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DOC ANALOG: Dynacord ADD-one & ADD-drive Refurbished

(ID: 81748)

Schritt 6:

Die Anschlüsse der Leuchtfolie werden mit Hilfe von Entlötlitze abgelötet und die Schrauben der rechten Displayhalterung entfernt. (Bild 11 & 12)

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Bild 11

Bild 11

Bild 12

Bild 12

Schritt 7:

Nun kann die alte Leuchtfolie vorsichtig herausgezogen werden. (Bild 13)

Bild 13

Bild 13

Schritt 8:

Die neue Folie, bestellt bei Midi-Rakete (Bild 14), wird eingeschoben und verlötet. Displayhalterung wieder montieren. Funktionskontrolle des Displays.

Bild 14, Leuchtfolie von Midi-Rakete

Bild 14, Leuchtfolie von Midi-Rakete

Letzter Schritt:

Gerät zusammenbauen und Endkontrolle. (Bild 15)

Bild 15

Bild 15

Vor allem die rein kosmetischen Dinge wollten wir nicht DOC ANALOG aufbürden, sondern selbst durchführen. Das spart Kosten und ist relativ einfach zu bewerkstelligen.

Als das Gerät zurück in der Redaktion war, sind wir deshalb zum nächst gelegenen Baumarkt gefahren, haben uns passende Schrauben, Reinigungsmittel und einen Lack in „Seidenmatt Grau“ besorgt und sind dem ADD-one nochmals zu Leibe gerückt. Alles zusammen kostete ca. 15 €.

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Mit gerade mal vier Schrauben konnten wir das Frontpanel abnehmen und zerlegen. Es wurde dann vorsichtig mit einem Reinigungsmittel gesäubert, bis der Lack wieder an allen Stellen strahlend weiß war.

Danach wurden alle außen liegenden Schrauben erneuert und die Haltegegriffe mit Lackfarbe vom Baumarkt in „Seidenmatt Grau“ gestrichen. (Bild 16 & 17)

Bild 16

Bild 16

Bild 17

Bild 17

Nach 24 Stunden wanderte dann der ADD-one mit seinem Kollegen ADD-drive zu uns ins Redaktions-Studio.

Alle Funktionen und Tasten reagierten nun wieder einwandfrei. Sampling und Editing machten auch dank des neuen Displays wieder richtig Spaß. Wie sich die erste Session auf dem ADD-one „refurbished“ anhörte, könnt ihr in unseren neuen Sounddemos im GRENN BOX Report zum ADD-one hören.

Zum Abschluss gönnten wir unserem Star-Duo noch ein Model-Shooting im hauseigenen Fotostudio – VORHANG AUF:

STAR SHOOTING

(Bilder bitte zum Vergrößern anklicken)

Dynacord ADD-one

Dynacord ADD-drive

Dynacord ADD-one & ADD-drive

KM0A1830

KM0A1829

Im nächsten DOC ANALOG Einsatz kümmert sich der DOC um einen OCTAVE CAT. (HIR KLICKEN)

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Fazit

Fachmännische Reparaturen müssen nicht kostspielig sein. Gerade optisch kann man auch viel selbst machen, um dem betagten „Liebling“ den Glanz vergangener Tage zurück zu geben. So bald es aber um elektronische und elektrische Reparaturen geht, empfehlen wir dringend einen Fachmann zu konsultieren.

Neben DOC ANALOG gibt es zahlreiche andere Fachwerkstätten, die einen hervorragenden Service bieten. Welche das genau sind – das verraten wir Euch im folgenden Teil von DOC ANALOG, bei dem wir einem gebrechlichen OCTAVE CAT wieder auf die Beine helfen und ihn bei dieser Gelegenheit auch gleich midifizieren.

Wir freuen uns nun auf Vorschläge und konstruktive Kritik, wie es mit dieser Serie weitergehen soll. :-)

Plus

  • An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken:
  • Thomas Siedler (Doc Analog)
  • Wolfgang Dunczewski (Midi-Rakete)
  • Helmut Seid (Bosch/Dynacord)

Minus

  • Die Lackierung der Griffe ist uns äußerlich sehr gut gelungen. Die Innenseite der Griffe, die dem Gehäuse zugewandt ist, ist leider leicht abgeblättert, da müssen wir wohl noch dazu lernen. Zum Glück ist diese Stelle aber nicht zu sehen.

Preis

  • Ein gut erhaltenes ADD-one Set mit ADD-drive, Disketten und Bedienungsanweisungen sollte ca. bei 800,-- € liegen.
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    yippi, die Hobbythek mit Jean Pütz ist wieder da! ;)
    Die neue Serie für den Bastelfreund finde ich mal richtig Klasse! Sehr gerne zu Themen, wie baue ich das Kiwi-Board in meinen Polysix ein ohne dass ich den Synth damit endgültig ins Jenseits schicke oder wie repariere ich Juno-106 Voice Chips mit der Aceton Methode ohne dass im Anschluß ein Krankenhausaufenthalt nötig wird. ;) Bitte mehr davon!

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hallo Marko,

      nach dem Genuss von zuviel Aceton wird nicht nur Plaste weich, Gehirne reagieren auf das Zeug mit einer leichten komatösen Bewusstseinserweiterung :-D

        • Profilbild
          TobyB RED

          Hallo Marko,

          Hah, wieviele Plasteteile hast schon weich acetonisiert :-D Meine olle Polysix wurde auf diese Weise vom Vorbesitzer malträtiert, da half nur noch Frontpanel austauschen und diverse andere „Weichteile“, im Inneren haben wir Reste eines gescheiterten KiwiBoard einbaus gefunden, ein „vergessenes“ ModWheel und so viele korrodierte und kalte Lötstellen. ;-) Zuviel Aceton ;-)

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            @TobyB Hört sich ja fast so an als wurde dein P-6 früher böse acetonisiert. Alles Dilettanten! :D
            so erstmal nen Kaffee.
            ;)

            • Profilbild
              TobyB RED

              Hallo Marko,

              ich such mal die Fotos raus, lass dir den Kaffee schmecken. :-D

  2. Profilbild
    bugler

    Die Serie ist ja mal richtig spannend. Ich kaufe hin und wieder malade Synths für einen Spottpreis, um sie dann wieder zu reparieren. Gerne mehr von dieser Serie, auch Sachen wie „work in Progress“ von grö0ßeren Projekten
    Aus meiner Erfahrung ein kleiner Tipp: Jahrzehntelang eingetrocknete Klebstofrückstände lassen sich prima mit Salatöl einweichen. 20 Minuten Warten sollte man einkalkulieren.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @changeling Das ist eine Abwägungssache.
      Natürlich kann man auch eine ganze Dose 3-EURO-Kontaktspray in einen Minimmog reinpesten, die Frage ist nur: Cui bono?
      Im Ernst: Geht es um einen alten Schatz, um Taster und Potis, die es so nicht ohne Weiteres gibt, oder die man auch erstmal gar nicht neu anschaffen will, ist das schon eine gute Lösung.
      Und wenn du nur selten bastelst, hält die Dose auch ewig …..

      • Profilbild
        changeling AHU

        Mit Sprühdosen und Langzeithaltbarkeit habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Meine Sprühdose für selbst geätzte Platinen war nach wenigen Jahren so marode, dass der Restinhalt in einem endlichen Fluss raus gelaufen ist, als ich versucht habe die das letzte Mal zu benutzen. Gottseidank hat mein Mülleimer eine Mülltüte und war nicht allzuweit. War eine Riesensauerei.

      • Profilbild
        doc analog

        Das stimmt.Das Set lohnt sich für jeden Musiker der sein Equipment instandhalten möchte. Es eignet sich perfekt für die Reinigung und Instandhaltung von Fader und Potis ohne Langzeitschäden zu verursachen. Ich benutze es sehr gerne für die Restauration älterer Mischpult Konsolen.

    • Profilbild
      TobyB RED

      @changeling hallo changeling,

      sieh es mal so, wartung und pflege sind neben einer angemessenen benutzung garanten für eine lange lebensdauer und gemessen an den kosten für eine studioausrüstung oder ersatz, ist das ne alternative. wie es andreas schon sagt, das sind schätzchen/werkzeuge und die brauchen pflege.

  3. Profilbild
    emdezet

    Sehr nett. Erinnert mich an ifixit.com. Das Ganze jetzt noch mit nem Gerät, dass mich interessiert… ;)

    Moddet doch mal den MiniBrute. So’n Teil was jeder und seine Oma hat. Hüllkürven-Timing, mehr CV-Ins und -Outs?

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich freu mich schon auf weitere Folgen dieser Serie.
    Zumindest dieses konnte ich mit meinen doch recht bescheidenenen elektrotechnischen KnowHow und Bastelkenntnissen gut nachvollziehen.
    Auf ans Werk: Dort draussen gibt es noch eine Menge zu tun :)

  5. Profilbild
    k.rausch AHU 11

    Neben Vintage bitte auch die NeoKlassiker der späten 80er und frühen 90er, wo der Nutzwert höher ist als der Marktwert. Wie man sich bei Kleinigkeiten selber helfen kann, und wo man besser die Finger davon lässt.

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