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Test: Pigtronix, MGS Mothership, Gitarrensynthesizer

26. März 2013

Mutterschiff im Anflug!

Ab und an zieht’s uns Saitenartisten soundtechnisch ja auch mal hin zu neuen Ufern. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln und somit nach Sounds, die abseits der üblichen Hörgewohnheiten liegen, lohnt sich oft ein Blick auf die kleineren Companys, welche zumeist mit ganz speziellen Effektkistchen für audiophile Individualisten aufwarten. Eine dieser Companys ist die US-Firma Pigtronix, in deren Sortiment sich einige außergewöhnliche Geräte tummeln. Neben der gitarristischen Grundversorgung mit Boostern, Distortion-Pedalen, Loopern und Echos findet sich im Angebot des amerikanischen Herstellers nämlich auch das Mothership, ein Gitarrensynthesizer analoger Bauart. Und dieser ist nun bereit zum Andocken im Amazona-Testlabor!

Mothership

— Pigtronix MGS Mothership —

Aufbau/Features

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Beim Pigtronix Mothership handelt es sich um einen analogen Gitarrensynthesizer mit einem VCO (Voltage Controlled Oscillator), Sub-Oktav-Schaltung und einem intelligenten Ring-Modulator. Untergebracht ist das elektronische Werk in einem bunt lackierten Metallkästchen, welches in etwa den Platz von zwei klassischen Bodentretern auf dem Pedalboard einnimmt. Im Lieferumfang befindet sich eine knappe, englischsprachige Bedienungsanleitung sowie das zum Betrieb zwingend erforderliche Netzteil, denn für einen Einsatz mit Batterien ist das Gerät nicht vorgesehen. Zu guter Letzt befindet sich im Karton noch eine selbstklebende Gummimatte zum Anbringen auf der Unterseite, um dem Mothership damit die nötige Erdanziehungskraft bzw. die Haftung auf rutschigem Untergrund zu ermöglichen.

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Bevor wir uns der Bedienoberfläche dieses komplett analogen Gerätes widmen, noch schnell ein Blick auf die Anschlussbuchsen. An der Stirnseite befinden sich neben dem Anschluss für das Netzteil natürlich eine Input- sowie eine Output-Buchse. Direkt dazwischen sitzt eine weitere Klinkenbuchse mit der Bezeichnung „Whammy“, an der sich das zusätzliche Expression-Pedal TRS 20K aus dem Hause Pigtronix andocken lässt. Die Pitch-Bend-Effekte des Mutterschiffs lassen sich so also per Fußkraft in Echtzeit steuern. Links am Gehäuse gibt das Gerät an der Buchse mit der Bezeichnung Sub Out den Tiefbassbereich des Signals ab, welcher von den integrierten Modulen Sub Octave und Ring Modulator generiert wird. Und auf der rechten Seite schließlich findet sich noch eine Klinkenbuchse, mit der sich der Glide (Portamento) -Effekt an bzw. abschalten lässt. So, nun aber mal ins Detail mit der Oberseite.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Purzel

    Als in den 60ern Raumschiff Orion durch die Weiten des Weltraums schwamm
    ähh… flog ( an den Raumschifffenstern schwammen Fische vorbei ), klang das so ähnlich. Schaurig…..

  2. Profilbild
    Elmar Weigand

    Das Urteil „ungenügend“ finde ich sehr hart. Das Gerät funktioniert ja an sich, die Latenz ist nach meiner Erfahrung nicht gravierend.
    Preis und gebotene Leistung sind natürlich diskutabel. Ich war auch sehr enttäuscht, dass die Hälfte der vielen Regler die einzelnen Lautstärken bearbeiten. Völlig unverständlich ist das Fehlen einer Hüllkurve – Pigtronics hat mit dem ADSR-Pedal hier ja Know How. Noch schmerzlicher vermisse ich einen Filter.
    Stattdessen bekommt man einen „intelligenten Ringmodulator“, nun ja.

    Problem: In der Gerätegattung „echter Gitarrensynthesizer“ gibt es leider kaum Alternativen. Die meisten Geräte sind irreführenderweise nur Filter aber haben keine eigene Klangerzeugung. Ich habe einiges an synthetischen Klangformern ausprobiert: Geblieben sind neben dem HOG2 mit dem Digitech Synth Wha kurioserweise mit das günstigste Pedal, was es in der Richtung gibt.

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