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Amaros AHU

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Mitglied seit: 11.09.2012

AHU Punkte: 966

Kommentare: 253

Erfahrungsberichte: 4

44625 Herne

Ich Bin Fachautor Musik/Musikproduktion, Keyboarder/Gitarrist, Audio Engineer (SAE Diplom), Musiklehrer
Musikrichtungen Pop/Rock/Gospel/Worship
Über mich Freiberuflich selbstständig als Fachautor, Tontechniker, Musiker, Musiklehrer.
Musikalischer Status Professionell
Einflüsse Bruce Springsteen, Nils Lofgren, Dire Straits/Mark Knopfler, Eric Clapton, Roy Bittan, Iron Maiden, Gary Moore
Im Web

Mein Equipment

Apple iMac mit Logic Pro X
Event 20/20
PreSonus StudioLive 16.0.2
Nord C2
Yamaha MOX 8
Roland Juno Gi
Korg PA500 Musikant
Hellas Klavier
Wersi Gamma mit LiveStyle Umbau und Vollpedal
Seeburg Acoustic Line TS10 + TS Sub+
LD Systems Maui 11
Engl Retro Amp
Bradley Roadrunner 100 Combo
Fender USA Strat (aus den 80ern)
Taylor Akustik Gitarre
diverse Ibanez E-Gitarren

Meine neusten Kommentare

Hallo Markus, der deutsche Vertrieb wusste aber auch nicht, dass die neue Plug-in Suite in jedem Studio One Artist funktioniert, auch wenn man nicht das VST-Plugin besitzt, um die VST-Funktionalität freizuschalten. Das haben die erst durch meinen Testbericht für die Tools4Music herausgefunden. Der Vertrieb kann nicht immer alles wissen.

Nord Electro 5D – Red to the roots

am 07.09.2017 11:45 Uhr
Vielen Dank für die Blumen.... Nord ist für mich ein Musterbeispiel, was eine ausgeklügelte und benutzerfreundliche Struktur angeht. Alles ist praxisnah gewählt und wenn ich spontan auf der Bühne eine Orgel brauche, dann habe ich eine, brauche ich ein Rhodes, habe ich ein Rhodes. Die reine Sample Engine benutze ich, außer für Flächen, eher selten. Trotzdem wünsche ich mir manchmal ein wenig mehr Lebendigkeit für die wirklich tollen Samples, die Nord mittlerweile bereitstellt. Ein einfaches Filter würde schon sehr viel bewirken. Mehr als die Amp-Hüllkurve muss gar nicht drin sein. Auch eine große Modulationsmatrix ist nicht notwendig, es würde im Prinzip die Modulation per Velocity reichen. Eine sehr, sehr, sehr abgespeckte Version ist ja implementiert. Aber so ist das halt immer, irgendeinen Wunsch hat jeder User. Wunschlos glücklich ist man selten. Behelfen kann man sich übrigens, indem man den Wah-Effekt zuweist und das Controller-Pedal für die Modulation benutzt.

John Williams vs. Hans Zimmer

am 07.09.2017 11:09 Uhr
Ich finde, dass es definitiv John Williams ist, der das Battle gewinnt. Zimmer ist zwar ein sehr guter Komponist, kann aber die ausgeprägte Leitmotiv-Arbeit eines John Williams nicht toppen. Man kann deshalb bei John Williams auch nicht die Stücke losgelöst betrachten, sondern müsste sie immer im Kontext sehen. So ist z. B. im gespielten Harry Potter-Stück auch das bekannte Motiv aus Hedwig's Theme versteckt. Ebenso ist es bei Star Wars. Da kehren auch die Leitmotive immer wieder zurück, werden gegenüber gestellt, verarbeitet usw. Das macht die Musik spannend und wenn man sie losgelöst vom Film hört, läuft automatisch ein ganz eigener Film im Kopf ab. Die Musik von Hans Zimmer hingegen funktioniert oft anders. Die einzelnen Stücke können auch losgelöst vom Kontext existieren und sind deshalb oft Hits geworden, z. B. das Fluch der Karibik-Thema. Man merkt der Musik auch an, dass sie am Synthie geschrieben und erst später von einem Arrangeur orchestriert wurde. Das klingt halt doch noch etwas anders als bei einem John Williams, der mit dem Orchester im Hinterkopf komponiert. Dennoch sind es beide die wohl herausragendsten Komponisten der Filmmusik und haben sich auf jeweils ihre eigene Art unsterblich gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass beide genügend talentierte Schüler haben, die das schwere Erbe fortsetzen können.
Ich finde den Klang recht ausgewogen ohne die typischen China-Höhen. Hatte es live und im Studio für einen Testbericht im Einsatz. Rückkopplungen waren live kein Thema, habe einen Chor mit zwei X1A mikrofoniert. Den Klang würde ich als warm und rund beschreiben, ohne große Ausreißer in irgendeine Richtung. Für den Preis eine absolute Empfehlung. Auch die übrigen sE Kandidaten, die ich hier im Test hatte, sind allesamt gut. Ich habe schon teurere Mikros gehabt, die schlechter klingen.
Der D50 gehört für mich bis heute gemeinsam mit dem DX7 zu den Klassikern der digitalen Synth-Geschichte. Kaum ein deutscher Schlager (und damit meine ich nicht die Ummz, Ummz, Ummz, Ummz-ich bin der Anton aus Tirol und Mallorca-Fraktion) kommt ohne seine Sounds aus. Allen voran "Staccato Heaven". Und im Prinzip ist er ja nie vom Markt verschwunden, da Roland die wichtigsten Sounds im GM/GS-Standard verankert hat und Nachbauten sich in so ziemlich jedem seitdem hergestellten Keyboard oder Synth verbergen. Ich bin überzeugt, dass Roland ihn wiederbeleben wird, ähnlich wie FM im Yamaha Montage und der Reface-Serie.

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