anschaffung. Und so wenig Dir der Mini gefällt, so gut gefällt er mir. Vor allem in Florians Beispielen. Als „Best Buy“ würde ich ihn aber auch nicht sehen.

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      costello RED

      Der Minimoog ist vor allem ein superb klingender Bass- und Leadsynthesizer. Aber ihn zu besitzen, hat noch nie bedeutet, hinter das Thema „monophoner Synthesizer“ einen Haken setzen zu können. Es sei denn, man heißt Rick Wakeman oder Manfred Mann (wobei letzterer ihn auch schon mit einem Oberheim SEM gekoppelt hat ;-)

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    born72

    Guter Testbericht, bis auf: Bei einem Synthesizer Test machen sich Soundbeispiele von dem getesteten Synth in der Regel ganz gut. Schade, alle Beispiele sind durch FX und andere Dazumischungen total verhunzt. Man hat kaum eine Chance den Grundklang zu beurteilen. Das kann der Autor sicher besser.

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        born72

        Es gibt nicht nur schwarz und weiß auf der Welt. Es hätten ja auch Melodien und Arps ohne FX sein können. In so einem Mix ist es doch fast egal ob da nun ein Minimoog D, Voyager, NI Monark, The Legend oder Diva spielt.

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    Teebee

    Ich hab das Teil seid 3 Wochen und kann
    nur bestätigen, ist ein tolles Instrument,
    Ob man nun soviel Geld ausgeben möchte
    muss jeder für sich entscheiden.Ich habe es
    nicht bereut!

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    undertheecho

    Vielen Dank für den Testbericht und auch die kritischen Worte, die meines Erachtens gerechtfertigt sind. Auf die Preisdiskussion möchte ich nicht eingehen. Schön ist, dass der Autor sich um richtige Audiobeispiele bemüht und nicht nur nur Wellenformen durchfährt. Meiner Meinung sollten die Audiobeispiele die gleiche Gewichtung bekommen wie der technische Teil eines Tests. Leider kommt dies durchgehend zu kurz, wobei wir doch alle Synthesizer kaufen um Musik zu machen.

    VG

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    pppch AHU

    @ redaktion
    könntet ihr einen vergleichstest mit einem se1-x machen….
    scheint ja der einzige auf vco vcf vca bezogen wirklich gleiche synth auf dem markt zu sein…
    und für mich gilt… tolle tasse..ausser der preis, da haben sie nicht alle tassen im schrank… ;)

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    Bernd Kistenmacher RED

    Diese Diskussionen über Für und Wider sind nur eines: akademisch und langweilig. Die Frage, ob der Minimoog nostalgisch ist und „mithalten“ kann, ist unsinnig. Gitarristen und Schlagzeuger werden kaum eine ähnliche Diskussion führen. Der Minimoog – auch und gerade in der Neuauflage – ist ein Klassiker und ein hochgradig performantes Instrument. Anschalten und spielen. Mehr erwarte ich von ihm nicht und DAS bingt er zu 1000 Prozent in bester Qualität. Wer ihn nicht mag, soll ihn stehen lassen. Amen.

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    mdesign

    schöner test, gerade durch die ganz bewusste subjektivität. aussagekräftige, praxisnahe klangbeispiele. danke!

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    ArvinG

    Praxistest hin oder her: ich bin auch der Meinung dass FX und 808 etc. hier fehl am Platze sind. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob an anderer Stelle (und von einem anderen Autor) bereits pure
    Soundbeispiele veröffentlicht wurden oder nicht. Zumal der Minimoog allein genug performance möglichkeiten bietet, wie
    der im übrigen flüssig geschriebene, angenehm lesbare und fachlich kompetente Artikel ja auch aufzeigt.
    Wenn Ihr Gitarren, Amps oder FX testet, zeigen die Soundbeispiele ja auch das jeweilige Testobjekt in aller Regel „pur“.

    Der zugegeben recht stramme Preis für die Wiederauflage ist m.M. durchaus in Ordnung, was mancher aber sicher anders sehen mag. Verfügbare, mehr oder minder kompromiss-behaftete Emulationen (siehe auch den RE20 Space Echo Test) schüren am Ende vom Tag dann doch oft das Verlangen nach dem Original oder einem naturgetreuen Nachbau. Das lassen sich die grossen amerikanischen Gitarrenbauer mit ihren Customshops ja auch ordentlich bezahlen.

    Etikettierungen wie „Best Buy“ halte ich grundsätzlich für problematisch. Als Händler kann man solche Luftballons („Topseller“) durchaus an die angebotene Ware hängen. In einem Testmagazin hingegen sollte man die Käufer entscheiden lassen.

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      Tyrell RED

      Da gibt es natürlich noch einen Aspekt: Soundbeispiele müssen grundsätzlich GEMA-Frei sein. Diesen Fallstrick müssen unsere Autoren immer umgehen, und das ist manchmal gar nicht so einfach.

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      Tyrell RED

      Und was die Zweiteilung anbelangt. Für uns, den Autor und die Redaktion – spielt das sehr wohl eine Rolle. Wir wollen nämlich Spaß haben an dem was wir machen – und wenn einer unser Autoren seine Audiobeispiele anders gestaltet als Du es gerne hättest, so ist mir wichtig, dass der Autor glücklich ist. Für diejenigen die unzufrieden damit sind, haben wir ja eine Alternative geschaffen – warum also meckern??

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        ArvinG

        Natürlich obliegt es dem Autor seine Soundbeispiele nach eigenem Gusto zu gestalten, insofern gebe ich Dir Recht. Meiner Meinung nach sollte sich das aber auf das vorgestellte Gerät beschränken und da bin ich ja offenbar nicht der einzige der das anmerkt und dabei bleibe ich auch. Sollte aber nicht als „Meckern“ herüberkommen, sondern nur als meine ganz persönliche Meinung. Aber nochmal: davon abgesehen ein kompetenter und aussagekräftiger Testbericht.

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        pppch AHU

        schade…. fürs geld eine frechheit…
        wird wohl warte müssen.. bis eine „working-bender“ sonderedition kommt… natürlich teuerer…
        ich weiss nicht was diese leute so treibt.. verdienen sich ja dumm und dämlich.. und doch sparen wo es nur geht.. sind da leute von goldman-sachs dabei… ;)
        wobei.. wenn ich die moogerfooger so anschaue… truebypass die keine sind.. zum teil mehr rauschen als effekt.. x leute die ich kenne haben die schnellstens wieder verkauft… so passt das schon..

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    Mike Hiegemann

    Ein aussagekräftiger Test, der auch die Kritikpunkte auf ausgewogene und praxisnahe Weise thematisiert. Und übrigens eine gute Idee, sich der Wiederauflage des Minimoogs hier zunächst so zu widmen, als handele es sich dabei um einen Synthesizer wie jeden anderen.
    Danke, Florian Anwander.

  13. Profilbild
    dilux AHU

    also ich mag diese „erweiterten“ klangbeispiele – vor allem, wenn sie so auf den punkt kommen wie diese hier! meinen absouten favoriten – velocity sequenz – hab ich heute bestimmt schon 20 mal gehört; schön, wie das grooved, so das die hüfte wackeln muss und der kopf wie ganz von selbst zu nicken anfängt.
    ich finde auch, dass man trotzdem den klangcharakter des minimoog sehr gut erfassen kann, zumal die drums und das fx-signal doch recht dezent gemischt wurden.
    ehrlich gesagt habe ich mich nie so recht für den minimoog interessiert, aber ich muss schon zugeben, dass er sehr voll, edel und angenehm klingt. was mich an synthesizern dieser preisklasse immer fasziniert, ist, wie hochwertig und fein schon der reine oszillatorklang tönt. das erinnert mich dann auch immer ein wenig an kraftwerk, die ja auch sehr gerne ungefilterte sounds verwendet haben.
    alles in allem ein sehr schöner testbericht über ein aussergewöhnliches instrument.

  14. Profilbild
    Wellenstrom

    Jo, „Best Buy“ für so’nen dezent gepimpten und für heutige Verhältnisse schlichtweg überteuerten Steinzeitrochen ist wohl doch etwas überzogen. Für den gutbetuchten Zahnarzt, der mit seiner Hobbyschrammelprogrockrband irgendwo in der Pampa von Bad Salzdetfurth rumtourt hat das Dingen mit Sicherheit seinen (optischen und klanglichen) Reiz, wie auch für den Gearnostalgiker, der solche Klassiker wie Briefmarken sammelt.
    Jut, beim Test gab es ’nen Blick durch rosarote Brille, zeigt aber zumindest Skeptikern auf, dass man mit einigem Aufwand durchaus auch das Reissue Model für zeitgemäßere Produktionen verwenden kann. Nur – bei Preis und Aufwand ist das praktisch unsinnig. Da gibbet für weniger Knete mehr und bessere Optionen.
    Kurz: Der Test liest sich gut und griffig, die Klangbeispiele gehen ins Ohr und geben den Soundcharakter gut wieder (auch wenn die Vermeidung von FX besser gewesen wäre), die Gesamtbewertung bzw. das Fazit liest sich m.E. aufgehübscht. Kann aber diesen subjektiv leicht gefärbten Test durchaus nachvollziehen, weil allein beim Look und dem Klang eben ein enormer Mythos mitschwingt.
    Schade, dass die Company Moog 46 Jahre nach den ersten Minimoogs meint, anstatt durch Innovation, mit „Leichenfledderei“ und dem gefühlt x-ten Aufguss (nimmt man da mal den Voyager mit rein) einer Synthesizermumie Gewinn erzielen zu müssen.

  15. Profilbild
    costello RED

    Schöner Test, die Klangbeispiele zeigen, dass der Synth mehr drauf hat, als brassy leads mit Portamento (die ich freilich sehr mag). Obwohl der Mini zu den ganz wenigen Synths gehört, die man ohne Effekte überhaupt ertragen kann, finde ich die Einbindung von Effekten und Drums gut. Andere wollen lieber den rohen Klang. Sei’s drum. Man wird es nie allen Recht machen können. Etwas geschmunzelt habe ich bei der Bemerkung, „SynthPWM sei letztlich Oszillatorvielfalt ‚für arme Leute'“. Ich glaube hier ist der liebe Florian bei seiner Begeisterung für den Minimoog etwas übers Ziel hinausgeschossen. Denn die silbrig schimmernde PWM bei meinem ARP Axxe hat eine subtile Raffinesse, über die der der Konkurrent aus Trumansburg nicht verfügt.

  16. Profilbild
    Bernd Pfeffer RED

    Moin Florian,
    klasse Bericht! Bei manchen Dingen kommst Du zum gleichen Ergebnis wie ich, dennoch waren einige andere Punkte auch für mich verblüffend neu ;-) Klasse !! Meiner ist übrigens auch schon bei EMC für mich reserviert ;-)
    War ein Vergnügen Deinen Bericht zu lesen ! Liebe Grüße, Bernd Pfeffer

  17. Profilbild
    TobyB RED

    Florian,

    sauber! Ich hätte die Demos auch mit FX aufgenommen. Wenn Wein trocken ist, geht das in Ordnung. BTW, wegen mir auch mit dem Wohlfühl Tape Delay von der MX 200 :)

    Servus

  18. Profilbild
    moogist

    Danke für den höchst informativ geschriebenen Test. Er beweist mir einmal mehr, dass Moog es geschafft hat, eine KLANGLICH ebenbürtige Replica auf die Beine zu stellen! Wenn ich nicht schon ein (perfekt funktionierendes) Model D von 1971 hätte, würde ich mir dieses Teil sofort besorgen.

  19. Profilbild
    tomk ••

    Toller Test, danke Florian. Die windigen Beats oder FX bei den Klangbeispielen hätte ich jetzt nicht gebraucht. Finde es aber sehr informativ dass du dein Vorgehen genau beschreibst. Viel Spaß mit deinem neuen Instrument!

  20. Profilbild
    andreas1303 ••

    Schöner Test für ein großartiges Instrument, sehr kurzweilig zu lesen. Ich persönlich höre mir solche Soundbeispiele sehr viel lieber an, als akademische Filterfahrten. Ich denke auch, der Charakter dieses Instruments, dieser weiche, singende Moogsound kommt sehr gut rüber.
    2 Tests weiter vorne wurde eine E-Gitarre für knapp 5000 EURO getestet. Die ist noch mal einen Tausender teurer als dieses sehr viel komplexere Gerät. Qualität hat im Instrmentenbau ihre Berechtigung und ihren Preis, auch wenn sich nicht jeder das leisten kann oder will. Man muss auch anerkennen, dass Moog mit dem Sub37 ein ebenfalls schönes Instrument für sehr viel weniger Geld im Angebot hat.

  21. Profilbild
    janschneider

    Wirklich ein schön und gut geschriebener Testbericht, gut zu lesen und auch die Klangbeispiele sind gut gemacht, ich finde es mal ganz angenehm, mal nicht nur die „rohen“ Oszillatorwellenformen zu hören, sondern kleine Miniproduktionen, die dennoch zeigen, was das Gerät so kann.
    Ich werde mir dennoch keinen kaufen, für den Preis bekomme ich mindestens zwei richtig gute Akustikgitarren :). So ist das halt mit den „Made in USA“ Produkten der großen Hersteller, siehe Gibson oder Fender, das ist alles schon etwas überteuert, preislich gibt es da sicherlich Alternativen. Aber da der Markt für solche „Premiumprodukte“ offensichtlich existiert, kann ich völlig nachvollziehen, dass die Hersteller den auch bedienen und Geld verdienen wollen. Marktwirtschaft, ne?
    Wer sich den Mini nicht leisten kann oder will, muss ja nicht gleich weinen. Es gibt doch heute ein so großes Angebot and guten und günstigen Musikinstrumenten wie noch nie!

  22. Profilbild
    Atarkid AHU

    Ich hab lange mit mir gehadert, Pros und Kontras abgewogen, mich tausendmal gefragt ob ich nicht vielleicht total bekloppt bin, aber nun ist’s passiert… Die Würfel sind gefallen, ich werd ihn am Montag bestellen. Und auch wenn ich mich normalerweise nicht ganz so einfach beeinflussen lasse, in diesem Fall wirst du der Mittäterschaft angeklagt, Florian :)…

    • Profilbild
      Florian Anwander RED

      „Sehr geehrte Firma Moog, ich darf Sie darauf hinweisen, dass Sie einen neuen Kunden durch meinen Artikel… wie vereinbart bekomme ich jetzt…“ Kicher ;-)

      Nee, Scherz beiseite Du wirst es nicht bereuen. Es war für mich echt eine schwere Entscheidung (hey, ich mach Urlaub auf’m Campingplatz mit Zelt – ein Model D kostet mehr, als meine Sommerurlaube der letzten drei Jahre zusammen), aber Du wirst DIch noch in zwanzig Jahren glücklich schätzen, dass Du das damals 2016 gemacht hast

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    Gul Dukat

    Diese Diskussionen um pure Wellenformen ohne FX/Drums etc. kann ich nicht nachvollziehen. Labortests sind so aussagekräftig wie ein KfZ-Prototyp, der hinter Glass auf der IAA zu bestaunen ist. Was macht man mit einem Minimoog ? Hoffentlich Musik ! Auf das kommt es an, wie klingt das Teil – und zwar unter Praxisbedingungen. Im Tonstudio wird eben auch bearbeitet und FX dazugemischt. Und da zeigt sich, wie sich ein Instrument einfügt, durchsetzt oder einfach einen bestimmten Charakter beisteuert. Als damals der Minimoog auf dem Markt kam, hat er nicht deswegen seine Anhängerschaft gefunden, weil der Sägezahn alleine so obertonreich klang, sondern weil er in zahlreichen Produktionen einen Sound geboten hat, der einfach WOW war. Ob man so ein Instrument heute noch kaufen will und das viele Geld ausgibt, entscheidet jeder für sich selbst. Ich darf dran erinnern, dass es EDM Musiker gibt, die alleine mit der Auswahl geschickter SW-Plugins richtig geile Tracks machen. Hardware hin o. her. Eine saubere Wellenform macht eben auch noch lange keinen Hit ! ;-)

  24. Profilbild
    Viertelnote AHU

    mit dem „Preis“ ist das so eine Sache. Der eine kann es sich leisten, der andere nicht.
    Man muss aber auch den Leuten das „Recht“ zugestehen, für 350,00 Euro einen Synth zu kaufen, weil es nun mal die Käuferschicht gibt, die es finanziell nicht anders kann. Weil hier das Thema Umwelt viel, nun ja, Moog läßt sich den Namen schon bezahlen. Und ich finde den Preis auch zu hoch, und Florian, erschwinglich ist er auch nicht. Aber zum Sound kann man nur sagen, der hat Geschichte geschrieben und hat seine Loorbeeren sicherlich auch verdient.
    Andere Hersteller haben aber auch Ihre Innovationen.

  25. Profilbild
    polyaural •••

    Den Test zu lesen hat mir Spaß gemacht. Die Audiobeispiele finde ich stark. Aber ich muss mir echt abgewöhnen die Kommentare zu lesen.
    • Der Preis ist zu hoch? Dann kauf das Teil einfach nicht. Entweder gibt es für Dich Alternativen, oder nicht. Wenn es keine Alternative gibt – Dann sind 4K der Preis. Damit wirst Du dann leben müssen. Wo ist das Problem? Willst Du darüber jammern, dass das Teil zu teuer ist? Wozu?
    • Dich stören Demos mit Effekten oder anderen Instrumenten? Aus welchem Anspruch heraus wird hier gemeckert? Mich stören Demos im Klangtoten Raum ohne jeden Kontext. Und jetzt? Wer von uns beiden hat das Recht auf seiner Seite? Mal im Ernst, was sollen Puristen-Demos denn bringen? Am Ende muss ich über den Klang eines Gerätes am Gerät entscheiden. Ansonsten müssten wir auch über die Aufnahmekette diskutieren. So von Purist zu Purist.

    • Profilbild
      polyaural •••

      — Und hier Teil 2 meines Kommentars —
      • Und da es sich hier um einen Praxistest handelt ist (für mich) die wichtigste Info nicht der Preis oder der Klang, sondern die Tauglichkeit als Instrument. Und das ist hier deutlich rausgekommen. Danke Florian für die deutlichen Worte die gerade dieses Thema beleuchten.
      Jeder muss selber entscheiden ob er für 4.000 Euro drei bis zehn Synthesizer bestellt, die im „Feature-F*cking“ ganz weit vorne sind, oder ob er ein einziges, robustes und musikalisches Instrument kauft, das für seine Zwecke richtig ist.
      Aber sich darüber zu beschweren, das ein Gerät nicht seinen Bedürfnissen oder Ansichten darüber entspricht wie etwas sein sollte, das ist schon schwer irritierend. Sag‘ ich jetzt mal so …

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        olduser

        Da hast 100% Recht, gerade im Fall dieses Klassikers ist Preisjammerei eh schon sinnlos, weil ich mich freue ein funktionierendes Instrument von Moog zu bekommen, das nebenbei hervorragend justiert ist, auf dem Gebrauchtmarkt muss ich irgend einem dahergelaufenen Preistreiber das Geld in die Hand drücken für ein Gerät das er nicht einmal wirklich kennt, aber so tut als ob etc. da gebe ich persönlich das Geld lieber für einen Neuen mit 3 Jahren Garantie aus.Das hat Moog im Gegensatz zu DSi ganz hervorragend umgesetzt, DSI baut keine P5 lässt sich aber den AnSchein des P5 oben drauf bezahlen, hätten die den für 5000 € so angeboten wie Moog hätte ich sofort zugeschglagen. Danke an die Firma Moog die alles richtig gemacht hat.

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    pppch AHU

    sry.. in dieser preisklasse sind schlecht gehende bender ein nogo…
    stell dir vor du kaufst ne custom strat für das geld.. und das tremolo scheppert…

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    BadTicket

    Mal was anderes, nämlich zur Aussage: „Man fragt sich ja auch nicht, ob der Ur-Meter in Paris zu kurz oder zu lang ist. Er ist einfach das Maß, an dem sich alle anderen zu messen haben.“
    Doch, das macht(e) man. Und so ist eben das Urmeter in Paris seit 1960 – also 10 Jahre vor dem Minimoog – nicht mehr das Mass aller Dinge. Und genau so darf man auch einen Minimoog „hinterfragen“…

    • Profilbild
      pppch AHU

      na dann kauf mal schön… den hersteller freuts..
      ich bleibe mit meinem se1-x glücklich.. der ist mir mini genug.. und auch noch mehr ;)

  28. Profilbild
    8 Bit Fighter

    Alleine die Tatsache, daß der Minimmog weder PWM noch einen separaten Regler fuer Release besitzt, macht ihn fuer mich vollkommen uninteressant. MFB Dominion 1 kann alles, was der Mini kann und viel mehr und klingt mindestens so edel und fett.

    Ich hoffe, daß DSI irgendwann mal eine monophone Version von Prophet 6 mit 3 VCO’s und ohne DSP-Effekte auf den Markt bringt.

  29. Profilbild
    psv-ddv

    Super Test, vielen Dank dafür!
    Ahhhh, endlich mal praxisnahe Klangbeispiele. :-) Wenn man ein Ohr für Mischungen hat, kann man sehr gut hören wie der Mini sich gegenüber den anderen Instrumenten und Effekten verhält. Damit ist dann auch der Stil der sehr gut gemachten Demos nicht entscheidend. Dass ist alles was ich zur Beurteilung des neuen Mini brauche. Top!

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    Atomicosix

    Das ist ein guter ehrlicher Test, vielen Dank dafür. Das man ein Instrument im Zusammenhang mit anderen Spuren (Drums usw.) testet ist doch okay, über F/X kann man sich aber streiten. – Also ich finde die fast 4000 Euro doch recht teuer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt da nicht. Einen Arturia MaxiBrut kann man für die Hälfte des Preises bekommen und das mit wesentlich mehr Features, Midi, Sequencer und vorallem Speicherplätzen. Ohne Speicherplätze das geht gar nicht mehr, die gibt es übrigens seit über 36 Jahren. Was mich auch vom Kauf abhalten würde wäre das externe Billignetzteil. Der Original Minimoog hat ein interenes Netzteil. Der Moog Voyager war da wesentlich besser ausgestattet und das mit vielen Speicherplätzen.

  31. Profilbild
    Doc

    Ist doch toll das die Musikindustrie ihre Oldtimer neu auflegt. So kann man stetig die in den 70ern erworbenen Synths, welche man in geistiger Umnachtung Mitte der 80er verkauft hat, neu erwerben.
    Ob ARP Odyssey, MS 20, Minimoog…..etc.

    Fuer die Roland SHs hab ich mir ne BS II gegoennt. Jetzt fehlt nur noch n Prodigy Nachfolger.

    Programmspeicher brauch ich nicht unbedingt.

    Spielen/musizieren und kurbeln ist angesagt… Audiorecoder Rec…und ab gehts.

    Wenn ich bedenke was ich nur die letzten paar Jahre für Macs, PCs und Musiksoftware ausgegeben habe….

    Ne Workstation als Zentrale..der Rest kurbelbare Hardware und n Stepsequenzer…

    Mehr ….?…. Dann sitz ich ans Klavier oder Orschel.

  32. Profilbild
    pppch AHU

    das währe doch was für behringer.. patente gibt es lange keine mehr… die snobs mal schnell mit nem deep-mini model A :P an die wand fahren… ;) ;) ;)

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      BadTicket

      Ja, das ist cool. Und morgen kommt ein Asiate und macht Deinen Job billiger und Du stehst auf der Strasse. Dich bezahlen können ja dann die anderen.
      Hauptsache billig….

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    amazonaman AHU

    Und was ist mit dem Monark? Soll er nicht genau so gut sein, der ist doch aber ziemlich billig? Warum soll ich dann soviel Geld bezahlen? Ist doch angeblich das gleiche!

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      olduser

      Das Gleiche ist es nicht, aber man kann den Monark als Platzhalter klar einsetzen, ob das Spass macht, den meisten Zuhörern wir es egal sein, dem Synthiefreak macht es wohl keinen Spaß,meiner liegt ungenutzt auf der Platte;-)

  34. Profilbild
    olduser

    Ich habe den Voyager, das Model 15 und jetzt das Model D. Im Grunde kann man alle drei nutzen und mit jedem glücklich werden.

    Den Monark habe ich auch mal gegengecheckt und mal ehrlich er schlägt sehr gut in die klangliche Kerbe

    Also liebe Youngsters lasst den Alten den Glauben an sich selbst und an die Hardware und seit nicht neidisch, den Voodoo der uns verkauft wird von Sammlern und Jägern gibt es nicht. Musikalisch hat das 0 Bedeutung, nehmt ruhig die billigen neuen Tools und erfindet neue Musik, Moog Model d ist für die Olduser.

    Der Rest ist Potenzgehabe, Rechthaberei, Neid, so sind wir leider alle ob alt oder jung arme kleine Menschlein.

    Das zeigen sehr viele dieser Kommentare.

    Leben und Leben lassen

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    Obie69

    Ist denn der ursprüngliche Klang des Klassikers tatsächlich im Reissue zu 100% angekommen, wie alle Tester bei Amazona u. a. (auch international) behaupten? Ohne hier Verschwörungstheorien aufbauschen zu wollen, so glaube ich, dass es eine persönliche Meinung eines Testers gibt und eine solche, die er in einem Test kundtun sollte (zu den mutmaßlichen Beweggründen äußere ich micht nicht). Bekannt ist doch, dass es Moog nicht gelungen ist, alle originalen Komponenten herzubekommen. Von daher finde ich die Behauptung, dass das Klangergebnis identisch ist, recht kühn. Einen A/B-Vergleich hat noch niemand gewagt, doch wenn ich nur allein die Aufnahmen meines Minimoog mit den der Youtube Videos vergleiche, habe ich das Gefühl, dass der neue doch etwas sauberer klingt. Zudem habe ich das Gefühl, dass der Hype um den Reissue die Gebrauchtmarktpreise des Minimoog Klassik ziemlich unter Druck setzt. Ich habe nicht vor, meinen zu verkaufen, doch finde ich, sollten die Besitzer vielleicht lieber noch einmal abwarten, bevor sie ihr gutes Stück verscherbeln und es dann hinterher vielleicht bereuen, wenn sie den Reissue ihr eigen nennen. Ich weiß, dass das hier ketzerisch ist, nur sollte man diesen Gedanken vielleicht mal reflektieren.

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      pppch AHU

      sind halt auch nicht die gleichen alten kondensatoren… und ob jetzt die anderen transistoren im vco soo klangbestimmend sind… ich weiss es nicht..
      was möglich ist.. das dein moog vor 40jahren ganz anderst klang.. ;)

      zum gebrauchtmarkt..
      https://www.ricardo.ch/kaufen/musik-und-musikinstrumente/studioequipment/synthesizer/vintage-moog-minimoog-d/v/an867886110/
      dieser ist schon seit nem halben jahr drin… aber es findet sich wohl niemand…
      nicht bei dieser auswahl.. anderer auch guter synths..
      wenn ich so lese.. nur moog macht den sound darum teuer.. sry.. mein schnöder billigst volca bass ( hat auch 3 osc )macht zum teil schöneren sound…

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      digital-synthologie •••

      „Bekannt ist doch, dass es Moog nicht gelungen ist, alle originalen Komponenten herzubekommen.“

      Bezieht sich das denn auf die elektronischen Bauteile oder die mechanischen?
      Von den elektronischen Bauteilen sieht man nichts in der Schaltung, das es heute nicht zu kaufen gibt. Selbst die miesen µA741 gibts noch zu kaufen.

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    Son of MooG AHU

    Der „zuinige Nederlander“ in mir fragt sich natürlich, ob er, wenn es schon ein Moog sein muss, nicht auch schon mit einem Sub37 gut bedient wäre. Der einmalige Klang des MM bleibt zwar auch weiterhin nur diesem vorbehalten, legt man jedoch auch Wert auf mehr Modulation, ist der neue MM trotz zusätzlichem LFO dem Sub37 klar unterlegen. Zum Glück gibt es in diesem Jahrzehnt eine reiche Auswahl; zu seiner Markteinführung war Minimoog aufgrund seiner Einzigartigkeit das Synonym für Synthesizer. Jetzt kann man wählen, ob man für einen monophonen Synth 300,- oder 3000,- € ausgeben will (oder >10000,-€ für einen Moog Modular). Sind das nicht tolle Zeiten für Synth-Freaks…?

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      pppch AHU

      ich werde leute nie verstehen.. die sich ein system 15 oder grösser von den tassen kaufen.. wenn es das selbe.. eher hochwertiger für 1/3 des preises gibt… steht halt nicht tasse drauf… voll schlimm.. lol..

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        Tyrell RED

        andreas1303 hat recht, bitte etwas zügeln. Qualität statt Quantitat wäre schön ;-)

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      pppch AHU

      sofern du mich meinst.. nein… bin halt erfahren im röhrenverstärkerbau und synthesizer-reparaturen umbauten ..
      mache das auch schon gut 20jahre… sehe das ganze halt ein bisschen anders.. gerade bei 150k preisen..

      und bin mir durchaus bewusst.. das dass nicht jeder versteht…
      feldzug gegen moog.. nee wozu auch..
      Alter, das nervt total! ist das sachlich ?
      ist es uncool..offensichtliche mängel beim namen zu nennen …
      falls es dich interessiert.. es gibt einen ein bisschen offeneren traed.. schreibe doch deine vorstellung doch dort hin… danke

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    andreas1303 ••

    Du hast die Kommentare hier dermaßen zugespammt, das lässt sich kaum noch vernünftig lesen. Führst du einen persönlichen Feldzug gegen die Firma Moog? Alter, das nervt total!

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    iltis30

    Ich finde die Preiskritik etwas … sagen wir engstirnig. Schon eine hervorragende Querflöte kostet den Preis, ein Cello für 4000,- ist gerade mal Mittelklasse, ein Klavier Einstiegsklasse. Eine Gibson L5 kostet zwischen 5000 – 9000 Euro.
    Wenn der Moog hier wirklich auch Fair produziert ist, finde ich das einen Schritt in die richtige Richtung. Mir kommen Synthesizerspieler da wirklich sehr egoistisch vor: so viel wie möglich zu einem maximal niedrigen Preis. Welche Materialen benutzt werden, Arbeitsbedingungen – wird nicht drüber nachgedacht. Beim Gitarrenbau ist beispielsweise das verwendete Holz und der Lack ein Riesen-Thema.
    Leute: Synthesizer sind vergleichweise günstige Instrumente.
    Der Moog kostet das Geld eines guten Instruments.

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      8 Bit Fighter

      Hallo ilitis,

      welche Synthies werden deiner Meinug nach nicht fair produziert und hast du schon die Fabriken besichtigt?
      Ein anderes Beispiel: iphones und Galaxies kosten mehrere Hunderte von Euros, haben trotzdem einen schlechten Ruf, was Produktionsbedingungen betrifft. das zeigt, daß Preis nicht das Problem ist, Außerdem günstig bedeutet nicht automatisch unfaire Bedingung.

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        iltis30

        Natürlich weiss ich das nicht. Aber ich gehe davon aus, das das eher der Standard ist.
        Wenn man sich mit Fairer Produktion und Wirtschaft beschäftigt, kommt man eigentlich immer darauf, das Preise zu niedrig sind bei Massengütern, vor allem elektronischen.
        Wenn der Moog jetzt der erste Synthesizer ist, der ausdrücklich Fair produziert ist, ist das ein gutes Zeichen.
        Du sagts, günstig bedeutet nicht automatisch unfair. Das stimmt. Aber in der Regel.
        Trotzdem bleibt ja meine Aussage, das Synthesizer im Vergleich zu den meisten anderen Instrumenten wirklich günstig sind.

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          pppch AHU

          also bei moog und fair.. die in der fabrik machen nur den mini.. und die modularen.. der rest.. wer weiss ;) asien irgendwo… montiert wird glaubs in Asheville.. das macht es dann zu made in usa… ein legitimer vorgang.. wird bei uns auch praktiziert
          auf asien bezogen ist behringer wohl der einzige wo einigermassen bekannt ist.. wie die verhältnisse sind…
          wie das bei roland yamaha dsi und so ist… keine ahnung..
          aber auch made/teilgefertigt in china/asia

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      Wellenstrom

      Da hinken die Vergleiche etwas.
      Der Querflötist und Cellist nutzen ihr Instrument ganz speziell und in einem eingeschränkten musikalischen Rahmen. Die brauchen punktuell einen Sound, eine Klangfarbe und gut ist.
      Die Gitarrenfraktion ist ’ne Schwanzvergleichklientel. Da geht es viel um Image. Die Preise von mehreren Tausend Euros lassen sich nicht wirklich rechtfertigen, außer mit Designfragen oder limitierten Auflagen etc. Besser klingen tun die auch nicht wirklich als Gitarren, die nur ein Bruchteil dessen kosten.
      Bei Synths sieht es anders aus. Ein Minimoog ist funktional ziemlich eingeschränkt. Wer in elektronischen Gefilden, Pop und Rock unterwegs ist, braucht manchmal mehr als Rechteck, Säge oder Sinus – soll heißen, er braucht auch häufig noch Synthalternativen (FM. Wavetabler, Additive, „Bastarde“ usw.). Da reicht die Anschaffung eines Minimoogs einfach nicht aus. Gilt nicht für alle und jeden, ist klar. Aber wer viel abdecken will, der braucht mehr. Und da rechnet sich so’n oller Rochen nicht wirklich. Dass das Teil Spaß macht, steht ja außer Frage…. aber ein „Best Buy“ isses anno 2016 eben nicht (wenn man das mal nicht durch die Nostalgiker- und Moogpuristenbrille betrachtet).

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        Wellenstrom

        M.E. hätte Moog mit dem Reissue noch zu Lebzeiten von Bob Moog kommen müssen, so vor 12 oder 15 Jahren, als a) der Minimoog noch eher schlecht als recht in VST Versionen realisiert wurde (hat sich ja in den letzten Jahren enorm verbessert) und als b) der große Analoghype erstmal so allmählich in Schwung kam. Da waren andere schneller.

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          Florian Anwander RED

          Warum „hätte kommen müssen“? Was ich so mitbekomme, ist das ReIssue des Model D extrem erfolgreich.
          .
          Und vor 15 Jahre wäre ein Model D böse Konkurrenz für den Voyager gewesen.

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            Wellenstrom

            Bauchgefühl…. wenn die Verkaufszahlen stimmen, dann ist ja gut. Dann trügt mich mein Bauchgefühl… hab eben Fisch gegessen. Vielleicht liegt es daran. ;-)
            Aber ernsthaft… die Präsenz von „Moogemulationen“ und analogen Synths, die den Minimoog in irgendeiner Form kopierten ist doch m.E. in den letzten Jahren sehr stark gewesen. Und für viele von denen, die sich damals mit den „Imitaten“ eindeckten, stellt sich die Frage nach dem Erwerb des neuen, alten Minimoogs nicht.

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              pppch AHU

              das teil ist doch limited… auf wieviel 10,000 stück ? :D
              wenn sie wirklich den voyager auslaufen lassen.. so müsste eigentlich was neues kommen.. oder evtl. auch nichts..
              korg hat ja den ms20 kit und den ms20m auch limitiert..
              sind trotzdem noch erhältlich…

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          pppch AHU

          die originalfirma hat sich aber gegen ende auf tischhockey spiele und telefonherstellung spezialisiert…
          ich hätte gerne so ein hockey. oder ein phone mit cutoff

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        andreas1303 ••

        Es stimmt zwar, dass die Gitarristenfraktion eine Schwanzvergleichsklientel ist, aber das bezieht sich nicht auf den Preisunterschied zwischen einer 2000 und einer 5000 Euro Gitarre, sondern auf die Spielkünste. Ein Porsche mag ein Statussymbol sein, aber bei vielen richtig teuren und teilweise handgefertigten Gitarren, wissen nur wenige Eingeweihte den tatsächlichen Preis. Gitarristen kaufen sich teure Gitarren, weil bei einem Musikinstrument nicht Geiz sondern Qualität geil ist. Man kann Qualität spüren im Handling mit dem Instrument. Eine richtig gute Gitarre kann ein geradezu berauschendes Glücks- und Spielgefühl vermitteln. Und das gilt für Synthesizer ganz genauso. Es mag sein, dass manche Menschen diesen Sinn für Qualität eben nicht haben. Für die gibt es ja zum Glück auch Alternativen.

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          pppch AHU

          @andreas1303
          aus was erschliesst sich für dich den diese qualität… aus der preiswerten fatar-tastatur… oder aus dem ganz normalen elektronischen komponenten, verbauen andere hersteller das was schlechteres ?
          bei elektrischen gitarren ist das ganze eher suspekt.. ich hatte letztens eine 1970er herti in der hand.. das ist die erste billigst kaufhaus-gitarre.. und siehe da, der klang ist ausserordentlich gut… kannst hier nachlesen..
          https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/die-hertiecaster-story-die-geburt-der-billig-e-gitarre.html

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          Wellenstrom

          Ah, so ist das also… das erklärt, warum Jimmy Page ’ne Danelectro 59 für einige Songs verwendete, Ricky Wilson Silvertones oder Jack White bevorzugt ähnliche Gitarren aus dem „Luxussegment“ spielt.
          Interessanterweise haben viele der wegweisenden und innovativen Gitarristen durchaus Cheapos gespielt. Die gehören aber in aller Regel auch nicht zu den typischen Schwanzvergleichern. Man kann sich auch hier oder da ein Plus an Qualität dazureimen, wo nix ist. Generell ein Problem vieler Musiker, zu glauben, dass „teureres“ Equipment „bessere“ Musik macht. Da haben die Marketingabteilungen bestimmter Firmen einfach ’nen guten Job gemacht in Sachen Suggestion.

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            pppch AHU

            @Wellenstrom

            ich hätte das ohne diese zufällige erfahrung auch nicht geglaubt.. aber e-gitarren sind gerade zu prädestiniert für hokuspokus..super dargestellt im film spinal tap (turn it to eleven).. es ist nicht viel dran an klangholz.. und die elektronik fällt doch recht bescheiden aus…
            unterschiede sehe ich am ehesten in der machanik.. und die ist bei der herticaster wirklich schrott, lässt sich aber trotzdem spielen..
            der mini hat den bestbuy schon verdient… aber nur vom hersteller aus gesehen.. wir warten alle auf den herti-mini…:)
            ps: kurt cobain hat eine jaguar gspielt…eine billig gibson.. :)

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              Wellenstrom

              Yep, so is dat… gäbe zig Beispiele für Gitarristen, die mit Cheapos gute Songs komponiert, aufgenommen und live gespielt haben.
              Eigenständiger Sound und gute Handhabung einer Gitarre sind nicht unbedingt ’ne Preisfrage. Aber wie gesagt, das waren/sind auch nicht die Gitarristen, die so’nen Bohei um die Gitarre gemacht haben und sich den Arsch damit haben vergolden lassen (Signature Gedöns, Spezialeditionen und so)

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                  Wellenstrom

                  Jo, Fetisch eben…..wer’s braucht, der soll sich damit eindecken.Im Prinzip ist ja auch gar nix dagegen zu sagen, wenn es inspiriert und den kreativen Ouput z.B. fördert. Dann hat es ja seinen Wert. Ansonsten empfehle ich eher das Sammeln von Briefmarken, Ü-Eiern und so….

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        andreas1303 ••

        Die ganze Mini-Moog-Preisdiskussion zeigt auch, dass manche Leute das Prinzip der Marktwirtschaft noch nicht verstanden haben. Preise müssen sich nicht durch Material- und Herstellungskosten rechtfertigen. Das war eher ein Prinzip der Planwirtschaft, die 1989 in D zum Glück abgeschafft wurde.

  41. Profilbild
    Wellenstrom

    „Und vor 15 Jahre wäre ein Model D böse Konkurrenz für den Voyager gewesen.“

    Aber hat Moog nicht selbst ’nen abgespeckten, unmidifizierten Voyager kurz danach auf den Markt geschmissen?
    Da wäre doch gleich das Reissue Model ’ne denkbare Alternative gewesen, oder?

    Na, egal … wäre ja schön, wenn Moog erfolgreich im Markt bliebe. Aber irgendwie sollte man sich auch bei Moog auf Gegenwart und Zukunft einstellen und danach orientieren. Irgendwann ist auch dieser Analoghype wieder vorbei.

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Moog Minimoog Model D

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