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Mikrofonvorverstärker im Tonstudio: Aufbau, Aufgaben, Einsatz

Der beste Freund des Mikrofons

19. April 2024
Mikrofonvorverstärker im Tonstudio: Aufbau, Aufgaben, Einsatz

Mikrofonvorverstärker im Tonstudio: Aufbau, Aufgaben, Einsatz

In unseren Workshops für Studio Ein- und Aufsteiger möchten wir dich, lieber Leser, bei alltäglichen Herausforderungen im Tonstudio unterstützen – aber gerne auch bei Fragen, die sich manch einer vielleicht gar nicht zu fragen traut. Der Klassiker: Was macht ein Kompressor? Aber auch um den externen Mikrofonvorverstärker ranken sich viele Mysterien und Fragezeichen: Wozu ist der gut? Brauche ich einen? Ich habe doch schon einen in meinem Audiointerface?!? Wie verhält sich das Gerät im Mix? Soll er färben oder nicht? Und schließlich: Wie teuer darf so ein Gerät sein?

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Externe Mikrofonverstärker sind eine wunderbare Ergänzung im Studio – wenn dir klar ist, was du erwarten darfst. In diesem Workshop beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den Sinn und Unsinn eines Mic-Preamps und geben ein paar Tipps, wann so ein Gerät sinnvoll ist und wie man diesem am besten mit seinem Mikrofon kombiniert.

Das und mehr möchte ich in diesem Workshop beantworten und euch einladen, eure Erfahrungen in die Kommentare zu schreiben!

Worum geht es beim Thema Mikrofonvorverstärker?

Wer hier schon Bescheid weiß, darf dieses Kapitel gerne überspringen – es geht darum, auch unerfahrene Einsteiger abzuholen. Kurzum: Ein Mikrofon nimmt über eine Membran akustische Signale (= Schallwellen) auf und wandelt diese in elektrische Ströme um. Diese sind in der Regel schwach (dynamisches Mikrofon) oder sehr schwach (Kondensatormikrofon). Ein normaler Eingang in deinem Audiointerface kann diese Signale nicht vernünftig verarbeiten und so würde man selbst bei maximaler Gain-Einstellung nur sehr leise Signale in einem Rauschteppich vernehmen. Also brauchen wir einen Vorverstärker, der diese Signale auf Line-Level anhebt. An diesen Preamp sind also einige Ansprüche gestellt: Er muss sehr empfindlich sein, rausch- und verzerrungsarm und ein paar Funktionen mit sich bringen, damit wir verschiedene Einsatzszenarien abdecken können.

So ein Mikrofon-Preamp ist in der Regel auch in einem klassischen Audiointerface verbaut und meist sogar in ausreichender Qualität, um Mikrofonaufnahmen in ordentlicher Qualität zu erstellen. Vielen von euch genügt das – das sollte an dieser Stelle nicht verschwiegen werden! Ein Mikrofonvorverstärker in einem einfachen Focusrite, Steinberg oder Behringer sind für Probeaufnahmen, einfache Singer/Songwriter-Gigs, Podcasts oder einfache Live-Performances durchaus brauchbar.

Somit dürfen wir in diesem Kapitel feststellen: Ein separater Mikrofonvorverstärker ist nur für Anwender mit höheren oder speziellen Ansprüchen zu empfehlen. Oder anders herum: Du weißt es (!), wenn du einen Mic-Preamp benötigst!

Was ist ein Mikrofonvorverstärker?

Einfach gesprochen: Ein Stück Hardware, Blech, ein 19“ Einschub, eine kleine Kiste, ein API 500 Modul – Software-Preamps lassen wir in diesem Workshop außen vor.

SPL Crescendo duo V2, Mikrofonvorverstärkertest

SPL Crescendo Duo V2

Der Mikrofonvorverstärker sollte – um seinem Namen gerecht zu werden – folgende Bedienelemente bieten:

  • Einen Gain-Regler, um den Grad der Vorverstärkung zu regeln
  • Einen Volume-Regler, um den Output zu regeln
  • Eine zuschaltbare 48 V Phantomspeisung
  • Einen XLR-Eingang für den Anschluss eines Mikrofons
  • Einen XLR- oder Klinkenausgang, um das Gerät an einem Line-Level-Verstärker (z. B. Line-In in einem Audiointerface oder am Mischpult) anzuschließen
  • Eine Pegelanzeige, hier reicht die Bandbreite von einem Lämpchen, das bei höherer Verzerrung die Farbe in Orange und dann rot ändert, ein klassisches VU-Meter oder eine Peak-Anzeige mit LED-Segmenten
  • Und (bitte bitte bitte) einen On/Off-Schalter

Optional sind folgende Funktionen wünschenswert:

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  • Ein Lowcut-Filter, das tiefe Frequenzen steilflankig ausblendet, um das gefürchtete Mikrofonrumpeln zu unterdrücken
  • Ein PAD (=Vordämpfung), der die Empfindlichkeit verringert (meist -10 dB oder -20 dB), damit auch sehr laute oder dynamische Schallquellen (E-Gitarre am Verstärker, Schlagzeug) verzerrungsfrei aufgenommen werden können
  • DI-Anschlüsse, um Geräte mit hoher Impedanz direkt am Mikrofonverstärker betreiben zu können. Dies sind üblicherweise E-Gitarren und E-Bässe, aber auch alte Rhodes Pianos.

Der Mikrofonvorverstärker im Tonstudio

Ein klassischer 1-Kanal-Mikrofonverstärker mit Basisausstattung ist beispielsweise der Universal Audio Solo 610. Neben den aufgezählten Basisfunktionen und Optionen ist hier nur noch eine wählbare Eingangsimpedanz für verschiedene Mikrofontypen an Bord.

universal audio solo 610 test des preamps für das tonstudio

Ach übrigens: Der Solo 610 kostet 1.199,- Euro für einen Mikrofonkanal! Dafür bekommt man übrigens auch ein Universal Audio Apollo, ein Antelope oder Motu Audiointerface, vollgepackt mit vielen Funktionen und einem dicken Software-Paket. Und auch mit Mikrofonvorverstärkern – meist sogar zwei oder mehr davon.

Es kann also nicht darum gehen, mit einem Mic-Preamp den Funktionsumfang zu erweitern. Nein, es geht tatsächlich um das emotionale Mysterium mit dem Namen „KLANG“!

Und oft beginnt es ganz unschuldig mit dem Kauf eines Feld-Wald- und Wiesen-Mikrofons, dem Shure SM57/58 oder dem Podcastbruder SM 7B. Insbesondere letzteres ist ein sehr leiser Vertreter seiner Zunft. Wenn du hier eine anständige Dynamik in der Stimme haben möchtest, dann kommt das alte Focusrite Scarlett an seine technischen und klanglichen Grenzen: Wir benötigen für eine ansprechende Lautstärke eine Menge Gain, als Vorverstärkung, damit das Shure Tauchspulenmikrofon zum Leben erwacht. Dieser „Gain“ ist aber nur mit einer hochwertigen Vorstufe rauschfrei zu erreichen. Und wenn man sich dazu noch ein reiches Obertonspektrum mit ansprechender Feindynamik und ausreichend starker Tiefenwiedergabe wünscht, dann wird es Zeit für einen Preamp.

Ja, ich weiß – in einem Podcast, in dem es um Schminken, Haustiere oder Reaction-Videos, warum welcher YouTuber dies oder das gemacht hat, geht, dafür genügt die Basisausstattung – keine Frage. Geht es um klangliche Ansprüche, dann sieht die Welt schon anders aus. Hier eine Übersicht zu aktuellen Preamps:: Thomann/Studio- und Recording Equipment/Preamps.

Und unter 400,- Euro (pro Kanal!) sind die angebotenen Preamps meist nicht besser als das, was in deinem Audiointerface schon verbaut ist. So beliebt das Focusrite Scarlett OctoPre auch ist: bei 440,- Euro für 8 Mikrofonverstärker inklusive AD-Wandler bleibt nicht viel Geld für den einzelnen Preamp übrig.

scarlett-octopre-right 02

Warum soll ich über 400,- Euro für einen Recording-Kanal eines Preamps ausgeben?

Ein Grund ist der Vergleich mit dem Gasgrill: Du kaufst Dir einen 1.000,- Euro Grill und legst das billigste Discounter Würstchen drauf? Das kann man auch mit einem 49,99 Euro Modell vom Discounter.
Sprich: Wenn du dir ein gutes oder sehr gutes Mikrofon kaufst, dann braucht es den entsprechenden Gegenpart, um ein herausragendes Ergebnis zu erzielen. Ein Neumann U47 (3.789,- Euro) liebt es, mit einem Neve 1073 (ab 1.789,- Euro) verbunden zu werden. Das Mikrofon für Rap und Hip Hop schlechthin, das Sony C800 (gebraucht ab 15.000,- Euro), wird gerne an API oder SSL Preamps betrieben. Aber auch im mittleren Preissegment ergeben passende Kombinationen Sinn: Ein Neumann TLM 103 sollte an tendenziell dunkel abgestimmten Preamps (gerne mit Röhren) angeschlossen werden, das AKG C414 braucht dagegen viel Support im Bassbereich.

neve 1073 spx

Wenn dieser Abschnitt für dich nach Goldohren-Gequatsche klingt, dann bist du auch nicht ein potenzieller Käufer eines hochwertigen Preamps. Oder andersrum: Wenn Preamp und Mikrofon „einrasten“, also eine klanglich organische Verbindung eingehen, dann kann man aus einer sehr guten Aufnahme einen Hit machen.

Um diese klanglichen Eigenschaften zu erreichen, greifen die Hersteller in den meisten Fällen in die Kiste der altertümlichen Technologien, wie Röhren, Übertrager und Filter, die dem unverfälschten Originalklang etwas hinzufügen, was nur bedingt mit Messgeräten nachgewiesen werden kann. Unterschiedliche Röhren haben verschiedene Oberwellenspektren – es werden also meist harmonische (ganzzahlige) Verzerrungen hinzugefügt oder verstärkt, was für das analoge menschliche Ohr als angenehm oder warm wahrgenommen wird. Ein Jensen Übertrager klingt tatsächlich anders als ein teures Modell von Lundahl aus Schweden.

Wir reden hier natürlich nicht von Unterschieden wie bei Lautsprechern, aber ein halbwegs geschultes Ohr wird die Unterschiede wahrnehmen und kann diese auch qualifizieren.

NAMM 2024: Steinberg IXO12, IXO22, USB-Audiointerfaces

Die technische Ankoppelung zwischen Mikrofon und Preamp wird übrigens meistens überbewertet. So helfen Impedanzanpassungen nur hörbar bei dynamischen Mikrofonen. In Tonstudios viel häufiger verwendete Kondensatormikros sind hier immun. Also geht es bei der „Ehe“ von Mikro und Preamp tatsächlich meistens um die jeweilige Klangsignatur des jeweiligen Geräts und wie diese miteinander harmonieren.

Mikrofonvorverstärker: Praxisbeispiele

Ein Beispiel aus meinem Testalltag: Ich nutze hier sehr gerne die Kombination aus einem Lewitt LCT 640 TS und einem SSL Pure Drive Quad Mikrofonvorverstärker. Letzterer kann in seiner Klangcharakteristik angepasst werden und zum sehr transparenten Lewitt passt die Classic-Einstellung (Drive-Schalter grün) einfach optimal. So erreiche ich ein Klangbild, das sehr ausgeglichen, aber dennoch detailreich und frisch klingt.

Damit das Ganze aber auch hinreichend kraftvoll aus den Studiomonitoren tönt, fahre ich die Verstärker gerne sehr „heiß“, also mit viel Gain an. Mit 47 oder 53 dB (maximal 65 dB) bei leicht reduziertem Trim habe ich ein farbenfrohes, feindynamisches Klangbild, das nicht nervt, aber auch nicht zu zurückhaltend klingt. Der SSL ist sehr rauschfrei und so kann man gut mit den hohen Gain-Reserven (= Headroom) arbeiten.

solid state logic ssl pure drive quad test des preamp

Wenn ich im direkten Vergleich das Mikrofon an meinem Universal Audio Apollo X6 betreibe (ohne weitere Unison-Preamps), dann ist das Ergebnis durchaus sehr gut, aber es fehlt einfach einiges, was die Emotion in der Musik transportiert. Und die Apollo Preamps gelten als besonders gut und neutral, wenn man sich in renommierten Studios umhört.

Bisher haben wir uns mit der Thematik Mikrofonvorverstärker als isoliertes Studiogerät im Verbund mit einem Mikrofon befasst. Aber der Studioalltag ist viel mehr: Bevor die aufgenommene Stimme oder das Instrument im finalen Track landet, muss das Signal in der Regel durch viele weitere Filtersysteme: Kompressoren, Equalizer, De-Esser – you name it!

Und deswegen möchte ich hier auch einen ganz klaren Rat geben:

Wenn du Fan davon bist, das aufgenommene Signal des Mikrofons noch durch 3-10 Plug-ins zu jagen, dann solltest du dir die Anschaffung des Mikrofonpreamps gut überlegen. Effektgeräte und Plug-ins fügen dem Signal eine viel deutlichere Veränderung zu als der sehr subtile Anteil des Preamps. Ich bin Verfechter des Ansatzes: Ist das Ausgangsmaterial gut, dann muss weniger nachbearbeitet werden.

SPL_TrackOne3

Ich sehe nach dem Preamp idealerweise einen Equalizer, einen sanft eingesetzten Kompressor und einen, maximal zwei Effekte (Reverb, Delay, Chorus). Wer hier mit mehreren Reverbs, Autotune, Dynamic Enhancer oder Bitcrusher arbeitet – der solle sein sauer verdientes Geld doch bitte an anderer Stelle investieren. Dann ist das Mikrofon und der Preamp letztlich nur für die Psychologie gut „Hey, das ist ja ein echtes Neumann Mikrofon an einem Neve 1073!“ und mag den Künstler vielleicht zu einer besseren Performance animieren (was – wenn ich mir es genau überlege – auch ein gutes Argument für eine hochwertige Mic + Preamp Kombi sein kann).

Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist das Pedalboard der E-Gitarre im DI-Input des Preamps. In meinem Fall ein BOSS GT1000 Core über DI direkt in den SSL Pure Drive Quad. Der BOSS neigt bei High-Gain (stark verzerrten Klängen) dazu, etwas zu steril und metallisch zu klingen. Rein in den DI und das passende Filtermodell gewählt und schon kommt die Gitarre sehr authentisch in die DAW.

Welche Technik kommt in Mikrofon-Preamps zum Einsatz?

Die Technik kommt in diesem Workshop – ganz bewusst – zu kurz. Denn diese Sparte von Studiogeräten wird nur ganz selten wegen eines Messwertes angeschafft. Hier wird ein erhöhter Rauschpegel gerne für die tolle Kombination mit dem Mikrofon XY in Kauf genommen. Dazu sind die Preamps renommierter Hersteller sowieso messtechnisch über alle Zweifel erhaben. Die Platzhirsche am Markt, wie Neve, SSL, API, Universal Audio, SPL, Focusrite und auch die exotischen High-Ender von Avalon, Manley oder Chandler geben sich in Sachen Messtechnik keine Blöße. Und wer mag es einem handgedengeltem Tube-Tech Mikrofonvorverstärker aus Dänemark nicht nachsehen, wenn er einen Hauch weniger Gain-Reserven bietet, aber dafür so wunderbar „vintage“ klingt?

Und alle Genannten halten sich natürlich an die geltenden Regeln für Elektrogeräte und alle technischen Standards, wie Ausgangsspannungen, Widerstände und Sicherheitsaspekte – diese werden bei Markengeräten heutzutage selbstredend eingehalten.

Was bringen Audiobeispiele von Mikrofonvorverstärkern?

Ein geliebtes und gleichzeitig  gehasstes Thema bei AMAZONA.de und auch ich habe hierzu ein gespaltenes Verhältnis. Der individuelle Klang eines Mikrofonvorverstärkers kann (!) nur in Kombination mit dem eingesetzten Mikrofon oder im Vergleich zu einem überwiegend neutral klingenden Vergleichsverstärker erfasst werden. Und auch dann sind die Aufnahmeumstände, wie Raum, Abstand etc. maßgeblich.
Und auch ganz klar: Wenn durch einen unserer Testberichte eines Mikrofonvorverstärkers dein ernsthaftes Interesse an einem Gerät geweckt wurde, dann bestelle dir das Ding! Oftmals gibt es eine 30-tätige Rückgabeoption und diese ist wirklich ohne Angabe von Gründen abzuwickeln – und nur so kannst du wirklich herausfinden, ob das Gerät in dein Studio passt. Die Audiobeispiele des jeweiligen Autors geben dir nur einen weiteren Hinweis auf den Charakter und die Leistungsfähigkeit eines Gerätes. So gesehen ist ein Mikrofonvorverstärker wie ein Musikinstrument: Vor dem Kauf immer erst probespielen!

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Perfekt für den Einsatz mit Bändchenmikrofonen: Der Warm Audio WA-273 Mikrofonvorverstärker

Conclusio

Was können wir aus dem Workshop mitnehmen? Für viele Anwendungen ist der Mikrofonvorverstärker im Audiointerface ausreichend. Erst wenn der klangliche Aspekt eine wichtige Rolle spielt, dann sollte man sich mit dem Thema eines externen Mic-Preamps auseinandersetzen. Gut klingende Mikrofonverstärker sind teuer – unter 400,- Euro pro Kanal unterscheidet sich die Klangqualität nicht oder nur wenig von denen eines guten Preamps im Audiointerface. Außerdem muss der Preamp gut zum Charakter des Mikrofons passen. Ob Röhre oder Transistor – das spielt nur für deinen Geschmack eine Rolle oder wenn du ein spezielles klangliches Ergebnis erzielen möchtest. Dafür sind technische Aspekte beim Kauf eines Mic-Preamp eher nebensächlich. Ein Gerät eines renommierten Herstellers genügt den allermeisten Ansprüchen in Sachen Rausch- und Verzerrungsarmut.

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Fazit

Ist das nicht der Traum eines jeden Studiobesitzers: Einen hochwertigen (Vintage-) Mikrofonvorverstärker in seinem Setting zu haben? Natürlich lieben wir die coole Optik und träumen vom warmen Sound, aber die Wahl des bestmöglichen Preamps ist nicht leicht und dazu ist ein guter Mikrofonvorverstärker auch keine billige Angelegenheit und so will die Anschaffung auch gut überlegt sein – denn die oft subtilen klanglichen Eigenschaften können durch einen Overload an Effekten auch wieder zunichte gemacht werden. Aber eines ist klar: Im optimalen Setting kann ein Mikrofonpreamp den Unterschied zwischen einem guten Song und einem Hit ausmachen.

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Forum
  1. Profilbild
    Faro

    Für mich sind diese analogen Helfer im Studio nicht wegzudenken. Tendenziell bin ich dabei auf der Seite von SPL.
    Aber auch gewisse 500ter Module haben es mit in den letzten Jahren angetan.

    Schöner Beitrag

  2. Profilbild
    Sudad G

    Schöner Artikel! 👍
    Ich kann den Einsatz hochwertiger Mic-Pre-Amps nur empfehlen. Auch Line-Signale wie Synths und Drum-Maschinen werden erheblich im Sound aufgewertet.
    Gerade preiswertere Synths profitieren ungemein von einem soliden Mic-Pre-Amp – z.B. im Neve-Sytle – wie AMS Neve 1073, Warm Audio WA-73 oder Black Lion Audio B-173.
    VST-Synths wiederum bekommen durch Röhren-Pre-Amps etwas mehr Leben eingehaucht.
    Am extremsten habe ich das mal bei einem Arturia Microfreak erlebt, den ich an einem 1073 Pre-Amp angeschlossen hatte. Auf einmal klang dieser preiswerte Synth, wie ein Instrument aus der 2.000 EUR Klasse. Insofern sollte man mindestens einen guten „Chrakter-Pre-Amp“ in seinem Studio haben.
    Natürlich spielen immer die jeweilige Anwendung und die persönlichen Vorlieben eine Rolle. Für Synths und Drums liebe ich z.B. die 1073 Style Pre-Amps. Für Vocals liebe ich dagegen eher Röhren-Pre-Amps wie z.B. meinen Universal Audio LA-610 MK2, der auch noch einen Röhren-Opto-Kompressor bietet. Für ganz cleane Signale machen wiederum die Pre-Amps aus der Focusrite ISA-Serie eine tolle Figur.

  3. Profilbild
    Bave the Dutcher

    ich bin mit dem Spl golmike mk2 sehr zufrieden. der macht irgendwie alles, durch seine vielseitige schaltbarkeit. allerdings reizt mich ao ein reiner röhren-sättigungsmonster schon recht. ich muss jetzt weg, sonst packt mich das GAS

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