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Test: Native Instruments Battery

(ID: 3979)

Vorbildlich !
Einzigartig ist die Vorhörmöglichkeit der Samples im batteryeigenen Browser, bevor man sie in eine Zelle ladt. So eine Funktion war bei PlugIns dieser Art sowieso überfallig. Die Vorhörmöglichkeit gibt den Klang immer auf den ersten Stereokanal. Falls dort Effekte im Kanal aktiv sind, werden die vorzuhörenden Klange ebenfalls mit diesen Effekten versehen.

Der Akai Import funktioniert auch tadellos. Aufgrund der Architektur von Battery ist es jedoch umstandlich mehrere Programme hintereinander zu laden, da die Tastenbelegung von dem Akai Programm so übernommen wird, daß mehrere Klange auf einer Taste liegen. Hier sollte NI die Option anbieten, die Tastenbelegung aufsteigend durchzuführen. In der Zwischenzeit kann man sich auch damit begnügen, nur die Samples zu importieren, da werden zwar keine Hüllkurven berücksichtigt, aber die Tastenbelegung erfordert keine weitere Arbeit.

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Handbuch
Im Handbuch, welches dank der intuitiven Oberflache nur einmal durch meine Hande gewandert ist, stehen neben der ausführlichen Beschreibung von Battery auch nützliche Tips zum ersten Betrieb von Battery in Sequenzerprogrammen nebst samtlichen Einstellungen, die in Denselben vorgenommen werden müssen, um Battery zum laufen zu bekommen. Im Anhang wird auch auf Mixingtechniken und den kreativen Umgang mit Battery eingegangen.

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Fazit
Ich habe Battery über einen Zeitraum von drei Wochen unter Beschuß von zahlreichen Mausklicks und Lade und Löschsessions betrieben. Battery erwies sich in dieser Zeit als Absturzsicher. Auch die CPU-Belastung halt sich in erfreulich geringen Grenzen, so daß sich auch Anwender mit betagteren Computern zum Kauferkreis gesellen können. Ich kann das PlugIn auf jeden Fall empfehlen, da es wohl auch mit kommenden Samplern wie HALion oder EXS24VST voraussichtlich nicht so komfortabel sein wird Drumsounds zu verwalten und auf die Ausgange zu routen, wie mit Battery. Der Straßenpreis belauft sich auf ca. 259 DM, was angesichts der gebotenen Leistung in Ordnung geht. Wenn NI noch das Filter einbaut, bleiben keinerlei Wünsche mehr offen.

 

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Über den Autor
Profilbild

t.walter AHU

Thorsten Walter war Studioprofi und einer der ersten Mitarbeiter von AMAZONA.de. Er hat entscheidend am Aufbau des Magazins mitgewirkt. Knapp 300 Reportagen, Tests und Interviews stammen aus seiner Feder.

Thorsten verstarb im Alter von 43 Jahren vollkommen unerwartet im Januar 2019.

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