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swellkoerper ••••

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Test: Adam S2V, Studiomonitore

am 15.11.2017 14:42 Uhr
Bei der Gehäuse- und Menbrangrösse finde ich einen linearen Frequenzgang bis 35Hz schwer zu glauben. Der Hersteller schweigt sich aus, wie genau das Roll-Off Verhalten im unteren Frequenzbereich aussieht, vielleicht greift ja da der DSP ein. Lässt sich die Physik mittlerweile so durch Digitaltechnik austricksen?
Danke für den super fundierten Test! Ist meine Annahme richtig, dass auch dieses Mal keine Abdeckhaube dabei ist? Und ist das Silber so "richtig" silber oder mit einem Hauch Titan oder Champagner drin wie früher bei HiFi-Bausteinen? Die Bilder sind nicht ganz eindeutig - wie ist denn Verarbeitung der unteren Gehäusehälfte? Auf manchen Bildern sieht alles perfekt gerade aus, auf manchen verzogen. Man könnte evtl. noch anmerken, dass bei Nutzung des Line-Ausgangs kein Auslaufen möglich ist, d.h. beim Abschalten des drehenden Plattenspielers das Signal sofort abbricht (so hab ich`s zumindest beim MK1 gelesen). Gruss
Wenn "Standalone" heisst, dass wie bei Akai der PC zurück in den Controller wandert, ist es ja immer noch "native" :-) Was mich an der Sache einzig und wirklich interessiert, ist ob Reaktor und Kontakt weiterentwickelt werden. Reaktor hatte ich damals schon längst abgeschrieben, haben sie doch 10 Jahre (!) für einen vollen Versionssprung gebraucht. Aber schlussendlich sie haben geliefert, und das hat mich in der Überzeugung bestärkt, dass sie ihre langjährige Poweruser-Basis nicht vergessen haben, auch wenn sich ihr Portfolio in der Zwischenzeit weg von Synthese hin zu Samplecontent gewandelt hat.
Kore war damals ein erster Versuch mit vielen guten Ansätzen. Kontrol war schon ein Riesenschritt nach vorne. Jetzt stelle man sich eine dritte Generation vor, mit einer Standalone-Hardware a la MPC Live oder X, auf der perfekt integriert der Complete-Kontent läuft. Nur als Beispiel. Ich glaube, sie haben hier die Chance den gesamten Markt umzukrempeln. Hoffentlich bleiben sie dabei sympathisch und mutieren nicht zum Kraken.
Ich habe zwar keine Ahnung, welche Auswirkungen solche Investitionen auf ein mittelständiges Tech-Unternehmen haben, aber sicher nicht so harmlos wie hier dargestellt. Ich könnte mir vorstellen, dass sie einen neuen Anlauf zur Integration von Soft- und Hardware unternehmen und damit alles Dagewesene in den Schatten stellen. Die deutliche Tendenz dazu haben sie ja seit Jahren und dabei wäre zu befürchten, dass sie die Konkurrenz mit allerhand propertiären Formaten und Schnittstellen unter Druck setzen. Eine andere Möglichkeit wäre, die Produkte zur Musikproduktion weiter zu banalisieren und damit massiv in die Breite zu gehen und nicht-technik-affine Käuferschichten anzusprechen. Jedenfalls denke ich, dass man sehr schnell sehen wird, wohin die Reise gehen soll.

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