Test: JBL LSR 308, Monitore

13. Januar 2014

Studiomonitore für den kleinen Geldbeutel

Mit den LSR 308 stellt JBL nun seinen 8-Zoll Studiomonitor der unteren Preisklasse vor. Bei einem Einzelpreis von 269,- Euro dringt sie damit in ein mittlerweile hart umkämpftes Segment ein. Mal schauen, ob sie eine Empfehlung wert sind.

Die JBL LSR 308

Die JBL LSR 308

Hardware

Die aus MDF-Holz gefertigte Box besitzt eine Kunststofffront, auf der sich der 8-Zoll-Lautsprecher und der 1-Zoll Seidenmembran-Hochtöner befinden. Dabei ist der Waveguide (JBL nennt diese Eigenentwicklung ‚Image Control Waveguide‘ und hat die Technik aus einer teureren Linie übernommen) in die Front eingearbeitet.

Eine Bassreflexöffnung ist auf der Rückseite eingelassen und sorgt für eine Erweiterung des Frequenzganges nach unten. Für eine Anwendung im Studio sollten die Boxen wie üblich in einem optimalen Abstand zu Ecken und Wänden aufgestellt sein. Wer die Boxen aus Platzgründen dennoch direkt in den Ecken seines Studios aufstellen muss, kann die kritischen Bass-Frequenzen auf der Rückseite um bis zu 2 dB absenken.

Als Verstärker arbeiten zwei Class-D Endstufen mit jeweils 56 Watt für Hoch- und Tieftöner. Es gibt auch eine Anpassung des Frequenzganges für Höhen ab 4,4 kHz und Bässe ab 115 Hz. Über einen kleinen Schiebeschalter kann man mit einem Shelving-Filter die Bereiche um 2 dB anheben oder absenken. Ein eingelassener Schiebeschalter passt die Boxen auf Homestudio- oder Prostudiopegel an (-10 dBV / +4 dBu). Ein gerastertes Poti ermöglicht dann die Feinabstimmung der Eingangsempfindlichkeit in 21 Stufen. Ebenfalls auf der Rückseite befindet sich der Netzschalter. Als Eingänge findet sich ein symmetrischer 6,3 mm Klinkeneingang und ein XLR-Eingang.

Das Anschlussfeld der LSR 308

Das Anschlussfeld der LSR 308

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