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Test: Behringer Pro Mixer DJX750

Machma Hall!

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Wie schon beim Vorgänger DJX700 gibt’s auch beim DJX750 einen internen Effektprozessor. Dabei wurde zwar ein wenig am Umfang eingespart (jetzt 33 Effekte gegenüber zuvor 47), dafür aber sind die Zugriffs- und Manipulationsmöglichkeiten ausgeweitet worden, die nun „on the fly“ in Echtzeit funktionieren. Dabei können Delay und Echo sogar zum intern ermittelten Tempo angepasst werden. Weitere Effekte sind Filter (Sweep, Auto, LFO), Bitcrusher, Flanger, Reverb, Phase Shifter, Panning und Sim Dyn.

 

An die Bedienung der Effekteinheit muss man sich erst mal gewöhnen: Regler drehen, um Effekt auszuwählen (die Nummer erscheint dann in einem gesonderten Display), dann Regler zwei Sekunden lang drücken, um Effekt zu laden, anschließend erneut am Regler drehen, um die Parameter des Effekts zu verändern. Will man wieder zurück zur Auswahl, wird wieder gedrückt. Klingt einfach, doch verliert man anfangs doch ab und zu den Faden – obwohl die Effekte mit einem Punkt zwischen den Zahlen und die Parameter eben ohne selbigen daherkommen. Zusätzlich irritierend ist da auch, dass das Display nur zweistellig ist, trotzdem aber ab und zu dreistellige Parameterwerte dargestellt werden müssen. Die bekommen dann ebenfalls einen Punkt, allerdings dann hinter der zweiten Zahl. Alles klar?

 

-- etwas umständlich in der Bedienung -die Effekte --

— etwas umständlich in der Bedienung -die Effekte —

 

Der jeweils zu bearbeitende Kanal wird per Drehschalter ausgesucht (auch Mikrofon und Master lassen sich mit FX veredeln), für die Lautstärke des Effekts gibt’s einen Extra-Regler. Bei unserem Testgerät hat sich die blaue LED über dem FX-Monitor-Cue-Taster schon nach wenigen Minuten verabschiedet; da musste man dann eben genau hinsehen, ob der betreffende Taster nun gedrückt ist oder nicht. Nehmen wir einfach mal an, dass das kein grundsätzliches Verarbeitungsproblem, sondern nur ein Einzelfall ist. Ansonsten gab es aber auch keine weiteren technischen Macken am Gerät.

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Neben dem internen Effektprozessor besitzt der DJX750 auch einen integrierten Effektweg mit Send und Return, um externe Effektgeräte in den Signalweg einzuschleifen.

 

 

Schließ mal an!

 

Mit dem DJX750 können zwei Räume getrennt beschallt werden, auch kann das Signal auf getrennt regelbare Monitorboxen für den DJ gelegt werden – neben dem Master Out existiert nämlich noch ein zusätzlicher „Booth“-Ausgang. Am Tape-Out kann man einen Recorder anschließen, um seine Performance für die Nachwelt zu erhalten. Sämtliche Anschlüsse – auch die der Eingänge – sind als Cinch-Buchsen ausgelegt; Ausnahmen bilden da nur die bereits erwähnten Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen mit Klinke bzw. XLR.

 

 

-- man trägt wieder Cinch --

— man trägt wieder Cinch —

 

Hör mal hin!

 

Die von Behringer gepriesenen „Ultra Low Noise Preamps“ verrichten ihre Arbeit ordentlich, selbst bei maximal aufgerissenen Fadern und Pre-Gains gibt sich der DJX angenehm rauscharm. Die EQs mit ihrer Killermentalität agieren wie gewünscht recht brachial, die Effekte sind ganz auf den Disse-Betrieb ausgelegt: Vielleicht ein wenig zu heftig, zu stark geschminkt und zu laut, aber sie fallen auf und passen gut in die Umgebung. Wer will, kann seinen Sound auch mit dem regelbaren „XPD 3D Surround Effect“ weiter andicken – oder vermatschen, je nachdem, wie man das hören will. Der macht nichts anderes, als die Stereobasis zu verbreitern – manchmal verbessert das tatsächlich das Klangbild, meist aber eben auch nicht.

 

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Fazit

Da hat Behringer wieder mal viel Hardware für einen relativ kleinen Preis geschaffen. Ein stabiles, fast durchgehend bedienungsfreundliches Gehäuse, das ganz nach praktischen Gesichtspunkten konzipiert und mit einigen netten Extras gefüttert wurde – damit kann man nichts verkehrt machen. Ein würdiger Nachfolger des DJX700, aber mit eher geringfügigen Änderungen.

 

Plus

  • stufenlos regelbare Crossfader-Charakteristik
  • Pegelanzeige für jeden Kanal
  • einstellbare Talk-Over-Funktion
  • interner Effektprozessor
  • guter Sound
  • BPM Counter
  • stabiles Gehäuse
  • viel Platz für die Finger
  • leichtgängige Fader
  • EQs mit Kill-Charakteristik
  • integrierter Effektweg für externe Effekte

Minus

  • Bedienung des Effektprozessors etwas umständlich
  • LED gab im Test den Geist auf
  • keine 48V Phantom für Mikro
  • Effektdisplay nur zweistellig - bei dreistelligen Werten
  • Auto-Beat-Erkennung recht unzuverlässig

Preis

  • Herstellerpreis: 237 Euro
  • Straßenpreis: 159 Euro
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