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The Sound of Bristol und Massive Attack Dokumentation

Der Bristol Sound und Massive Attack in einer Doku erklärt

8. Februar 2023

Heute präsentiere ich eine Fresh News, die gar nicht mehr so fresh ist. Doch da das Wetter zu dieser Jahreszeit miserabel ist und die Temperaturen im Keller sind, kann man sich ja mal einen Dokumentarfilm über die Entstehung von Massive Attack, Trip-Hop und The Sound Of Bristol ansehen.

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Im 2016 erschienenen Dokumentarfilm „Unfinished: The Making Of Massive Attack“ wird das 25-jährige Jubiläum des einflussreichen Albums „Blue Lines“ von Massive Attack gefeiert. Die Dokumentation verfolgt die Geschichte des Bristol Sounds und wie er zur Gründung der berühmtesten Band der Stadt Massive Attack führte. Natürlich wird auch die Geschichte von Wild Bunch erzählt. Roni Size, Massive Attack Produzent Neil Davidge, DJ Milo und andere kommen zu Wort. Es wird gezeigt, wie die Sound System Culture, die von karibischen Immigranten nach Bristol gebracht wurde, mit den bestehenden Punk- und New Wave-Szenen und dem damals neuen Musikstil Hip-Hop aus New York kombiniert wurde, um eine einzigartige musikalische Identität für Bristol zu schaffen. Es wird deutlich, dass für den Bristol Sound nicht nur die kulturellen Besonderheiten und Menschen der Stadt eine Rolle spielten, sondern auch das politische Klima der Zeit hatte seine Auswirkung auf The Sound of Bristol.

Screentshot aus „Unfinished: The Making Of Massive Attack“

Massive Attack wurde von Robert „3D“ Del Naja, Grantley „Daddy G“ Marshall und Andrew „Mushroom“ Vowles gegründet. Ihre erste Single „Daydreaming“ wurde 1990 veröffentlicht, gefolgt von ihrem Debütalbum „Blue Lines“ im Jahr 1991, bei dem auch schon Tricky dabei war. 1994 wurde das zweite Album „Protection“ veröffentlicht, bei dem Tracey Thorn, Nicolette und Horace Andy als Gastsänger auftraten. Tricky verließ die Band und startete eine Solokarriere. 1997 erschien die EP „Risingson“ 1998 veröffentlichte die Band das Album „Mezzanine“.1999 stieg Andrew Vowles aus und 2003 erschien das Album „100th Window“. Es wurde fast im Alleingang von Del Naja und dem Produzenten Neil Davidge geschrieben. Daddy G trat zur Tournee dieses Albums wieder bei. 2005 veröffentlichte Massive Attack ihren ersten Soundtrack „Unleashed“. Das fünfte Studioalbum „Heligoland“ erschien 2010 und enthält Beiträge von Horace Andy, Damon Albarn, Guy Garvey und anderen. Nach einer Pause veröffentlichte die Band 2016 die EP „Ritual Spirit“ mit Gastmusikern wie Tricky, Young Fathers, Roots Manuva und Azekel.

Habt ihr gewusst, wie sehr die Geschichte der Band Massive Attack mit Bristol verknüpft ist?

Screentshot aus „Unfinished: The Making Of Massive Attack“

 

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Forum
  1. Profilbild
    Flowwater AHU

    Hui, vielen Dank für diese »Fresh News«. Immer wieder gerne genommen (vor allem während dieses im Text erwähntem kalten Wetters).

    Auch hier gilt für mich: Das ist so gar nicht meine Musik … aber lernen kann man da bestimmt so einiges. Deswegen noch einmal: Muchas gracias! 😀

  2. Profilbild
    dAS hEIKO AHU

    Der „Bristol Sound“ im Allgemeinen und Massive im Speziellen zeugt einfach von einer höchst lebendigen britischen Musikkultur. Massiv Attack macht aber nicht einfach Clubmusik, sondern erzeugt eine Atmosphäre, ein Gefühl. Ähnlich wie in London Jazzy B mit seiner Soul II Soul Posse, teilt man gemeinsame Stilvorlieben und garniert sie mit den Stimmen der Gastmusiker. Massive Attack, Tricky, Coldcut, Reprezent, Soul 2 Soul, ja vielleicht sogar NelleeHooper, the Prodigy oder Faithless bringen minor-chords und Treibende Beats auf ein Niveau, das weit anspruchsvoller als einfach nur Techno ist.

    Wer sich an die Band Massive Attack heranwagen möchte, dem sei „Unfinished Sympathy“ aus dem Debütalbum empfohlen. Auch „Angel“ vom Mezzazine Album kann man sehr gut hören und kennt man vielleicht aus der Parfumwerbung.

    Allein die Tatsache, dass heutzutage auch kleinste Sampleschnipsel den Mauikrechtsanwälten zum Opfer fallen, hat die Szene etwas ruhiger werden lassen in den vergangenen 10-15 Jahren.

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      Das Video zu »Unfinished Sympathy« ist schön. So richtig schön unaufdringlich. Den Blicken einiger Passanten zufolge sieht das auch nach einen Guerilla-Dreh aus: Einfach mal durch die Straßen laufen und filmen.

  3. Profilbild
    dAS hEIKO AHU

    Vielleicht ist das für den Einen oder die Andere interessant:

    https://youtu.be/e4Nyo2jc7_g

    Der Kerl ist wohl Dozent an einer Schule für Musik und Musikproduktion.
    Hier zeigt er live die Enstehung des Songs Unfinished Sympathy.
    Ich liebe es 🙂

  4. Profilbild
    suko

    So coooool !! 😈😍😎

    I love Massive Attack — Fresh News made my day!! Thanks a lot. 👍🧡

  5. Profilbild
    Herr M

    Gerade wegen Artikel wie diesem, besuche ich Amazona.de zwischenzeitlich mehrfach wöchentlich. Ich lerne nie aus!👍

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