Test: Universal Audio Apollo X6, Thunderbolt-Audiointerface

17. Januar 2020

Ein göttlicher Klang

Universal Audio Apollo X6, Thunderbolt-Audiointerface

Universal Audio Apollo X6, Thunderbolt-Audiointerface

Universal Audio Apollo x6 Universal Audio x6 ist die neuste Generation der Apollo Serie von der US-amerikanischen Firma, die seit mittlerweile 50 Jahren Studios und Musiker mit innovativen Gerätschaften zur Aufnahme und Bearbeitung von Audiosignalen versorgt. Das Apollo x6 ist ein 16 x 22 (8×6 analog) Thunderbolt 3-Interface bis 192 kHz bei 24 Bit für MacOS und Windows 10.

Gründerlegende Bill Putnam war immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten der Klangverarbeitung und ein Erfinder aus Leidenschaft. So werden z.B. die Existenz des modernen Mischpults, des Multiband-Audioequalizers und der Gesangskabine ihm zugeschrieben. Auf jeden Fall hat er mit seinen Firmen Universal Audio, Studio Electronics und UREI einen unübersehbaren Fußabdruck in der Recording-Landschaft hinterlassen. Geräte wie der 1176 oder das LA-2A sind heute noch so begehrt wie eh und je.

Nach seinem Tod wurde das Unternehmen im Jahr 1999 von seinen Söhnen neu gegründet, mit dem Ziel die analogen Errungenschaften ihres Vaters für das digitale Zeitalter zu reproduzieren. Was sie in Form des Apollo x6 dabei zustande gebracht haben sagen wir im Test.

Auspacken

Universal Audio Apollo x6

Universal Audio Apollo x6

Das x6 kommt im 19 Zoll (42 cm) Format daher und beansprucht 1 HE für einen eventuellen Einbau ins Rack, als auch die volle Einbautiefe von 31 cm. Mit einem Gewicht von 4,3 kg ist es auch ordentlich schwer.

Universal Audio Apollo x6 Meter, ALT, FCN, HP

Universal Audio Apollo x6 Meter, ALT, FCN, HP

Auf der Vorderseite befinden sich ein paar wenige Taster um einige nützliche Einstellungen vorzunehmen. Als das wären METER, für das Umschalten der Pegelanzeige für den Ein- oder Ausgang, ALT für das Umschalten zwischen zwei Monitoring-Kanälen und die FCN-Taste, die in der Kontroll-Software mit diversen Funktionen belegt werden kann, wie einer zweiten, alternativen Monitoring-Option, Mono-Downmix etc.

Universal Audio Apollo x6 Input-Einstellungen

Universal Audio Apollo x6 Input-Einstellungen

Auf der linken Seite befinden sich die Einstellungen für die beiden Line-/ Hi-Z / Mikrofoneingänge. Die beiden Klinkenbuchsen unterscheiden automatisch zwischen Line- und Hi-Z-Instrumentenpegel. Nur für Mikrofone, die alternativ über die rückseitigen XLR-Buchsen angeschlossen werden, muss über INPUT umgeschaltet werden.

Die weiteren Taster PAD (-20 dB), Phantomspeisung, Phasendrehung und die Zusammenfassung von Kanal 1 und 2 in einen Stereokanal sind über die Taster sicher schneller eingestellt als über die Software. Alle Einstellungen können für beide Kanäle getrennt vorgenommen werden. Umgeschaltet wird mit dabei mit einem Druck auf den Preamp-Encoder, der auch die Dämpfung der Eingangslautstärke regelt.

Die Mic-Vorverstärker verfügen natürlich auch hier über die bewährte Unison-Funktion, die Neve, API, Manley, Helios, SSL emulieren können.

Universal Audio Apollo x6

Universal Audio Apollo x6

Der Monitor-Encoder kann ebenfalls durch Drücken die Monitor-Ausgänge stumm schalten. Die beiden Köpfhörerbuchsen können getrennt über Potis mit einem angenehmen Drehwiderstand geregelt werden. Die beiden Ausgänge sind unsymmetrisch und können auch nicht zu einem symmetrischen Kopfhörerausgang kombiniert werden.

Universal Audio Apollo x6

Universal Audio Apollo x6

Der Netzschalter ist ein robuster Kippschalter, der das x6 knacksfrei in den oder aus dem Betrieb nimmt. Auf der Rückseite befinden sich, neben den bereits erwähnten XLR-Mic-Eingangsbuchsen, sechs weitere symmetrische Eingänge im Klinkenbuchsenformat. Daneben 8 symmetrische Klinkenausgänge von denen aber die ersten zwei fest dem Monitoring zugeschrieben sind. Die Ausgänge sind im Übrigen gleichstromgekoppelt (DC-coupled).

Universal Audio Apollo x6 Rückseite Links

An digitalen Schnittstellen auf der Rückseite gibt es ein elektrisches S/P DIF-Pärchen, das bis 192 kHz reicht und ein 2×2 SMUX-fähiges ADAT-Pärchen das bis 192 kHz (4 Kanäle) senden und empfangen kann. Als professionelles Studiogerät bietet das x6 nicht nur ein Wordclock-Pärchen, sondern auch einen Taster zu Terminierung, wenn das Gerät im Slave-Modus als letztes in der Clock-Kette sitzt.

Was auf der Rückseite noch besonders auffällt, ist die Thunderbolt-DIO-Schnittstellenkarte, die bei wirklich professionellen Interfaces austauschbar ist. Sollte also Thunderbolt 3 irgendwann ausgedient haben, muss man sein Interface nicht wegwerfen sondern kann einfach eine neue Karte einsetzen.

So gibt es auch z.B. für die alten Firewire-Interfaces von Universal Audio Aufrüstkarten auf Thunderbolt. Die sind mit ca. 500,- Euro zwar nicht billig, aber immer noch deutlich billiger als ein neues Interface. Andere Firmen wie Mytek, Prism oder Metric Halo verfahren genau so. DAS ist Zukunftssicherheit und nichts anderes!

Die TB3-Anschlüsse dienen im Übrigen auch als Hub zum Anschluss anderer Geräte oder zum Kaskadieren von Apollo-Interfaces.

Universal Audio Apollo x6 Rückseite Mitte

Den Abschluss macht schließlich ein 5-poliger Stromstecker mit einem entsprechend großen Netzteil. Es ist zur Abwechslung mal angenehm zu sehen, wenn Hersteller nicht immer das billigste Netzteil, das sich gerade mal zur Funktionsüberprüfung eignet, mitliefern. Davon könnten sich andere Hersteller mal eine Scheibe abschneiden. Auf der andern Seite macht das Spezialnetzteil es auch schwerer hier noch mit etwas besserem nachzulegen oder gar Ersatz zu bekommen.

Universal Audio Apollo x6 Netzteil

Universal Audio Apollo x6 Netzteil

Ich war auch nicht ganz zufrieden mit dem laschen Sitz des mitgelieferten Kaltgerätesteckers im Netzteil. Er rutscht zwar nicht von selbst heraus, wenn man aber schon ganz wenig daran zieht, besteht zumindest die Gefahr. Wenn es aber nur daliegt sollte sich da Problem in Grenzen halten.
Was mir auch nicht besonders gefällt ist, das Fehlen eines TB3-Kabels im Lieferumfang. Aber immer noch lieber ein gescheites Netzteil und kein Kabel als anders herum.

Gegenüber den Vorgängermodellen (Blackface) wurde wohl vor allem das Clocking mit separaten Quarzen für 44,1 und 48 kHz verbessert, was den Jitter auf unter 10 Picosekunden verringert. Die älteren UA-Interfaces haben dies, soweit ich weiß, nicht.

Die AD-Wandlung übernehmen im Übrigen zwei 32 Bit AKM AK5578 und die DA-Wandlung zwei ESS Sabre ES9016. Da beide Chipsorten sowohl 32 Bit als auch 8-kanalig sind, ist von einer Dual-Channel Schaltung der Chips auszugehen, was den Rauchabstand nochmals nach unten drückt.
Im Apollo x16 soll im Übrigen ein ESS 9038 Pro DAC verbaut sein, was zu der berechtigten Annahme führt, dass der x16 klanglich noch mal eine Spur besser ist.

Universal Audio Apollo x6 Draufsicht

Universal Audio Apollo x6 Draufsicht

Thunderbolt-Anschluss

Womit wir zur Inbetriebnahme des x6 kommen. Neben dem offensichtlichen Thunderbolt 3-Port benötigt das Interface laut Universal Audio einen Mac mit Thunderbolt 1/2 oder 3 und MacOS ab 10.12 Sierra. Für den Anschluss an einen Mac mit TB1/2 wird der originale Apple TB3-TB2-Adapter benötigt, da er bidirektional arbeitet. Das funktioniert aber generell nur mit TB3-Geräten, die explizit mit TB1/2 kompatibel sind!

In den letzten Jahren haben Universal Audio auch damit begonnen Windows zu unterstützen. Ab Windows 10 (64 Bit) zusammen mit einem entsprechenden Motherboard mit einem nativen TB3-Port und einer Intel-CPU die TB3 unterstützt, kann das Abenteuer beginnen.

Um das x6 in Betrieb nehmen zu können, muss man ein kostenlosen Konto bei Universal Audio eröffnen, um überhaupt an die benötigten Treiber zu kommen. Ohne den Treiber läuft hier gar nichts. Ein expliziter Zwang das Interface zu registrieren ist mir aber nicht aufgefallen. Es wurde keine Seriennummer abgefragt oder irgendwelche Funktionen an einen Online-Status gebunden etc. Kann sein, dass sich das ändert, wenn man UAD-Plugins kauft, aber dazu hatte ich für den Test keinen Grund.

Console and Control

Universal Audio Apollo x6 Control - System

Universal Audio Apollo x6 Control – System

Neben den Plugins werden aber noch zwei Werkzeuge installiert. Die Control-App dient zur Verwaltung, hauptsächlich dem Erwerb ausgelaufener Demo-Lizenzen, als auch zur Systemdiagnose wie DSP-Auslastung, Systemeinstellungen und vor allem Links zur Online-Knowlegde-Base, Forum/Support und zu den Handbüchern, die aber größtenteils alle nur in englischer Sprache existieren.

Universal Audio Apollo x6 Control - Help

Universal Audio Apollo x6 Control – Help

An dieser Stelle dennoch ein dickes Lob an Universal Audio, die für alles und jedes ihrer Produkte ein sehr gut geschriebenes und ausführliches PDF-Handbuch auf dem lokalen Rechner bereitstellen.

Universal Audio Apollo x6 Console Unison

Universal Audio Apollo x6 Console Unison

Die Console-App ist soweit sehr gelungen und übersichtlich und orientiert sich im Aufbau an einem digitalen Hardware-Mixer. Auch in der Bildschirmgröße lässt sie sich gut skalieren.

Die Apollo-Interface lassen sich kaskadieren und das wird auch direkt in der Console-App widergespiegelt. Es gibt dabei aber einige Einschränkungen. So kann z.B. nur ein Desktop-Gerät in der Kaskadierung vorkommen, während es für die 19 Zoll-Versionen keine Einschränkungen gibt. Des Weiteren erhöht sich dadurch nicht die Summe der Virtuellen-, Send- und Cue-Kanäle und es können in der Console-App keine Audioverbindungen zwischen den Geräten erstellt werden. In der DAW bzw. mit den Aggregate-Devices unter MacOS geht das natürlich.

Universal Audio Apollo x6 Cpnsole AUX und CUE

Universal Audio Apollo x6 Cpnsole AUX und CUE

UAD-Plugins

Universal Audio Apollo x6 Console Inserts

Universal Audio Apollo x6 Console Inserts

Was mir aufgefallen ist, und das nicht besonders positiv, ist die „Treiber“-Größe von 3 GB, die man alternativlos aufs Auge gedrückt bekommt. Darin enthalten sind ausnahmslos alle UAD-Plugins, gegen deren Installation man sich auch nicht wirklich wehren kann.

Da mit dem x6 nur 16 Plugins für das Gerät aktiviert werden, hat man die restlichen 100 Demos auch auf der Platte herumliegen. Diese haben zwar eine sehr großzügige Laufzeit von ca. 200 Tagen, das ist aber auch genug Zeit um Begehrlichkeiten zu wecken und einen in die Bredouille zu bringen wenn man in zwei Jahren ein alte Session wieder aufmachen will und dann nach Alternativen suchen muss, weil man die Demos benutzt hat. Die Liste der aktuell beigelegten Plugins ist der Produktseite von Universal Audio zu entnehmen.

Derzeit sind das: UA 610‐B Marshall Plexi Classic Amplifier, Fairchild 670 Legacy, Teletronix LA‐2A Legacy, UA 1176LN Legacy, UA 1176SE Legacy, Pultec EQP‐1A Legacy, Pultec Pro Legacy, Precision Channel Strip, Precision Reflection Engine, Precision Delay Modulation, Precision Delay Modulation L, UA Precision Enhancer Hz, Raw Distortion, Ampeg SVT-VR Classic Bass Amp und RealVerb‐Pro

Das eigentliche Problem ist aber, dass der Plugin Demo-Status in der Console-App und der DAW nicht als solcher erkennbar ist, sondern sich erst beim Öffnen zu erkennen gibt. Nur in der Control-App sind die Demos als solche erkennbar!

Universal Audio Apollo x6 Control - Plugins

Universal Audio Apollo x6 Control – Plugins

Dazu kommt noch, dass der Plugin-Browser zwar die Plugins in Kategorien unterteilt auflistet, aber keinerlei Möglichkeiten bietet Lieblings-Plugins zu taggen, zu suchen oder gleich in einer eigenen Kategorie zusammenzustellen. So muss man für jede Instanz jedes Mal durch die ganzen Listen scrollen auf der Suche nach den paar Plugins für die man Lizenzen hat. Das nervt mit der Zeit echt und bietet definitiv noch Luft nach oben! Die einzige Möglichkeit um hier Zeit und Nerven zu sparen ist Insert-Presets zu erstellen.

Universal Audio Apollo x6 User Inset Presets

Universal Audio Apollo x6 User Inset Presets

Die DSP-Plugins verbrauchen auf dem x6 zwischen 3% und 11 % (Lexicon 480L) DSP-Leistung. Einen Grundbedarf von 5% ist aber schon von vorn herein beschlagnahmt. Die neuen HEXA Core DSP sollen auch 50% mehr Leistung als die Vorgänger liefern. Damit lässt sich schon etwas anfangen, aber eine ganze Mix-Session damit auszustaffieren ist dennoch kaum möglich.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: die Plugins sind richtig gut und die mitgelieferten DSP-Plugins, die sich auch als native VSTs einsetzen lassen, stellen schon einen Mehrwert dar, selbst wenn er doch letzten Endes in Form der sechs HEXA Core-DSPs mit bezahlt werden muss und man nicht vorhat sie zu nutzten.

So umfasste beispielsweise mein persönlicher VST-Ordner bei der letzten Zählung ca. 400 Plugins und ich habe wirklich Null Interesse daran, noch mal in ein anderes Ökosystem zu investieren und mit meinen 2018er i7 Mac mini habe ich auch absolut keine Probleme mehr mit der CPU-Auslastung.  Damit ist zusätzliche DSP-Power das letzte, was ich in brauche.

Warum das x6 aber trotzdem auch für Leute die schon jedes dritte Plugin haben interessant ist, dazu kommen wir noch.

Latenzen und Frequenzen

Latenzen im Roundtrip (Ableton Live 10.1.4) MacOS 10.14.6

44k 64 Samples : 6,10 ms

44k 128 Samples : 9.37 ms

44k 259 Samples : 14.8 ms

44k 512 Samples : 26.4 ms

 

96k 64 Samples : 2.80 ms

96k 128 Samples : 4.64 ms

96k 259 Samples : 6.80 ms

96k 512 Samples : 12.1 ms

 

192k 64 Samples : 1.48 ms

192k 128 Samples : 2.15 ms

192k 259 Samples : 3.48 ms

192k 512 Samples : 6.15 ms

Diese Latenzwerte sind jetzt nicht besonders berauschend, besonders nicht für ein Thunderbolt-Interface, liegen aber immer noch im brauchbaren Bereich. Im Handbuch zum x6 steht etwas von 1,1 ms im Roundtrip bei 96 kHz. Dieser Wert bezieht sich offensichtlich auf den direkten DSP-Loop im Gerät selber, denn über MacOS bzw. die DAW ließen sich diese Werte nicht erreichen.

Frequenzen

Universal Audio geben folgende Werte für die Ein- und Ausgänge des x6 an:

Mikrofon: Dynamikumfang: 122 dB THD+N: -114 dB Max, Ausgang: +26 dBu

Hi-Z Dynamikumfang: 121 dB THD+N: -111dB Max, Ausgang: +12.4 dBu

Line-Eingänge Dynamikumfang: 123 dB THD+N: -113dB Max, Ausgang: +24 dBu

Line-Ausgänge Dynamikumfang: 127 dB THD+N: -119dB Max, Ausgang: +24 dBu

Kopfhörer, Dynamikumfang: 125 dB THD+N: -102dB Max, Ausgang (300 Ohm): 150 mW RMS

Universal Audio Apollo x6 Frequenzantwort

Universal Audio Apollo x6 Frequenzantwort

Der Frequenzgang kommt bis 0 Hertz herunter, das schaffen nur die allerwenigsten Interface!

Universal Audio Apollo x6 Phasenlage Out12 In56

Universal Audio Apollo x6 Phasenlage Out12 In56

Die Phasenlage weicht schon deutlich von der o-Grad Linie ab, ist aber konsistent zwischen den Ein- / Ausgängen. Das da noch mehr geht zeigt das Antelope Amari.

Universal Audio Apollo x6 THD plus N 0dBFS

Universal Audio Apollo x6 THD plus N 0dBFS

Bei einem Rauschabstand von ca. -135 dB und absoluter Übersteuerungsfestigkeit bis 0 dBFS kann sich wohl keiner beschweren.

Universal Audio Apollo x6 Hammestein

Universal Audio Apollo x6 Hammestein

Was die Abwesenheit von harmonischen Verzerrungen angeht, kann dem x6 messtechnisch bisher nur das Antelope Amari contra bieten.

Klang der Götter

Der Klang des Apollo x6 ist kurz gesagt fantastisch und kann mit den besten Mastering DACs mithalten. Und ich rede hier mindestens von der Qualität eines Mytek Brooklyn DAC+!!

Wobei, die zwei anderen Mitglieder unseres Hörkonsortiums meinten sogar, das x6 klänge besser als der Brooklyn+. Zumindest spricht der Umstand, dass die beiden während der Hörsession sehr geflasht waren und ähnlich euphorische Reaktionen zeigten, nicht gegen das x6. Ich persönlich würde mich zumindest zu der Aussage hinreißen lassen, seit dem Brooklyn+ und Dangerous Music Convert-2 nichts vergleichbares mehr gehört zu haben, aber ein endgültiges Urteil würde ich mir jedoch erst nach einem direkten A/B-Vergleich erlauben.

Auf jeden Fall erhält man für einen sehr vergleichbaren Preis ein 8 x 6 AD/DA Interface auf mindestens der gleichen qualitativen Ebene, wie einen 2-kanaligen High-End-Mastering-DAC, die üblicherweise eine ganz andere Nummer sind als „übliche“ Mehrkanal-Interfaces. Wenn das keine absolut bemerkenswerte Leistung ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter!

Auch was die Klangphilosophie angeht, sind sich Brooklyn und x6 sehr ähnlich. Der x6 ist ebenso extrem musikalisch und es macht einfach einen Riesenspaß ihm zuzuhören und das völlig unabhängig vom Klanggenre. Dabei ist er, wie der Brooklyn, offen und exakt und zackig in jedem Frequenzbereich und auch extrem detailreich was Transienten, Tiefenstaffelung und Raumabbildung angeht, ohne dabei den musikalischen Zusammenhalt zu verlieren, wie es das Antelope Amari und der SPL Director taten.

Die sind in diversen Einzeldisziplinen zwar besser, aber die Kompromisse die man dafür bei ihnen gegenüber dem x6 eingehen muss, sind es einfach nicht wert. Für die fehlende DoP-Fähigkeit des x6 gibt es dafür aber eingebaute Unterstützung für 5.1 Surround-Sound.

Universal Audio Apollo x6 Console Surround Sound

Universal Audio Apollo x6 Console Surround Sound

Und dann sind da die Höhen. Solch klare, präsente und dennoch nicht scharf klingende Höhen konnte bisher kein Interface aufweisen. Die viel zitierte Wolldecke die von den Lautsprechen genommen wird, ist hier plastisch erfahrbar. Da können die unnatürlich hervorgehobenen Höhen eines Crane Song Quantum Solaris nur daheim bleiben und sich schämen.

Was dem x6 auch vorgesetzt wird, es macht immer das Beste daraus und es lässt sich trotzdem nicht die geringste Form von Vordergründigkeit oder Effekthascherei entdecken. Es mag vielleicht nicht ganz das musikalische Vergrößerungsglas sein wie der Brooklyn, aber dessen verbleibende Vorteile sind im Blick auf das Gesamtpaket des x6 wohl als sehr marginal einzustufen.

Allerdings muss ich nach meiner Erfahrung mit dem Prism Atlas auch fragen: ist das schon HiFi?
Das Atlas schaffte es, dass ich meine gewohnten Kompositions-, Mix- und Master-Gewohnheiten in Frage stellte und neue Möglichkeiten suchte aus weniger Plugin- und Effektspurmaterialschlachten mehr zu machen. Etwas das bisher kein anders Interface geschafft hat.

Das x6 ist dagegen wie ein Paar alter Schuhe, in die man hineinschlüpft, ohne darüber nachzudenken und sich einfach wohl darin fühlt. Es ist das geradlinigste Upgrade der Art und Weise, wie ich 30 Jahre lang Musik gemacht und diesen Prozess wahrgenommen habe, das mir bisher begegnet ist.

Natürlich offenbart das x6 Fehler beim Mixing etc., aber während z.B. der Prism Atlas einen für die falschen Entscheidungen gnadenlos abwatscht, scheint das x6 ehr von der „hey schau mal, das hier ist nicht ganz so toll“-Sorte zu sein. Es vergibt sehr viel, ohne etwas zu verbergen. Kein Wunder, dass der Universal Audio-Sound so beliebt ist. Er hat immer etwas Ermutigendes an sich. Auch die AD-Wandlung und die Kopfhörerausgänge stehen diesen Eindrücken in nichts nach.

Wenn aber etwas so perfekt daherkommt, macht es mich immer misstrauisch, dass mir gerade ein Bär aufgebunden wird. Wenn etwas zu gut ist um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch. Aber ich kann trotz aller gründlicher Suche nichts finden und dem x6 lässt sich wohl kaum vorwerfen, dass es zu gut klingt, oder?

Selbst wenn man die HEXA-Core DSPs gezwungenermaßen mit bezahlen muss, ist das Preis-Klang-Verhältnis des x6 das Beste am Markt, das mir bisher untergekommen ist und das sogar noch mit deutlichem Vorsprung zur Konkurrenz! Wie Universal Audio das zu dem Preis schafft ist mir ein Rätsel. Vielleicht fangen die Plugin-Verkäufe einen beachtlichen Teil der Produktionskosten ab? Das wäre meine einzige Erklärung.

Am 21. Dezember 2019 war MacOS 10.15.x Catalina noch nicht völlig zur Benutzung mit den Apollo-Interfaces freigegeben. Die Version 9.11.0 der Software ist installierbar und scheint im Grundlegenden zu funktionieren, weist aber noch Probleme auf. Die neusten Infos dazu finden sich auf der UA-Website (siehe Links). Für den Betrieb unter Windows 10 sollte man prinzipiell erstmal bei UA anfragen.

Fazit

Das Universal Audio Apollo x6 ist wohl DAS bestklingenste aktuelle Mehrkanal-Interface im 2.000,- Euro Bereich am Markt! Daran müssen alle anderen Hersteller (bis auf Prism vielleicht) erstmal vorbei!

Einzig die Verwaltunghandhabung der DSP-Plugins könnte deutlich komfortabler sein. Tatsächlich sind diese sehr guten UAD-Plugins aber der letzte Grund, warum man sich ein Apollo x-Interface anschaffen sollte. Selbst wenn man die HEXA Core DSPs mit bezahlen muss, hat das Interface immer noch ein besseres Klang-Preis-Verhältnis als die allermeisten (jedes) vergleichbaren, aktuell erhältlichen Interface – Ende der Durchsage.

Extrem musikalisch ohne zu beschönigen und ohne jede Vordergründigkeit mit solider Verarbeitung und Treiberunterstützung für alle Macs und eine handvoll Windows 10 Rechner mit einem Thunderbolt 1/2 & 3-Anschluss, ist es auch für anspruchsvollste Aufgaben mehr als gewappnet. Ein präferenzloses Interface für Musiker und Toningenieure gleichermaßen.

Wem sich die Möglichkeit bietet: unbedingt antesten!

Plus

  • Klang
  • Verarbeitung
  • Treiberstabilität (MacOS 10.14.x)
  • enthaltene Plugins

Minus

  • DSP-Plugin-Verwaltung
  • Ersichtlichkeit der Demo-Status

Preis

  • 2.199,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Sind diese Lobgesänge auf UAD noch realistisch? Teilweise hört sich das schon ironisch an wenn gefragt wird wie überhaupt UAD diese Qualität zu dem Preis stemmen kann. Klar geht das und auch noch günstiger. Jetzt muss ich wohl oder übel mein minderwertiges RME was überhaupt nicht Mastering/Dangerous/Mytek blabla tauglich ist wegwerfen und durch diesen Gold-Standard ersetzen. Auch scheint es immer die selbe Leier zu sein wenn ich mir den Test des X4 anderswo durchlese was selbstverständlich auch in der „Mytek-Liga“ spielt. Dazu tolle Bilder aus der Presseabteilung und schon ist die neue Studiolegende geboren. Bitte aufhören mit so einer Selbstbesamung nach Herstellervorgabe. Das Wort „Test“ ist für mich jetzt schon das Unwort des Jahres 2020.

    • Profilbild
      tammy  

      Da muss ich Dir widersprechen. Die Preise der UAD-Plugins sind definitiv fragwürdig, das steht außer Frage. Da gibt es mittlerweile zu Genüge sehr gute Alternativen die deutlich günstiger sind. Aber die Qualität der Wandler/Preamps ist schon klasse. Ich selbst bin RME User, liebäugele aber immer wieder mal mit einem UAD-Interface.
      Und wer die sonstigen Tests des Autors kennt, weiß dass er bei der Qualität der Wandler und der Beurteilung des Klangs kein Blatt vor den Mund nimmt. Egal bei welchem Hersteller – da hättest Du Dir das mit dem Unwort ruhig sparen können.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Ich kreide das nicht dem Tester an und es ist erst recht kein persönlicher Angriff. Es gibt so viele tolle Tests von spitzen Interfaces und das UAD soll plötzlich der Urknall sein? Menschenverstand beim lesen einschalten ist grundsätzlich erlaubt. UAD lebt von proprietären Plugins und das Interface eher Standard und Träger der DSP’s. Das vom Silverface zum Blackface ein Quantensprung stattgefunden haben soll kann wohl kaum einer richtig beurteilen und kritische Stimmen sprechen eher von Geschmack als von Qualität. Genau diese Relativierung hat mir hier gefehlt. Dieses „Leute, packt alles was ihr kennt auf die Halde, jetzt kommt der neue König“, stimmt selten mit der Realität überein. Wenn das X6 Wohlfühlatmosphäre verbreitet kommt es eben ins Wohnzimmerrack oder Hobbyzimmer aber kaum ein Masteringstudio der Welt würde seine mittig klirrende Lupenhardware gegen ein X6 tauschen. Ein UAD käme mir nur wegen der Plugins ins Haus und nie für die verrauschten Signale meiner Synths und Effekte. Steht die Kirche noch im Dorf?

        • Profilbild
          Franz Walsch  AHU

          Es gibt einen fast unsichtbaren Hersteller hervorragender Audiointerfaces etc. »Metric Halo«.
          Gerade das »ULN-8« Audiointerface macht mir große Freude.
          Außerdem ist es auch noch »Standalone« und nicht an eine DAW gebunden. Beides ist für mich sehr wichtig.

          • Profilbild
            Markus Schroeder  RED

            Auf das Metric Halo Test-Sample warte ich auch schon seit Ewigkeiten, aber die brauchen ewig für ihre 3D-Karte. Hoffen wir mal, das es noch passiert. :)

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          Hectorpascal

          Amazona bzw. die Autorenriege bekommt die Testgeräte nur leihweise zur Verfügung gestellt, und die werden dann sehr dynamisch an die Tester verteilt, z.B. wer eben gerade Zeit hat, weil er an keinem anderen Test arbeitet.

          Daher ist es leider auch kaum möglich eine Produktevolution konsistent an den selben Autor zu deligieren. Manchmal klappt es, aber ehr selten und jeder hat seine Spezialgebiete. Ich würde also jezt auch nicht anfangen Gitarren zu testen.

          Das ist ein Manko, das ich selbst oft bedauert habe, das gebe ich offen zu. Aus einem Gerätearchiv zum Vergleich zu schöpfen wäre der Traum.

          Was ich aber habe ist ein mittlerweile recht üppiger Fundus an Erfahrungen mit etlichen Audio-Interfaces aller Preisklassen der letzen 12 Jahre, was sich anhand meiner Test-Geschichte leicht belegen lässt und aufgrund dessen bestätige ich Dir gerne noch einmal, das die Aussage das x6 hätte bisher das beste Klang/Preis-Verhältnis, mein voller Ernst ist.

      • Profilbild
        Markus Schroeder  RED

        Hi tammy,

        es freut mich sehr, dass Dir meine Schreibe gefällt und an dieeser Stelle natürlich ganz besonders. :)

        Danke,
        Markus

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hectorpascal,

      mir schreibt bei Amazona keiner vor was ich zu schreiben habe! Was ich schreibe meine ich auch so und ja. das x6 kllngt so gut! Das würde ich Dir auch bei Gelegenheit so ins Gesicht sagen.

      Herstellervorgaben wurden auch noch nie an mich herangetragen. Es mag sein, dass bei mir oder anderen Autoren das Urteil hier und da zu sanft oder zu hart ausfällt, aber niemand ist perfekt.

      Mir hat auch (leider?!) noch kein Hersteller angeboten das Interface behalten zu dürfen, wenn ich einen guten Test schreibe.

      Was den Vergleich der Desktopmodelle zum X6 angeht, so habe ich mir von UA sagen lassen, dass es dort aufgrund der räumlich bedingten Reduzierung der Spannugsversorgung geringfügige klangliche Abstriche gibt. Ich reiche das einfach mal weiter.

      Was die Klangqualität angeht bin ich aber absolut kompromislos und unkorrumpierbar. Da muss ich auch feststellen, das ein RME UFX nicht mit meinem alten Mytek Stereo192 in der DA-Qualität mithalten kann und da gibt es mittlerweile auch schon spürbar besseres.

      Demnächst bekomme ich wohl auch das neue RME ADI zum Testen und lasse mich gerne überraschen, wie es dort aussieht.

      Und was die Besamung angeht, ja High End Interface vergleichen ist wie Sex: entweder man hat es schon mal gemacht, oder man kann nicht mitreden. :)

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Wenn ich nun mein Fireface 800 gegen ein X8 austausche, versprichst du mir also einen audiophilen Sonnenaufgang? Und wenn nicht, liegt es dann ausschließlich an mir? Ich kann deine Begeisterung nachvollziehen aber ich sehe jetzt bereits die nächste Sau durch Dorf laufen. Hallo Halo! Ich behaupte mal das meine persönlichen kognitiven Fähigkeiten nicht immer die sind für die ich sie halte und meine Räumlichkeiten und Boxen es nicht hergeben dies alles richtig zu beurteilen, selbst wenn ich es wollte. Die Profis bei denen das alles der Fall ist und die auch den richtigen „Sex“ haben, denen wird dieser Test vollkommen lutze sein. Kannst du das richtig beurteilen? Vielleicht bist du mehr mit der Materie vetraut als 90% der Leser hier aber bist du Vollprofi was Mastering und Signalkette angeht? Seit über 30 Jahren lese ich Artikel über Audiohardware von mehr oder weniger verbrieften Spezialisten. Es würde mich wundern wenn ich mich ausgerechnet jetzt und hier mit dem Messias der Signalkette austausche. Das ist kein Angriff auf deine Person, nur meine subjektive Einschätzung. Die ist mir doch auch erlaubt?

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          Kritik kann man auch weniger trollhaft ausdrücken, aber egal.

          Was ich in allen meinen Tests versuche ist, meine Erfahrungen so fundiert und nachvollziehbar darzulegen wie es mir möglich ist und wenn Du meine Tests zu den anderen High End interfaces liest, wirst Du auch einen roten Faden erkennen, der sich da konsequent durchzieht: eine Entdeckungsreise.

          Ich lote in den High End Tests die Grenzen des preislich vertretbaren Klangupgrades aus. Und diese Grenze liegt für mich bisher bei ca. €4000, was Interface btrifft.
          Das heißt aber auch nicht, dass man mit RME und „darunter“ nicht arbeiten kann, aber das Ende der Fahnenstange sind diese Interface definitiv nicht! Ob es einem das Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

          Was den audiophilen Sonneaufgang angeht, würde ich aufgrund der Reaktionen meiner Freunde, die wirklich nochmal deutlich audiophiler unterwegs sind als ich, fast meine Hand ins Feuer legen. Die UA-Soundqualität scheint also schon intersubjektiv zu sein. Aber wenn es Dir nicht gefiele könnte ich auch nichts daran machen.

          Vielleicht müssen die anderen Tests der UA-Interface auch gar nicht gefaket sein, weil die wirklich so gut sind, schonmal daran gedacht?

          Außerdem habe ich am Ende des Fazits „Antesten“ geschrieben und nicht „Kaufen“ und das kann ich auch Dir nur anraten und mehr will ich gar nicht erreichen, als diese Erfahrung zu sammeln.

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          PS: Und Metric Halo ist auch nicht die nächste Sau, die Firma gibt es schon seit 1995 und seit 2000 bauen sie Interface ;)

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          PPS: und nein, ich denke nicht, dass ich die alleinige Deutungshoheit habe, aber ich muss ja schließlich zu einem Fazit kommen und das ist eben: Das x6 klingt besser als jedes andere Interface seiner Preisklasse. Dazu stehe ich bis mir ein besseres Interface vor die Flinte läuft.

  2. Profilbild
    lowcust

    Finde Göttlichen Klang befremdlich und an dieser Stelle unglaubwürdig, klingt nach Honig ums Maul. Neutrale Wiedergabe wird man nicht mit Göttlich assoziieren, der Wandler soll ja nichts besser Klingen lassen sondern Bit für Bit Mikrovoltgenau und auf der Zeitlinie Synchron usw. eine Amplitude erzeugen. Schön wäre es die Geräte geöffnet zu sehen und die Analoge Beschaltung Vor und Nach dem Digitalen Bausteinen. Auch Messungen mit einem Richtigen Messgerät und nicht diese Loop Analyse Software die reicht für Fehleranalyse und einem schnellen Überblick. Will das Interface auch nicht schlechtreden ist sicher Top fürs Geld aber auch nur auf Niveau von Rme, Motu usw. Und Sabre ist Preis/Leistung einfach gut deswegen gerade überall zu finden auch in Consumer Hifi also kein Qualitätsmerkmal.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Der Titel ist eine Anspielung auf den Namen Apollo, einem Gott aus der römischen und griechischen Mythologie. „Apollonischer Sound“ klang aber so doof. ;)

      Nach meiner empirischen Erfahrung ist das x6 schon eine Erleuchtung (Apollo- u.a. Gott des Lichts und der Musik) und _deutlich_ über dem „Standard“ in dieser Presiklasse! Aber wie oben geschrieben, steht wohl bald das neue RME ADI bei mir zum Test an. Dann kann RME nochmal zeigen was sie können und ich bin für jedes Ergebnis offen!

      Mit geht es hier auch vorwiegend um die praktische Anwendung. Da helfen Messungen, wie z.B das Prism Atlas zeigt, nur wenig weiter und machen fast gar keine Aussage darüber wie es denn nun klingt. Dafür reichen auch die Überblicksmessungen mit Plugin Doctor. Müssen reichen, denn für mehr gibt es kein Budget. Dafür sind meine Artikel aber völlig unabhängig von irgendwelchen Werbekunden erstellt.

      Weiterhin dürfen wir die Leihgeräte aus versichungstechnischen Gründen auch gar nicht mehr öffnen, leider. Früher wurde das noch toleriert. Das geht inzwischen soweit, dass sich manche Firmen das explizit schriftlich bestätigen lassen!

      Ich lasse mich natürlich gerne mit Messgeräten wie Audio Precision, DSCOPE etc. beschenken und werde diese dann auch für Tests einsetzen, versprochen!

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      PS: Nein, die verwendeten Wandler allein sind kein alleiniges Qualitätsmerkmal, muss ich aber erwähnen, wegen Vollständigkeit. Die analogen Vor- und Endstufen haben viel mehr Anteil am „Klang“. Meinetwegen könnte da drin auch eine Kuckucksuhr sein, wenn es dem Sound zuträglich ist.

  3. Profilbild
    Armin Bauer  RED 111

    Markus, nicht provozieren lassen!
    Ein Satz wie:
    „Seit über 30 Jahren lese ich Artikel über Audiohardware von mehr oder weniger verbrieften Spezialisten.“
    sagt doch schon alles, oder?
    Die UA Interfaces sind wirklich gut, der Preis stimmt auch, Handling inkl. Software Steuerung ist klasse. DSP und die mitgelieferten PlugIns sind ein zusätzlicher Bonus, es wird ja niemand gezwungen, sich da weiter in Unkosten zu stürzen.
    Was immer mal wieder wichtig ist zu erwähnen: Wir testen unabhängig und jeder nach seinem Gusto.
    Wer, wie wir beide, Ohren hat zu hören und die nötige Erfahrung das Gehörte einzuordnen, gibt eben weniger auf Schaubilder und Frequenzschriebe.
    Wer lieber 30 Jahre mitliest und Diagramme anschaut ist natürlich auch gerne willkommen, aber bitte die Etikette wahren, das sollte der Respekt vor der Arbeit der Autoren gebieten.
    Alles in allem, super Test, danke dafür.
    Grüße Armin

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Erstmal Danke Armin,

      zur „Etikette“ gäbe so viel zu schreiben, aber was soll man machen. Nicht reagieren ist auch keine Option. Principiis obsta :)

      Markus

      • Profilbild
        lowcust

        Ich denke nicht das mein Post provokant ist oder dem Tester Unfähigkeit unterstellt, ganz und gar nicht. Wenn Posts nicht erwünscht sind schaltet diese Funktion doch einfach ab. Und das Tester bzw. Redakteure sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und Lesermeinugen als Angriff ansehen, naja hinterlässt einen Beigeschmack.

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          Um Deinen Kommentar ging es auch gar nicht, sondern um die Entgleisungen von Hektorpascal in den oberen Posts.

          Aber interessant, dass Du dich auch angesprochen fühlst. ;)

          Du brauchst auch nicht gleich mit „Wenn mein Kommentar euch nicht passt schaltet die Funktion doch einfach ab.“, kommen.
          Das ist genauso daneben, wie wenn ich antworten würde: „dann lies doch einfach ein kostenpflichtiges Magazin, das deinen Ansprüchen mehr genügt“.

          Diese „Entweder für oder gegen mich“-Poblemik bringt niemanden weiter, so entsteht kein Dialog, sondern nur verhärtete Fronten.

          Und das kanns ja wohl nicht sein.

  4. Profilbild
    Jörg Hoffmann  RED

    Ich darf mich Armin gerne anschließen und finde Deinen Test sehr gut mit der richtigen Portion Emotion. Ich hatte die Freude, die UA X4 und den Twin X zu testen und konnte auch nur positives berichten. Gemessen an der Klangqualität sind die Audiointerfaces wirklich preisgünstig und die Plugins und Unison Verstärker sind durchweg von sehr hoher Qualität und die Integration in das Universal Audio Universum ist wirklich sehr gut gelungen.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Hi Jörg,

      Danke auch für Deine Worte. Auch wenn es mir, aufgrund des ganzen UA-Proprietätskrams etwas widertrebte, das x6 hat mich wirklich sehr beeindruckt. Da muss man halt als Autor über seinen Schatten springen und Ehre zollen wem Ehre gebührt.

      Grüße,
      Markus :)

  5. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Ich möchte mich an dieser Stelle mit einreihen.
    Eigentlich interessiert mich der Apollo Test nicht besonders, da das Gerät für mich nicht in Frage kommt. Ich habe ihn mir trotzdem durchgelesen, weil ich Markus für einen der wenigen Autoren hier auf Amazona halte, der kompetent über Wandler schreiben kann und dessen subjektives Urteil ich aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit dem Thema für relevant halte.
    Wer den Test richtig liest findet mit dem Verweis auf Prism Wandler und die „Hifi“ Qualität des X6 durchaus eine relativierende Einordnung des getesteten UAD Apparates.
    Das der UAD ältere RME Kisten (die unter Kennern nie wirklich für ihren Klang berühmt waren) in den Schatten stellt ist hingegen durchaus logisch.
    Die Fortschritte bei der Linearität und Qualität auch günstiger integrierter Audio-Schaltkeise nimmt ständig zu, so dass man auch mit nicht ganz optimaler Stromversorgung und kosteneffizientem analogem Schaltungsaufbau immer bessere Ergebnisse erzielt. In diesem Punkt möchte ich Markus widersprechen: Das der X6 mit top Mastering Wandlern mithalten kann bezweifele ich ernsthaft, aber aufgrund der vorgenannten technischen Fortschritte werden die Abstände zum high-end durchaus kleiner.
    Danke für den interessanten Testbericht!

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      hi psv,

      ein Lob aus deinem Munde ist für mich immer etwas besonderes, da ich, denke ich, eine kleine Ahnung von Deinen gourmethaften Ansprüchen an den Klang habe.

      Was Deinen Widerspruch bzgl. des x6 und Mastering angeht, reduziert sich das auf die Frage, ob Du den Brooklyn DAC+ und den DM Convert-2 als Mastering-Option akzeptierst. Wenn ja, dann MUSST Du konsequenterweise auch das x6 akzeptieren. Das kann da definitiv mithalten. Es geht vielleicht nur auf dem 3. Platz durchs Ziel, aber es steht mit auf dem Siegertreppchen, das versichere ich Dir!

      Grüße,
      Markus :)

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Und wenn du den X6 als Mastering-Option akzepierst musst du gleich 6 andere Interfaces mit in den Pool nehmen. So nimmt das kein Ende. An diesem Punkt kann ich immer nur sagen: Kaufen, testen und dann behalten oder zurückschicken. Ehrlich gesagt hätte ich mein FF800 auch nicht behalten aber für 450€ war es ein guter Deal. Der Klang mag nicht jedem gefallen aber er trägt nirgends auf, die Treiber sind ein Wunder an Stabilität/Kompatibilität und auch im Mischbetrieb mit zwei Rechnern funktionsfähig. Audiophil ist es keinesfalls, weil m.M.n. damit auch immer ein wenig Schmeichelei einhergeht. Einer der Punkte wo sich das UAD dem geneigten Musiker evtl gefälliger zeigt. Meine letzte Frage: Auf einer Skala zwischen 1-10, wie viele Punkte bekommt das X6? :)

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          So was nennt man Auswahl. Für jeden Geschmack was dabei. Sechs interface halten sich dabei ja noch in Grenzen!

          Skalen aufzudröseln bringt IMHO nichts. Nach 1 bis 10 kommt 1 bis 100 und dann geht es um willkürliche +/- 1Punkte. Das Amazona 5 Punkte-Schema finde ich ideal, weil es zum Vergleichen/ Lesen animiert.

          Meine Kriterien,in der Reihenfolge der Wichtigkeit ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
          1. Treiberlosigkeit -> USB / AES etc. kein proprietärer Quatsch
          2. Absoluter Klang unabhängig vom Preis
          3. Preis/Klang pro Kanal

          das X6 verliert hier also stark wegen Punkt 1, aber 2. und 3. stemmen es wieder nach oben.

          dem entsprechende ist meine persönliche Favoritenliste bisher:
          1.Prism (Atlas / Titan/ Lyra) und DM Convert-2
          2. Brooklyn+
          3. X6

          Wieviel Punkte das sind kannst Du Dir selbst ausrechnen.

          PS:
          Wenn ich mit meinem Mytek Stereo192 (den ich neu schweinebillig bekommen habe und ich sonst drei bis viermal mehr ausgeben müsste, um was klanglich _deutlich_ besseres zu bekommen) mal unzufrieden werden würde, wäre derzeit das nächste Interface meiner Wahl ein Prism Lyra 2 oder Titan.

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            Ich gebe dem X6 mal 7,5 Punkte um Luft nach oben zu haben. Gerade habe ich mir bei Soundcloud den Vergleich zwischen Silverface und X8 gegeben und ersteres gefällt mir durch meine heimische Signalkette besser. Vocals weiter vorne und leichter Hub im Bass, fast wie Hifi. Erstaunlich das ich überhaupt einen Unterschied wahrnehmen kann. Für eine anstehende Erweiterung über ADAT bleibt ein Audient ASP erste Wahl. Die Verstärker im X6 sollen übrigens dieselben wie im Focusrite Clarett sein und die Air-Technologie beim Clarett ist technisch identisch mit Unison bei UAD. So weit voneinander entfernt können moderne Interfaces demzufolge tatsächlich nicht liegen. Alle kochen mit Wasser. Ich wäre auch neugierig ob man ein ASP 800 von einem ADA 8200 im Blindtest unterscheiden kann. ;)

            • Profilbild
              psv-ddv  AHU

              Hallo Herr Pascal,
              wenn Du beginnst, Dich mit so diffizilen Themen wie dem Klang von D/A und A/D Wandlern zu beschäftigen ist das wie eine Reise. Man lernt unterwegs immer mehr dazu und die klanglichen Unterschiede werden immer offensichtlicher. Es lohnt sich, birgt aber auch die Gefahr, dass man sich irgendwann an Dingen stört die einem vorher nie aufgefallen sind. Deinen Kommentaren nach habe ich den Eindruck, das Du schon unterwegs bist, ob Du willst oder nicht. Gute Reise!

      • Profilbild
        psv-ddv  AHU

        Moin Markus,

        danke auch Dir für die freundliche Einleitung :)
        Das passt schon. Ich glaube Dir, dass der x6 in einer Liga mit Brooklyn Dac+ und Convert-2 spielt.
        Was für ein solches Interface schon sehr beeindruckend ist, insbesondere bei dem Preis.
        Mit top Mastering-Wandlern meinte ich wirklich die Spitze des Eisbergs: Pacific, Meitner, Weiss, dCS, Prism Dream, etc. Wenn es um Mastering geht habe ich immer noch die altmodiche Vorstellung von gut ausgebildeten Spezialisten mit Goldohren und vielen Jahren Berufserfahrung in nur für diesen Zweck gebauten, aufwendigen Studios mit höchstwertigen Abhör- und Bearbeitungsketten. Das heute´zutage „Mastering“ von reinen Tracking- und Mixingstudios als Dienstleistung angeboten wird (oder auch zuhause semi professionell am eigenen PC) ist mir immer noch etwas fremd.

        • Profilbild
          Markus Schroeder  RED

          Gerne. Ja, die Zeiten ändern sich und dass ich hier das Einsteiger bis Mittelfeld von „High End“ und „Mastering“ beackere ist mir auch klar. Man nimmt halt was man kriegen kann. :)

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Ich muss doch noch mal einen Vergleich anstellen. Aus Zufall habe ich mir Tests vom MOTU 624 durchgelesen und dachte, Moment mal, die Werte sind identisch wenn nicht besser als beim X6. Motu hat laut Test eine bessere SNR von 123dB, nur 0,00005 Unterschied im Klirr und einen fast linearen Frequenzlauf ohne Ripple wie das X6 von 0Hz bis 20K. Das erste Opfer eines Tests ist vielleicht doch die Objektivität? ;)

          • Profilbild
            psv-ddv  AHU

            Du bist Dir sicher, dass diese verschwindend kleinen Unterschiede der isolierten Parameter SNR und Klirrverhalten über die Klangqualität der Wandler entscheiden? Ist so etwas in diesen Größenordnungen noch hörbar? Wie siehts denn mit THD/SNR Deiner Abhörkette aus? Sind das Laborwerte des Herstellers, womit und unter welchen Bedingungen wurden die gemessen, hast Du die schonmal unter Deinen Studiobedingungen überprüft, nutzt Du wirklich die selbe Clock wie der Hersteller beim Test der Wandler oder hängt sie über einen PLL am Takt Deiner DAW, gibt es bei Dir im Studio Einstreuungen in den analogen Signalwegen oder in/aus der Netzstromversorgung? Das Thema ist erheblich komplexer als es die beiden Messwerte vermitteln. Messwerte können ein guter Indikator für die Qualität der Wandler sein, aber sie können die Hörentscheidung nicht ersetzen, da schon die elektronische Abstimmung der Ein- und Ausgangsimpedanzen mit Deinen Quellen wie Mikrofonen oder Synthesizer ganz andere technische Parameter weit in den Vordergrund treten lässt. Für eine „objektive“ Beurteilung müsste nicht nur der Parametersatz der Messungen allumfassend sein, Du müsstest die Parameter und ihre Interaktion untereinander auch korrekt interpretieren können.

            • Profilbild
              psv-ddv  AHU

              Subjektivität ist bei diesem Thema praktisch nicht zu umgehen. Traust Du Deinen Ohren nicht? Das wäre für einen Musiker ein substantielles Problem. Die Frage ist doch am Ende, was hört sich für Dich und Deine Hörerfahrung gut und musikalisch an. Wenn Du Glück hast empfinden das am Ende die Hörer Deiner Produktionen auch so und werden von Deinem Werk emotional berührt. Das ist das entscheidende Qualitätskriterium, das trennt die Spreu vom Weizen. Subjektivität von Anfang bis Ende.

              • Profilbild
                AMAZONA Archiv

                Ich gehe mal davon aus das die Kollegen anderswo nicht minder geschult sind wie hier und es laut mehreren Tests einen gewissen Konsens darüber gibt dass auch MOTU bei einigen Modellen mehr liefert als in der Klasse üblich. Da ich ein ergänzendes Interface benötige habe ich mich nun für das MOTU 8A entschieden. Ich hatte tatsächlich auch über das X6 nachgedacht aber Erweiterbarkeit/AVB und Formfaktor (DC-Coupled sind beide) waren entscheidend. Wie wäre es mal mit einen Test des 624/8A mit den frisch gewonnenen Hörerfahrungen vom X6?

          • Profilbild
            Markus Schroeder  RED

            Zusätzlich zu dem pas psv-ddv sagt:

            Man sollte meinen In Deinen 30 Jahren des Lesens von Tests hättest Du allmälich mitbekommen, dass „Test“ niemals mehr als eine „möglichst nachvollziehbar dargelegte Meinung“ sein können, was einen Unterschied zwischen „Werbung“ und „Information“ ausmacht.

            Was das Fehlen der Objektivität angeht, trifft das definitiv auch auf diverse Kommentare zu. Nur sind die nicht der journalistischen Sorgfaltspflicht unterworfen, so wie ich. Es gibt für mich also Grenzen dessen was ich behaupten kann.

            Zumindest bei meinen High End-Test, kann ich mich auf 2 bis 3 paar zusätzlich Paar Ohren berufen, die für mich eine relevante Ahnung haben, worauf es beim Hören ankommt. Mein Test stellt dann den Konsensus zwischen uns dar. Das stellt zumindest sicher, dass sich nicht alles in nur meinem Kopf abspielt.

            Ob das den persönlichen Geschmack der Leser trifft ist eine ganz andere Geschichte und über Geschmack lässt sich nicht streiten.
            Manche mögen analytischen Sound, andere nicht.

            Außerdem sind Messwerte auch nur höchsten die halbe Wahrheit. Aufgrund der Messwerte kann _niemand_ beurteilen ob ein MOTU oder ein x6 besser klingt.
            Wenn Du das kannst, würde ich mal zu Arzt gehen.

            • Profilbild
              AMAZONA Archiv

              Ich wollte keine Debatte über journalistische Sorgfaltspflicht starte sondern nur damit sagen das die Apollos auch blenden können, wenn man keinen kühlen Kopf bewahrt. Ich schaue auch viel lieber auf space-graues Alu als auf Plastikbomber. Die Messwerte schwanken mit Sicherheit auch von Steckdose zu Steckdose und Wohnung.

              • Profilbild
                psv-ddv  AHU

                Genau deswegen: Beide Interfaces ausleihen, in der eigenen Studioumgebung möglichst ausgiebig hören und dann entscheiden. Vielleicht ist das Motu für Dich das bessere Interface, das wäre durchaus möglich und Du sparst Geld. Ich drücke Dir die Daumen, meine ich ernst.
                Wandlervergleiche sind wie schon geschrieben nicht ganz ohne und erfordern Hörerfahrung. Der beste Weg ist es damit anzufangen und jenseits von Preis, Design oder Produktimage seinen eigenen Ohren vertrauen zu lernen.

              • Profilbild
                Markus Schroeder  RED

                zudem was psv-ddv sagt: selbst hören ist unersetzbar.

                Ich mag den MOTU Sound wegen der immens natürlich kllingenden Räumlichkeit und generellen Entspanntheit, wie ich in meinem Test zum UltraLite AVB auch geschrieben habe. Aufgrund dessen stand, als ich meinen Stereo192 kaufte, auch kurzzeitig ein 8A oder ein 828ES zur Debatte.
                Allerdings fand ich den Sound des Mytek dann doch deutlich lebendiger. Da war mir der MOTU-Sound aber dann doch zu neutral dagegen.

                Mir damals beim Test des Convert-2 ein paar Monate zuvor (bezogen auf das UltraLite) aufgefallen, dass dieser quasi den Ziel-Sound hat, zu dem Motu eigentlich hin strebt: Supernatürlich klingende Raümlichkeit PLUS Lebendigkeit ohne Beschönigung. Und ich bleibe dabei, der Convert-2 ist das absolut beste, das ich bisher gehört habe! Kostet halt leider nur 3000 Euro für einen 2-Kanal DA-Wandler.

                Ja, es gibt (für mich) auch besseres als MOTU, aber wie üblich erst für einen erheblichen Aufpreis bei mitunter deutlich reduzierten Features.

                Einem MOTU-Test bin ich nie abgeneigt, aber die sind immer so schnell vergeben, oder ich sitze gerade an einem anderen Test dran. ;)

  6. Profilbild
    hejasa  AHU

    Ich habe von UAD vor Jahren absehen müssen, weil die Interfaces keine Midi Schnittstelle für meine Plugins hatten, jedenfalls war mir keines von der Firma bekannt. Deswegen der Kauf eines Focusrite Clarett. Wenn ich den Test von Markus lese, werde ich allerdings sehr neugierig auf das X6 als Zusatz, ich werde es mir auf jeden Fall anhören!

    Danke für den Test!

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Bitte sehr gerne geschehen. :)

      Du machst mich auch gerade daruf aufmerksam, dass ich völlig vergessen habe das fehlende MIDI im Test zu erwähnen! 0_0`. So abgelenkt war ich durch den Klang des x6. :D

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.