Vergleichstest: Die besten 2-Kanal DJ-Mixer

16. Januar 2020

Die glorreichen 5 "kleinen" DJ-Mixer

Vergleichstest: Die besten 2-Kanal DJ-Mixer

Vergleichstest: Die besten 2-Kanal DJ-Mixer

DJ-Mixer, ohne sie funktioniert kein DJ-Setup. Ob klein oder groß, ob als klassisches DJ-Mischpult oder ein Mixer im Mittelpunkt eines DJ-Controllers. Der DJ-Mixer ist der Mittelpunkt, an dem alles zusammenkommt und in Summe ausgegeben wird.

Die besten 2-Kanal DJ-Mixer

Nicht immer sind die großen Modelle mit vier Kanälen nötig, auch nicht für jeden preislich erschwinglich. Da man normalerweise nicht direkt sein gesamtes Erspartes inklusive Bausparvertrag ausgeben sollte (das ist unser End-Jahres-Tipp und den gibt es sogar kostenfrei :) ), gibt es neben den gängigen „Club-Mixern“, wie man die Modelle mit 4-Kanälen gern nennt, auch kleinere Varianten,  2-Kanal DJ-Mixer zum Beispiel.

Wir haben uns für euch einige 2-Kanal DJ-Mixer angeschaut, diese klassische Einsteigermodelle sollen Einsteigern eine solide Grundlage zum Üben bieten, um später das Gelernte auf die gängigen Clubmodelle zu übersetzen. Bei unserem Vergleich gehen wir auf die Punkte Gliederung  des Mixers, Effekte, Klangqualität, Anschlussmöglichkeiten und ggf. eingebaute Soundkarten ein. Der Einfachheit halber gucken wir uns hier Modelle bis 700 Euro an und das sind die folgenden:

• Allen & Heath XONE:23 und Allen & Heath XONE:23C

• Native Instruments Traktor Kontrol Z2

• Numark Scratch

• Pioneer DJM-250 MK2 & 450

Haben wir wen vergessen? Ja sicher, Pioneer DJ DJM-S9 und Reloop Elite zum Beispiel? Nun, diese Mixer passen vielleicht eher in die Kategorie „Performance-Mixer“ und haben genau deswegen nicht nur Einzeltests, sondern auch einen Vergleichstest, den ihr sehr gern HIER nachlesen können.

Allen & Heath XONE:23, 2-Kanal DJ-Mixer

Vergleichstest: Die besten 2-Kanal DJ-Mixer

Allen & Heath Xone23

Fangen wir an mit der britischen Firma und ihrem aktuellen 2-Kanal Mixer – dem Allen & Heath XONE:23. Der „kleinste“ Mixer der XONE Reihe verfügt dennoch über fast alle Features der größeren Modelle. So finden wir hier einen komplett analogen Mixer vor und das mit dem klassischen analogen Filter, das wir alle kennen und lieben.

Der Mixer ist übersichtlich gestaltet: 2 Kanalzüge mit einem 3-Band „Total Kill EQ“, die von -∞ bis  +8 dB gehen und mittig die Filtersektion, bei der man die Resonanz, Intensität und Form des Filters zwischen Highpass und Lowpass einstellen kann. Zwischen den EQs und der LED-Pegelanzeige in der Mitte sind noch Mikrofon-Level, Kopfhörer-Level, Master-Out und Monitor-Out direkt zur Hand. Ja, richtig gelesen, dieser Mixer hat einen Monitor-Out. Im weiteren Verlauf dieses Vergleichs werden wir sehen, dass das bei einem 2-Kanal-Mixer nicht immer gegeben ist.

Nicht nur einen Monitor-Out finden wir vor, wenn wir auf die Rückseite des Mixer schauen, gibt es sogar noch einen Record-Out, beide via Cinch und den Master-Out via XLR. Dazu finden wir auf der Rückseite auch die Anschlüsse für Send & Return. Diese stehen in Verbindung mit der EXT-ON-Taste, die in der Mitte des Mixers unter den LED-Pegelanzeigen liegt und es erlaubt, dem Benutzer zusätzliche Effekte anzuschließen. Unserer Meinung nach ein optimaler Kompromiss: Dieser 2-Kanal-Mixer ist für Einsteiger ausgelegt, die sich mit den Grundlagen des Auflegens auseinandersetzen sollen und wollen: Beatmatchen und erste, saubere Übergänge via EQ und/oder Filter. Wenn das gegeben ist und man sich ausprobieren möchte, einen individuellen Sound zu kreieren, kann dies mit externen Effektgeräten wie Reverbs oder Delays getan werden und so evtl. eine andere Sound-Kulisse geschaffen werden, als dies mit den eingebauten Effekten anderer Marken möglich ist.

Interessant ist die auf der Mixer-Oberfläche angesiedelte Input-Sektion. Statt der sonst bekannten Wahlmöglichkeiten zwischen Line- und Phono-Signalen, die sich in der Regel mit einem Umschalter auswählen lassen, finden wir hier Input-Potis, die das Lautstärke-Level der Input-Quellen einstellen lassen. Warum das Ganze? Dieser Mixer ist nicht nur ein 2-Kanal-Mixer, sondern ein 2+2-Kanal-Mixer. So kann der Anwender insgesamt 4-Inputs laufen lassen und die Lautstärke über die erwähnten Potis einstellen.

Klanglich bietet dieser Mixer alles, was man von einem analogen Mixer oder seinem großen Bruder, dem XONE:92 oder mittlerweile dem XONE:96, kennt. Das Gleiche lässt sich auch über die Filtersektion sagen, die ein Spektrum von 20 Hz – 20 kHz abdeckt. Vor allem hier kann dieser Mixer punkten und steht fast außer Konkurrenz. Auch die Qualität der Verarbeitung lässt nicht zu wünschen über, so finden wir beim XONE: 23 einen grundsolides Gehäuse und qualitativ hochwertige Potis vor.

Wer sich wundert, warum hier ein externes Netzteil im Einsatz ist, Stichwort: Hitzeentwicklung. Diese könnte gerade bei den EQs oder dem Filter zu Auffälligkeiten und Sound-Veränderungen führen, da sich die Temperatur der Bauteile verändern kann. Somit hat Allen & Heath hiermit eine gute Lösung für den Endverbraucher geboten. Preislich liegt der Allen & Heath XONE:23 bei mittlerweile nur noch 253,- Euro. Unserer Meinung nach kann man da absolut nicht meckern, bei einem so saftigen Umfang besonders hinsichtlich der Möglichkeiten und Klangqualität.

Wer mehr über den Mixer lesen möchte, kann HIER einen ausführlichen Test finden.

Allen & Heath XONE:23C

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Allen & Heath Xone23C

Wem das, was der Allen&Heath XONE:23 bietet, nicht genügt, kann sich auch für die „C“-Version entscheiden: Es bleibt alles gleich, man bekommt jedoch ein eingebautes 4-Kanal (Stereo) Interface, das eine direkte Anbindung von DVS-Systemen ermöglicht. In Verbindung mit Traktor 3, welches nun auf allen Soundkarten anwendbar ist, hat man hier eine attraktive all-in-one Lösung.

Das Ganze will natürlich auch ein wenig mehr kosten, aber bei einem Ladenpreis von 340,- Euro kann man für den Funktionsumfang eines analogen Mixers mit integriertem Interface dennoch nichts beanstanden.

Falls ihr mehr über den Allen&Heath XONE:23C lesen möchtet, haben wir HIER noch die ausführliche Testversion.

Native Instruments Traktor Kontrol Z2

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Native Kontrol Z2

Der Traktor Kontrol Z2 – 2-Kanal Mixer neu interpretiert. Für die Native Instruments Fans und alle, die es werden möchten, haben wir uns auch den Native Instruments Traktor Kontrol Z2 angesehen: ein 2+2-Kanal-Mixer mit integrierter Traktor-Soundkarte in einem robusten Aluminiumgehäuse mit gummierten Potis, der schon seit einigen Jahren auf dem Markt ist.

Das Layout dieses Mixers ist nicht das Übersichtlichste unserer Testkandidaten, dennoch ist das alles sinnvoll und so verfügt das Gerät über einen großen Funktionsumfang in einem kleinen Gehäuse. So finden wir beim Native Instruments Traktor Kontrol Z2 pro Kanalzug einen parametrischen 3-Band-Equalizer (Total-Kill) und ein Filter sowie Volume-Fader vor. Hinzu kommt ein leichtläufiger Crossfader. Im Vergleich zu den anderen von uns getesteten Mixern finden wir unter dem Filter-Poti noch die Macro-Effekt-Zuweisung (1 und 2) sowie ein kleines LED-Display vor, das uns Informationen über die Loop-Länge anzeigt. Für die analoge Verwendung haben wir ganz klassisch zusätzlich noch einen Mikrofonkanal, eine Kopfhörersektion sowie Master- und Booth-Out auf der Oberseite.

Natürlich ist die Intention des Mixers, diesen mit der im Lieferumfang enthaltenen Traktor Software zu benutzen, um den vollen Funktionsumfang auskosten zu können. Dabei haben wir die bereits erwähnten Effekte, die sich in ihrer Intensität via Poti außerhalb beider Kanäle anpassen lassen. Zudem können wir am Mixer Loops in der Software setzen und mit den RGB-Pads verschiedene Funktionen wie das Abspielen von Cues, das Triggern von Remix Decks bis hin zur Verwendung vom Fluxmode nutzen. Um die anfangs erwähnte 2+2-Struktur aufzugreifen, findet man für Deck C und D noch ein Poti für das Leveling. Wer befürchtet, bei diesem Mixer nur am Rechner zu arbeiten, denkt falsch: Sogar das Auswählen und Laden von Tracks kann mit dem mittig angesiedelten Browse-Poti und den dazugehörigen Load-Tastern getan werden.

Was die Anschlüsse angeht, so finden wir auf der Rückseite als Main-Out einen XLR-Anschluss sowie einen Cinch-Output, wodurch der Mixer einfacher zu Hause einsetzbar ist. Dazu gibt es einen Booth-Out via Klinke. Die Eingänge bestehen aus Line und Phono je Kanal, zudem finden wir noch einen Aux-Eingang via Cinch und einen Mic-In via Klinke. Besonders praktisch hier: ein USB-Hub für weitere Geräte.

Im Bezug auf den Klang beherbergt der Native Instruments Traktor Kontrol Z2 ein Inferface mit einer Samplerate von 48 kHz bei 24 Bit. Dadurch entsteht ein ausgeglichenes, originales, warmes Klangbild. Preislich liegt der Mixer momentan bei 498,- Euro, beinhaltet aber im Preisumfang Traktor Scratch Pro 3 mit jeweils 2 Timecode CDs und Vinyls.

Einen ausführlichen Test über diesen Mixer findet ihr HIER.

Numark Scratch, 2-Kanal DJ-Mixer

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Numark Scratch

Wer Traktor sagt, muss auch Serato sagen und das machen wir bei diesem Kandidaten, dem Nurmark Scratch. Auch hier finden wir die Aufteilung in ein klassisches 2-Kanal-Mischpult mit Gain, Full Kill 3-Band-EQ und einem Line-Fader sowie einem Crossfader der Marke „innoFADER“. Hinzu kommen 2 bipolare Filter, eine Mikrofon- und eine Kopfhörersektion. Auf der Rückseite finden wir zwei Eingänge. Mit einem extra Switch kann zwischen Line- und Phono-Signal ausgewählt werden. Weiterhin beherbergt der Numark Scratch noch einen Kombi-XLR/Klinken-Eingang für ein Mikrofon, einen Booth-Out via Cinch und zwei Master-Outs, 1x via XLR und 1x via Cinch. Das Ganze in einem robust verbauten Metallgehäuse.

Das volle Potenzial schöpft dieser Mixer jedoch erst in Kombination mit der im Lieferumfang enthaltenen Serato-Software aus. So wird hier pro Kanal das Loop-Poti verwendbar, durch das Drehen wird die Länge des Loops eingestellt, durch das Drücken der Loop-Taster aktiviert oder deaktiviert. Natürlich fallen einem auch die Performance-Pads ins Auge, 4 pro Kanal. Mit dem Button in der Mitte lassen sich die Pad-Modes durchschalten. So gibt es die Auswahl zwischen Cue, Sample und Roll. Hinzu kommen noch 6 Effekte: Echo, Delay, Flanger, Reverb, V-Echo und Phaser. Die Intensität des jeweiligen Effektes kann mit dem darüber liegenden Poti eingestellt werden und pro Kanal hat man je einen Wippeschalter, um den Effekt temporär oder dauerhaft zu aktivieren. Das Komplettpaket aus Mixer und Serato DJ Pro Software inkl. DVS-Lizenz ist für 499,- Euro erhältlich.

Wer unseren ausführlichen Test lesen möchte, findet diesen HIER.

Pioneer DJM-250MK2, 2-Kanal DJ-Mixer

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Pioneer DJM-250

Der DJM-250MK2 bildet preislich gesehen das untere Ende der Mixer-Sparte von Pioneer. Jedoch besitzt er gerade für Anfänger alles, was man für das Mixen braucht – abseits von Effekt-Sektionen, die aber gerade am Anfang auch durchaus überfordernd wirken können. Stattdessen finden wir eine klar gegliederte Übersicht, bestehend aus einer AUX-Sektion, zwei identischen Kanalzügen und der Master/Cue-Sektion. Neben dem 3-Band-Equalizer, der als ISO fungiert (also entweder das Band komplett eliminiert oder bis +6 dB anhebt) findet man als Sound Color FX ein Filter, das man je Kanal über ein Poti als Hi- oder Lowpass-Filter verwenden kann. Dabei wird die Intensität bzw. im Falle des Filters hier die Resonanz, über das auf der linken Seite anzutreffende „Parameter“-Poti eingestellt. Pioneer hat den DJM-250MK2 wie auch bei den größeren Modellen mit einem Magvel-Fader als Crossfader ausgestattet.

Auf der Rückseite finden wir neben den Phono/Line-Eingängen pro Kanal noch einen Aux-Input via Cinch und einen Mikrofon-Input via Klinke. Der Master-Out ist für Mixer dieser Größenordnung via XLR gegeben, bietet aber über einen separaten Kanal einen Cinch-Out. Zusätzlich finden wir die Möglichkeit, einen Rechner via USB-Kabel anzuschließen. Das ist mit einer der größten Pluspunkte, denn auch dieser 2-Kanal Mixer verfügt über eine integrierte Soundkarte. Über einen Switch im Kanal kann man so auf beiden Hauptkanälen und auf dem Aux/Mikrofon-Kanal auf den Rechner als Eingangsquelle wechseln.

Im Punkte Klangqualität bekommt man hier eine Samplingrate von 48 kHz bei 24 Bit, auf dem Papier natürlich nicht die Werte der Spitzenmodelle – klanglich jedoch für einen 2-Kanal Mixer mit dem Preis des DJM-250MK2 mehr als ausreichend. Der Preis des Pioneer DJM-250MK2 liegt bei 329,- Euro.

Wer einen ausführlicheren Test nur zu diesem Modell haben möchte, findet diesen HIER.

Pioneer DJM-450

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DJM-450

Mit dem letzten 2-Kanal-Mixer kommen wir zum großen Bruder des DJM-250MK2, dem Pioneer DJM-450. Der Unterschied wird direkt beim ersten Blick klar: Eine umfangreiche Effekt-Sektion und verschiedene Sound Color FX stehen mit dem DJM-450 bereit. Gleichzeitig behält der Mixer seine übersichtliche Oberfläche bei. So finden wir links die Aux-, Mikrofon- und Heaphone-Sektion sowie mittig neben dem Filter noch Duo Echo, Sweep und Noise als Sound Color FX. Die Intensität des jeweilig ausgewählten FX lässt sich über das „Parameter“-Poti einstellen. Mittig finden wir 2 identische Kanalzüge, der 3-Band-Equalizer kann zwischen klassischem EQ oder Isolator geschaltet werden. Zudem haben wir pro Kanal auch noch ein Poti für die Sound Color FX. Spannend wird es auf der rechten Seite des DJM-450: Dort finden wir eine Effekt-Sektion, die zwar nicht ganz so viele Effekte beinhaltet wie beispielsweise ein DJM-900NXS2, aber dennoch einen beachtliches Repertoire mitbringt. Sogar ein Display wurde dem Mixer spendiert, auf dem wir Informationen über das automatisch erkannte Tempo bekommen. Darüber hinaus sehen wir noch die Beat-Step-Einstellung oder wahlweise auch Time-Einstellung in Millisekunden. Diese können wir über das darunter angesiedelte „Time“-Poti einstellen.

Außerdem haben wir an diesem Mixer eine Send&Return-Spur, die separat an- und ausgeschaltet werden kann – wie es seit dem DJM-900NSX2 üblich ist. Leider kann man keine externen Effektgeräte via Klinke anschließen, sondern lediglich Apps über mobile Geräte benutzen.

Der Crossfader kommt wie beim DJM-250MK2 von Magvel und sollte allen Scratch-affinen DJs als ein Pluspunkt in die Karten spielen. Auch hier finden wir einen zweigeteilten Master-Out in Form von XLR und Cinch und somit ausreichend für zu Hause und Partys außerhalb.

Leider verfügt der DJM-450 nicht über einen Booth-Out, wir finden auch keinen Record-Out auf der  Rückseite, doch für alle, die ihre Sets aufnehmen, gibt es eine Lösung: Pioneer bietet eine App an, die an dem USB-Anschluss des Send&Return-Weges angeschlossen werden kann. Mehr zu dieser App findet Ihr HIER.

Zusätzlich finden wir hier, wie beim Pioneer DJM-250MK2, ein eingebautes Interface, das auf den beiden Hauptkanälen und der Aux-Spur als Eingangsquelle ausgewählt werden kann. Dieses hat eine Auflösung von 48 kHz bei 24 Bit. Hier muss man erwähnen, dass man die DVS-Version im Lieferumfang findet. Via HID-Mode kann man so direkt XDJ oder CDJs verwenden, allerdings müssen für die Benutzung von Plattenspielern noch die Control-Vinyls gekauft werden.

Klanglich finden wir beim DJM-450 weichere Höhen, welche nicht so gepresst wie beim DJM-900NXS2-Modell wirken. Trotz des großen Funktionsumfangs wirkt der Mixer aufgeräumt und gut verarbeitet – hier leisten das Metallgehäuse und die gummierten Kunststoff-Potikappen gute Arbeit. Jedoch hat dieser Mixer auch auch seinen Preis, was gerade im direkten Vergleich mit dem DJM-250MK2 auffällt: Satte 599,- Euro verlangt Pioneer für diesen 2-Kanal Mixer. Man sollte sich also Gedanken machen, ob man die Effektpalette benötigt. Gerade Einsteiger im DJ-Bereich sollten sich erst auf Beatmatchen und Übergänge konzentrieren und evtl. nicht direkt ein Effekt-Feuerwerk abfeuern.

Mehr Informationen zu dem Mixer in Form eines ausführlichen Tests findet ihr HIER.

Fazit
Wie man an diesem Vergleich sieht, ist es mit der heutigen Auswahl gar nicht so einfach, den idealen Einstiegs-2-Kanal-Mixer zu finden. So sollte man sich hier fragen, worauf man seinen Fokus legen möchte und wie viel einem das preislich wert ist. Möchte man puristisch anfangen und sich auf die Basics fokussieren, möchte man sich definitiv eine breite Effektpalette zulegen oder direkt auf den Rechner zurückgreifen und gegebenenfalls das, was man bereits aus der Software kennt, einfach auf die passende Hardware verlagern.

Bei der gegebenen Auswahl an 2-Kanal-Mixern würden wir uns persönlich für den Allen&Heath XONE:23C entscheiden. Hier bekommt man aus unserer Sicht als House- und Techno-DJ für einen sehr attraktiven Preis einen Mixer mit komplett analogem Signalfluss, eingebauter Soundkarte, unverfälschtem Sound und einer sehr guten Verarbeitung und Haptik. Außerdem lässt sich vom XONE:23C auch schnell auf die größeren Modelle von Allen&Heath schließen, sodass man sich im Club oder bei Freunden schnell gut zurecht finden wird. Hier spielen auch sicher unsere durchweg positiven Erfahrungen mit den größeren XONE-Modellen eine Rolle, die für uns auch immer eine First-Choice sind.

Neben unserer Empfehlung können wir jedem Leser nur empfehlen, sich mit den jeweiligen Modellen und ihren Stärken im Detail auseinanderzusetzen. Dafür findet ihr am Ende jedes Abschnitts auch den Verweis auf die ausführlichen Testberichte unserer Autoren.

Preis

  • Allen&Heath XONE:23: 253,- Euro
  • Allen&Heath XONE:23C: 340,- Euro
  • Native Instruments Traktor Kontrol Z2: 498,- Euro
  • Numark Scratch: 499,- Euro
  • Pioneer DJM-250 MK2: 328,- Euro
  • Pioneer DJM-450: 599,- Euro
Forum

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