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Test: Native Instruments Action Strikes, Cinematic Orchestral Percussion Library

11. Dezember 2013

Lebendiges Schlagwerk vom Feinsten

Die zentrale Bedeutung gut gemachter Drums und Percussions in orchestralen Werken wird häufig unterschätzt. Häufig werden erst am Ende des Kompositionsprozesses eben noch „irgendwie“ ein paar Pauken und etwas Blech drunter gelegt, fertig ist die Laube. Unterschätzt wird dabei auch die Komplexität des „Instruments“: Eine wirklich eindrucksvolle und lebendige Performance lässt sich da nur selten mal eben über das Keyboard einspielen. Im Bereich „Drums für Pop und Rock“ gibt es genügend Angebote aus der Retorte, der klassische Bereich dagegen war lange unterrepräsentiert. Aber Hilfe naht: Nach dem großen Erfolg der “Action Strings” von Native Instruments wird die Reihe mit bewährtem Konzept mit den passenden orchestralen Schlaginstrumenten in den Native Instruments Action Strikes fortgesetzt.

Action Strikes

Action Strikes

 

Die Action Strikes bestehen aus 12 kompletten Ensembles, 65 einzelnen Instrumenten und 12 Single-Hit-Sets und benötigen Kontakt 5 oder den kostenlosen Kontakt 5-Player. Über die 105 vorgefertigten Rhythmen lassen sich per Keyswitches recht einfach und schnell komplexe und vor allem auch gut klingende Arrangements erstellen.

Produziert wurde Action Strikes von Dynamedion, die sich mit zahlreichen Soundtracks zu Videspielen („Ryse: Son of Rome“, „Crysis 2“), Orchesterproduktionen und Musik zu Filmtrailern („Das Bourne Ultimatum“, „Der Hobbit: Smaugs Einöde“) einen Namen gemacht haben.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    vssmnn  

    Gefühlt seit Stormdrum gibt es eine wahre Inflation an cinematischen Drum Libraries, daß es man nur so rumpeln lassen könnte den lieben langen Tag.
    Gibt es überhaupt so viele Filme, die das brauchen oder darf ich das jetzt auch für Omis Geburtstagsvideo einsetzen. Rummmms :-)

  2. Profilbild
    vaikl  

    Ich würd ja ein günstiges Taiko-Sampleset nehmen und die div. Reverb-Fahnen durch ebenso günstige oder kostenlose Plugs kreieren. Warum sollte ich für solch indifferenten Basis-Samples 300 Euronen rausschmeißen?

  3. Profilbild
    m.steinwachs  RED

    Weil Action Strikes – wie im Text beschrieben – deutlich mehr ist als ein „günstiges Taiko-Sampleset“ mit „indifferenten Basis-Samples“. Und auch mehr als nur einfach eine weitere Drum Library.

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    chrischros

    Ganz ehrlich gesagt erschließt sich mir diese „Gattung“ nicht. Als ich das erstemal Battery 3 von NI ausprobiert habe, habe ich genau soetwas dabei erstellt – und es klang nicht weniger groß und voluminös.

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Nun – Battery kostet nun auch 199 Euro. Und ob man dann damit „genau so etwas“ hinbekommt, bezweifle ich dann doch. Der Klang mag ja vielleicht annähernd ähnlich sein, aber ob Pattern nun von einem Orchester eingespielt werden oder mit Battery zusammengebaut – den Unterschied wird man in jedem Fall hören. Und selbst wenn es nahe dran ist, ist es erstens nicht genauso und zweitens mit viel Aufwand verbunden. Den so mancher dann sicher gerne vermeidet und lieber 100 Euro mehr zahlt.

  5. Profilbild
    chrischros

    Na, sagen wir es halt so: ICH bekomme genau das, was ich mit „Action Strikes“ o.ä. täte, damit hin. Battery ist m.E. nach wirklich riesig und niemand hält einen davon ab, die Library beliebig zu vergrößern. Und da es in z.B. Komplete enthalten ist, ist es unter’m Strich so (nicht unbedingt als Einzelkauf, da hast Du recht) doch deutlich günstiger.

  6. Profilbild
    AQ  AHU

    Klingt gut und überzeugend. Werd ich mir sicher neben meinem SD2 & 3 auch noch zulegen. Nur, jetzt wo nun also wirklich jeder mit ein paar Tastendrücken ganze Salven von Drumgeschossen loslassen kann, stellt sich die Frage wo der nächste Trend hingehen soll? Denn wenn das Geburtstagsvideo von vssmnn’s OMA auch noch mit Super-/Batman Taiko’s zu gezimmert wird, geht in Zukunft mit Drums kaum mehr was…

  7. Profilbild
    Unpolare Musik

    Man sollte das Wort „ZuZIMMERN“ sehr vorsichtig verwenden, da selbst Hans Zimmers OSTs der letzten 3-4 Jahre nicht von exzessiven Mengen an Drums überflutet sind. Wenn ich an „Inception“ (fantastische Symbiose aus Strings, Brasses und Synths), „The Dark Knight Rises“ (einige tolle Tracks wie „Rise“), „Man Of Steel“ (für mich als langjähriger OST-Hörer eher enttäuschender, überproduzierter Soundtrack) oder zuletzt „Rush“ oder „12 Years A Slave“ (leider auch einige völlig unpassende Passagen) denke, dann fällt dem OST-Liebhaber auf, dass HZ seine Bombasto-Drums nur sehr selektiv einsetzt. Alles absolut relativ …

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