JBL wirbt für die Boxen explizit mit dem eigenentwickelten Waveguide/Tweeter, der auch bei den teureren M2-Monitoren zum Einsatz kommt. Dadurch soll sich die Stereobühne besonders gut präsentieren und die Boxen sollen einen sehr großen Sweetspot haben. So sollen auch Mithörer, die neben der optimalen Position sitzen, die Stereobühne gut beurteilen können. Im Vergleich zu anderen Kandidaten in dieser Preisklasse kann man den Unterschied auch deutlich wahrnehmen. So kann man sich schon ein Stück aus dem ‚goldenen Dreieck‘ herausbewegen, ohne dass der ganze Mix komplett zu der entsprechenden Box rutschte. Ein klarer Pluspunkt für diese Monitore!!!
Erfreulich ist dabei auch die Phasentreue. Das Frequenzspektrum änderte sich nicht merklich. Sehr gut.
Die Tiefenstaffelung ist sauber und erlaubt auch die Ortung von leisen Instrumenten.
Laut geht auch?
Auch wird die Box mit der hohen Verzerrungsfreiheit bei höheren Lautstärken beworben. Beim Auffahren der Abhörlautstärke kann man tatsächlich in einem vernünftigen Bereich verzerrungsfrei hören, möchte man allerdings mal den Mix richtig laut hören, gehen auch die JBL Boxen in die Knie und lassen Verzerrungen hörbar werden. Wer also auf Dauer mit hohen Lautstärken mischt, was eher ungewöhnlich ist, sollte zu größeren Modellen tendieren. Nicht unbemerkt bleibt aber das Grundrauschen beider Töner. Das Rauschen vom Tweeter war bereits im Abstand einer Armlänge gut hörbar. Das tiefere Rauschen des Tieftöners ist nicht ganz so deutlich wahrnehmbar.