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Test: Native Instruments Emotive Strings, Soundlibrary

Soundbearbeitung

Natürlich kann man sämtlichen Sounds und Presets von Emotive Strings noch einen eigenen Anstrich verpassen, indem man die integrierten Halleffekte entsprechend justiert:

Soundbearbeitung

Soundbearbeitung

Hier hat man die Möglichkeit, zwischen 10 verschiedenen Hallräumen von Concert Hall bis Music Studio zu wählen. Die „Mic Position“ und das „Stereo Image“ sorgen ebenfalls für wohligen Klang und deutlich zu hörende Unterschiede.

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Unter Playback kann man außerdem mit der Releasezeit und mit der Lautstärke von Legato-Übergängen spielen. Halftime und Double Time können hier ebenfalls eingestellt werden.

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Playback Einstellungen

Playback Einstellungen

Wissenswertes

Was ich nicht unerwähnt lassen wollte: Die Aufnahmen wurden vom Budapest Scoring Symphony Orchestra in fünf Tagen eingespielt. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass Lebendigkeit und die Individualität der Musiker erhalten bleiben und die Library so einen einzigartigen Sound-Charakter liefert.

Ohne mich als Emotive Strings Guru bezeichnen zu können würde ich behaupten, dass man das Ziel erreicht hat. Mit wenigen Handgriffen und kurzer Einarbeitungszeit habe ich für meinen Geschmack ein paar schöne Soundschnipsel hinbekommen, die ohne das Plung-in nur mit viel Fantasie möglich gewesen wären.
Neben den Session Horns Pro, über die ich hier geschrieben hatte, ist es wirklich eines meiner Lieblings-Plung-ins von Native Instruments.

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Fazit

Emotive Strings von Native Instruments sind aus meiner Sicht wirklich genial.
Nach der etwas ruckeligen Installation und ein paar Stunden Einübungszeit war ich im Stande, sämtliche Funktionen und Sounds auszuprobieren. Die Bedienung über ein MIDI-Keyboard funktioniert einwandfrei und Änderungen von Sound und Rhythmik lassen sich im Handumdrehen realisieren.
Selbst mit ungeübten Musikerhänden lassen sich aus dieser Library tolle und vor allem gut klingende Streichersätze kreieren, die keinen Vergleich scheuen müssen. Dabei ist die intuitive Steuerung, die Auswahl der Sounds und die Schnelligkeit, in der man die Ergebnisse erzielt, ein absolutes Plus.
Meiner Meinung nach sind Emotive Strings nicht nur eine kostengünstige Alternative zu den teuren Librarys wie weiter oben im Text erwähnt, sie eignen sich neben dem Einsatz in der Filmmusik auch hervorragend in Genres wie Rock, Pop und vielleicht sogar im Dance Bereich.

Wer ohnehin mit dem Gedanken gespielt hat, sich eine neue Orchester- bzw. Streicher-Library zuzulegen, der sollte sich Emotive Strings genauer anhören.

Plus

  • schnelle Einarbeitungszeit
  • tolle Ergebnisse
  • Stilvielfalt

Minus

  • anfängliche Probleme mit Logic Pro X

Preis

  • 299,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    CilentCipha

    Also mich hauen die Soundbeispiele nicht um. Die Loops hören sich extrem abehackt an. Insgesamt klingt das für irgendwie sehr kalt und plastisch. Für das Geld gibt’s meiner Meinung nach weitaus bessere Libraries, z.B. die Sachen von Sonokinetics.

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