Test: Focusrite Saffire 6 USB
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Als „ideales“ Interface für Digital DJs, wie es Focusrite anpreist, würde ich es nicht nennen. Ein A/B Source-Schalter fürs Monitoring und zwei Stereo-Ausgänge sind etwas dünn. Wer sich aber von der Idee frei macht, das Teil unbedingt beim Auflegen am Notebook einsetzen zu müssen, bekommt immerhin ein erstklassiges Stück Technik, mit dem es sich sehr formidabel im Heimstudio basteln lässt. Wer mehr Ein- und Ausgänge bei ebenso guter Klangqualität benötigt, sei an die Saffire Pro 40 mit 20 In / 20 Out verwiesen – die aber auch gut dreimal so teuer ist.
Das Angebot an ähnlich bestückten USB-Interfaces (2 In / 4 Out) ist inzwischen relativ groß. Einige bieten da mehr Ein- und Ausgänge fürs Geld, andere wieder auch schon mal 24 Bit / 192 kHz (statt „nur“ 24/48 wie hier). Wer auf übermäßig multiple Zugänge verzichten kann und mit 24/48 klar kommt (wie zum Beispiel im Broadcasting-Bereich), und dafür mehr Wert auf wirklich edlen Klang legt, hier ist bei der Saffire USB 6 USB aber an der richtigen Adresse.
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Hallo Herr Steinwachs,
vielen Dank für ihren ausführlichen Testbericht über das Focusrite Saffire 6 USB.
Mich irritiert aber folgende Aussage:
„48 V Phantomspeisung können auf Knopfdruck zugeschaltet werden, allerdings dann nur auf beide Eingänge gleichzeitig, was eine Mischnutzung verhindert.“
Kann ich folglich, wenn ich die Phantomspeisung eingeschaltet habe, gleichzeitig nur zwei Kondensatormikros betreiben?
Ist es nicht trotz eingeschalteter Phantomspeisung möglich, z.B. Kondensatormikro + E-Gitarre zu betreiben?
Vielen Dank für den schönen Test!
Mich würde mal interessieren, ob die Saffire PRO Serie von den Bauteilen her gleich (Wandler und MicPres) der günstigeren Saffire 6 ist und sich die niedrigere Samplingrate der 6 nur auf das USB 1.1. zurückführen lässt?