AMAZONA.de

Stephan M. RED

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Mitglied seit: 18.01.2014

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Erfahrungsberichte: 12

Artikel als AMAZONA.de Autor: 7

35112 Fronhausen

Ich Bin Hoby-Musiker
Musikrichtungen Nicht festgelegt
Über mich Die Musik ist die Sprache, die weltweit am Meisten verstanden wird. Seit meiner Kindheit interessieren mich Instrumente aller Art, sowohl akustische als auch elektronische. Angefangen von der Heimorgel über das Schlagzeug bin ich schließlich beim Synthesizer gelandet, auch Computermusik ist mir nicht fremd. Da ich hochgradig sehbehindert bin, ist nicht jedes Instrument für mich zugänglich. Displays und verschachtelte Menüs stellen mich oftmals vor so manche Herausforderung. Seit 2007 produziere ich den merkst.de-Podcast und seit 2015 schreibe ich auch für amazona.de. Beruflich biete ich Dienstleistungen im Bereich Computer, Audioproduktion und Reha-Technik an.
Musikalischer Status Semi-Professionell
Künstlername MerkAudio
Einflüsse Alles, was meinen musikalischen Nerv trifft.
Im Web

Soundcloud Feed

Mein Equipment

Technics sx-KN7000
Korg microKORG
Korg microSTATION
Korg Monotribe
Roland HD-3
Zoom H2n
Olympus LS-P2
Sony PCM-D100
Mackie Mix12FX
Audient iD4
Lewitt Authentica LCT 450
Sennheiser MD46
Novation Ultranova
Roland JD-Xi-WH

Meine neusten Kommentare

Man kann das auch anders sehen: Meine 2jährige Schlagzeugschulung habe ich in den 80ern Mangels E-Drums abgebrochen, ein Akustik-Set ist in einer Mietwohnung nämlich kaum realisierbar. Ich kann das zwar nicht beurteilen, aber ein sehr preisgünstiges akustisches Instrument muss nicht zwingend mehr Spaß machen. Zu Alesis, ich hatte mir vor Jahren überlegt, eines zu kaufen und es wurde im Ergebnis das Roland HD-3. Wenn ich die Sounds des Nachfolgers in der Sonderausführung höre, bin ich rückblickend froh für die damalige Entscheidung. Und ja, ich würde es nie selbst gegen ein hochpreisiges Akustik-Set eintauschen, alleine aus Platz- und Emissionsgründen. Profi-Schlagzeuger mit Proberaum mögen dies natürlich anders bewerten, aber ich glaube, dass diese Kits dem Nachwuchs ungleich höhere Chancen als früher bereiten. Und im Studio lassen sich die eingespielten Tracks noch nachträglich massiv verändern, sowohl in den Sounds, als auch in der Abnahme. Auch das geht bei einem akustischen Instrument mitunter nicht so einfach.
Aus meiner Erfahrung haben es vollblinde Menschen, die nie zuvor einen Computer bedient haben, mit Commandozeilen deutlich schwerer. Wer in der Materie drin steckt hat es einfach, aber die Adaption grafischer Benutzeroberflächen und das Erlernen von Tastenkombinationen ist intuitiver, als einen Befehlssatz auswendig zu lernen. Daher ist Klaus Knopper mit seinem textbasierten ADRIANE-System sagen wir mal eher vor die Wand gelaufen, weil das in der heutigen Zeit keiner annimmt bzw. haben will. Man möchte mithalten und die Zeiten von Speziallösungen sind spätestens seit iPhone und Android vorbei. Der Anspruch geht dahin, dass ja sogar die Softwarehäuser selbst eine Menge für die Barrierefreiheit tun, besser als es die linux-Gemeinde je getan hat. Kann jeder selbst ausprobieren, unter Windows 10 aktiviert Strg+Windows+Eingabe den Narrator oder einfach aufrufen, Monitor aus und los geht's. Alternativ www.nvda-project.org, runterladen, installieren und loslegen. Am Mac Cmd+F5, das aktiviert VoiceOver und schon spricht der Kasten. Geht unter Linux mit Ausnahme von Knoppix bei Weitem nicht so einfach und Orca ist so rückständig, da verliert man nach fünf Minuten echt die Lust.
Sorry, aber genau darauf hatte ich mich im Artikel doch bezogen, dass die Unterschiede zwischen Windows und Mac gravierend sind. Gerade ProTools ist ein gutes Beispiel, unter Windows nicht bedienbar, am Mac hingegen schon. Tastenkombinationen sind natürlich wichtig, aber auch Controller. Weiterhin gibt es aber auch die der Screenreader zum Erfassen des Bildschirms. Schau mal auf meine Seite https://merkst.de, klicke oben auf Hilfsmittel. Ich hatte zu diesem Thema anschauliche Artikel und Videos erstellt. In einem Punkt hast Du aber Recht, ich kenne niemanden, der absolut vollblind ist und vollständig ohne Anleitung oder wenigstens gelegentliche sehende Hilfe zurecht kommt. Wenn aber die Kniffe erlernt sind, das System und die Hardware aufeinander abgestimmt wurden und Routine da ist, dann aber sicher schon. Das gilt jetzt nicht nur bezogen auf die Musik, sondern die generelle PC-Arbeit.
Danke für den Link. Nur weil es mich nicht interessiert, kann es womöglich jemandem weiterhelfen. Ich habe mir das angeschaut und stelle fest, dass derjenige gute Englisch- und Computerkenntnisse haben muss und viel Zeit, sich in eine Befehlssyntax einzulesen. Die habe ich nicht, daher warte ich auf meinen iMac. Linux hatte bei mir in den letzten 25 Jahren genügend Chancen, diese wurden alle verspielt, nicht zuletzt auch wegen den unzureichenden Screenreadern im KDE. Ich hatte auch mit Orca mal einen Podcast gemacht, das war alles nicht ergiebig und hatte die Hörer auch nicht überzeugt. Diejenigen, die ich kenne und mit Linux arbeiten, sind zumeist Informatiker, die tief in der Materie stecken und das als Hobby betreiben. Für reine Anwender, die einfach nur Musik machen wollen, ist das aus meiner Sicht wenig produktiv, als wollte sich ein Gitarrist eine eigene Gitarre mit Verstärker bauen. Daher habe ich mich auch im Fokus auf Hardware bezogen. Es geht ja um produktive Lösungen, nicht um Alternativen über einen Umweg. Als das hat sich Linux bei mir leider nur gezeigt.
Ganz ehrlich, das wäre für mich heute keine Option mehr. Vor 30 Jahren klar, aber man wird nicht jünger und heute werde ich mir sicher keine zig Parameter mehr behalten wollen. Ich glaube zwar auch, dass man das sicher leisten kann. Allerdings habe ich schon von vielen blinden Menschen gehört, die von sich behaupteten, alles bedienen zu können, klangliche Ergebnisse blieb sie mir aber schuldig. Man darf in diesem Zusammenhang auch nie vergessen, dass jeder anders ist. Hoch theoretisch denkende Menschen können sich in die Tiefen der Zahlen und Befehle reinarbeiten, aber praktische ebe nicht. Ich muss Geräte anfassen können, dann kann ich sie begreifen, auf verschiedene Weise. Programmieren ist aber genau das, was ich nicht will, viele nicht können und selbst wenn man sich Entwicklungsumgebungen anschaut, ist man vom Codeschreiben in vielen Bereichen inzwischen weit entfernt. Wäre man das nicht, würde es sicher Millionen Apps weniger geben, weil sich deutlich weniger Menschen überhaupt mit Software-Entwicklung auseinandersetzen würden. War ja nicht ohne Grund so, warum man die Informatik den Fachbereichen Mathematik angegliedert hat, heute sind sie ja Gott sei Dank eigenständig.

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