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Test: SPL Transducer

2. März 2009

SPL Transducer

So, dann gehen wir jetzt mal ans Eingemachte! An die ganz unwahrscheinlichen Sachen! An die allerdicksten Grundfundamente, die die gesamte Ausnahmetechnik noch zu bieten hat!

„Spinnt der Ritt jetzt wieder komplett“ werden sich jetzt schon wieder die ersten Leser nach den voran gegangenen Zeilen fragen. „Auf was für einen großen Zampano will er denn jetzt schon wieder hinaus?“

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Nun, wer wie ich aus dem Gitarren-orientierten Produktionsmetier kommt, weiß um die heilige Kuh der Gitarrenab-, respektive -aufnahme im Studiobereich. Um kein anderes Thema, nicht mal in der Schlagzeug-Mikrophonierung, wird ein ähnlich Brim-Bam-Borium veranstaltet, wie um die Verewigung eines E-Gitarrenverstärkers auf Tape, besser gesagt Harddisk.

Was ist nicht schon alles darüber geschrieben worden – über Mikrofonwahl, Mikrofonabstand, Mikrofonwinkel, offenes Gehäuse, geschlossenes Gehäuse, Close-Miking, Ambient-Miking, Alnico-Magnete, Keramik-Magneten, Speakerauslenkung, Rückstrom-Kompression, Phasenauslöschung und, und, und …

Fakt ist, dass die Emulationstechnik in den letzten Jahren wahre Quantensprünge vollzogen hat und zum Beispiel im Synthesizer-Bereich die Hardware-Komponente bzgl. der Sound-Qualität fast erreicht hat.

Fakt ist aber auch, dass es bis zum heutigen Tag noch niemandem wirklich gelungen ist, trotz schwerster CPU-Power und Logarithmen bis der Arzt kommt, insbesondere einen verzerrten Gitarrensound über Speakersimulation / Lastwiderständen / Speakeremulationen auf Band / HD zu packen, welcher die Offenheit, Dynamik und Transparenz einer perfekten Mikrophonabnahme besitzt.

Hier setzt SPL mit seinem Transducer an und erhebt den Anspruch, eben Selbiges als einziges Bindeglied zwischen Verstärker und Aufnahmemedium dem Produzenten kredenzen zu können.

Zudem soll das Signal aufgrund einer Hardware-Lösung ohne jegliche Latenz daher kommen. Wohlan, selten war ich so gespannt auf das Test-Ergebnis!

 

Front

Front

 

Konstruktion

Der Transducer kommt als 2 HE Rackeinschub daher und hinterlässt durch seine gebürstete Metall-Verzierung einen optisch ansprechenden und aufgeräumten Eindruck.

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Drei große Drehregler, vier Miniswitches und 2 LEDs regeln folgende Bereiche:

– Speaker Action: simuliert das unterschiedliche Lautsprecher-Verhalten abhängig von der gefahrenen Lautstärke. Je nach Einstellung wird eine klare Wiedergabe generiert oder aber die als „Pappzerre“ bekannte Übersteuerung des Lautsprechers aktiviert.

– Sig.: zeigt an, ob ein Eingangspegel anliegt, leuchtet ab -20 dBu

– Speaker Cabinet: generiert einen eher offenen und transientenreicheren Klang (offenes Gehäuse) oder stärker komprimierteren Sound (geschlossenes Cabinet).

– Speaker Voicing: wählt die eher spritzigere und schärfere Wiedergabe eines Alnico (Aluminium-Nickel-Kobalt) Magneten-Lautsprechers oder die eher mittig weichere Wiedergabe eines Keramik-Magneten.

– Miking Level: Simuliert den Schalldruck, welcher auf das Mikrofon auftrifft. Bei zunehmendem Schalldruck komprimiert das Mikrophon zunehmend und bewirkt eine Zunahme der Lautheit, aber auch einen Verlust der Detailwiedergabe.

– Microphone Selection: wählt von der Klangcharakteristik her zwischen einem Kondensatormikrofon und einem dynamischen Mikrofon. Ein Kondensatormikrofon zeichnet detailreicher und transparenter, verfügt aber über weniger Druck als ein dynamisches Mikrofon.

– Microphone Distance: wählt zwischen einer direkten oder einer leicht räumlichen Aufnahme.

– Output Gain: regelt den Ausgangspegel von Output 1 und 2.

– OVL: Overload Anzeige des Ausgangspegels

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Forum
    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Hallo, die bleiben auf der SPL-Homepage, wo sie auch hingehören… :-)

      Viele Grüße von SPL…

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