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Test: Behringer, V-Amp III, Gitarren-Multieffektgerät

7. Oktober 2009

Low Price Effects!

Die Jahre verstreichen und mittlerweile befindet sich der virtuelle Gitarren-Effektprozessor V-Amp von Behringer in der dritten Generation und zeigt auch diesmal wieder zu einem fast unglaublichen Kurs von weit unter 100 Euro, mit wie wenig Budget man heutzutage ein Gerät erhält, das den Gitarristen mit allen nötigen Sounds und Effekten „des täglichen Bedarfs“ versorgen kann. Grund genug für uns, den Behringer V-Amp III als Vertreter der neuesten virtuell-analogen Technik aus dem Hause Behringer im Amazona Testlabor genauestens auf Herz und Nieren zu prüfen. Nur günstig oder auch gut und günstig?

-- Der Behringer V-Amp III --

— Der Behringer V-Amp III —

Ausstattung/Lieferumfang/Features

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Wie auch bereits seine Vorgänger erscheint der V-Amp III in einem Gehäuse, das der Silhouette eines Gitarrenbodys nachempfunden wurde. Die Farbe des Kunststoffgehäuses bei der neuen Generation V-Amp aber nicht wie bisher blau, sondern diesmal in einem kräftigen Rot-Metallic ausgefallen, wobei sich somit rein optisch eine Ähnlichkeit zu den Produkten von Line6 (POD) nicht abstreiten lässt. An den Seiten des Gerätes finden sich die notwendigen Anschlüsse: Neben der INPUT-Buchse sind dies ein Kopfhöreranschluss, ein regelbarer AUX IN (zum Anschluss und Einpegeln von externen Soundquellen wie CD-Player, iPod etc.), der STEREO LINE OUT, der Anschluss für das externe Netzteil, ein MIDI IN/OUT/THRU-Interface sowie eine 6,3mm Klinkenbuchse für den Anschluss eines (optional erhältlichen) Footswitch. Leider verfügt der V-Amp III nach wie vor über keinen Netzschalter, so dass das Einstecken des Netzteils das Gerät schlagartig in den Betriebszustand versetzt.

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Auf der hübsch designten Oberfläche des V-Amps finden sich fein und übersichtlich angeordnet die Bedienelemente. Für sofortigen Direktzugriff (ohne lästige, Gitarristen-feindliche Menüstepperei) auf den Sound sind auf der linken Seite die Regler für GAIN, TREBLE, MIDDLE, BASS und VOLUME sowie das AMPS-Poti, das für die Grundsoundauswahl verantwortlich ist, angebracht. Unter den Sparten CLEAN, BLUES, METAL und ROCK finden sich hier eine Menge Verstärkersimulationen, angefangen von einer bloßen Röhrenvorstufen-Simulation über diverse Blues- und Rock-Amps bis hin zu Metal-Style-Simulationen mit Namen wie Savage Beast oder Ultimate Plus.

Auf der rechten Seite des Bedienpanels stehen dem die „Veredelungs-Effekte“ gegenüber. Auch hier gibt es eine riesige Auswahl an Effekten, die einzeln oder in beliebten Kombinationen geschaltet sind. Angefangen vom einfachen Mono-Echo gibt es hier Stereo-Delays, Phaser, Flanger, Chorus, Kompressor, Tremolo, Rotary und auch einen Auto-Wah-Algorithmus. Jederzeit Zugriff hat man auf den Hall-Effekt, denn es gibt ein Poti mit dem Namen REVERB, der bei jedem Preset schon eine recht brauchbare Grundeinstellung liefert.

-- Der V-Amp III in Recording-Umgebung --

— Der V-Amp III in Recording-Umgebung —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    KRYPTYK  

    Und wiedereinmal beweist Behringer, das man gutes Equipment zu einem guten Preis bekommen kann. Somit wird der oft mal überteuerten Konkurrenz, mal wieder eine lange Nase gezeigt. Und der nicht Markensüchtige oder Markenfetischist, wird selbstverständlich auch hier wieder zugreifen. Denn auch die Sound und Simulationen sind auch nicht schlechter als die vom „großen“ B.

  2. Profilbild
    KRYPTYK  

    Ergänzung:
    Und wenn es dann nichts am Sound zu meckern gibt, müssen die Potis herhalten, die ja „nur“ aus Plastik / Kunsstoff sind. Ich habe noch KEINE Potis gesehen, auch nicht bei überteuerten Geräten, die aus Gold, Silber oder Platin etc waren…Und der Sitz der Potis ist bei mir absolut fest, da wackelt nichts. Es ist mach mal schon komische wie meine Geräte von Behringer / Bugera im positiven immer von den auch so schlechten „Testergebnissen“ abweichen. Es beschleicht mich manchmal das Gefühl, das es Frustbewertungen sind, weil sich die Bewerter ärgern für ihre Geräte, die auch nicht besser sind das Vielfache ausgegeben zuhaben.

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