Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

27. Juni 2020

Der Klon der schnurrenden Katze

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Behringer CAT im Desktop-Gehäuse – optisch gelungen

Ganz ohne Teaser hatte Behringer überraschend zum Jahreswechsel 2020 einen Nachbau des Octave The CAT Synthesizers angekündigt. (Einen ausführlichen Blue Box Report zum Original findet IHR HIER) Jetzt, ein halbes Jahr später, habe ich ein Testgerät hier vor mir im Studio stehen.

Historisches zum Octave The CAT

Oktave war eine kleine Synthesizerschmiede, die in den 1970ern in New York Synthesizer in kleinen Auflagen baute. Der Octave The CAT hatte offensichtlich ein Vorbild: den ARP Odyssey und wie „Moogulator“ Mick Irmer in seinem Testbericht für AMAZONA.de ausführlich beschreibt, hat Octave den The CAT gegenüber dem Odyssey von der Bedienung her optimiert und für den Benutzer verständlicher und bedienungsfreundlicher gestaltet und vor allem klanglich übertroffen. The CAT war offensichtlich gut gelungen, aber nach Meinung von ARP zu sehr vom Odyssey „inspiriert“, was letztenendlich sogar zu Rechtsstreitigkeiten führte.

Octave Zhe CAT, das Original von 1976

Der CAT erschien in mehreren Revisionen, final als CAT SRM, der gegenüber dem ursprünglichen rein monophonen CAT Duophonie ermöglichte, es gab auch optional ein Upgrade mit diversen Steuerspannungsverbindungen zur Außenwelt und ein optional schaltbares Filter mit 12 dB Flankensteilheit.  Zu erwähnen ist auch, dass das Filter im SRM auf einem SSM2044 Chip basierte, während es in der ersten Revision noch diskret aufgebaut war.

Ich muss gestehen, ich hatte vor Moogulators Test den The CAT nicht auf dem Schirm. Die Klangbeispiele hatten mir sehr gut gefallen und mich zu weiteren Recherchen animiert, allein es gab und gibt ein Problem – ein The CAT zu rationalen Preisen ist nicht zu bekommen.

Behringer hat sich beim Nachbau an der duophonen Version des The CAT orientiert und bietet auch wie gewohnt diverse Patch-Punkte, man erhält also im Prinzip den Nachbau der letzten Revision des The CAT inklusive einiger (aber nicht aller möglichen) Erweiterungen.

Erster Eindruck des Behringer Cat Synthesizers

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Nach dem Auspacken steht das bereits bekannte Behringer Synthesizer-Pultgehäuse auf dem Tisch. Seitenteile aus Holz, dunkelblau-schwarze  Metallwanne, alles wie gehabt. Wie immer unterscheidet sich das Gerät nur durch die Frontplatte von den anderen Nachbauten der Behringer Produktlinie im Pultgehäuse. Wenn man sich die Fotos des Originals im Netz ansieht, hat Behringer den Look des Originalgerätes sehr detailgetreu übernommen. Aufgrund des stark abweichenden Formfaktors des Pultgehäuses wurden die Bedienelemente verkleinert und die Hüllkurven sind nach rechts gewandert, aber sonst entspricht alles dem Original. Genau genommen ist die Anordnung beim Behringer sogar logischer (oder „moogischer“). Von links nach rechts LFO, VCO 1, VCO 2, Filter, Hüllkurven, VCA und Noise Level.

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Das originale Layout wurde gut auf den Formfaktor des Behringer Desktop-Gehäuses übertragen

Die Klangerzeugung des Behringer Cat

Der CAT ist ein klassischer subtraktiver Synthesizer mit 2 Oszillatoren, einem 24dB/Okt. Filter, einem LFO und 2 Hüllkurven.

Die Oszillatoren

Beide Oszillatoren bieten als Schwingungsformen Sägezahn und Rechteck, Oszillator 1 zusätzlich noch Dreieck. Alle Schwingungsformen sind über dedizierte Fader frei mischbar und es gibt bei beiden Oszillatoren die Möglichkeit, einen Suboctave-Oszillator mit Rechteckschwingung zuzumischen. Der CAT bietet also im monophonen Betrieb bis zu 7 Schwingungsformen zuzüglich weißem Rauschen für die monophone Stimme – da steckt Dampf unter der Haube, man könnte von einer Großkatze sprechen. Zum Erzeugen typischer, kräftiger Sync-Sounds findet man in der Oszillator 2 Sektion einen Schalter, mit dem sich Oszillator 1 zu Oszillator 2 synchronisieren lässt  (Mode A, Mode B, Off).

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Oszillator 1 mit Fine- und Coarse-Tune, Keyboard-Control-Wahlschalter, Modulationsquellen und den 4 frei mischbaren Schwingungsformen

Oszillator 1 lässt sich grob von 0,2 Hz bis 2 kHz einstellen und feinstimmen, Oszillator 2 lässt sich im Bereich von 2 Oktaven feinstimmen. Das habe ich mal in folgenden drei Beispielen festgehalten:

LFO

Der LFO hat einen Frequenzbereich von 0,03 bis 30 Hz bei Sinus- und Rechteckschwingung und kann per Fader bis zu 5 sec. verzögert werden. Zusätzlich lässt sich VCO 1 im Audiopfad stummschalten und als Modulationsquelle einsetzen.

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Der „Bender“, der originalgetreu übernommen wurde, Octave-Shift, Glide und die LFO-Frequenz, darüber MIDI als DIN oder USB

Hüllkurven

Der CAT hat zwei Hüllkurven an Bord, einmal ADSR und einmal AR, ganz wie sein Vorbild der ARP Odyssey. Hier hat man leider die Chance verpasst, den Pfad der exakten Kopie zu verlassen und dem CAT zwei vollwertige ADSR-Hüllkurven zu verpassen. Die Hüllkurven können von LFO und Gate getriggert und geloopt werden. Weiterhin hat der CAT eine Sample & Hold Schaltung an Bord, die mit VCO 1 oder weißem Rauschen beschickt werden kann.

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Die Hüllkurven des Behringer CAT, daneben der VCA und der Rauschgenerator, darüber die Patch-Punkte

Die Behringer Cat Filter

Das Lowpass-Filter bietet eine Flankensteilheit von 24 dB, über 2 Fader sind wie üblich Cutoff-Frequenz und Resonanz einstellbar. Über ein Poti lässt sich die Intensität des Key-Trackings der Cutoff-Frequenz regeln.

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Das Filter mit Keytracking, Modulation und VCO 1 Mute-Möglichkeit

Modulation

Die Modulationsmöglichkeiten sind sehr umfangreich, aber das Layout des CAT hat diese im Gegensatz zum Vorbild ARP Odyssey sehr intuitiv abgebildet. Generell sind die Modulationsquellen in jeder Sektion abgebildet und (VCO 1, VCO 2, Filter, Amp), per Schalter wählbar und mit direkt unter dem Schalter angeordneten Potentiometern in der Intensität regelbar.

Oszillator 1 lässt sich dabei über den LFO und durch eine der zwei Hüllkurven oder Oszillator 2 modulieren. Zusätzlich ist eine Pulsbreitenmodulation möglich, die über eine Sinusschwingung, die ADSR-Hüllkurve oder eine Gleichspannungsschaltung gesteuert werden kann.

Oszillator 2 lässt sich ebenfalls über den LFO und durch eine der zwei Hüllkurven oder Oszillator 1 modulieren. Werden die beiden Oszillatoren gegengleich moduliert, sind  Crossmodulationen möglich.

Beim Filter gibt es zwei Modulationsquellen: den LFO inkl. Sample & Hold und eine der zwei Hüllkurven oder VCO1. Zusätzlich gibt es in der Filtersektion auch die Möglichkeit, VCO1 per Schalter aus dem Audiosignalpfad herauszunehmen.

Der VCA schließlich lässt sich über die Hüllkurven modulieren oder für Drones auf Dauerbetrieb schalten.

Patch-Möglichkeiten

Für die Einbindung in Modularsysteme oder die Verschaltung mit anderen Synthesizern über CV bietet der Cat folgende Patch-Punkte:

  • CV In: VCO 1, VCO 2, Gate, VCF Fc, VCF Q, VCA und Audio In
  • CV Out: KB, Gate, ADRS und AR

MIDI

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Der Behringer CAT von hinten – Main Outputs, Power-Switch, Anschluss für den Netzadapter. Der MIDI-Channel ist wie üblich über DIP-Switches einzustellen.

MIDI-Einbindung geschieht über USB (class compliant) und über DIN-Buchsen (In, Thru).

Der Behringer the CAT in der Praxis

Klingen tut die Katze  schon sehr fein, vor allem in tieferen Lagen schnurrt die Katze definitiv. Sehr fette Bässe und Leads sind möglich und wenn man VCO 1 und VCO 2 crossmoduliert, sind FM-artige harte Bässe möglich, die man dem kleinen Desktop-Gehäuse nicht zutrauen würde. Mit den umfangreichen Modulationsmöglichkeiten lassen sich schräge, experimentelle Klänge formen, die Hüllkurven sind schnell genug für Perkussives, könnten aber noch einen Ticken schneller sein. Generell ist anzumerken, dass vor allem die Drehregler haptisch sehr gelungen sind, sich sehr angenehm anfühlen und einen sehr geschmeidigen Drehwiderstand haben. Sie sind deutlich leichtgängiger als die Potis beim Model D aus gleichem Hause, die Größe ist sehr angenehm. Die Potis eines Roland SE-02 wirken im Vergleich dazu wie Spielzeug – zu klein, zu eng angeordnet, wackelig.

Bei den Schiebereglern bin ich da nicht ganz so glücklich. Einerseits ist die Hardware auch da besser als z. B. bei Rolands Boutique-Serie, deren Fader trotz filigranerer Bauweise schwergängiger sind, andererseits sind die Regelwege doch kurz. Bei den Hüllkurven und den Levels der Schwingungsformen und beim LFO kann man durchaus damit arbeiten, zumindest beim Filter finde ich  die Kalibrierung problematisch, da ist Fingerspitzengefühl gefragt. Dem CAT Sounds zu entlocken, ist durchaus mit Schraubarbeit verbunden, aber eines muss ich dem CAT zugestehen, er klingt wirklich fett und gut und je besser man die Katze und ihre Eigenheiten kennenlernt, desto größer ist auch der Spaßfaktor. Auch der duophone Modus ist sinnvoll, macht Spaß und ist meiner Meinung nach auch besser gelungen als beim Behringer Poly-D. Und da ja doch max. 4 bzw. 3 Schwingungsformen pro Oszillator zur Verfügung stehen, ist der Sound auch da nicht dünn.

Etwas übertrieben wurde es mit der Originaltreue meiner Meinung nach beim Bender, der wie beim originalen CAT aus den 80ern aus einem Fader mit Mittenrastung besteht, noch dazu mit einem Bereich von einer Oktave up/down auf dem sehr kurzen Fader-Weg. Der Bender des Behringer CAT ist so schlicht nicht brauchbar. Vielleicht denkt Behringer ja auch über eine Keyboard-Version wie beim Poly-D nach, der Korg MonoPoly-Clone kommt ja auch in diesem Formfaktor und dieser bietet doch wesentlich mehr Platz.

Test: Behringer Cat Analog-Synthesizer

Stichwort Formfaktor: Die Potis sind sehr gelungen, die Fader-Wege leider kurz

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte, die zumindest was die Haptik betreffend dem Formfaktor und der damit einhergehenden Miniaturisierung geschuldet sind, ist der Behringer CAT ein sehr empfehlenswerter analoger Synthesizer mit gutem und eigenständigem Klang. Besonders hervorzuheben ist, dass hier ein Nischengerät wiederbelebt wurde, von dem viele ohne den Nachbau durch Behringer nicht einmal gewusst hätten, dass das Original überhaupt existiert hat. Und den kann man sich 40 Jahre später für kleines Geld als Nachbau ins Studio stellen – dafür ein Dankeschön!

Und nicht zu vergessen ist, bei artgerechter Haltung schnurrt diese Katze sehr schön!

Der Behringer Cat on YouTube

Fazit

Behringer liefert mit the CAT  Synthesizer einen insgesamt gelungenen Nachbau eines als Geheimtipp gehandelten, im Design eng an den ARP Odyssey angelehnten duophonen Analog-Synthesizers der 80er-Jahre, der von manchen Kennern sogar als der „besserer“ Odyssey gehandelt wurde. Der platz- und kostensparende Einsatz des Standard Behringer Desktop-Gehäuses zwang die Entwickler, die Bedienoberfläche deutlich zu verkleinern. Das Layout wurde sehr gut umgesetzt, die Miniaturisierung der Fader macht die Bedienung aber fummelig. Der Sound hingegen ist größer als das Gehäuse, vor allem bei Bässen und Leads sehr fett und hat seinen eigenen Charakter. Da das Original zu vernünftigen Preisen nicht mehr zu bekommen ist, erübrigt sich hier auch die leidige Klon-Debatte. Vor allem preisleistungsmäßig erhält man hier ein mächtig schnurrendes Kätzchen.

Plus

  • Klang
  • Nachbau eines seltenen und fast nicht mehr zu bekommenden Gerätes
  • gelungenes Layout
  • Potis haptisch gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • Fader-Wege kurz
  • Kalibrierung des Cutoffs

Preis

  • 319,- Euro
Klangbeispiele
Forum
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      lightman  AHU

      Die Rache der Katze im Rattenjahr 2020. In alten Zeiten in China wußte man nicht, wie man das Alter berechnen sollte. Daher beschloß Kaiser Yu Di, 12 Tierkreiszeichen zu benennen, mit denen dies zu bewerkstelligen sei. Er wählte 12 Tiere aus und sagte ihnen, daß das erste Tier, das den Fluß beim Palast überqueren würde, das erste Zeichen werden würde.

      Damals waren Katzen und Ratten noch Freunde, deshalb bat die Katze, die gerne als erste im Tierkreis stehen wollte, ihre Freundin die Ratte, sie rechtzeitig zum Wettschwimmen zu wecken. Die Ratte jedoch wollte ebenso Gewinner sein und ließ die Katze schlafen.

      Da die Ratte nicht schwimmen konnte, sprang sie kurzerhand auf den Rücken des Büffels, der schnell über den Fluß schwamm, sprang am anderen Ufer herunter und rannte ins Ziel, so gewann sie das Rennen und wurde zum ersten Tierkreiszeichen des chinesischen Horoskops.

      Als die Katze erwachte, wurde sie so wütend über den Verrat der Ratte, daß sie die Freundschaft aufkündigte. Seitdem ist die Katze aus Rache hinter Mäusen und Ratten her, weil sie nicht in den Tierkreis aufgenommen wurde.

      Ach ja, und der Synth ist auch echt cool. :)

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        AMAZONA Archiv

        hehehe, so genau wollte ich es gar nicht wissen. Mir ging einfach nur der Al Stewart Song durch den Kopp. Aber sehr interessant. Dachte sachtätlich, die Katze sei Teil des chinesischen Tierkreiszeichens. Dem ist nicht so. Wieder was dazu gelernt.

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    phil_dr110  

    Von diesem Synth bin ich sehr angetan und ich nutze ihn auch wirklich gerne. Der Formfaktor ist halt sehr kompakt, deshalb sind die Faderwege kurz, aber ich komme gut zurecht damit.

    Beim Behringer Synth Tool sollte aber nochmal nachgebessert werden. Von Haus aus ist das Triggerverhalten auf Low Key ohne Retrigger eingestellt und so auch nicht zu ändern. Für aufsteigende Melodien ist das ein echtes Hindernis. Man kann es umgehen, indem man Poly Chain benutzt und siehe da: Alle Triggervarianten sind einstellbar. Allerdings funktioniert die Duophonie dann nicht.
    Da komt bestimmt nochmal ein Update :)

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      Mathias Doblhammer

      Stimme voll zu. Sehr feiner kleiner Synth, aber das Envelope- und Triggerverhalten ist leider nervig. Low Key Priorität im Duo Mode passt für meinen Spielstil gar nicht… Ich hoffe, dass hier ein Update mit mehr Optionen nicht lange auf sich warten lässt!

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    costello  RED

    Danke für den Test! Mit Sync, Crossmodulation und S&H ist The Cat schon ziemlich gut ausgerüstet. Die Bässe machen auch ordentlich Druck. Nur die Assoziation eines schnurrenden Kätzchens will sich bei mir partout nicht einstellen. Ich finde den Klang – speziell in den hohen Lagen – ziemlich bratzig. Wenn der ARP Odyssey das Vorbild ist – der kann definitiv auch ganz sanfte Töne von sich geben.

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        toneup  RED

        Doch, der Cat kann auch sanfter, beim schrauben hat es mich aber immer in Richtung der veröffentlichten Soundbeispiele getrieben.

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            toneup  RED

            Korrekt, man muss den Eingangspegel ins Pult oder in die Wandler stets im Auge haben oder ggf mit Kompression arbeiten, die Pegelsprünge sind nicht von schlechten Eltern.

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    mdesign  

    ich denke, jetzt hat UB mit den mono-schuhkartons genug geübt, jetzt wird’s zeit für UB-Xa, jUBiter 8 und CUBS-80. und dann langt’s aus meiner sicht auch wieder – man muss nicht jeden lötkolben von damals nachbauen, nur weil man’s kann.

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    Chromengel  

    Sehen wir es doch gelassen und freuen uns darüber, das wir etwas Odyssey-artiges für das Rack bekommen. Platzsparend und trotzdem gutklingend. Und wir haben Filter CV IN usw.
    Für mich ist das eine Alternative.

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    8-VOICE  AHU

    Hattest du das Osc. Sync. Problem nicht gehabt welches viele haben? Das würde ich auch in die Minusbox schreiben. Bis jetzt gibt es ein gut von mir, wenn das Sync. Problem behoben ist, ein sehr gut.

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      toneup  RED

      Also es gab 2 Sachen die an meinem CAT Testmodell auffällig waren und , erstens manchmal Probleme mit dem Triggern von Noten bei aufsteigenden Intervallen , und ein nicht reproduzierbares selten aufgetretenes glitchen beim Umschalten der Sync Modes. Wenn man über in der DAW aufgenommenes Midi ansteuert und am CAT noch etwas während der Aufnahme schraubt (weil nur 2 Hände und wir beschrieben die zum Teil sehr feinen Regelbereiche) ist das Triggerproblem kein essentielles. Im Moment gibt es betreffend Trigger auch den Workaround über den Poly Chain Parameter wie in den Kommentaren bereits beschrieben. Betreffend des Glitch gibt es widersprüchliche Kommentare von Usern im Netz, mich persönlich hat das aufgrund meiner Arbeitsweise jetzt nicht rasend gestört, außerdem kann ich mangels Vergleich mit dem Original nicht beurteilen, ob das dort auch so ist und somit konstruktionsbedingt. Generell ist es beim Schrauben am Cat so, das bereits kleine Veränderungen an den Modulationsintensitäten große Wirkung haben können. Man muss mit dem Synth schon umgehen lernen. Aber er klingt und hat ein sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis, das sollte man im Hinterkopf behalten.

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        8-VOICE  AHU

        Habe die Soundbeispiele erst nach dem Kommentar gehört, da fällt mir jetzt nichts negatives auf. In dem Vergleichsvideo von Starsky Carr ist es schlimm. Der originale CAT hat das Problem nicht.

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          toneup  RED

          Danke für die Info bezüglich des Originals. Ist das das Video das auf gearsluts verlinkt ist?

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            AMAZONA Archiv

            Immer noch Triggerprobleme? Ich habe den D und hatte den Pro-1. Beide ohne Probleme. Den WASP zweimal deswegen zurückgeschickt und dort gelassen woher er kam und der CAT nun schon wieder? Der Aufwand zu kaufen ist bei so einem Bug für mich persönlich zu groß. Warum und wieso zur Hölle ist es nicht möglich einen einfachen und verläßlichen Trigger auszuführen?

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              toneup  RED

              Hallo, vielen Dank für die Links, das erste Video habe ich als Grundlage für den Test gesehen. Das Fazit ist ja das der Behringer CAT den Charakter des Originals dann doch trifft, und das würde ich auch so hören, Wellenformdarstellung im Vergleich einmal aussen vor gelassen, ich halte das bei allen Youtube-Channels immer für Bling Bling, der praktische Nutzen erschließt sich mir nicht. Ich bin in erster Linie Musiker und kreativ tätig, entweder ein Instrument packt mich auf der emotionalen Ebene oder eben nicht, der Behringer CAT kann das für mich.

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              toneup  RED

              @ hectorpascal – Ich hätte das so verstanden, das die Triggerprobleme mit der möglichen duophonie des Cat zu tun haben , im Test des Originals von moogulator wird darauf hingewiesen dass es keine Midifizierung des Originals gab, die das Problem in den Griff bekommen hat, der Model D hat das Problem (bei mir) nicht, der ist aber auch monophon.

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    toneup  RED

    @ hectorpascal – Ich hätte das so verstanden, das die Triggerprobleme mit der möglichen duophonie des Cat zu tun haben , im Test des Originals von moogulator wird darauf hingewiesen dass es keine Midifizierung des Originals gab, die das Problem in den Griff bekommen hat, der Model D hat das Problem (bei mir) nicht, der ist aber auch monophon.

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      iggy_pop  AHU

      Geht mir genauso — ich höre nichts, von dem ich jetzt spontan „Wow!“ sagen würde. In Anlehnung an Loriot würde ich eher sagen:

      Klingt alles wie das Erste. — Falsch, wie das Zweite. Das ist Qualität.

      Klingt alles wie irgendein analoger Synthesiser, der von lustigen Furzgeräuschen bis hin zu den eingebauten Presets „Bass“ und „Solo“ alles irgendwie kann — ein klangliches Alleinstellungsmerkmal, das ihn von anderen Geräten abhebt und deutlich unterscheidet, höre ich da nicht.

      Das ist alles ziemlich x-beliebig.

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