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Test: Peavey, PVX 12, Passivbox

21. September 2012

Passiv-Power?

Vom amerikanischen Traditionshersteller Peavey kenne ich etwas, was viele unter euch gar nicht mehr so richtig mit dieser Firma in Verbindung  bringen: große Studiomischpulte. Diese waren in den 70ern bis in die 80er hinein besonders in Amiland häufig anzutreffen und hatten einen guten Ruf. Mittlerweile gibt es diese schönen Pulte leider nicht mehr, allerdings hat Peavey gerade im Bereich Beschallung ein sehr stattliches Sortiment, aus welchem mir nun ein Pärchen des Modells PVX 12 zum Test angeliefert wurde.

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Wer sind wir?

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Wie der Name schon irgendwie vermuten lässt, haben wir es bei der PVX 12 mit einer passiven 2-Wege Box zu tun, welche für die tiefen und mittleren Frequenzen mit einem 12-zölligen Lautsprecher versehen wurde. Der Vorteil einer solchen Box ist hauptsächlich die Tatsache, dass sie von einem Mann noch gut gewuchtet werden kann und auch noch einigermaßen in ein kleines Auto passt. Bei der PVX kommt durch das Kunststoffgehäuse insgesamt nur knapp 17 kg auf die Waage, das ist noch gut zu (ver-)packen. 

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Die Hochtonarbeit übernimmt ein 1,4-zölliger Titaniumtreiber mit Hornvorsatz, die Box kann insgesamt 800 Watt kurzfristig und 400 Watt Dauerbelastung „verdauen“. Somit passt sie beispielsweise wunderbar zu den kräftigeren Vertretern der Powermixer mit jeweils um die 500 Watt pro Kanal. Die Nominalimpedanz der Box ist 8 Ohm.

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Die Box ist sehr schön verarbeitet und macht den Eindruck, 20 Jahre Bühnenarbeit verdauen zu können. Anschlussseitig gibt es eine Speakon-Buchse, zusätzlich einen Klinkeneingang. Punkt und fertig! Über eingelassene Gewinde lässt sich diese Box sogar fliegend aufhängen und durch die Abschrägung ist eine Anwendung als Floormonitor ebenfalls möglich. Eine Erweiterung mit einer zusätzlichen Box durch das Durchschleifen des Eingangssignals ist übrigens möglich, auch wenn dies in der Bedienungsanleitung nicht explizit erwähnt wird. Da Speakon- und Klinkenbuchse parallel geschaltet sind, kann das Signal bei Bedarf zu einer weiteren Lautsprecherbox weitergeleitet werden. Allerdings fehlen in die Box eingelassene Mulden, so dass der zweite Lautsprecher mit Hilfe eines Doppelflansches auf dem Lautsprecherständer befestigt werden müsste.

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Die Box lässt sich durch die ergonomisch sehr gelungenen Griffe und die Gewichtsbalance ausgesprochen gut durch die Gegend tragen. Die abgerundeten Ecken sind angenehm, da sie bei unsanfter Berührung einfach weniger weh tun als zu kantige Pendants. Die Größe ist mit ca. 63x41x38 cm noch einigermaßen Kompaktwagen-tauglich. Ein stabiles Frontgitter schützt die Lautsprechermembranen vor unfreiwilligen „Aneckübungen“ oder unvorsichtigem Publikum.

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