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Test: Allen & Heath, XD-40, DJ Kopfhörer

Sound

Getestet habe ich den Kopfhörer zum einen alleine, d.h. rein objektiv und zum anderen gegen Konkurrenten, den Sony MDR-700 und den Sennheiser HD 25-1 II. Während diese in einer anderen Preisklasse spielen (wobei der Straßenpreis des MDR mittlerweile auf dem Niveau des XD-40 ist), sind diese bekannten Modelle dennoch interessant für den Vergleich „kleiner Kopfhörer gegen großen Kopfhörer“ und Einsteigerpreisklasse gegen hohe Preisklasse. 

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Alleine betrachtet hat der XD-40 für seine Größe einen beachtlichen Wumms. Die Bässe kommen klar und hart, die Mitten und Höhen sind gut verständlich und sauber. Angenehm ist besonders das geringe Gewicht, wenn die Ohrpolster etwas weicher wären, würde man den Kopfhörer fast nicht bemerken. Die Verzerrungen bei zu viel Bass kommen erst sehr spät, sind dann aber auch nicht zu überhören. Fairerweise muss jedoch gesagt werden, dass derjenige, der die Kopfhörer so aufdrehen muss um was zu hören, wahrscheinlicher diese Verzerrungen auch nicht wirklich mitkriegt. Der Klangumfang ist mit 15-28.000 Hz angegeben, dadurch werden auch sehr tiefe Bässe noch hör- bzw. fühlbar. Was mir im Klang ein bisschen fehlt, ist der Übergang vom Bass zu den Mitten und von den Mitten zu den Höhen. Es klingt alles sehr scharf herausgestellt. Aber als DJ-Kopfhörer geht es eben mehr darum, den Basspunch zu liefern, eine hohe maximale Belastbarkeit und eine gute Abschirmung zu haben. Was diese Punkte angeht, hat der XD-40 auf jeden Fall alle Punkte erreicht, wenn man den relativ lockeren Sitz einmal außer acht lässt. Die Maximalbelastung von 1.300 mW sorgt für lange Lebensdauer, auch bei evtl. Lautstärkespitzen oder Fehlbedienungen und für die entsprechenden Lautstärkepegel, wenn sie benötigt werden. Die 103dB/mW bei 1 kHz sind im Vergleich nicht wirklich berauschend, aber dennoch ist der Wirkungsgrad so gut, dass auch bei schwachen Ausgängen, wie z.B. bei einigen Laptops oder MP3-Playern eine ordentliche Lautstärke zustande kommt.

Vergleich

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Im Vergleich zum MDR-700 fällt das geringe Gewicht von 230g (MDR 299g) positiv auf, so sind längere Sessions ohne das schwere Gefühl auf dem Kopf durchaus angenehmer. Der MDR entwickelt mehr Bassdruck, was bei den verwendeten 10mm mehr Membrandurchmesser auch durchaus verständlich ist. Alles in allem schlägt sich der XD-40 aber sehr gut, so dass der Hauptunterschied m.M. nach der konzeptionelle Ansatz „ohrumschließend“ vs. „ohraufliegend“ ist. 

Im Vergleich zum Sennheiser HD-25 fällt dieser Unterschied weg, der Gewichtsvorteil ebenso (Sennheiser: 140 g ohne Kabel). Die Membranfläche ist bei beiden gleich, der Sennheiser hat im Bassbereich noch ein bisschen mehr „Pump“, der Bass lässt sich leichter spüren, was fürs Auflegen sehr angenehm ist. Des Weiteren ist die Musikalität ausgeprägter, der Sennheiser ist noch mehr HiFi als der XD. Alles in allem schlägt sich der XD-40 jedoch auch hier sehr gut, und der Preisunterschied zwischen den beiden Modellen ist doch deutlich, so dass sich diese Unterschiede durch den Preis erklären lassen. Deutlich besser ist sicherlich die Möglichkeit, das Kabel (und auch sonst eigentlich alles) beim HD-25 austauschen zu können. 

Im Großen und Ganzen gibt sich der XD keine Blöße, lediglich die Höhen sind etwas zu präsent im Vergleich zu den anderen Kopfhörern, mit denen ich getestet habe. 

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