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Test: Mackie Onyx 1200F

5. Mai 2008

Mackie Onyx 1200F

Mackie liefert seit kurzem das ersehnte Firewire Audio Interface 1200F aus. Lange hat uns die amerikanische Firma seit der Präsentation des Interfaces warten lassen, doch nun steht es endlich in den Läden.

Als Audiointerface der Superlative ist das 1200F in einem 19"/2HE Gehäuse untergebracht und mit mannigfaltigen Anschlussmöglichkeiten gesegnet.

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An Eingängen stehen insgesamt gleich 30 an der Zahl zur Verfügung, bestehend aus zwölf Mikrofon/Line-Eingängen, zwei ADAT Ports (16 Eingänge) und einem Stereo-S/PDIF Eingang. Die Mikrofonkanäle 1+2 besitzen als einzige einen vollsymmetrischen Insert. Die Kanäle 11+12 können auch als Instrumenteneingänge genutzt werden. Schließt man an die beiden ADAT Ports weitere PreAmps mit digitalem Ausgang an, so kommt man auf eine stattliche Anzahl an gleichzeitig nutzbaren analogen Eingängen.

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Die insgesamt 34 Ausgänge rekrutieren sich aus acht Analogen, zwei ADAT Ports (16 Ausgänge), vier Stereo-Kopfhörerausgängen für getrennte Monitoring-Mixes sowie dem Stereo-S/PDIF Ausgang.

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Man kann anhand der übrigen Anschlüsse erkennen, dass Mackie es mit dem 1200F auf den Profi-Bereich abgesehen hat, denn neben dem Consumer-Format S/PDIF liegt die digitale Schnittstelle auch im professionellen AES/EBU mit XLR-Armaturen vor. Ebenso stehen ein Wordclock I/O und gleich zwei MIDI I/Os zur Verfügung.

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Controlroom

Für den ambitionierten Anwender gibt es eine kleine Control-Room Sektion, mit der zwei Stereo-Monitorpaare getrennt angesteuert werden. Auch an Surround wurde gedacht und so können die acht Line-Ausgänge mit einem Poti gemeinsam in der Ausgangslautstärke gepegelt werden. Die Pegelstellung der acht analogen Ausgänge findet übrigens auf digitaler Ebene, also bitverlustbehaftet, statt. Die beiden Stereo A/B-Ausgänge werden hingegen analog gepegelt. Rücklings ist ein XLR-Eingang für ein Talkbackmikrofon vorhanden, welches auf die Phones-Ausgänge geschaltet werden kann. Zu einer vollwertigen C/R-Sektion fehlen dem 1200F ein Dim, Mute und Mono-Schalter, so dass der ambitionierte Vollprofi hier doch eher zu einem externen Gerät greifen wird.

Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    "Zudem stehen bei 88,2 und 96 kHz maximal nur 16 Ein- und 16 Ausgangskanäle parat."
    Soll heissen? 8 über Analog und 8 über ADAT?

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    seh ich da die erste soundkarte mit 2 separaten asio digital ausgängen ? :)

    da kann man ja endlich ein voll digitales dvs system aufbauen.

    naja n bisschen teuer wäre es schon :)

    dann tu ich doch lieber noch 10-20 jahre warten.

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