ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Test: Zoom iQ7, iOS-Mikrofon

(ID: 106785)

Auf der Vorderseite des Mikros prangt ein rund 1,5 cm messendes Drehrad, mit dem sich die Eingangsempfindlichkeit des Mikrofons einstellen lässt. Der anliegende Pegel wird gleichzeitig auch über eine kleine 3-stellige LED-Anzeige verdeutlicht. Natürlich nicht gerade eine sehr üppige Anzeige, aber bei solch einem kompakten Gerät sollte man froh sein, dass man so etwas überhaupt mit eingeplant und umgesetzt hat. Die Abstufung der drei LEDs liegt bei größer als -42 dB, -12 dB und -0,25 dB, d.h. die rote LED fängt an zu leuchten, sobald das anliegende Signal größer als -0,25 dB ist.

Rechts vom Drehrad befindet sich ein Wahlschalter, über den die gewünschte Stereobasisbreite eingestellt werden kann. Zur Auswahl stehen 90 Grad, 120 Grad und M/S. Die Einstellung M/S ist letztendlich auch ein entscheidender Unterschied zu den anderen Zoom iOS-Mikros, denn damit lässt sich die Stereobasis auch nach der Aufnahme noch justieren. Bei den anderen beiden Einstellungen ist das logischerweise auf 90 bzw. 120 Grad fest eingestellt. Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein 3,5 mm Klinkenausgang, über den man das aufzuzeichnende Signal direkt abhören kann, egal ob bei Aufnahme oder bei der reinen Wiedergabe. Dieser Anschluss ist auch zwingend notwendig, denn sitzt das Mikrofon auf dem iPhone auf, verdeckt dieses den Smartphone-eigenen Anschluss.

ANZEIGE
Drehrad, Einstellung der Stereobasisbreite und LED-Anzeige

Drehrad, Einstellung der Stereobasisbreite und LED-Anzeige

Praxis

Je nachdem welcher Art von Aufnahme man mit dem iQ7 machen möchte, lässt sich die Stereokapsel auf verschiedene Positionen drehen. Ein Drehpunkt gibt es dafür, dass die Kapsel entweder horizontal oder vertikal zum Smartphone positioniert wird, ein zweiter Drehpunkt ermöglicht es, die beiden Kapseln nochmals um 90 Grad zu drehen. Letztendlich gibt es also ausreichend Positionen, die dafür sorgen, dass man stets den Fokus auf die Schallquelle sowie die passende Links/Rechts-Stereopositionierung einstellen kann.

ANZEIGE

Die Bedienung des iQ7 ist denkbar einfach und absolut problemlos. Die Eingangsempfindlichkeit lässt sich gut mit dem stufenlosen Drehrad einstellen, Dank sei auch der LED-Anzeige. Zum Lieferumfang gehören eine mehrsprachige Anleitung, die alle Funktionen klar verständlich macht. Ebenso gehört ein Windschutz dazu. Optional erhältlich ist ein „behaarter Windschutz“ namens WSU-1.

iQ7_feature_iPhoneZHR-App.png

Wie eingangs bereits erwähnt, setzt Zoom auch beim iQ7 auf die Lightning-Schnittstelle. Das Mikro sitzt somit sicher und fest auf dem iPhone auf. Sollte man eine Handyhülle benutzen, lässt sich der Abstand zwischen Mikro und Smartphone durch Wegnahme eines kleinen Abstandshalters regulieren.

ANZEIGE
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    ahs

    Hi,
    danke fuer den Test.
    Muss ich die MS Datei in der App bearbeiten oder geht das auch in einer DAW ?

    • Profilbild
      Felix Thoma RED

      @ahs Hallo ahs,
      Du kannst die MS Datei von der App aus per Email versenden und später auf dem Computer bearbeiten. Nervig ist nur, dass es eben nur per Email geht. Alternativ geht noch der Upload auf Soundcloud, mehr aber nicht.

      • Profilbild
        ahs

        @Felix Thoma per Email ?
        das ist doch bei Raw(Wav) Daten völlig absurd !?
        bei den Größen …

        • Profilbild
          EMESEM

          @ahs Moin die Herren,
          selbstverständlich lassen sich die Dateien auch per iTunes File Transfer auf den Rechner übertragen.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

X
ANZEIGE X