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Test: Echograin Tranzwave, Software Synthesizer nach Ensoniq Fizmo

Darauf haben viele gewartet, der Fizmo als Plug-in

31. Januar 2024
GUI des Echograin Tranzwave

Gui des Echograin Tranzwave

Der Echograin Tranzwave Software-Synthesizer ist quasi ein Klon des Ensoniq Synthesizers Fizmo von 1998, der einst kaum Beachtung fand, im Laufe der Zeit aber zu einem beliebten Digital-Synthesizer wurde, nur leider auch sehr selten zu haben ist. Gerhard Funabiki-Senz hat sich von dem Klassiker inspirieren lassen und ein spannendes Plug-in daraus generiert.

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Mit der Einführung eines Wavetable-Oszillators in Kontakt 6 hat Native Instruments flexible Möglichkeiten für die Gestaltung von Synthesizern geschaffen. Tranzwave nutzt diese Technik und bietet vier Wavetable-Oszillatoren, die alle mit den Transwaves des Ensoniq Fizmo bestückt sind. Jeder Oszillator verfügt über zwei Hüllkurvengeneratoren und zwei LFOs als Modulationsquellen. Zusätzliche externe Modulatoren wie das Modwheel, Velocity, Mono-Aftertouch und Key-Tracking erweitern die Modulationsmöglichkeiten. Ergänzt wird der Synthesizer durch einen Arpeggiator und eine Effektsektion mit 4 Insert-Effekten.

Der legendäre Ensoniq Fizmo Synthesizer

Der verkannte Ensoniq Fizmo Synthesizer

Tranzwave ist mit dem neuen NKS2-Standard von Native Instruments kompatibel, was die Klanggestaltung über deren Keyboard vereinfacht. Das Instrument lässt sich auch auf andere MIDI-Controller mappen. Ein besonderes Feature ist die ‚Link Hardware‘-Funktion. Sie ermöglicht eine visuelle Rückmeldung im Plug-in, sobald MIDI-Regler bewegt werden, ähnlich der Funktionsweise in Omnisphere. Jeder Parameter der einzelnen Oszillatoren lässt sich über das Link-Feature in den Modulen für alle Oszillatoren synchronisieren.

Tranzwave verfügt über vier Wavetable-Oszillatoren, die individuell gesteuert werden können. Jeder dieser Oszillatoren lässt sich separat ein- oder ausschalten und auch auf Solo-Betrieb umschalten. Zusätzlich bietet jeder Oszillator die Möglichkeit, an den Effekten vorbeigeschleift zu werden, was das Mischen von trockenen Layern mit effektierten Layern ermöglicht. Die Wavetables von Tranzwave basieren auf den Transwaves des Ensoniq Fizmo, die sorgfältig Frame für Frame gesampelt und zu funktionalen Wavetables verarbeitet wurden. Neben originalgetreuen Wavetables gibt es Varianten mit reduzierten Waveframes für sanftere Modulationen. Darüber hinaus können bis zu 63 benutzerdefinierte Wavetables importiert werden, die mit 2048 Samples pro Wavetable Frame gesampelt sein müssen.

Echograin Tranzwave als Plug-in in Logic Pro X

Produktmerkmale des Echograin Tranzwave

  • 4 Wavetable-Oszillatoren, jeder mit einem Sub-Oszillator
  • Zugriff auf 54 Wavetables + 1 zusätzliches Wavetable (enthält Sinus-, Quadrat- und Sägezahnschwingung des Originals)
  • 63 User Wavetables: 63
  • 37 Filtertypen
  • 8 Modulatoren pro Oszillator (2 LFOs, 2 ENVs, Modwheel, Mono Aftertouch, Velocity und Keytracking)
  • 4 Effekt-Slots
  • Wavetables dynamisch wählbar und MIDI-automatisierbar, ohne umständliches Menü-Navigieren
  • NKS2 Ready: Gemappt für die Komplete Kontrol Serie (einschließlich der neuen Kontrol-S Keyboards) und Maschine
  • Download-Größe: 86 MB

Modulübersicht von Tranzwave

Tranzwave verfügt über sieben zentrale Module: Amp, Unison, Filter, Wavetableparameter, Modulator, LFO und Envelope. Ein Schlüsselfeature dieser Module ist die „Link“-Funktion, die es ermöglicht, die Einstellungen aller vier Wavetable-Oszillatoren zu synchronisieren. Sobald „Link“ aktiviert ist, werden Änderungen an einem Regler auf alle Oszillatoren übertragen. Dies erleichtert das gleichzeitige Anpassen von Parametern wie Hüllkurven, Tuning oder Filtereinstellungen.

Eine besondere Funktion ist die ‚Reverse Link‘-Option, bei der benachbarte Oszillatoren (A mit B und C mit D) ihre Reglerbewegungen spiegeln. Dies ist besonders nützlich für schnelle Verstimmungen oder Panning-Effekte. Zusätzlich lässt sich diese Funktion auch durch das Halten der Alt-Taste und gleichzeitige Bewegung eines Parameters aktivieren. Manche Regler, wie Volume oder das Unison-Modul, sind jedoch von dieser Funktion ausgenommen.
Im LFO-Modul wandelt sich der Fade-in-Regler bei aktivierter „Reverse Link“-Funktion in einen Phasenregler um. Dies ermöglicht es, die Phasenlage der LFOs zwischen benachbarten Oszillatoren zu spiegeln, indem einer auf 0 Grad und der andere auf 180 Grad bzw. einer auf 90 Grad und der andere auf 270 Grad eingestellt wird. Das bedeutet, dass Oszillator A B C D jeweils genau 90 Grad Phasenversetz werden können mit nur 2 Mausklicks. Diese Funktion ist besonders nützlich, um komplexe rhythmische Klänge zu kreieren, insbesondere wenn jeder Oszillator individuell gestimmt ist. Diese spezielle Einstellung wird zurückgesetzt, wenn eine neue LFO-Schwingungsform gewählt wird. Mit dem Maschine Controller oder MIDI-Mapping hat man konstanten Zugriff auf die Phaseneinstellung und kann sie manuell justieren.

Wellenformdarstellung im Echograin Tranzwave

Schwingungsformdarstellung im Echograin Tranzwave

Die Wavetable Parameter

Die Auswahl der Wavetable erfolgt über einen dedizierten zentralen Regler. Ein weiteres Feature ist der Random-Schalter: Wenn dieser eingeschaltet ist, wird bei jedem Noten-Trigger automatisch eine neue Wavetable ausgewählt, wobei die Wavetables 12 und 21 ausgelassen werden, da es sich um Effekt-Wavetables handelt. Die Startposition jeder Wavetable lässt sich präzise über den Positionsregler einstellen.
Die Stimmung lässt sich über die ‚Tune‘- und ‚Fine‘-Einstellungen individuell anpassen.
Mit der ‚Inharmonic‘-Funktion können zudem unharmonische Teiltöne hinzugefügt werden, um den Klang weiter zu verändern.
Es stehen 33 unterschiedliche Waveshaping-Modi zur verfügung, die es ermöglichen, die Klangfarbe und das Auslesen der Wavetable grundlegend zu verändern. Die Intensität dieser Veränderungen wird über den ‚Form‘-Regler gesteuert, während die spezifischen Modi bequem über ein Dropdown-Menü ausgewählt werden können

Das Amp-Modul beinhaltet Regler für Volume, Pan und Panorama. Zusätzlich kann ein Sub-Oszillator bis zu zwei Oktaven tiefer hinzugefügt werden, wahlweise als Sinus- oder Squarewave.

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Das Unison-Modul erlaubt es, jeden Oszillator um bis zu acht Stimmen zu verstimmen und im Stereobild zu verteilen. Diese Einstellungen werden bei jedem neuen Tastenanschlag aktiv.

Details der Echograin Tranzwave GUI

Filtersektion im Detail

In der Filtersektion von Tranzwave ist jeder Oszillator mit einem vielseitigen Filter ausgestattet, das insgesamt 39 verschiedene Filtertypen in den Kategorien Lowpass, Highpass, Bandpass, Peak, Notch und Effekt bietet. Diese Kategorien umfassen diverse Filtervariationen, die sich in ihrer Steilheit und im Charakter des verwendeten Algorithmus unterscheiden. Folgende fünf unterschiedliche Filteralgorithmen stehen zur Auswahl:

State Variable

  • Diese modernen Standard-Kontakt-Filter zeichnen sich durch ihrden klaren und unverfälschten Klang aus. Sie eignen sich hervorragend für eine Vielzahl von Audiomaterialien, da sie den ursprünglichen Klangcharakter beibehalten.

AR-Filter (Amplituden-Resonanz-Filter)

  • Diese Filter passen ihre Resonanz automatisch an die Lautstärke des Eingangssignals an. Bei lauterem Eingangssignal verringern sie ihre Resonanz, was zur Reduzierung von harten Spitzen im Ausgangssignal führt.

Ladder

  • Inspiriert von den klassischen Moog Ladder-Filtern, bieten diese Filter einen charakteristischen Klang, der besonders für elektronische und synthetische Sounds geeignet ist.

Daft

  • Dieses Filter, bekannt aus der Massive-Filtersammlung, bietet einen etwas aggressiveren Klangcharakter.

Pro 53

  • Dieser Algorithmus imitiert den Klang von Filtern aus dem alten Pro-53 Synthesizer von Native Instruments und erinnert an Filterklänge der frühen 80er-Jahre.
Tranzwave und Ensoniq Fizmo im Vergleich

Tranzwave und Ensoniq Fizmo im Vergleich

Die meisten Filter in dieser Sektion verfügen über Cutoff- und Resonance-Regler. Einige Filtertypen bieten zusätzlich einen Gain-Regler, der nach dem Filtereingriff eine Amplitudenanhebung ermöglicht. Dieser Regler kann dazu genutzt werden, die durch das Filter bedingte Amplitudenabsenkung auszugleichen oder eine subtile Sättigung des Effekts zu erzielen.

Im LFO-Modul von Tranzwave stehen fünf Schwingungsform zur Verfügung: Sinus, Triangle, Square, Saw und Random. Die Modulationsfrequenz variiert von 0,01 Hz bis zu 213 Hz und kann mittels des Sync-Buttons mit der DAW synchronisiert werden. Die Intensität der Modulation lässt sich von -100 % bis +100 % einstellen, wobei negative Werte die Schwingungsform umkehren – aus einem aufsteigenden Sägezahn wird so ein absteigender.

Der Fade-in-Regler ermöglicht ein langsames Einblenden der ausgewählten LFO-Schwingungsform über eine Dauer von bis zu 10 Sekunden. Der Retrig-Modus sorgt dafür, dass der LFO bei jeder neuen Note neu startet, was eine rhythmisch präzise Anwendung ermöglicht. Durch Umschaltung des LFOs auf den Unipolar-Modus können Parameter wie Cutoff, Form, Position, Inharmonic und Tune unipolar moduliert werden, was eine detaillierte Kontrolle über den Klang ermöglicht.

Das Envelope Modul

Der Envelope ist ein einfacher ADSR-Envelope-Generator. Der Attack kann bis zu 15 Sekunden lang sein, während Decay und Release bis 25 Sekunden lang sein können. Der Curve-Regler, regelt die Attack-Kurve von konkav über linear bis zu konvex. Retrig startet den Envelope-Generator mit jeder Note automatisch neu.
Envelope ist standardmässig auf die Lautstärke gepatcht, weshalb Env2 diese Möglichkeit nicht hat.
Modulatoren und Patching

Um Patch-Verbindungen zu erstellen, wählt man im Modulatoren-Modul die gewünschte Modulationsquelle aus. Die Modulationsstärke für einen bestimmten Parameter wird anschließend über die ‚Modulation Intensity‘-Regler eingestellt, die neben den jeweiligen Parametern zu finden sind. Diese Regler ändern ihre Farbe je nach der ausgewählten Modulationsquelle. Nicht jede Modulationsquelle stellt alle Parameter als Ziel für die Modulation zur Verfügung. Ein Beispiel hierfür ist der Keytracking-Modulator, der lediglich zwei Parameter als mögliche Modulationsziele bietet: Cutoff und Position.

Mit der Reset-Funktion können alle Modulationen mit nur einem Klick auf 0 zurückgesetzt werden und setzt die Lautstärkemodulation durch Env1 automatisch auf volle Intensität. Wenn ‚Link‘ aktiviert ist, werden die Modulationsstärken auf alle Oszillatoren angewendet. Beim Drücken von ‚Reset‘ werden dann alle Modulationen des gesamten Synthesizers zurückgesetzt. Der ‚Auto‘-Schalter ist dazu gedacht, das Mausklicken beim Patching etwas zu reduzieren. Ist er aktiviert, springen die Modulationsregler automatisch zu dem Modulator, den man gerade bewegt: Berührt man z. B. den Attack-Slider von Env2, wechseln alle Regler für die Modulationsintensität zu Env2. Bewegt man anschließend die Rate von LFO1, hat man sofort Zugriff auf dessen Regler für die Modulationsstärke.

Die Randomize-Funktion des Tranzwave Synthesizers

Tranzwave verfügt über eine Randomize-Engine, die vielfältige Klangvariationen ohne umfangreiches Patching generiert. Bestimmte Einstellungen, wie Sync oder Retrig, in den Bereichen Sub, Unison, LFO und Envelope, sind von der Randomisierung ausgeschlossen. Ein guter Ausgangspunkt ist es, mit den Standard-Presets zu beginnen und die Parameter schrittweise anzupassen. Jedoch sollte man vorsichtig sein, wenn man die Zufallsfunktion zu schnell und zu häufig mit allen Parametern aktiviert, da dies zu Systemabstürzen führen könnte.

Die FX Page

Die Effektpage des Echograin Tranzwave

Die Effektsektion von Tranzwave bietet vier Insert-Effekt-Slots, wobei jeder Slot Zugriff auf eine Auswahl von 38 verschiedenen Kontakt-Effekten ermöglicht. Bei einigen Effekten, wie dem Replik Delay, Choral, Flair, Psyche Delay, Reverb und dem Ring Modulator, gibt es ein dediziertes Preset-Menü. Einige Effekte bieten bis zu 12 einstellbare Drehregler und lassen sich auch mit einem MIDI-Controller steuern. Mit dem FX-Bypass-Switch in der Hauptansicht kann man auswählen, ob ein Oszillator zur FX-Kette gesendet wird oder nicht.

Der Arpeggiator

Der Arpeggiator des Echograin Tranzwave

Der Arpeggiator hat bis zu 32 Steps und und 5 Modi mit Variationen: As played, normales Auf und Ab, Zig Zag, Move In, Random und Chord.
Ist ‚Fix Velocity’ aktiviert, werden die gespielten Anschlagstärken ignoriert und stattdessen die Werte aus den Spalten des Rasters verwendet. Bei Deaktivierung werden die gespielten Anschlagstärken entsprechend der Spalten des Rasters skaliert. Um einen Effekt zu hören, muss Velocity mit einem Modulationsziel wie Lautstärke oder Filter verbunden werden.

Der Sound des Tranzwave

Ich bin einfach nur begeistert. Eine kleine digitale Perle. Tranzwave will nicht der Hundertste Minimoog- oder Prophet-Abklatsch sein, sondern entführt in digitale Welten. Sphärisches und Effektvolles sind seine Stärken. Aber vor allem macht das Schrauben am Tranzwave Spaß. Zu einem absolut moderaten Preis erhält man hier endlich mal wieder ein feines Synthesizer-Plug-in abseits von den Mainstream-Anbietern.

Hut ab. Und gleich noch ein Hinweis: Wir bringen diesen Samstag ein Interview mit Programmierer Gerhard Funabiki-Senz.

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Fazit

Großartige Reproduktion des digitalen Synthesizers Ensoniq Fizmo. Die knapp 60,- Euro sind wirklich gut angelegt, wenn man auf der Suche nach einer spannenden Klangalternative zu den Mainstream-Produkten ist.

Preis

  • 58,31 Euro im Echograin Shop
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Forum
  1. Profilbild
    Grooveboxer

    …und ich Depp hatte meinen Fizmo damals gleich wieder verkauft. Immerhin gibt es die Software für mich jetzt als Trostpreis. Vielen Dank für den tollen Bericht.

    • Profilbild
      CDRowell

      @Grooveboxer 😉Ich fand den Fizmo schon damals laaaangweilig…🤐 daher habe ich den mal ausgelassen. Mein SQ80 war zu groß, nahm zu viel Platz und war soundmäßig zu scharf!😇
      Jetzt könnte ich es nochmal probieren…

    • Profilbild
      TimeActor AHU

      @Grooveboxer Ich gestehe…ich hatte auch einen. Nicht gleich aber ich meine so ca. nach einem oder 2 Jahren vertickt…ich fühle mich auch als Depp deswegen. Kam aber irgendwie nicht klar mit dem Teil – hatte irgendwas von einer Hassliebe damals.
      Eine Recreation als Hardware mit deutlich verbesserter GUI würde ich sofort kaufen.

      • Profilbild
        Grooveboxer

        @TimeActor gebraucht zahlt man horrend hohe Preise für das Teil.
        Vielleicht ist es aber auch nur so eine Sehnsucht nach dem, was man schon mal hatte. Wenn der Fizmo heute rauskommen würde, wäre die Neugier wahrscheinlich gar nicht so groß. Ich werde mit meinem Hydrasynth auch noch in näherer Zukunft zufrieden sein. Trotzdem will dieses unbedingte
        „haben wollen“ Gefühl eifach nicht verschwinden.

        • Profilbild
          TimeActor AHU

          @Grooveboxer Ja und ich habe den neu für nen Appel und ein Ei im Ausverkauf (roundabout nen 1000er meine ich) damals bei „T“ Burgebrach oder M.S. Köln gekauft. Heute würde man wahrscheinlich das 3fache bekommen – ich glaube ich würde den trotzdem nicht mehr verkaufen. Mit Sounddiver wollte das auch nicht so richtig funzen soweit ich mich noch erinnern kann.
          Vielleicht „muss“ ich mich auch mal mit dem Hydrasynth näher beschäftigen ob er bei mir Einzug halten darf 😉

  2. Profilbild
    UAP

    Das ist ja mal interessant. Ich habe selbst einen Fizmo, und das Teil gehört mit zu den komplexesten Synthesizern, die ich kenne. Wohlgemerkt: Komplex, aber nicht unbedingt kompliziert.

    Ensoniq hat mit dem Fizmo den Imperator der Wavetable-Synthese rausgehauen: Niemals vorher und auch nachher kaum ist ein anderer Hersteller dem Konzept des „Wanderns“ durch die Wellenformen und des gleichzeitigen „Morphens“ derselben konsequenter nachgegangen als Ensoniq.

    Was ein absoluter Krampf beim Originalgerät ist, ist das winzige Display mit seinen nervigen Codes und Abkürzungen – da hat das Plugin hier natürlich ganz klar die Nase vorn.

    Die Gegenüberstellung der Wellenformen in dem verlinkten YouTube-Video ist ziemlich mutig, denn einige klingen wirklich nicht besonders „gleich“ (was auch die Oszilloskop-Anzeige im Video bestätigt).

    Ich hätte nun gerne auch eine Gegenüberstellung mit Sounds/Patches gehört: Besteht die Möglichkeit, einen bestimmten Fizmo-Sound wirklich gut mit dem Plugin nachzubauen? Gibt es vielleicht sogar die Möglichkeit, per SysX Fizmo-Patches im Plugin zu laden?

    Was ich persönlich ja vermisse: Die berühmten fünf Knöpfe, die beim Original schlicht „F“, „I“, „Z“, „M“ und „O“ betitelt sind. Gerade die sind es ja, die das Instrument besonders machen und einen auf die Reise ins Wavetable-Reich entführen. Ohne diese ganz besondere, einzigartige Steuerung stelle ich mir das Plugin nicht „nah dran“ vor.

    • Profilbild
      Kazimoto

      @UAP Da du als Besitzer gut Auskunft geben kannst, was ist heute das Alleinstellungsmerkmal vom Fizmo?

      • Profilbild
        UAP

        @Kazimoto Ich denke, dass in Zeiten, in denen Synthesizer wie Modal Argon oder ASM Hydrasynth verfügbar (und sicherlich auch überlegen) sind, der Fizmo sich immer noch gut hält.

        Der Fizmo ist aus meiner Sicht ein ganz eigenes Konzept gewesen, was damals wie heute nicht ganz einfach vermittelbar ist: Mir kommt er immer vor wie ein Wavetable-Synthesizer, dem man die Bedienungsmatrix eines Analogsynthesizers spendieren wollte. Die Bediensektionen des Fizmo sind von der Logik definitiv näher an einem klassischen Analogsynthesizer als an einem heutigen Wavetable-Synthesizer, wie etwa die beiden beschriebenen.

        Einige ungewöhnliche Bedienelemente, wie beispielsweise die „Sound“-Sektion, wo ich bis zu vier Wellenformen während des Spielens in einem Sound zuschalten und ausschalten kann oder die absolut coole „Effects“-Sektion, die ich ebenfalls während des Spielens verändern kann, sind schon lustig.
        Und die fünf frei zuweisbaren „F / I / Z / M / O“-Knöpfe sind dann das Sahnehäubchen, weil hier im Prinzip „Makros“ zugewiesen werden können, die mit einem Dreh an einem Knopf mehrere Modulationsparameter verändern können – man hat ja aber fünf dieser Knöpfe! D.h. man kann hier die beknacktesten Sachen programmieren, und dafür ist der FIZMO ja auch bekannt geworden, diese wabernden, amöbenartigen, blubbernden Flächen.

        Am Rande noch: Auch die Wellenformen sind nicht „von der Stange“ – da sind einige „von Hause aus“ seltsame Sachen dabei.

        • Profilbild
          UAP

          @UAP Oder etwas weniger ungelenk formuliert: Die „FIZMO“-Knöpfe sind WIE ein Makro, das man in Echtzeit verändern kann.

        • Profilbild
          schwarzMatt

          @UAP „diese wabernden, amöbenartigen, blubbernden Flächen“

          Großartig! 😅
          Mein Preis für die anschaulichste Beschreibung von Sound geht diese Woche an Dich!

        • Profilbild
          Kazimoto

          @UAP Ich habe mir ein paar aktuellere Videos angeschaut und bin etwas baff. Die Transwaves waren damals für mich eher sowas wie eine Beilage zum Sampler. Die 4 Wavetables, Regler, Macros, loopbaren Envelopes und das resonanzfähige Filter, das hört sich eher nach aktuellen Synths und VSTs an.

    • Profilbild
      dflt

      @UAP da das „plugin“ im endeffekt ja „nur“ ein kontakt-instrument ist, können definitiv keine sysex-patches geladen werden.

      • Profilbild
        UAP

        @dflt Verstehe! Da ich NI Kontakt nicht nutze, war mir das nicht klar. Danke!

    • Profilbild
      Echograin

      @UAP Eventuell plane ich, die Fizmo-Knobs für ein zukünftiges Update einzubauen.
      Jedes Modul hat von mir eine Link-Funktion erhalten, sodass es z. B. schnell möglich ist, den Pitch für alle Oszillatoren zu regeln. Zudem bieten moderne DAWs mittlerweile viele Möglichkeiten, Makros zu erstellen.
      Tranzwave verfügt im Vergleich zum Fizmo nur über 4 Oszillatoren statt 8. Dafür kann man Tranzwave beliebig oft in die Sessions laden oder auch Multis in Kontakt erstellen.
      Deshalb ist es nicht möglich, Patch-Parameter 1:1 zu kopieren, da im Fizmo oft mehr Wavetable-Oszillatoren sind.
      Bei einer Preset-Bank in Tranzwave habe ich jedoch versucht, den Factory-Sounds des Fizmos nahezukommen, die nur auf 4 Oszillatoren basieren.
      Mir ist es wichtig zu betonen, dass es kein 1:1-Klon ist. Mir ist bewusst, dass im Video mit den Wellenformvergleichen einige anders klingen und ich wollte das auch nicht verbergen. Ich glaube innerhalb von Patches fallen die Unterschiede nicht zu sehr ins Gewicht. Ich habe sehr lange an den Wavetables gearbeitet und es war nicht immer leicht, da wie du schon gesagt hast einige sehr seltsam waren😀
      Ich überzeugt, dass mein Instrument den Charakter vom Fizmo sehr gut einfängt.
      Natürlich, wenn man auf das Original besteht, muss man sich die Hardware holen.

      • Profilbild
        UAP

        @Echograin Find ich ne ganz tolle und grundsympathische Rückmeldung! Ich freue mich über jede Entwicklerin und jeden Entwickler die/der was mit/über/durch Ensoniq macht. Ich finde die Idee mit dem Tranzwave komplett super und wenn ich NI Kontakt nutzen würde, hätte ich es schon gekauft – obwohl ich den Fizmo als Hardware besitze. Ganz viel Erfolg weiterhin!!

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @Echograin Finde ich ganz ganz großartig, dass Du als Entwickler hier in der Amazona-Community mit dabei bist (das muss auch mal gesagt werden). 🙂👍

      • Profilbild
        toneup RED

        @Echograin Hallo, zunächst Gratulation zum Tranzwave, er fängt den Charakter des Fizmo sehr gut ein. Für einen reumütigen Exbesitzer ein Traum wieder auf diesen Wellen surfen zu können. Einzig die 5 Fitmo Regler sind mir doch abgegangen, die in Zukunft einzubauen wäre toll.

  3. Profilbild
    Soonisnow

    Auch ich hatte kurz den Fizmo (zeitgleich mit dem Prophecy). Der Prophecy war schlicht eine Katastrophe zu programmieren, ist jetzt mit der Korg Collection als Plugin ein Traum. Hoffe, dass das mit dem Fizmo nun auch als Plugin so ist, denn die Synthese hat bestimmt enormes Potential, aber der Fizmo war eben auch eine Programmierkatastrophe.

  4. Profilbild
    xmario

    fizmo besitzer auch hier, ich war damals der erste im deutschsprachigen raum der auf einer eigens dazu erstellten webseite den netzteil fix erklärte :)

    auch wenn das plugin ein „klon“ des fizmo sein soll und der artikel im grunde werbung dafür ist ans original kommt es bei weitem nicht ran.

    • Profilbild
      toneup RED

      @xmario Vielen Dank dafür im Nachhinein. Auch mein Fizmo hatte das Problem, ich konnte es mit dieser Hilfe lösen. Habe ihn dann Jahre später verkauft wegen einer anderen Neuanschaffung. Er ist mir aber doch immer qieder abgegangen wegen seiner superlange vorsichhinmodulierenden digitalen Flächen, die eine ganz eigene Klangästhetik hatten. Ich bin sehr gespannt auf das Plugin.

  5. Profilbild
    BÄM

    Vielleicht bin ich einfach nur ungebildet, aber wie kann ein Kontakt-Instrument “ quasi ein Klon“ sein? Dann machen sich Softube und Freunde wohl sinnloserweise zu viel Aufwand bei ihren Rekonstruktionen…🤐 Oder ich hab einfach eine andere Interpretation des Wortes „quasi“.

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @BÄM »Kontakt« ist schon längst kein Sampler mehr. Kontakt ist ein umfangreicher Baukasten an Elementen, mit denen man Synthesizer zusammen basteln kann, die dann eben in Kontakt laufen. Natürlich kannst Du Dir auch die große Version von Kontakt kaufen und Dir etwas wie den »Fizmo« selber zusammen stricken. Das geht und niemand wird Dich daran hindern. Und vermutlich ist das sogar sehr spannend.

      Mit Blick auf den Aufwand dieses Vorhabens, den Preis der »großen« Version von Kontakt und dem Preis von »TranceWave« – der im kostenlosen »Kontakt Player 7« läuft – bevorzuge ich tatsächlich eher zweiteres. Nichts gegen das selber Basteln von Zeugs – ich bin da ja selber ein großer Fan von sowas, wie zum Beispiel »Max/MSP« und »PureData« – aber man will ja auch mal Musik machen.

      Ich schätze auch mal, das @Tyrell deswegen »quasie« geschrieben hat, weil man als »Klon« eines Hardware-Synthesizers auch erst einmal wieder Hardware erwarten würde … und nicht ein wie auch immer geartetes Software-Äquivalent. 😇

  6. Profilbild
    Flowwater AHU

    Hey, @Tyrell … hör‘ bitte auf, solche Tests zu schreiben. Weil:

    a) tut dem GAS bzw. SAS nicht gut
    b) beim letzten mal, als ich einen Synthesizer auf Dein Anraten gekauft habe (TAL-Mod), bin ich DREI JAHRE bei dem hängen geblieben und habe ZWEI Alben damit gemacht.

    😀😉

    • Profilbild
      Kazimoto

      @Flowwater Wahrscheinlich ist das Plugin nur ein Placebo. Ich gebe zu, der FIZMO war für mich sowas wie Resteverwertung, die Firma lag ja bereits im sterben und das Design fand ich zu aufgesetzt. Der ASR-10 war derzeit die Waffe meiner Wahl und Transwaves kamen eher selten zum Einsatz, ich war einfach zu blöd zu erkennen was dahinter versteckt. Ich denke ich habe dem FIZMO unrecht getan und hoffe daß Peter eines Tages Bob Yannes persönlich zu einem Interview bewegen kann, der Mann ist noch nicht so alt und ich würde ihn in einer Linie mit mit den anderen Größen nennen. Warum die Software wahrscheinlich nicht so sexy ist kann er hier vielleicht besser erklären:

      https://youtu.be/tKpHMixvEeU?t=987

      • Profilbild
        UAP

        @Kazimoto Oh, ja, das würde mich auch interessieren: Bob Yannes wäre ein so interessanter Gesprächspartner, aber er war schon zu aktiven Ensoniq-Zeiten leider sehr zurückhaltend, sodass es kaum Interviews mit ihm zu geben scheint.

        • Profilbild
          Kazimoto

          @UAP Er scheint immun zu sein. Das bei Wiki verlinkte Interview wurde per Email geführt und enthält einige schöne Details, z.B. daß der ESQ-1 und Mirage auf einem Alpha Syntauri System für Apple II entwickelt wurde und es danach eigentlich keine Vorgaben mehr für Designs gab, „außer der eigenen Vorstellungskraft“. 😄 Er kennt laut Interview keinen einzigen Martin Galway Tune und bereut lediglich den schlechten op-amp im SID, der eine höhere Fidelity und Filterresonanz verhindert hat. Das ist die wahrscheinlich härteste Nuss überhaupt für ein Interview. Das klingt stark nach Autist mit IQ von 140+.

          • Profilbild
            UAP

            @Kazimoto HeHeHe… 😁 Genau die Sorte Interview, die ich mag. 😂👍

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @Kazimoto So ein Interview würde mich auch interessieren. 😍

        Nach Ansicht des Videos:
        Hehe, ja, bei dem Kollegen wäre die Reaktion wahrscheinlich tatsächlich eher … verhalten(er).

        So ein Fizmo würde auch ganz gut in meine Klang-Landschaft passen. Allerdings nicht für das, was Blush Response da macht. Und was soll man sich denn noch alles hinstellen. Du kennst mich ja inzwischen: Ich habe keinerlei Berührungsängste bei Software. Deswegen hat mich dieses PlugIn sofort interessiert. Aber die nächste Anschaffung ist und bleibt erst mal ein Korg Z1.

  7. Profilbild
    anselm

    NI Kontakt als Basis finde ich abschreckend. Komplete habe ich, aber nicht die neuste Version. Gründe:

    1. Bis die Software von Native Instruments an neue Versionen von Mac OS angepasst werden, vergeht sehr viel Zeit. Kauft man einen aktuellen Mac, kann man nicht davon ausgehen, daß die Software von Native Instruments sofort kompatibel ist. Vielleicht 2 Jahre nach Kauf des Macs aber nicht sofort.
    Das motiviert mich nicht, wenn ich für eine neue Spur ein Instrument öffnen möchte, zu einem von Native Instruments zu greifen.
    Tatsächlich …

    2. … ist es so, daß ich für Drums lange Zeit Battery eingesetzt habe. Wegen eines Bugs werden nun alte Projekte nicht vollständig geladen. Viele Battery Drumkits muss ich manuell nachladen.
    Man hat mir zu verstehen gegeben, daß ich nicht zeitnah mit einem Bugfix rechnen kann und das ist auch in den letzten Monaten nicht gekommen.

    3.
    Native Instruments scheint die Prioritäten bei Presetpacks und einfachen (und in den Möglichkeiten begrenzten) virtuellen Instrumenten zu setzen.
    Absynth wurde eingemottet. Meine Interessen sind andere.

    Allgemein wird es immer unattraktiver für mich persönlich, Software von Native Instruments zu nutzen.
    Evtl. ändert sich das wieder, aber ich rechne erstmal nicht damit.
    Aktuell würde ich ungerne ein weiteres Update für Komplete kaufen, um zB. dieses Sample-Instrument zu benutzen.
    Ich bin der Firma Native Instruments grundsätzlich wohl gesonnen. Von den neuen Produkten fühle ich mich allerdings nicht angesprochen und das, was mir wichtiger wäre, scheint für das Management von Native Instruments keine Priorität zu haben bzw. fehlt es an Ressourcen.

    Als eigenständige Entwicklung ohne Kontakt wäre das an den Fizmo angelehnte Software-Instrument interessanter für mich.

    Zudem scheint mir der Preis hoch dafür, daß jemand 58 Wavetables übernimmt und eine GUI in Kontakt erstellt.

    • Profilbild
      Tai AHU

      @anselm Sehe das auch so, seinen evtl. guten Ansatz auf NI aufzupropfen ist ein sehr unglücklicher Zug. Keiner weiss, wie sich NI morgen umentscheidet. Die Spitze dabei: das Filter des Pro53 hervorzuheben, den man vor Jahren scheinbar ohne Not abgewürgt hatte.

    • Profilbild
      network southwest

      @anselm Ja, NI ist nicht gut gealtert aus meiner Sicht der Dinge, und das der Absynth eingestellt wurde, ist schon sehr schade.

      Ein Kontakt-freies Fizmo-Plugin würde ich sofort ksufen, bin ein großer Fan der Ensoniq-Hardware gewesen und schätze meinen EPS16+ noch immer sehr.

    • Profilbild
      Phoenix

      @anselm Zu NI Kontakt:

      ich habe mal einen Artikel gelesen, dass es wohl für die Software-Entwickler einen wesentlichen höheren Aufwand (und Kosten!) darstellt, ein eigenständiges VST zu entwickeln. Deshalb greifen viele auf die bereits bestehnde Plattform Kontakt zurück – und zahlen dafür an NI Lizenzrechte.
      Die sind jedoch nicht so hoch, wie beim „freien“ Kontakt-Player. Deshalb sind viele gute VSTs nur über die Vollversion von NI verfügbar. Bei der freien Version müssen die Software Firmen viel mehr an NI abdrücken, damit sie ihre VSTs dort anbinden dürfen. Bei der Vollversion holt sich NI das Geld dann eben vom Endverbraucher. In beiden Fällen eine Win-Win Situation für NI.

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        Flowwater AHU

        @Phoenix Ich glaube, NI hat das mit dem freien »Kontakt Player« auch geschickt so eingefädelt, dass man die Produkte dafür nur aus dem NI-Online-Shop herunter laden kann (so ähnlich wie bei »Steam« mit Spielen). Ich habe mir die Installationsanleitung für den »TranceWave« auf deren Website durchgelesen und war ziemlich abgeschreckt, was für ein Brimborium mit TschingDarassaBumm man durchführen muss. Bedeutet außerdem: Wenn Echograin mal nicht mehr sein sollte, oder keinen Bock mehr auf »TranceWave« haben sollte, oder NI irgend welche komischen Lizenz-Modelle einführen sollte und Echograin deswegen keinen Bock mehr hat, oder was auch immer … dann war’s das auch mit einer zukünftigen Installation von »TranceWave«. Das ist alles nicht mehr meine Welt.

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          Echograin

          @Flowwater Man braucht eigentlich nur Native access herunterzuladen.
          Nachdem Kauf von Tranzwave erhält man einen serial key den man dort eingegeben muss. Das ist alles. Ist eine Sache von 3-5 minuten falls man noch keinen Account hat.

          Natürlich versucht Native Instruments über den Free Kontakt Player neue User evtl zu mehr Produkten aus ihrem Softwareuniversum zu überzeugen. Finde ich aber legitim.
          Ich kann natürlich nicht wissen was in
          Zukunft ist, aber Kontakt ist zu gross, dass NI da was ändern würde in absehbarer Zeit.
          Das Produkt liegt auf deren Servern, das heisst falls es Echograin nicht mehr geben sollte, kann man Tranzwave trotzdem noch herunter laden.

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      Echograin

      @anselm ich verstehe deine Kritikpunkte zu NI und habe weiter unten darauf geantwortet.
      Bzgl. der Preisgestaltung:
      Es ist schwierig, die richtige Balance zwischen Preis und Verkäufen zu finden.
      Es war sehr aufwendig, die Transwaves zu samplen und saubere Wavetables daraus zu erhalten. Es ist wahrscheinlich unmöglich, dass sie zu 100% gleich klingen, aber sie sind sehr nahe dran.
      Ich denke, ich hätte zumindest schon mal für jede Wavetable einen Kaffee verdient :)
      Auch schlägt sich natürlich die Lizenzierung für den Kontakt Player im Preis nieder. Die Erstellung des Interfaces nahm viel Zeit in Anspruch. Auch braucht man natürlich die ganze Infrastruktur für den E-Shop usw.
      Bisher gibt es nur Preset Sample Packs von Puremagnetik, den Dzmo von UVI, der glaube ich auch nur mit Samples und nicht mit Wavetables arbeitet.
      Der im Kommentar von @Kazimoto erwähnte Blush Response hat auch vor kurzem einen Sample Pack mit Fizmo Sounds herausgegeben. Diese sind alle preislich bei circa der Hälfte. Keines dieser Produkte lässt die Manipulation der Transwaves und die Erstellung eigener Sounds zu, soweit ich weiss.
      Tranzwave ist im Endeffekt ein kleiner Wavetable-Synthesizer, der die meisten Kontakt-Effekte an Bord hat, die durchaus gut klingen, und der es auch ermöglicht, eigene Wavetables zu laden – zu einem Bruchteil des Preises von Serum.

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      Flowwater AHU

      @anselm Da fasst meine etwas diffusen aber in den letzten Jahren gewachsenen Abneigungen gegen NI in präzise Worte.

      Das mit »Absynth« werde ich denen auch nicht so schnell verzeihen … so ein ober-affen-geiler Synthesizer. Ich habe hier »Absynth 1« im Karton im Regal stehen, den kann ich aber schon lange nicht mehr nutzen. Aber vielleicht hat Brian Clevinger ja doch noch mal Bock auf seine frühe Kreation (dabei fällt mir ein, dass ich auf sein »Plasmonic« auch noch mal ein Auge werfen sollte).

      Auch das obergeniale »Reaktor« dümpelt nicht nur ein wenig herum. Stattdessen werden von NI eher »Popcorn-Produkte« favorisiert: Sound-Schleudern für spezielle Anwendungsfälle ohne große Eingriffsmöglichkeiten. Nicht meine Welt … so gar nicht.

      Und trotzdem: »TranzWave« reizt mich.

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    ukm

    Nach dem Lesen der Überschrift war ich interessiert, aber dann „Kontakt“ – da muss ich mir das gar nicht erst anschauen.

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    Phoenix

    Ich habe es nie verstanden, warum der Fizmo so gehypt wird/wurde. Dabei hat Ensoniq so viele gute Synthesizer heraus gebracht. Ich glaube, es liegt auch daran, dass der Fizmo der letzte von Ensoniq war und dementsprechend auch nicht lange produziert wurde – was sich in den Stückzahlen dann widerspiegelt. Man stelle sich vor, der Fizmo wäre irgendwo zwischen SD1 und ASR entstanden – ich glaube der Hype wäre ausgeblieben. Sicherlich ist er inovativ, aber das sind die anderen Ensoniqs auch – insofern kein Alleinstellungsmerkmal.

    Warum er heute immer noch zwischen 2000-3000 Euro gehandelt wird bleibt mir ein Rätsel. Gerade in Zeiten von Hydrasynth oder Argon 8x.

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      UAP

      @Phoenix Also, erstmal ist das schon einfach ein ziemlich guter Synthesizer. Aber Du hast natürlich Recht: Es hat ganz sicher mit den geringen Stückzahlen zu tun. Und da immer noch viele Fizmo-Besitzer nicht wissen, dass sich im Inneren ihres Geräts mit der unterdimensionierten Spannungsregelung für das Mainboard eine „Zeitbombe“ verbirgt (die man aber unproblematisch prophylaktisch entschärfen kann, wenn man’s weiß), rauchen jedes Jahr zuverlässig ein paar Fizmos ab und ziehen in die ewigen Synthesizer-Jagdgründe ein.

      Ich fasse zusammen: War schon immer selten und wird jedes Jahr etwas seltener: Ergo – die beste Voraussetzung für eine gute Wertanlage. Und das Nette ist: Mit dieser Wertanlage kann ich elektronische Musik machen. Passt für mich.

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    Echograin

    Hallo liebe Amazona-Community,
    ich bin der Entwickler von Tranzwave. Als langjähriger Amazona-Leser freue ich mich sehr, dass mein Projekt hier getestet wurde und diskutiert wird.

    Ich wollte auf ein paar Kommentare hier eingehen:

    Bezüglich Native Instruments
    Ich will keine Werbung für NI machen oder sie hier verteidigen. Einen Teil der Kritik kann ich verstehen, ein anderer Teil beruht vielleicht auf schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit. Es ist richtig, dass sich Native Instruments als Firma über die Jahre verändert hat und einem Teil ihrer Kernidentität, die aus meiner Sicht die Entwicklung von innovativen Plugins für elektronische Musik war, nicht mehr ganz gerecht wird.
    Dass die Pflege alter Produkte wie Absynth oder Reaktor eingestellt wurde und die Verzögerung bei der Bereitstellung von VST3-Plugins (besonders bei Absynth) bedauere ich. Teilweise ist dies auch Apples Politik geschuldet, die Entwickler ständig zu Updates für Kompatibilität zwingt.
    Es spielt sicherlich auch eine Rolle, dass Native Instruments von einem Investor aufgekauft wurde und es mittlerweile im Zusammenschluss, unter anderem mit Izotope, agiert.

  11. Profilbild
    Echograin

    Bzgl. Kontakt:
    Ich habe mich für Kontakt als Plattform entschieden, da es für mich als kleinen Entwickler am einfachsten war, dieses Projekt umzusetzen. Ich wollte eine Plattform, die unabhängig von der DAW ist.
    Kontakt ist aus meiner Sicht weiterhin so etwas wie der Industriestandard im Samplerbereich. Falcon ist eine Alternative und an mancher Stelle eventuell auch moderner.
    Mit entsprechenden Programmierkenntnissen kann man auch mit JUCE eigene Projekte realisieren und wäre somit unabhängig.
    Die Befürchtung, Native Instruments liefere keine Updates für Kontakt, halte ich für unbegründet, da es quasi das Flaggschiff der Firma ist.
    Es gibt zahlreiche sehr spannende Sampling-Instrumente in letzter Zeit. Da fallen mir zum Beispiel die innovativen Libraries von Slate and Ash ein.
    Ich persönlich finde auch, dass die Effekte in Kontakt sehr gut klingen und kontinuierlich erweitert werden. Im Grunde hat man mittlerweile Guitar Rig in Kontakt integriert.
    Als Einzelentwickler würde ich mich viel schwerer tun, am neuesten Stand der Betriebssysteme zu bleiben. Daher wäre es eigentlich eine größere Gefahr, dass das Produkt nicht mehr aktualisiert werden würde.
    Tranzwave läuft im Kontakt Player. Das heißt, man braucht außer einem User-Account bei Native Instruments kein weiteres Produkt dieser Firma zu kaufen. Der Download erfolgt über Native Access, was es für mich als kleinen Entwickler angenehmer macht, Updates bereitzustellen.

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      toneup RED

      @Echograin Und Kontakt ist immer noch quasi Industriestandard und wesentlich weiter verbreitet als Falcon, auch wenn der objektiv mehr kann.

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    dAS hEIKO AHU

    „gehyped“ glaub ich jetzt nicht so. Ich empfand die Soundbeispiele damals eher neuartig und schräg mit ordentlich digitalem Schmutz. Die reinen Rompler hatten ihre eigene Klientel und dabei gings dann meist nur um „Du hast 1.000 Sounds? Ich hab 2.500“. Die VA-Welt war bemüht den Glanz vergangen geglaubter Analogzeiten per DSP zurückzuholen zu müssen…was ja auch oft recht gut funktioniert hat.
    Der Fizmo ist mir mit seinen eher mittenlastigen fritzel- und wabersounds als angenehm anders in erinnerung. Kennt ihr die TV-Dokus, wo sog. Foodhunter in den abgelegensten Gegenden nach neuen Geschmackserlebnissen suchen? Der Fizmo ist irgendwie, wie so ne südostasiatische frucht, die „interessant“ schmeckt, der Koch aber erst noch überlegen muß, wie man das Aroma gewinnbringend in einem Gericht unterbringen kann. Und der Fizmo hat mMn einfach viel an Attraktivität eingebüßt was die Bedienbarkeit angeht. Und mit so einem Teil möcht ich gern schrauben. Oder wie es einer der Vorredner sinngemäß gesagt hat: der Prophecy läßt grüßen.

  13. Profilbild
    Wolli

    @echograin

    ich habe mir nach und nach beide angeschafft: NI Kontakt und den Falcon 2 (mittlerweile 3).
    Als ich beide zu Auswahl hatte, war mir eigentlich sofort klar, dass Falcon mein Favorit sein muss.
    Haptik, Bedienbarkeit und Soundqualität waren derer des NI Kontakt weit überlegen.
    Die erste Schwierigkeit war, zu versuchen, den Falcon zu beherrschen…
    Und das ist, leider, ein sehr langwieriger Prozess. Hat man den Falcon um deren Möglichkeiten erkannt und verstanden, waren da keinerlei Beschränkungen mehr vorhanden.
    Dieser Falcon alleine ist schon ne eigene Liga.

    Ist zwar etwas offtopic, doch seht es mir einmal nach, denn Kontakt und Falcon3 stehen Welten dazwischen.

    Love you all..

    da Wolle

    • Profilbild
      Echograin

      @Wolli Ich würde Falcon mittlerweile fast mehr mit PhasePlant oder Pigments vergleichen.
      Und ja es hat eine grosse Lernkurve am Anfang.
      Die Soundqualität in Kontakt hängt stark von den Libraries ab.
      Falls man vorhat, mehr eigene Patches von Scratch zu erstellen und auf externe Libraries verzichtet kann, hat Falcon 3 die Nase vorn.
      Leider finde ich das Controller Mapping in Falcon nicht optimal gelöst. Wenn man sich auf Maschine oder Komplete Kontrol einlassen kann, hat man einen guten Controller für Vsts und auch abseits davon ist Kontakt etwas intuitiver zu mappen.
      Aus meiner Sicht eigentlich ein wichtiger Punkt für Software Synthesizer.

  14. Profilbild
    Flowwater AHU

    Part 1/2
    Native Instruments … echt … grrrr … aber lest selber:

    Ich war jetzt wirklich so weit, dass ich den »TranceWave« kaufe … das was @Tyrell geschrieben hat, passt in meine Musik und einen deutschen Entwickler sollte man auch unterstützen. Und das »Native Access« ist bei mir wegen »Reaktor« sowieso installiert. Also kein Problem …

    … dachte ich. NA also gestartet, da sollte dann ja der »Kontakt Player 7« auftauchen. Nö, tut er nicht. Mir wird nur der »Kontakt Player 6« als »nicht installiert« angezeigt. Gut, vermutlich muss ich den 7er auf der Website mehr oder minder erst einmal »kaufen« (also über den Warenkorb der Website und so), damit der im NA auftaucht.

    Gesagt getan … und *schwups* … sind haufenweise freie Instrumente im NA verfügbar … nur nicht die 7er-Version des Players selber. Hm!

    Vielleicht muss ich den 6er installieren und NA bietet mir dann ein Update an. Tja, wenn ich den 6er installieren will, dann kommt »Downloading Kontakt failed: Unknown error«. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich so etwas wie »unknown error« lese, dann sind da Programmierer zu faul gewesen (resp. das Management) und interessieren sich einen Dreck für ihr Produkt.

    Letzte Chance: Einfach mal eines der Soundsets installieren, vielleicht wird die 7er-Version vom Player ja mit installiert. Nö: »unknown error«.

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      Flowwater AHU

      @Flowwater
      Part 2/2
      Hey, bei aller Liebe: Bei »unknown error« ist für mich schon die Grenze der Wut erreicht. Wie soll ich einem Support einen Fehler beschreiben, wenn ich nur einen »unknown error« anstatt einer Fehlermeldung mit Fehlercode bekomme?

      Mein nächster Versuch wäre nun, Native Access einfach mal zu deinstallieren und eine neue Version zu installieren … und vorher penibel die ganzen Verzeichnisse aufschreiben, in denen NA seinen Kram installiert, damit ich bei der neuen Version das replizieren kann. Und vorher noch BETEN, damit NA nicht die ganzen Instrumente gleich mit deinstalliert (denn dann schicke ich mental ein Rollkommando nach Berlin).

      Einfacher wäre natürlich, dass es irgendwo einen Button »Update« gäbe: Den gibt es aber nicht. Oder noch besser: Beim Start von »Native Access« einfach mal prüfen, ob es eine neue Version gibt, so wie Arturia das macht … das tut NA aber auch nicht.

      Versteht mich nicht falsch: Es kann immer mal etwas schief gehen. Kein Thema. Aber ich will einfach nur eine Software kaufen UND nutzen … und das kann ich nicht, weil Native Instruments mir Steine in den weg legt. Es nervt einfach! Bzw. kaufen kann ich es ja schon … nur eben dann ohne Affenzirkus nicht nutzen.

      Deswegen, tut mir Leid, wenn ich mal deutlich werde:
      LECK! – MICH! – NATIVE INSTRUMENTS!
      👿🤬👿

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        Echograin

        @Flowwater Oje, das tut mir leid, dass es so kompliziert ist.
        ja, native access muss man am besten immer wieder mal updaten. hört sich so an, als ob du wirklich eine sehr alte version hattest, weil eigentlich weisst native access an sich so wie arturia service center auf neue versionen hin mittlerweile

        https://www.native-instruments.com/en/products/komplete/samplers/kontakt-7-player/free-download/
        am besten nochmal von hier den download link schicken lassen.
        wenn du die verzeichnisse nicht manuel verändert hast, musst du die eigentlich nicht aufschreiben sondern kannst es bei den standard folder belassen.

        was sein könnte ist, dass dein betriebssystem auf dem mac zu alt ist? wenn das der fall ist taucht der kontakt 7 player nicht auf.
        für kontkat 7 braucht man leider mindestens mac os 11.

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          @Echograin Das muss Dir nicht Leid tun … es ist ja nicht Deine Schuld. Im Gegenteil: Ich würde das ja gerne kaufen … aber im Moment hat’s mir erst einmal den Spaß verhagelt.

          Aber keine Bange: Ich werd’s noch mal probieren … aber nicht heute. Erst einmal muss ich meinen Frust ein wenig lindern … keines Gläschen Whisky passt da ganz gut … da kommt man auch gleich auf neue Ideen. 🙂

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          svebur

          @Echograin @Echograin

          Ich habe das vorhin mal bei mir getestet. macOS 10.15.7 und eine gar nicht mal so alte Version von Native Access.

          Welche Version kann ich dir aber leider nicht mehr sagen, weil sich Native Access automatisch im Hintergrund aktualisiert hat und mir jetzt sagt: „You can’t use this version of … Native Access with this version of macOS.“ Hätte ich wohl lieber bleiben lassen sollen.

          Den Konktakt 7 Player konnte ich aber als Installations-Option noch im alten NI Access sehen.

          Nun ja – das wird wohl erstmal nichts für mich, aber okay. Damit muss ich wohl leben, wenn ich noch mit einem älteren Rechner arbeite.

          Der Tranzwave sieht für mich aber recht gut gelungen aus. Die NI Effekte sind Geschmackssache, aber da gehen ja auch andere Effekte mit.

          Also, wenn du irgendwann mal die Transwaves-Wavetables als Samplepack ohne NI-Instrument verkaufen solltest – ich wäre interessiert.

          Klingt bestimmt anders als mit Fizmo oder Tranzwaves, aber ich könnte mir vorstellen, dass man mit denen im ASR10 oder Sampler/Wavetable-Synth seiner Wahl auch interessante Sachen anstellen kann.

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        Flowwater AHU

        @Flowwater
        Schluss vom Lied
        Nachdem der Zorn ein wenig verraucht war, habe ich dann noch mal versucht das aktuelle »Native Access« zu aktualisieren.

        Die Deinstallation ging vonstatten, ohne dass es mein »Reaktor 6« zerrissen hätte. So weit, so gut.

        Dann war aber bei der Installation der neuen Version Schluss. Weil … ich habe noch Windows 7 aber die aktuelle Version von NA läuft nur unter Windows 10/11. Es tauchte ein Fenster auf mit »Installing Dependencies« … und dabei blieb es dann auch.

        Fazit: Native Instruments hat ihre interne Struktur so umgekrempelt, dass das frühere »Native Access« nicht mehr läuft; da gibt es Fehler bei der Installation von Software-Paketen. Und eine neue Version kann man nicht installieren, wenn man kein aktuelles Windows hat. Klartext: Sollte mein GEKAUFTES und BEZAHLTES »Reaktor 6« kaputt gehen … dann war’s das. Ich müsste auf Windows 10/11 updaten (mit massivem Zeiteinsatz und vorprogrammiertem Ärger).

        Tja, denkt euch selber euren Teil. Meine Vorurteile gegenüber NI haben sich teilweise bestätigt.

          • Profilbild
            Flowwater AHU

            @Echograin Vielen lieben herzlichen Dank für den Link! 🙂👍

            Leider ist das genau jenes »Native Access«, welches ich vorher schon hatte (Version 1.14.1 R156), und dessen Installer ich mir auch schon gesichert hatte. Und dieses NA kann eben nix mehr herunter laden (»unkown error«). Abgesehen davon, dass auch »Kontakt Player 7« in der Liste nicht auftaucht.

            Ich weiß es zu schätzen, dass Du die Probleme von Native Instruments lösen möchtest. Sehr sogar. Aber es ist nicht Deine Aufgabe, diesem Sauladen auch noch zur Hand zu gehen. Steck‘ Deine Arbeitszeit und KnowHow lieber in Dein eigenes Produkt und setze Features um, die Dir sonst noch so als Ideen durch den Kopf schwirren. Damit hilfst Du Dir und den Fans Deines Produkts. Und zwar massiv. Vielleicht findest Du ja einen Programmierer, der Dein Produkt als natives VST3i umsetzen kann. Oder Du machst es selber … Programmierer werden auch außerhalb der Musikbranche auf der ganzen Welt gesucht wie doof (sagt jemand, der selber seit knapp 23 Jahren professionell programmiert).

            NI macht geschätzt eine 10 Million mal mehr Geld wie Du mit ca. 5.000 mal mehr Manpower. Und bekommen es nicht auf die Reihe (oder wollen nicht). Ich habe jetzt auch schon wieder 3 Stunden meines Lebens verschwendet, weil NI sich (wie viele Firmen) einen Dreck um die langfristige Funktionalität ihrer Produkte kümmert. Ich habe einfach keine Lust mehr. 😒

  15. Profilbild
    Heiner Kruse RED

    Ich habe im Jahr 2000 mal für 333,- einen Fizmo Rack beim Music Store gekauft – aber vor allem als Gefallen für einen Freund, mit dem ich Musik gemacht habe. Ich brachte ihm das Gerät nach London und wir haben ein cooles Stück damit gemacht…danach wollte ich das Ding natürlich auch noch kaufen….logischerweise fand ich es nicht mehr zu dem Preis, stattdessen war das Ding irgendwann 5000,- wert… ich bin gespannt, wenn ich Zeit habe, werde ich das mal ausprobieren…

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