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Test: Casio CDP-S160, mobiles Digitalpiano

Günstiges Einsteiger-Piano für zu Hause

2. August 2023
casio cdp s160 test

Casio CDP-S160, mobiles Digitalpiano

Günstige Stage- oder Digitalpianos erfreuen sich seit langer Zeit größter Beliebtheit. Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, Neuanfänger oder Wiedereinsteiger – die meisten Interessenten führt der Weg des Klavierspielens zunächst zu nicht allzu teuren, möglichst auch mobilen und kompakten E-Pianos. Mit dem CDP-S160 hat Casio hierfür ein passendes Piano im Angebot. Wir haben es für euch getestet.

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Der erste Eindruck zum Casio CDP-S160

Mit seinen Maßen 1322 x 232 x 99 mm gehört das CDP-S160 sicherlich zu den kompakteren Digitalpianos. Zwar ist es aufgrund seiner 88 Tasten über 130 cm lang, benötigt aber nicht sehr viel Platz in der Tiefe, was es auch als Einspielkeyboard fürs Heimstudio interessant macht. Erhältlich ist das Piano in den zwei Farben schwarz und rot, preislich macht dies nur 20,- Euro Unterschied – hier kann man also auch etwas Farbe ins Wohn-, Arbeits- oder Kinderzimmer bringen. Schön, dass Casio sich mit der roten Farbwahl mal etwas Neues traut.

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Als Tastatur kommt beim CDP-S160 die sogenannte „Scaled Hammer Action Keyboard II“ zum Einsatz. Die 88 Tasten sind skaliert gewichtet, d. h. im unteren Bereich der Tastatur sind die Tasten etwas schwerer gewichtet als im oberen. Die Oberfläche der Tasten ist leicht angeraut, so dass man beim Spielen einen guten Halt hat und auch bei schnellen Passagen nicht abrutscht, sehr gut. Die Anschlagsdynamik lässt sich in drei Stufen einstellen.

Die Bedienoberfläche des Pianos ist schnell durchschaut, denn neben einem Power-on/off-Schalter und einem Lautstärkeregler bietet das S160 lediglich einen mit Grand Piano/Function beschrifteten Knopf sowie einen weiteren für die Steuerung des internen Recorders. Der Rest der Bedienung erfolgt über Doppelfunktionen, d. h. die Function-Taste wird mit der passenden Taste der Klaviatur gedrückt, um so beispielsweise Sounds auszuwählen, das Metronom einzustellen oder weitere Einstellungen vorzunehmen.

Da das S160 über kein Display verfügt, hat man leider keine allzu große Kontrolle darüber, welcher Sound oder welche Einstellung aktiv ist, daher bietet Casio mit der kostenlosen App „Casio Music Space“ eine komfortable Möglichkeit, das Piano vom Tablet/Smartphone aus fernzusteuern. Allerdings muss das mobile Endgerät hierfür über Kabel mit dem Piano verbunden werden, die drahtlose Steuerung ist den größeren Casio Pianos vorbehalten – aber auch da teilweise nur mit einem kostenpflichtigen Bluetooth-USB-Adapter.

casio cdp s160 app test

Unterschiede zwischen Casio CDP-S110 und CDP-S160

Die beiden E-Pianos CDP-S110 und CDP-S160 unterscheiden sich in genau vier Dingen. Zum einen verkauft Casio das S160 (zumindest in Deutschland) ausschließlich als Komplettpaket inklusive Holzunterbau und 3-facher Pedaleinheit. Das S110 wird dagegen als klassisches mobiles Piano verkauft, für das optional zwar ein Holzunterbau/Ständer verfügbar ist, allerdings keine Pedaleinheit. Das S110 verfügt im Gegensatz zum S160 nämlich nicht über den hierfür notwendigen Multipin-Anschluss. Hier muss man sich einfach vorab entscheiden, ob das Piano ausschließlich stationär betrieben werden soll oder man es hin und wieder auch zu Proben oder Auftritten mitnehmen möchte oder es zu Hause an unterschiedlichen Orten stehen soll.

Aber auch technisch gibt es geringfügige Unterschiede zwischen den beiden Modellen. So verfügt das S160 über eine Skalenfunktion, um so beispielsweise im kirchlichen oder ethnischen Bereich stets die passenden Töne parat zu haben. Dazu bietet das neuere Modell einen MIDI-Recorder für die Aufnahme des eigenen Spiels sowie eine Duett-Funktion, über die die Tastatur des Pianos in zwei gleiche Teile aufgesplittet werden kann. Für eine Lehrer-Schüler-Situation und zum gemeinsamen Üben eine gute Funktion.

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Mit welchen Anschlüssen ist das CDP-S160 ausgestattet?

Neben einem obligatorischen Netzteilanschluss befinden sich auf der Rückseite des Casio CDP-S160 zwei 3,5 mm Miniklinkenanschlüsse. Einer davon dient als Audioausgang, der zweite als Audioeingang – beispielsweise, um Tablets oder andere externen Geräte als Zuspieler zu nutzen. Wieso Casio hier auf Miniklinkenanschlüsse setzt, erschließt sich mir leider nicht ganz. Denn so wird man zwangsläufig mit Adaptern arbeiten müssen. Große Klinkenanschlüsse hätte ich für sinnvoller erachtet.

casio cdp s160 test

Direkt daneben lässt sich die 3-fache Pedaleinheit bzw. wahlweise ein einzelnes Haltepedal anschließen – nur für den Fall, dass man das Piano ohne Ständer/Pedaleinheit nutzen möchte.

Besonders für das mobile Musikmachen bzw. Künstler, die in kürzester Zeit an unterschiedlichen Orten auftreten, ist die Tatsache interessant, dass man das S160 auch mit sechs AA-Batterien betreiben kann.

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Casio CDP-S160 BK
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(5)

Wie klingt das Casio CDP-S160?

Zehn Sounds sind beim CDP-S160 mit an Bord. Das Repertoire erstreckt sich von den klassischen akustischen und elektrischen Pianos über Orgeln und Cembalo hin zu Streichern.

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Eines vorab: Zehn Preset-Sounds sind im Hinblick auf die Einsteiger-Pianos der Eigenmarken der großen Musikhäuser nicht sonderlich viel, aber wer sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte, bekommt beim CDP-S160 die wichtigsten Basissounds geboten.

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Klanglich braucht sich das Piano auch keineswegs zu verstecken, vor allem der neue Grand Piano Sound kann überzeugen. Über die internen Lautsprecher klingt dieser brillant und ausgewogen. Der Bassbereich könnte zwar etwas kraftvoller ausfallen, hier darf man aber nicht die Kompaktheit des Pianos aus den Augen verlieren – sonderlich große Speaker konnte Casio hier ja nicht verbauen. Über Kopfhörer klingt das aber deutlich kraftvoller. Ansonsten aber ein rundum schöner Flügel-Sound. Klangliche Abwechslung gibt es mit den beiden Piano Sounds Mellow und Bright Piano, die entsprechend ihrem Namen etwas dumpfer bzw. heller klingen und wahlweise für die ruhigeren Balladen oder die pop-lastigeren Songs eingesetzt werden können.

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Auch bei den elektrischen Pianos stehen drei Sounds zur Auswahl. Casio bietet in diesem Bereich jeweils ein Rhodes-, ein Wurlitzer- und ein klassisches DX-Piano an. Alle drei sind zwar nur mit wenigen Velocity-Stufen ausgestattet, klingen für den Preisbereich aber gut. Die passende E-Piano-Stimmung lässt sich damit mit Sicherheit versprühen und die Tastatur des CDP-S160 bietet sich hierfür auch sehr gut an.

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Die Soundpalette des CDP-S160 wird mit zwei Orgeln (Jazz- und Kirchenorgel), einem Streicher-Sound sowie einem Cembalo abgerundet. Auch wenn diese Sounds nicht ganz so überzeugen können wie die Piano-Klänge – vor allem bei der Jazz-Orgel sollte Casio beim nächsten Modell einen anderen Sound wählen – ist man mit dem S160 letztlich klanglich gut aufgestellt.

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Extra-Funktionen des Casio Heimpianos

Wie bereits erwähnt, bietet das Casio CDP-S160 gegenüber dem kleineren Bruder S110 eine Aufnahmemöglichkeit. Die Bedienung ist simpel: Drückt und hält man den Record-Knopf auf dem Bedienfeld, fängt dieser an zu blinken, was bedeutet, dass die Aufnahme läuft. Beenden und Abspielen erfolgt durch das kurze Drücken des Knopfs.

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Transponieren und die passende Skala einstellen erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie das Auswählen der Sounds. Dazu lässt sich auf Wunsch ein Hall- und ein Chorus-Effekt hinzuschalten. Eine Bearbeitung der Effekte ist nicht möglich.

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Welche Alternativen bietet Casio an?

Wer auf die vier mehr oder weniger kleinen Funktionsunterschiede zum CDP-S110 verzichten kann und möglicherweise bereits über einen Keyboardständer und ein Pedal verfügt, sollte sich überlegen, ob er die Preisdifferenz in Höhe von ca. 180,- Euro anderweitig investieren möchte.

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Ein Blick zum nächst größeren Modell, dem Casio CDP-S360, zeigt, dass man für knapp 500,- Euro – allerdings ohne Keyboardunterbau und 3-facher Pedaleinheit, diese müssen beim S360 separat hinzugekauft werden – schon deutlich mehr Sounds und Funktionen bekommt. Hier gehören neben einer Begleitautomatik, einer höheren Polyphonie (128 Stimmen anstatt 64 Stimmen wie beim CDP-S160) auch ein LC-Display zur Ausstattung dazu. Hinsichtlich des größeren Funktionsumfangs ist das Display beim S360 allerdings auch wichtiger, als es beim S160 ist. Hier gelingt die Bedienung auch ohne Display sehr einfach und intuitiv.

700 Sounds, 200 Rhythmen, dazu bis zu 32 Registrierungsspeicher und eine Split-/Layer-Funktion sind auf alle Fälle ausreichend Gründe, um auch einmal über das S360 nachzudenken.

Alternativen anderer Hersteller

Im Bereich der mobilen E-Pianos gibt es allerhand Alternativen zum CDP-S160. Zum einen bietet Casio den etwas teureren und besser ausgestatteten Bruder CDP-360 an. Unseren Test dazu findet ihr hier. Aber auch andere Hersteller, wie beispielsweise Kawai mit dem ES-120 oder Roland mit dem FP-30X haben preislich ähnliche oder leicht teurere Pianos in ihren Repertoires. Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen und nach Möglichkeit die Pianos zu vergleichen. Vor allem das ES-120 von Kawai und das FP-30X von Roland sind sicherlich sehr starke Konkurrenten zum getesteten CDP-S160.

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Fazit

Mit dem CDP-S160 hat Casio ein gutes Einsteiger-Piano im Angebot, das mit dem kompletten Zubehör für den heimischen Einsatz ausgeliefert wird. Für einen aktuellen Preis in Höhe von 560,- bis 580,- Euro (je nach Farbwahl) bekommt man ein E-Piano, das mit 10 Sounds alle Grundklänge eines digitalen Pianos abdeckt, ab Werk mit Holzunterbau und 3-facher Pedaleinheit ausgeliefert wird und mit einer sehr guten Verarbeitung aufwarten kann.

Positiv hervorheben möchte ich die Tastatur des CDP-S160. Diese lässt sich sehr gut spielen und ist super verarbeitet. Aufgrund der kompakten Maße bietet sich das Piano auch als Einspielkeyboard für das Heimstudio an.

Schade ist dagegen, dass die App-Anbindung beim CDP-S160 nur über ein Kabel möglich ist, das trübt den Einsatz leider ein wenig.

Plus

  • Tastatur
  • kompakte Maße
  • einfache Bedienung

Minus

  • Orgel-Sounds
  • App-Anbindung nur über Kabel möglich

Preis

  • CDP-S160 (schwarz): 559,- Euro
  • CDP-S160 (rot): 579,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AntonAmazona

    Die USB-B Buchse wurde im Text leider nicht erwähnt….
    Im Handbuch steht, dass bei Anschluss des Pianos am Computer Treiber automatisch geladen und installiert werden.
    Also doch ein Einspielkeyboard😉

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