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Test: Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Professioneller Studiokopfhörer für Mixing & Producing

19. Februar 2024
sennheiser hd490 pro plus test des studiokopfhörers

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Vor wenigen Wochen hatte Sennheiser seine erste Produktneuheit des Jahres 2024 vorgestellt. Den neuen Studiokopfhörer Sennheiser HD490 gibt es in den Varianten „Pro“ und „Pro Plus“, wobei es technisch keinerlei Unterschiede gibt. Einzig der Lieferumfang unterscheidet sich. Was der HD490 Kopfhörer zu bieten hat und für wen er sich eignet, erfahrt ihr im folgenden Testbericht.

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Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Sennheiser hat seinen HD490 als offenen Kopfhörer designt, d. h. grundsätzlich sollte für die beiden Bereiche Mix & Mastering geeignet sein, wobei eine Besonderheit des HD490 Pro die zwei unterschiedlichen Ohrpolster darstellen. Das Erste ist laut Sennheiser für „Mixing“ geeignet, das Zweite für „Producing“.

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Unterschiede zwischen dem HD490 Pro und dem HD490 Pro Plus Kopfhörer

Als zusätzlichen Lieferumfang bietet die Pro Plus Version des HD490 ein zweites Anschlusskabel (Länge 3 m, gerade ausgeführt), ein zweites Kopfbügelpolster und eine Tasche für Transport und Aufbewahrung an. Der Preisunterschied zwischen den beiden Varianten liegt aktuell bei 76,- Euro.

Hier das offizielle Video zum Kopfhörer:

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Der erste Eindruck ist sehr gut. Der Kopfhörer wird in einem schlichten, bunt bedruckten Pappkarton geliefert. Da Sennheiser uns die Plus-Version für den Test zur Verfügung stellte, finde ich darin den Kopfhörer samt einer Aufbewahrungstasche. Neben dem Kopfhörer befinden sich in der Tasche noch ein Quick Start Guide, Sicherheitshinweise, eine Download-Karte für die DearVR Mix-SE Software, das besagte zweite Paar Ohrpolster, zwei Kabel und ein Adapter von Groß- auf Kleinklinke. Damit ist alles vorhanden, was man für den Einsatz und den Alltag mit dem Kopfhörer benötigt.

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Der Kopfhörer besteht aus einem soliden Metall-Kunststoff-Mix und bietet verarbeitungstechnisch keinen Anlass zur Kritik. Alle Teile sind sicher miteinander verbunden und machen einen langlebigen Eindruck. Das Gewicht liegt bei leichten 260 g, die Farbe ist schwarz.

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Das offene Design lässt sich sofort am schwarzen Gitter erkennen, das Sennheiser auf den Außenseiten der Ohrmuscheln positioniert hat. Diese erlauben einen Blick nach innen und verschaffen dem Kopfhörer ein gutes und modernes Aussehen. Die Ohrmuscheln sind per Drehmechanismus am Kopfbügel montiert und lassen sich entsprechend um rund 180 Grad drehen. Einklappen lassen sie sich dagegen nicht. Zwei Schaumstoffteile auf der Unterseite des Kopfbügels sorgen dafür, dass der Kopfhörer angenehm auf dem Kopf aufsitzt.

Die offene Bauweise zeigt sich auch beim Tragekomfort. Entgegen so manchem geschlossenen Modell wirkt der Kopfhörer nach dem Aufsetzen sehr luftig und angenehm. Zu diesem positiven Gefühl trägt natürlich auch das geringe Gewicht bei. Der Anpressdruck ist ausreichend hoch genug.

Kabel lassen sich am Sennheiser HD490 per Mini-XLR-Stecker anschließen. Nach dem Einstecken verriegelt der Stecker automatisch und lässt sich erst durch Druck auf einen kleinen Knopf wieder entriegeln. Sehr gut, damit ist unbeabsichtigtes Herausrutschen ausgeschlossen.

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Technische Daten zum Sennheiser HD490 Pro

Für alle Fakten-Wisser hier zunächst die wichtigsten technischen Spezifikationen des Kopfhörers. Entscheidend ist aber wie so oft der Höreindruck, dazu gleich mehr.

Als Frequenzgang gibt Sennheiser beim HD490 Pro (Plus) den Bereich 5 bis 36.100 Hz an. Vor allem die 5 Hz sind natürlich eine Ansage, denn bis in solche tieffrequenten Bassbereiche reicht kaum ein Kopfhörer hinab. Überprüfen lässt sich dies, rein mit dem Gehör, zwar nicht, aber mein grundsätzlicher Eindruck aus vergangenen Kopfhörertests ist, dass sich solche breiten und großen Frequenzbereiche dennoch im Höreindruck widerspiegeln – solche Kopfhörer klingen oftmals etwas luftiger und entspannter.

Sennheiser setzt beim neuesten Kopfhörer auf 38 mm Treiber, die Impedanz gibt der Hersteller mit 130 Ohm an. Der maximale Schalldruck liegt bei 128 dB SPL, der Klirrfaktor bei <0,2 %.

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Sennheiser HD-490 PRO
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Wie klingt der Sennheiser HD490 Pro Plus?

Worin die Unterschiede. zwischen offenen, halboffenen und geschlossenen Kopfhörern liegen, hat mein Kollege Sigi Schöbel vor einiger Zeit in seinem Kopfhörer-Vergleichstest erklärt. Folgend seine Ausführungen dazu, die den Unterschied verdeutlichen und Interessenten eine Hilfestellung geben sollen, welche Art von Kopfhörer für sie infrage kommt:

Was ist ein offener Studiokopfhörer?

Ein OFFENER Kopfhörer hat auf der Außenseite keine Abschottung der Schallwellen, es dringt also alles ungedämpft nach außen. Der Vorteil ist, dass sich das Klangbild extrem luftig und frei entwickeln und eine hervorragende Räumlichkeit vermittelt werden kann. Allerdings sind diese Kopfhörer nur am Mischpult zum Mischen oder Mastern geeignet, als Monitorhörer für die Musiker taugen sie nicht, da der austretende Schall allzu deutlich von den Mikrofonen wieder aufgenommen wird.

Vorteilhaft ist im Regieraum hingegen, dass man sich bei aufgesetztem Hörer noch unterhalten kann, im Gegenschluss dringen aber auch wieder unerwünschte Außengeräusche in den Hörer ein (wenn die Musiker miteinander reden etc.). Akustisch gesehen ist ein offener Kopfhörer leichter zu beherrschen als die geschlossenen Typen, da man hier mit weniger Reflexionen der Muscheln zu kämpfen hat. Darüber hinaus ist der Bassbereich bei offenen Typen tendenziell eher schlank und man schwitzt beim längeren Tragen nicht so sehr um die Ohren herum, da die warme Luft ungehindert austreten kann.

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Was ist ein geschlossener Kopfhörer?

Der GESCHLOSSENE Kopfhörer ist exzellent für die Studioräume geeignet, da hier der Schall nur sehr mäßig nach außen tritt und somit kein großes Problem für Aufnahmen mit Mikrofonen darstellt. Man kann sie in Aufnahmesituationen relativ laut machen, was gerade Musiker im Rock-Bereich durchaus zu schätzen wissen. Der Bassbereich kommt meist druckvoll, bei billigen Kopfhörern dieser Bauart führt das dann gerne zu Matsch und Mulm.

Für das Monitoring im Live- und DJ-Bereich ist dieser Typ die einzig vernünftige Wahl, denn ein geschlossener Hörer lässt nicht nur die Geräusche von innen nach außen wenig durchdringen, er isoliert auch in Gegenrichtung vernünftig. Nachteilig ist der Wärmestau um die Ohren herum (zumindest bei ohrumschließenden Typen) und manche mögen den „Voll-auf-die-Ohren“-Effekt nicht so gerne, denn geschlossene Kopfhörer klingen prinzipiell sehr direkt und wenig zurückhaltend.

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Was ist ein halboffener Kopfhörer?

Der HALBOFFENE Kopfhörer versucht, beide Bauweisen in ihren Vorteilen zu verbinden: Mehr Bass als beim offenen Typen, aber ein überzeugenderes Panoramagefüge gegenüber dem geschlossenen System. Durch die verhaltenere Isolation kann man sich auch bei aufgesetztem Hörer noch einigermaßen unterhalten, als Monitorhörer für die Musiker sind sie aber nur bedingt geeignet (zumindest bei offenen Mikrofonen), es dringt doch noch eine Menge Sound nach draußen.

Höreindruck zum Sennheiser HD490 Pro Plus

Im Test musste sich der Kopfhörer an verschiedenen Audioquellen beweisen, darunter ein Phonitor Mini von SPL, dem Audioausgang eines UAD Apollo Interfaces und an einem älteren iPhone SE. Als Vergleichskandidat stand der AKG K812 Pro zur Verfügung, ebenfalls ein offener Studiokopfhörer.

Zunächst einmal zeigt der HD490 ein klares und offenes Klangbild, so wie man es letztlich auch von einem offenen Kopfhörer erwartet. Der Klang ist druckvoll, ohne dass zu stark aufgetrumpft und beispielsweise Bassdrums zu stark im Klangbild auftrumpfen, sehr gut. Der druckvolle Sound gilt dabei für entsprechend produzierte elektronische Titel wie auch Songs aus den Bereichen Rock oder Pop. Der angesprochene weit nach unten gehende Frequenzgang zeigt sich beim HD490 Pro Plus darin, dass der Bassbereich tatsächlich sehr weit hinunter reicht und auch im tieffrequenten Bereich gut und akkurat wahrnehmbar ist. Das ist schon eine sehr gute Leistung! Im Vergleich zum K812 ist der tieffrequente Bereich etwas prominenter, aber in keinem Fall schlechter. Beim Blick auf den Preis sollte dann schnell klar werden: der HD490 Pro kann klanglich wirklich überzeugen!

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Im Mittenbereich lassen sich frequenzähnliche Instrumente und Mix-Bestandteile auch bei dichten Arrangements gut auseinander dividieren. Zwar ist der Kopfhörer in diesem Bereich für meinen Geschmack nicht mehr ganz so klar und transparent, aber dennoch liefert er auch hier eine mehr als solide Leistung ab.

Auf ganzer Linie überzeugen kann mich der Sennheiser Kopfhörer dann wieder im höheren Frequenzbereich sowie beim Stereopanorama und seiner Impulsfreudigkeit. Klar und brillant bringt der Kopfhörer die Höhen ans Ohr und sorgt dafür, dass beispielsweise Live-Aufnahmen oder Mixes mit breiter Bühne schön und sauber dargestellt werden. Tolle Leistung!

Beim Blick auf den Vergleichskandidaten klingen die Mitten beim K812 für meinen Geschmack etwas runder. Die Höhen sind beim HD490 Pro dagegen etwas entspannter. Aber das sind alles Nuancen, die letztlich auch sehr subjektiv sind.

Sennheiser HD490 Pro Plus, Studiokopfhörer

Während des Tests habe ich hin und wieder die beiden zum Lieferumfang gehörenden Ohrpolster gewechselt. Diese stellen eine Art zweites akustisches Setup dar und haben tatsächlich einen hörbaren Einfluss auf das Klanggeschehen. Die Mixing-Ohrpolster sind dabei für mich die neutraleren Ohrpolster, die dann zum Zuge kommen sollten, wenn man – wie der Name bereits vermuten lässt – die Mix-Entscheidungen trifft hinsichtlich Positionierung und Abwägung von Lautstärken in einem kompletten Mix. Die Velours-Ohrpolster mit dem Namen Producing klingen zwar ebenfalls neutral, bieten aber einen wärmeren Touch. Für längere Sessions würde ich daher eher zu diesen greifen. Letztlich muss man festhalten, dass die Unterschiede zwar hörbar, aber nicht eklatant groß sind. Und auch der persönliche Höreindruck spielt hier einfach eine große Rolle. So oder so, die Möglichkeit zwischen zwei unterschiedlichen Ohrpolstern zu entscheiden, ist ein klarer Pluspunkt für den neuen Sennheiser Kopfhörer.

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(4)

DearVR Mix-SE Software für den Sennheiser HD490

Als zusätzliches Feature liefert Sennheiser seinen HD490 Pro (Plus) mit der Software DearVR Mix-SE aus. Hierbei handelt es sich um eine Software-Ergänzung, die als Plug-in in eine DAW geladen werden kann. Grundsätzlich geht es darum, eine Umgebung nachzubilden, die bspw. das Abhören über Studiomonitore simulieren soll. Hierfür nutzt die Software neben Informationen zum Wunschabhörraum auch den Frequenzgang und die Wiedergabeeigenschaften des Kopfhörers, so dass die Software ein ganz bestimmtes Profil für den HD490 beinhaltet. Im Rahmen unserer Kopfhörer-Mix-Tests haben wir auch dearVR getestet. Detaillierte Informationen dazu erhaltet ihr hier. Die Ergebnisse zusammen mit dem HD490 sind schon erstaunlich, wenn auch sicherlich nicht perfekt. Die Annäherung an das Abhören mit Studiomonitor ist klar und deutlich hörbar. Für Einsätze unterwegs oder abends im Homestudio beim Abhören mit dem Kopfhörer ist die Software definitiv zu empfehlen.

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Fazit

Mit dem HD490 Pro (Plus) bringt Sennheiser einen top Kopfhörer auf den Markt. Die Verarbeitungsqualität ist super und im Lieferumfang ist alles enthalten, was man für den Einsatz des Kopfhörers benötigt. Wer auf die Transporttasche und ein zweites Kabel verzichten kann, greift zur günstigeren Pro-Version, ansonsten bekommt man das Komplettpaket des Kopfhörers mit der Pro Plus-Version.

Klanglich bietet der Kopfhörer eine mehr als solide Leistung. Ein offenes, druckvolles Klangbild bekommt man als Nutzer geboten und über den kompletten Frequenzgang hinweg bietet der Kopfhörer ein weitestgehend neutrales Bild ab. Für Mix & Mastering sehr gut geeignet. Ein Highlight des Kopfhörers ist die Möglichkeit, eines von zwei Ohrpolstern zu nutzen. Diese unterschieden sich klanglich und können je nach Einsatzgebiet und/oder persönlicher Präferenz genutzt werden. Damit ist der Kopfhörer klanglich flexibler als Mitbewerber. Die Preise für Pro- und Pro Plus-Version gehen vollkommen in Ordnung.

Plus

  • hohe Klangqualität
  • zwei Ohrpolster für ein größeres Einsatzgebiet
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis

  • HD490 Pro: 389,- Euro
  • HD490 Pro Plus: 465,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Ricardusk

    Ich lese viele positive Nachrichten über diese Kopfhörer.
    Ich habe sie jetzt auch bestellt und bin gespannt. 😀

  2. Profilbild
    udk

    Warum wurde für den Vergleich ein AKG K812 Pro
    verwendet? Ist das der Referenzkopfhörer mit dem alle anderen verglichen werden?
    Auch vermisse ich in der Beschreibung, wie er am lPhone geklungen hat … Leider!

    • Profilbild
      Felix Thoma RED

      @udk Hallo udk,
      den K812 nutze ich seit vielen Jahren, bin also gut auf ihn eingehört, daher kommt er bei mir als Vergleichskandidat zum Zuge. Am iPhone hat der Kopfhörer eine gute Leistung gebracht. Trotz der vergleichsweise hohe Impedanz spielte er dort sehr druckvoll auf.

  3. Profilbild
    Filterpad AHU 1

    Mich ärgern etwas die Zusatzkäufe: 2x Kabel, 2x Polster und extra Software. Niemand braucht auch nur im Ansatz zu denken das dies kostenlose Give-Aways sind! Hier mag für den einen oder anderen sinnvolles dabei sein, ich persönlich bräuchte nichts davon. Warum haben dies dann 1k oder 2k Kopfhörer nicht? Polster einmal zum mischen und die anderen zum produzieren? Hä? 🤔 Produziert man ohne zu mischen? Die Bauqualität ist aber mit Sicherheit gut.

    • Profilbild
      zm33

      @Filterpad Da man das Basis-Model kaufen kann stellt sich die Frage doch garnicht, oder?
      Beim NDH30 (Neumann) würde ich mir so etwas wünschen. Auch zuverlässigere Anschlüsse.
      Da machen die Sennheiser’s (gleiche Firma, oder?) hier alles richtig, jedenfalls meiner Meinung nach und nach dem, was ich mir für den NDH30 wünschen würde – also bis auf die Software, die benötige ich nicht, war aber wohl Kundenwunsch.

    • Profilbild
      swellkoerper AHU

      @Filterpad Also ich sehe da schon einen Mehrwert. Die zwei Kabel machen Sinn in mobilen vs. stationären Situationen oder bei Körperschall. Das zweite Paar Polster mit dem Denim-artigen Stoff wird viel weniger anfällig sein für Staub- und Fusselablagerung. Ich habe mehrere Paar Kopfhörer mit Velourspolster und kann die alle zwei Wochen reinigen. Kunstlederpolster vertrage ich wegen der Schwitzerei überhaupt nicht. Sennheiser hat da alles richtig gemacht.
      Nur die Preispolitik ist merkwürdig, solange noch HD 600 und 650 im Handel sind, die von der Bezeichnung her höherwertiger aber preislich günstiger liegen, finde ich die HD 490 schwierig. Ein hausinterner Vergleich wäre daher sehr interessant.

      • Profilbild
        Stephan Merk RED

        @swellkoerper Nun ja, so ein Bisschen vergleichbar ist das doch auch mit dem DT 1990 Pro von Beyerdynamic, auch zwei Kabel und zwei Polster. Finde ich eigentlich gut, bei mir sind Velours drauf.

        • Profilbild
          swellkoerper AHU

          @Stephan Merk Bei AKG gibts das für 120€ beim K271 MKII. Der grosse Vorteil ist halt auch, dass man überhaupt wechseln und somit auch waschen kann. Sollte man ab & zu mal machen.

      • Profilbild
        zm33

        @swellkoerper Ja genau, ein Vergleich würde mich auch interessieren, zB mit dem 660S2.

      • Profilbild
        FloH

        @swellkoerper Soweit ich es verstanden hab gibt es ja jetzt zwei Unternehmen die Sennheiser heißen: der Consumerbereich wurde an ein Schweizer Unternehmen verkauft, heißt aber nach wie vor Sennheiser und bietet den HD600, 650 und 660 an. Dann gibt es noch das ursprüngliche Unternehmen Sennheiser (zu dem auch Neumann gehört) und die bedienen nur mehr den professionellen und Musikermarkt. Deren Kopfhörer haben dann das „Pro“ im Namen. Kann mir gut vorstellen, dass die niedrigere Nummer beim 490er ein Zugeständnis an die neuen Eigner der Consumerschiene ist, um keine Produkt auf den Markt zu bringen, dass die 600er Serie schon vom Namen her überflügelt. Was mir allerdings überhaupt nicht klar ist: Haben diese beiden Unternehmen eine gemeinsame Entwicklungsabteilung oder ist das nun auch getrennt?

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          Bill Clark five

          @FloH Guter Gedanke. Die Konsumer Abteilung hat ein Hörgeräte Hersteller ( wie passend) 😁 übernommen. Du kannst davon ausgehen das da ein nicht unerheblicher Technologie Transfer statt findet. Werden wahrscheinlich in der selben Fabrik hergestellt. Der Neumann NDH 20 zum Beispiel ist auf der Basis ( Gehäuse ) von nem alten Sennheiser. Hergestellt in China. Und dieser hier in Rumänin ? ….ist halt ne große Firma…

  4. Profilbild
    zm33

    Ich habe folgendes auf kopfhoerer.de gelesen:
    „Die Frequenzkurve vom Sennheiser HD 490 ist nahezu identisch jener vom Neumann NDH 30. Zudem ist vermutlich der gleiche Treiber eingebaut: Neodym Wandler-Magnet mit 38 mm Durchmesser.

    Da der Hersteller Sennheiser electronic GmbH & Co. KG zum Georg Neumann KG Unternehmen gehört habe ich diese Frage: Wurde beim Sennheiser HD 490 Kopfhörer die gleiche Treiber-Technologie verwendet wie bei beim Neumann NDH 30?“

    Würde mich auch interessieren. Kann der Autor etwas dazu sagen?

    • Profilbild
      Bill Clark five

      @zm33 Keine Firma leistet sich mehrere Entwicklungsabteilung wenn es sich um das Gleiche Produkt handelt. Die meisten Neumann Mikrofone werden ja auch bei Sennheiser gefertigt, nur so zum Beispiel. Denke mal sie haben auf das Treiber Design des NDH 30 zurückgegriffen und drauf angepasst .

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