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Best of Rock-, Indie- und Metal-Alben, Dezember 2023

Gitarre & Bass Redaktionspicks - die besten Songs Dez 23!

17. Dezember 2023

Rock, Alternative, Indie & Metal: Releases im Dezember 2023Der Dezember hat für Liebhaber der Gitarren-Musik musikalisch zum Glück noch etwas mehr zu bieten als Jingle Bells und Last Christmas. Wir haben uns für euch mal umgehört und einige Neuerscheinungen aus dem Bereich Alternative, Rock und Indie herausgepickt.

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Best of Indie, Dezember 2024

Palayle Royale – Dead to Me

Best of Indie, Dezember 2023 - Palayle Royale Dead To Me

Wer mal hören möchte, wie ein Chase Bliss Warped Vinyl im Bandmix klingt, sollte in diesen Song unbedingt einmal mal reinhören. Aus dem bunten Las Vegas kommen Palaye Royale, aber ihr Song Dead to Me handelt nicht von Glitzer und Glamour, sondern wohl eher von Enttäuschung und Wut. 2008 gründeten die Brüder Remington Leith und Sebastian Danzig gemeinsam mit ihrem Freund Emerson Barrett eine Band namens Kropp Circle. 2011 entschieden sich die Jungs dann aber, als Palaye Royale weiterzumachen und liefern seitdem Songs, die sie selbst in die Kategorie „Fashion-Art-Rock“ eingruppieren. Was das in der Umsetzung heißt, zeigen sie in ihrer Single Dead to Me, die Teil der ebenfalls im Dezember erscheinenden EP Sextape ist. Der Song bietet eine interessante Steigerung von einem Sound, der zunächst wie Lofi-Hip-Hop anmutet und sich dann über Linkin-Park-Zitate bis zum aggressiven Finale steigert. Der Einfluss von My Chemical Romance, ist bei diesem Song absolut nicht zu leugnen, doch im Repertoire von Palaye Royale finden sich auch Stücke, die zeigen, dass sie neben The Libertines und Velvet Underground auch durchaus Platten von den Smashing Pumpkins und David Bowie im heimischen Plattenschrank haben dürften.

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Royal Tusk: Here on out

Best of Rock-, Indie- und Metal-Alben, Dezember 2023

Namenstechnisch geht es dann mit Royal Tusk auch gleich adlig weiter. Die Kanadier machen allerdings keine Musik für einen Tanzball im Schloss, sondern eher für wildes Moschen und Headbangen. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung veröffentlichten Daniel Carriere (Rhythmus-Gitarre, Gesang), Quinn Cyrankiewicz (Lead-Gitarre, Background-Vocals) und Sandy MacKinnon (Bass, Background-Vocals) 2014 ihr erstes Album. Damals noch begleitet von Drummer Calen Stuckel, der die Band 2020 verließ und Mike James an Keyboard und Gitarre (2013 bis 2016). Es folgten 3 weitere Alben. Der Song Here on out ist Teil des für 2024 geplanten Albums Altruistic. Nicht unbedingt überraschend neu, aber für Fans von etwas härterer Gitarrenmusik, die auf der Weihnachtsfeier mal wieder richtig tanzen wollen, sicher eine gute Wahl.

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Best of Rock, Dezember 2023

Manchester Orchestra: The Way (Live from The Amory)

Manchester Orchestra - Indie Album des Monats 2023

Pünktlich zum Fest erfreuen uns auch Manchester Orchestra mit ihrer neuen Single The Way (Live from The Amory). Die Indie-Rocker aus Atlanta (Georgia) bleiben sich auch mit dieser Neuerscheinung wieder einmal treu. Ein nicht zu leugnender christlicher Touch wohnt dem Text inne, der eine ganze Geschichte erzählt. Es geht um Überforderung, Verzweiflung, den Heiligen Geist und den Wunsch, nochmal von vorne anfangen zu können. The Way startet mit elektronischen LoFi-Beats und einem eingängigen Klavier-Part. Der markante Gesang von Sänger und Songwriter Andy Hull wird dann von den nahezu epischen Gitarren-Sounds von Robert McDowell begleitet und wer die Songs von Manchester Orchestra mag, wird auch diesen Song sicher lieben. Und so viel sei schon mal verraten: Am Ende hat man doch irgendwie das Gefühl, dass der Mann hinter dem Lied die Kurve nochmal kriegen wird.

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The Jesus and Mary Chain: Jamcod

Oh, wie die Zeit vergeht: 40 Jahre sind The Jesus and Mary Chain bereits am Start, aber wieder einmal beweisen die Brüder William und Jim Reid, dass sie trotzdem nicht zum alten Eisen gehören. Der Song Jamcod klingt modern und keinesfalls altbacken. Das Intro erinnert an den Cow-Effekt eines OP-1 oder die Oszillation eines Delays und auch dieses Lied macht klar, warum die schottische Band, deren Mitglieder abgesehen von dem oben genannten Geschwisterpaar, der Inbegriff des Shoegaze ist. Die Jungs haben anscheinend eine ganze Weile gebraucht, um über einen Streit Ende der 1990er-Jahre hinwegzukommen, denn erst jetzt verarbeiten sie in Jamcod das, was zu einer 10 Jahre langen Funkstille geführt hatte. Rotzig, schottisch kommt der Gesang daher, die Gitarren verzerrt und der Beat treibend. Alles andere als weihnachtlich, aber wer es geschafft haben sollte, in den vergangenen vier Jahrzehnten and The Jesus and Mary Chain vorbeizukommen, sollte jetzt unbedingt mal reinhören.

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Astral Bakers: I don’t remember

Ein bisschen erinnern die ruhigen Gitarren zu Beginn des Songs I don’t remember doch an die ruhigen Sachen von Nirvana und irgendwo zwischen Grunge und Indie bewegen sich Astral Bakers dementsprechend auch. Die vier Franzosen haben Astral Bakers erst im vergangenen Jahr gegründet, aber ihre gemeinsame musikalische Geschichte ist durchaus schon ein bisschen länger. Zwischen 2008 und 2011 machten drei der vier heutigen Bandmitglieder bereits als Revolver von sich Reden. I don’t remember ist der erste Song des bald erscheinenden Debutalbums zu finden sein wird. Zurückhaltende Gitarren-Sounds verweben sich mit prägnanter Basslinie zu einem Klanggeflecht, das durch die rhythmischen Beats der Drums getragen wird. Garniert wird das Ganze mit emotionalem Gesang, der die Sehnsucht in jeder Silbe trägt.
Unaufgeregt, klassisch und nett anzuhören. Wer die ruhigen Sachen von Weezer, Suede oder die Manic Street Preachers steht, findet hier seinen Song für den Winter.

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Best of Metal & Rock, Dezember 2023

Ace Frehley: 10000 Volts

Best of Rock Dezember 2023 - Ace Frehley, 1000 Volts

Der hier ist was für Nostalgiker: 10000 Volts von Ace Frehley. Ganz ohne Schminke wandelt der Mitbegründer und ehemalige Lead-Gitarrist der Kultband KISS ja bereits seit einer ganzen Weile auf Solopfaden. Diese Neuerscheinung hätte klanglich durchaus auch auf einer KISS-Platte aus den 1970er-Jahren zu finden sein können, nicht unbedingt neu, innovativ oder exotisch, aber solider Hard-Rock wie man ihn kennt.

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Policias y Ladrones : Responder a eso

Der Name lässt es schon vermuten: Policias y Ladrones kommen nicht aus den USA, Kanada, Groß Britannien oder gar Deutschland. Die Jungs aus Tijuana beweisen mit ihrer Neuerscheinung im Dezember, dass man auch auf Spanisch Alternative-Rock vom Feinsten machen kann. In Responder a eso geht es um das Suchen und Finden und die Erkenntnis, dass es einfach Fragen gibt, die man nicht beantworten kann. Einflüsse der Pixies, Sonic Youth und Pavement sind hier keineswegs zu leugnen, aber das tun die vier Mexikaner auch nicht. Gerne experimentieren sie aber auch mit Synthesizern und Stimmenbearbeitung. Für jeden, der einfach mal Lust auf spanischen Gesang hat, der nicht von den Héroes del Silencio kommt, ein absolut empfehlenswerter Song, der mit seiner Melancholie perfekt in unser graues Winterwetter passt.

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LØLØ: Snow in Berlin

Eine Frau, eine Gitarre und ein Song, der dich im Winter in den Arm nimmt. Berlin ist bekannt dafür, im Winter mal so richtig hässlich zu werden: trist, grau, kalt und manchmal einfach nur zum Weglaufen. In Kanada sieht die Sache mit dem Winter wohl nochmal ganz anders aus, denn LØLØ ließ sich von dem winterlichen Berlin zu dem Song Snow in Berlin inspirieren. In dem neuen Song der Frau, die viele vielleicht bisweilen mit Avril Lavigne in einen Topf geworfen haben, beweist wieder einmal, dass sie nicht nur ein Skater-Girl ist, sondern auch anders kann. Klar, in dem Song Snow in Berlin geht es um Liebe, verkorkste Beziehungen und Herzschmerz. Trotzdem kommt dieses Lied nicht kitschig oder übertrieben daher, sondern ist zurückhaltend und bezaubernd. Diese ehrliche Authentizität spiegelt sich ganz wunderbar in dem vollkommen schnörkellosen Video zum Song wider, das LØLØ dann gleich noch in Berlin aufnahm. Ach, Berlin, du kannst auch im Winter so schön sein …

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Welches Lied begleitet dich durch die Vorweihnachtszeit oder auf welche Neuerscheinung hättest du auch gut und gerne verzichten können? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

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  1. Profilbild
    c-iwan

    Kannte Manchester Orchestra bisher noch nicht, hört sich aber echt gut an. Gefällt mir.

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