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Test: Stanton T90 USB

Stanton T90 USB

9. Oktober 2008

USB-Plattenspieler gibt es inzwischen so einige. Und die meisten stammen aus der Liga „Preiswertes aus Plastik“.

 

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Höherwertige Vinylabspieler mit USB aus dem DJ-Bereich sind eher die Ausnahme und fast an einer Hand abzuzählen, Stanton hat mit dem T90 USB nun auch einen höherwertigen Vertreter in seiner T-Serie.

 

Schlicht, aber edel im Design

Schlicht, aber edel im Design

 

 

Info-Intermezzo: Die T-Serie

 

Die T-Serie von Stanton besteht aus insgesamt vier Modellen. Das Einsteigermodell ist der T60 für rund 170 Euro (Straßenpreis), mit Direktantrieb und einem Drehmoment von ca. 1 kg/cm. Der nächst größere T80 hat zusätzlich die 78er Geschwindigkeit, Tonhöhenkorrektur und einen S/PDIF-Ausgang im Programm, das Drehmoment liegt bei 1,6 kg/cm, der Preis bei etwa 250 Euro. Der T90 USB ist da in etwa baugleich, besitzt aber zusätzlich neben dem USB-Ausgang einen S-Tonarm. Das Topmodell ist der T120 mit einem erweiterten Pitch-Bereich, einem professionellen Drehmoment von 4,5 kg/cm und der Technik des STR8-150; der Preis liegt hier bei rund 380 Euro.

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T90 ausgepackt

 

Dass der T90 nicht in die Liga der Billig-Leichtgewichte gehört, merkt man schon beim Auspacken. Mit seinem Gewicht von 8,6 Kilogramm liegt er zwar noch etwas unter dem der absoluten Profiteile (zum Vergleich: Der SL 1210 von Technics bring gut 11 Kilo auf die Waage), ist aber durchaus massiver gefertigt als die Lowcost-Geräte. Allerdings wurde auch beim T90 einiges aus dem Kombinat „Plaste & Elaste“ verbaut: Das Gehäuse sieht zwar nach Alu (und daher recht edel) aus, ist aber aus Kunststoff. Da Turntables aber zu den Geräten gehören, die eher weniger absturzgefährdet sind, ist das – wenn überhaupt – unter ästhetischen Gesichtspunkten ein kleiner Minuspunkt.

 

Bevor es aber an den ersten Einsatz geht, sind Ikea-Qualitäten gefragt: Das Chassis des T90 muss vor dem Start noch um einige notwendige Bauteile ergänzt werden. Erst wenn der massive Plattenteller samt Slipmate aufgesetzt wurde, der Tonabnehmer (500er System) am S-Arm arretiert und der Horizontalgewichtregler am anderen Ende des Arms aufgeschraubt wurde und alles eingestellt ist, kann sich die Nadel das erste mal auf die Rille senken. Die Baumaßnahme an sich ist auch von Laien zu bewältigen, bei den notwendigen Einstellungen am Gewicht und Anti-Skating setzt Stanton dann zuviel an Wissen voraus – Laien stehen da wegen der da mangelhaften Dokumentation etwas im Regen.

 

Gut zu erkennen: Die beiden Start/Stopp-Taster links

Gut zu erkennen: Die beiden Start/Stopp-Taster links

 

 

T90 angeschlossen

 

Der Anschluss des T90 an die Anlage erfolgt über einen Cinch-Stereo-Out, den man per Minischalter zwischen Line- und Phono-Pegel umschalten kann. Die Verbindung mit dem Rechner erfolgt wahlweise per USB oder über den Digital-Out (cinch), im letzteren Fall muss natürlich das Audio-Interface von Mac oder PC einen Digi-In besitzen. Damit der Plattenteller Fahrt aufnimmt, ist ein mehrstufiger Start erforderlich. Erst wird das Gerät auf der Rückseite am Netzschalter eingeschaltet, dann der Motor mit einem extra Drehregler gestartet (was ein wenig was von einem Zündschlüssel-Gefühl hat) und am Ende über einen der beiden Start/Stop-Taster auch der erste Gang eingelegt. Der erste Start-Schalter befindet sich vorne, der zweite hinten links auf dem Gehäuse, so kann der T90 dann auch bei Platzproblemen quer gestellt werden.

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