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Meine neusten Kommentare

Ich habe den Physiklehrer raushängen lassen, denn Mikrofonie und Mikrofonierung sind technisch völlig unterschiedliche Dinge. Und ja, ich finde gute Umgangsformen wichtig.
Ich bin ja allen Leuten dankbar, die ihre wertvolle Zeit investieren, um bei Amazona einen Test zu schreiben. Ich finde nur, dass Arroganz hier völlig fehl am Platz ist, besonders, wenn man in seinem Artikel Anfängerfehler macht und von "Mikrofonie" statt "Mikrofonierung" spricht. Also, bitte einen Gang zurückschalten im Porsche Turbo S.
Danke für den Test. Der Sound der Beispiele wird dem Pedal leider nicht gerecht. Auf dem Strymon-Youtube-Kanal kann man hören, wie das Ding wirklich klingt und wie flexibel es ist. Ich hoffe, dass der Boutique-Hype mit völlig überteuerten Analogpedalen bald ein Ende hat. Und "handgemacht" ist das Ding garantiert nicht - höchstens von Hand zusammengebaut. Außerdem hat es nur einen analogen FET-Schaltkreis zum Verstärken des Gitarrensignals. Dahinter geht es ausschließlich digital weiter. Kein Germanium aus der Frühzeit der Transistortechnik :-) Finden wir uns damit ab: analog is OUT!
Vielen Dank für den sehr guten Test, Stephan! Diese Pedal ist für mich mit Abstand das innovativste Zerrpedal, das in den letzten Jahren erschienen ist. Der Sound ist umwerfend, die Ausstattung umfangreich und sinnvoll und die Bedienung ist einfach und praxisnah. Es sollte vielleicht noch ergänzt werden, dass man im EXPRESSION MODE mit einem Pedal zwischen zwei komplett unterschiedlichen Reglereinstellungen stufenlos "morphen" kann. Nimmt man alle Extras zusammen (Noise Gate, Buffer, Booster, Speicher, Morphing) muss man das Riverside eigentlich als preiswert bezeichnen. Einen Seitenhieb auf die völlig überteuerten analogen Boutique-Zerrer mit esoterischer Handverdrahtung und verstaubten "New Old Stock"-Teilen aus Armeebeständen spare ich mir hier. :-)
Der Satz "Ich empfinde rein rationale Menschen als Personen, die sich einem großen Teil der Wahrnehmungsmöglichkeiten in der Welt aktiv entziehen." ist für mich schon starker Tobak. Ich kenne keine rein rationalen Menschen. Und ich kenne auch keine rein emotionalen Musiker, die mit Technik gar nichts zu tun haben (wollen). Diese schwarz/weiß-Sichtweise wird weder der Technik, um die es im Workshop geht, noch der Musik gerecht und ist alles andere als liberal und weltoffen. Leute, die sich mit ihrem Fachwissen hier einbringen könnten, werden durch solche Abwertungen sicher abgeschreckt. Ich bestreite überhaupt nicht, dass man die Instrumente und elektronischen Geräte, mit denen man Musik macht, in erster Linie nach Geschmack und Gefühl und nicht nach Datenblatt kauft. Das ohmsche Gesetz gilt aber sowohl in einem Röhren- als auch in einem Transistorverstärker. Und es schadet meiner Meinung nach nicht, wenn man sich ab und zu über technische Zusammenhänge Gedanken macht und darüber, wie man z.B. Klang und Spielgefühl durch technische Weiterentwicklungen verbessern kann. Eben so, wie es geniale Entwickler wie z.B. Leo Fender und Bob Moog gemacht haben.

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