Test: Korg Pa300, Entertainer Keyboard

25. Juni 2014

Korgs neuer Pa für Einsteiger.

Viele Jahre war das Entertainerkeyboard Pa50SD der Einstiegskandidat aller Korg User, die neben amtlichen Sounds auch eine ausgereifte Begleitautomatik unter den Fingern haben wollten. Nun kommt endlich ein neues Modell in Form des Korg Pa300 auf den Markt, wir haben uns den neuen Alleskönner natürlich einmal genauer angeschaut.

Korg Pa300

Korg Pa300

Info

Nachdem Korg innerhalb der letzten Jahre vor allem die Mittel- und Oberklasse der Entertainerkeyboards im Blick hatte und mit den zwei Modellen Pa600 und Pa900 den Preisbereich von 1.000,- Euro bis 2.000,- Euro abgedeckt hat, folgt nun mit dem Korg Pa300 die Abrundung nach unten. Dieses soll vor allem die Ein- und Aufsteiger der Keyboardszene ansprechen, wobei es mit einem Straßenpreis von knapp 800,- Euro schon relativ weit oben angesiedelt ist. Aber gut, sofern man dafür auch eine ordentliche Qualität erhält, sollte das die ambitionierten Keyboarder nicht abschrecken. Schauen wir uns also zunächst einmal das Äußere des neuen Korgs an.

Aussehen, Verarbeitung und Tastatur

Zentraler Blickpunkt des neuen Korg Pa300 ist der 5-Zoll-TFT-Bildschirm, der mittig auf der Bedienoberfläche des Keyboards prangt. Farblich ist das Pa300 dezent im klassischen Schwarz gehalten. Wer schon einmal ein Korg Keyboard besessen hat, wird sich dank des annähernd gleichen Aufbaus schnell zurechtfinden, obwohl im direkten Vergleich zu den größeren Brüdern einige Bedienelemente fehlen. Aber auch alle anderen User werden dank der klaren und deutlichen Beschriftungen der einzelnen Elemente ohne lange Einarbeitungszeit auskommen. Die Bedienung geht nicht nur dank des schnell reagierenden Touchscreens zügig voran. Die Menüseiten sind klar geordnet, könnte für meinen Geschmack aber etwas größer gestaltet sein. Vielleicht hätte Korg den einen oder anderen Parameter weglassen und dafür die einzelnen Felder etwas größer gestalten sollen, denn so muss man schon sehr aufpassen, dass man nicht aus Versehen das Nachbarfeld mit seinen Fingern erwischt.

1_Pa300_top

Das Gehäuse des Pa300 besteht voll und ganz aus Kunststoff, so dass es das Keyboard auf gerade einmal 8,4 kg Kampfgewicht bringt. Leicht genug, um es schnell mal unter den Arm zu klemmen, aber gleichzeitig ausreichend schwer, dass es bei vollem Anschlag nicht gleich vom Keyboardständer rutscht. Die einzelnen Bedienelemente machen einen soliden und stabilen Eindruck.

Klangbeispiele
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