Stanton RM.416
DJ-Hardware-Spezialist Stanton gibt sich weiter emsig. Nach neuen Geräten im Zwei- und Dreikanal-Mixer-Segment gibt’s jetzt auch für DJs mit größerem Gerätepark das passende Regel-Equipment. Mit dem RM.416 bringt Stanton eine leicht abgespeckte Version des bewährten Vierkanal-Mixers RM.406 auf den Markt. Weggefallen sind unter anderem Send/Return für Effekte oder die einstellbare Crossfader-Kurve. Ob das auch Auswirkungen auf die Funktionalität, die Einsatzmöglichkeiten und den Spaß an der musikalischen Arbeit hat, wollen wir jetzt mal herausfinden.

Raus aus der Verpackung!
Anders als die Modelle der M-, SMX- und SA-Serien gehört die Reihe RM zu den Rackmixern – womit wir dann auch gleich mal eben nebenher das Kürzel RM geklärt hätten. Das 19-Zoll-Gerät verteilt satte 5,9 Kilo auf vier Höheneinheiten, die zur Befestigung benötigten Rackohren sind vormontiert, können aber auch abgeschraubt werden. Dann steht der RM.416 als Tischgerät auf gummierten Füßen, ragt dann aber immer noch 17 Zentimeter zwischen den Turntables nach oben, ist also um einiges höher als die Kollegen aus den vorhergenannten Abteilungen. Mit einer Länge von fast 50 Zentimetern ist es auch nicht unbedingt das Teil, das man sich mal eben locker zwischen zwei Turntables klemmt – es sei denn, man hat lange Arme und einen großen Tisch. So ist der RM.416 im Rack dann wohl tatsächlich am besten aufgehoben, und dafür ist er eigentlich auch gedacht.
Die Rackwinkel – die als Seitenteile dienen – und die Oberfläche sind aus massiven Blechen, das Gehäuse aus Kunststoff. Wer also mit dem RM.416 öfter mal auf Reisen geht, ist gut beraten, die stabilen Winkel da zu belassen, wo sie sind – auch ohne Rack, da sie für zusätzlichen Schutz sorgen.
Optisch unterscheidet sich der 416er Mixer deutlich vom 406er. Während sich letzterer mit der weiß abgesetzten, geschwungenen Innenplatte etwas an gehobenem Design versucht, gibt sich der 416 nüchtern schwarz und zweckmäßig; allein die orange-beleuchteten Taster sorgen da für einen kleinen farblichen Hingucker.