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Test: Lexicon I·ONIX U42S

Lexicon I·ONIX U42S

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Nach den bereits existierenden Testberichten auf AMAZONA.de über Lexicon Audio-Interfaces konnte die „alte“ Generation nicht unbedingt überzeugen, geschweige denn sich gegen die harte Konkurrenz durchsetzen. Das I·ONIX FW810S erhielt hingegen eine positive Bewertung. Ob auch die neue USB 2.0 Technik ähnlich wie die Firewire Technologie überzeugen kann, wird dieser Test zeigen. Lesen Sie die anderen Testberichte hier:

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1148

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=2113

Da die Berichte schon etwas älter sind, könnten Treiber-Updates möglicherweise einige Fehler behoben haben. Konsultieren Sie dazu bitte die Herstellerseite unter www.lexiconpro.com.

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Direkt beim Auspacken fällt das Gehäuse des Lexicon I·ONIX U42S positiv durch Stabilität auf, denn es ist nicht aus Kunststoff, sondern aus relativ dickem Aluminium gefertigt. Auch die Potentiometer auf der Front sind aus Aluminium-Spritzguss und sitzen auf verschraubten Potis, was dem I·ONIX U42S eine solide Erscheinung verleiht. Vorbildlich sind auch die am Gehäuse verschraubten Armaturen. Die XLR-Kombibuchsen besitzen auch die Zugverriegelung, sehr schön! Aufgrund des relativ hohen Gewichts dürfte es sich jedoch eher für den stationären Betrieb eigenen.

Das U42S ist als Desktop-Gerät ausgelegt. Man kann es somit bequem vor den TFT-Monitor positionieren und hat den Output-Level sowie die Pegel der Eingänge im direkten Zugriff.
Das U42S verfügt über vier analoge Eingänge, die entweder Line-, Mikrofon- oder Instrumentenpegel akzeptieren. Letztere sind aber nur für die Eingänge 1+2 vorgesehen. Die PreAmps wurden vom Schwesterunternehmen DBX entwickelt, und eine 48V Phantomspeisung kann paarweise zugeschaltet werden. Des weiteren stehen zwei getrennt pegelbare Kopfhörerausgänge mit ausreichender Power bereit. Der separat ansprechbare S/PDIF Anschluss eignet sich natürlich gut, um externe Effektgeräte einzuschleifen oder andere Geräte anzuschließen.
Aktivmonitore können an den Main-Outputs angeschlossen und mit dem großen Poti gepegelt werden. Mit dem Monitor-Mix Poti wird wie immer die Balance zwischen Eingängen und Ausgängen geregelt, so dass ein latenzfreies Monitoring möglich ist. In diesem Zusammenhang gibt es für die Eingangspaare 1+2 und 3+4 je einen Stereo-Taster, der die Kanäle dann als Stereosignal auf die Kopfhörer gibt und nicht als vier getrennte Monosignale.
Das U42S benötigt übrigens ein externes Netzteil und an Software liegt Cubase LE4 und das (obwohl von Lexicon) mäßig klingende Phanteon II Hall-Plug-in bei. Klangbeispiele dazu finden Sie im I·ONIX FW810S Testbericht.

Blockdiagram des Signalflusses

Blockdiagram des Signalflusses

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