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Test: Korg, SP170S, E-Piano

10. August 2011

Stage Piano

Beim Korg SP170S handelt es sich um ein Update des erst Anfang 2010 erschienenen Einsteiger Stage Pianos. Ob sich das Update und der moderate Aufpreis lohnt, werden wir im folgenden Test sehen.

Weiße Variante des Korg SP170S

Weiße Variante des Korg SP170S

Optik & Ausstattung

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Erstmals in meiner Test-Autorenkarriere erhielt ich von Korg eine weiße strahlende Variante des Stage Pianos, so dass mein heimisches Studio für eine kurze Zeit zum Franz Lambert Signature Raum wurde. Nein im Ernst, ein weißes Stage Piano macht optisch natürlich einiges her und fällt unter den sonst zumeist in Schwarz gehaltenen Varianten auf. Natürlich bietet Korg das SP170S auch im gewohnten Schwarz an, so dass man zwischen zwei Farbvarianten wählen kann.

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Ausgestattet wurde das SP170S mit 88 gewichteten Hammermechanik-Tasten die – wie vom Hersteller bezeichnet – ein Natural Weighted Hammer Action-Gefühl vermitteln sollen. Tatsächlich lässt sich die Tastatur sehr gut spielen, und gerade für Einsteiger bietet das SP170S für den veranschlagten Preis eine gute Tastaturqualität. Verglichen mit den größeren Korg Produkten  könnte die Tastatur ein wenig schneller reagieren und noch ein wenig schwerer gewichtet sein, so dass ein noch authentischeres Spielgefühl aufkommen würde. Aber für den Zielgruppenbereich, für die das SP170S konzipiert ist, ist die Qualität wirklich gut und absolut ausreichend. Schön ist, dass an die Anschlagsdynamik in drei Stufen einstellen kann. Von leicht über standard bis schwer kann somit jeder Spieler nach Belieben einstellen. Das Plastikgehäuse bringt genug Gewicht, so dass das Stage Piano auch bei schnellerem und härterem Spiel genug Halt und Stabilität hat, ohne dass es mit rund 12,1 kg zu schwer wird. Die Maße sind mit 1310 x 325 x 133 mm absolut im Rahmen, und wer einen optisch passenden Keyboardständer sucht, wird beim Herstellereigenen Korg SPST-1W fündig.

Wie gewohnt befinden sich auf der Rückseite des Gerätes alle notwendigen Anschlüsse. Neben dem obligatorischen externen Netzteil bietet das SP170S zwei Anschlüsse für Kopfhörer, ein Damper-Pedal Anschluss sowie einen MIDI-Out. Die Phones-Ausgänge dienen auch zum Anschluss an eine externen Verstärkeranlage bzw. Aktivboxen. Leider sind die beiden Ausgänge in Form von Mini-Klinkenanschlüssen vorhanden. Das mag für HiFi-Kopfhörer natürlich passend sein, beim Anschluss an eine Anlage oder höherwertige Kopfhörer muss man hier leider oftmals mit Adaptern arbeiten. Sobald jedoch ein passendes Kabel eingesteckt ist, werden die internen Lautsprecher des Pianos abgeschaltet. Die beiden Lautsprecher liefern ansonsten eine Leistung von 2x 9 Watt und befinden sich nach oben abstrahlend an den hinteren Ecken des Pianos. Im mittigen und höheren Frequenzbereich noch vollkommen ausreichend, fehlen den Lautsprechern im Bassbereich die Reserven. Den später noch beschriebenen Sounds fehlt es im unteren Tastaturbereich leider immer ein wenig an Druck.

Bedienelemente

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Klangbeispiele
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