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Test: Marshall, MA 50C 1×12, Gitarrenverstärker

30. Juni 2010

Marshall MA 50 C

Es gibt Sachen, die sind einfach unzertrennlich mit Rock ’n‘ Roll verbunden. Hierzu zählt auch ganz sicher die britische Firma Marshall, deren Verstärkersysteme seit vielen Dekaden und auf unzähligen Aufnahmen zu hören sind. Dementsprechend liest sich die Endorser-Liste wie ein „who’s who“ der Rockgeschichte – und dies nicht nur beschränkt auf eine Stilistik. Egal ob Hardrock/Metal, Blues, Rock oder Soul: Marshall-Amps standen und stehen noch immer für zeitgemäßen und flexiblen Sound, ob im Studio, beim Proben oder auf der Bühne.

Zum Test auf Amazona.de stellt sich nun der Marshall MA50C vor, ein zweikanaliger, fünfzig Watt starker Gitarrenröhrencombo zu einem recht erschwinglichen Kurs – die vietnamesische Produktion macht’s möglich.

-- Der Marshall MA50C --

— Der Marshall MA50C —

Aufbau/Funktionen

Das Gehäuse des MA50C besitzt die Maße von 635x510x270 mm (BxHxT) und entspricht mit einem Gewicht von 22,7 kg somit dem üblichen Klassenstandard für einen Vollröhrenamp dieser Leistungskategorie. Neben einem stabilen Tragegriff auf der Oberseite des Gehäuses verfügt der Amp noch über zusätzliche Griffmulden links und rechts an der Außenseite, um ihn im Zweifelsfall auch mal zu zweit in Position rücken zu können, was sich bei diesem Gewicht doch als recht praxisgerecht erweist. Der MA50C ist nun mal ein richtiger Gitarrenverstärker und kein Übungsamp, den man mal eben vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer befördert.

Die Verarbeitung des Verstärkers ist trotz der vietnamesischen Fertigung als Marshall-typisch gut zu bezeichnen. Das Gehäuse verfügt rundherum über robuste Schutzecken, und die Bedieneinheit ist so tief in die Front des Verstärkers eingesetzt, dass auch bei einem Aufprall nach vorne nichts abbrechen kann.

Das Bedienpanel des Amps zeigt von links beginnend neben der INPUT-Buchse als erstes den recht spartanisch gehaltenen CLEAN-Channel mit seiner Dreiband-Klangregelung (BASS, MIDDLE und TREBLE) und einem VOLUME-Poti – that’s it. Direkt daneben befinden sich die einzigen beiden Taster des Amps, nämlich zur Kanalumschaltung und zum Aktivieren eines Zusatz-Boost im Distortion-Kanal. Eine grüne und zwei rote LEDs dienen hierbei zur Orientierung über die gewählten Modi.

Klangbeispiele
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